Ich bin neu hier und fange gerade auch erst an dieses Hobby wieder zu leben.
Ich bin noch recht jung, aber habe früher mit den alten Loks Spur G und 1 von meinem Vater und Opa gespielt.
Wir haben zwar noch viel Bestand aber ich habe mir jetzt kurzentschlossen mehrere Märklin Startpackungen gekauft und eine schöne Brawa Lok mit dem passenden Rheingold Wagenset mit Beleuchtung. Nachdem ich mehrere Stunden alles aufgebaut habe, musste ich leider feststellen, dass die Lok kaum Strom bekommt.
Sie fuhr nur mit einer recht hohen Geschwindigkeit über die Stromlosen stellen.
Daraufhin habe ich alles wieder abgebaut und nur ein kleines Oval gebaut mit der Hoffnung, dass es an der Einspeisung und den vielen Weichen und deren wiederständen liegt.
Jedoch wurde ich leider vom Gegenteil überzeugt und kann den Zug weiterhin nur bei recht hoher Geschwindigkeit fahren lassen. Dabei geht immer wieder der Sound aus oder das Licht der Wagons flackert.
Jetzt wollte ich hier mal nachfragen ob einer weiß, woran dies liegen könnte, da ich mir nicht vorstellen kann bei so einer kleinen Anlage eine Ringleitung zu bauen, da es ja auch nicht der Sinn einer Startpackung wäre.
Ich bedanke mich bei euch allen schonmal für die tollen Antworten.
Ich will mich nämlich durch so kleine Hindernisse von meinem neuen Hobby bremsen lassen.
Hallo und willkommen hier. Die Frage läst sich einfacher beantworten wenn Du uns mitteilst welche Packungen genau Du gekauft hast und welche Netzteile bzw Regler Du verwendest. Was bewundernswert ist ist die Tatsache das die lok Schnell über Stromlose Stellen fährt. Möchte ich auch haben
Also ich habe die normale digital Startpackung von Märklin gekauft mit der Mobile Station zwei und der normalen Gleisanschlussbox. Dazu habe ich mir alle Ergänzungspackungen geholt. Also von C1-C5 Jedoch habe ich das die Gerade des Standard Ovals um ca 75cm verlängert.
Und besonders vor den Kurven sind die stromruckler sehr stark.
Könnte es sein das bei Stromunterbrechung der Decoder auf analog Erkennung geht ? Wäre so ein Verhalten . Die Brawa Lok wird ja hoffentlich einen Decoder haben . Die Analogerkennung ausschalten .
Das klingt also sehr nach C Gleis. Das sollte eigentlich schonmal keine Kontaktproblme zwischen den Gleisstücken haben und bei solchen halbwegs normal große Gleisbildern, wie es du anscheinend hast, sollte man vielleicht einen Spannungsfall messen können, aber es sollten keine Kontaktprobleme geben, die den Betrieb dermaßen stören.
Möglicher Weise ist noch ein Schmierschmuddelfilm aus der Produktion auf den Schienen. Nimm doch mal einen Lappen, etwas Alkohol und schau mal nach, wieviel Dreck im Lappen hängen bleibt.
Ich habe den Tipp mit dem sauber machen probiert. Ich hatte zwar Verfärbungen und Schmutz am Lappen jedoch hat das Stromproblem nicht nachgelassen oder aufgehört. Also fängt mein Problem wieder von vorne an.
Also ich habe die normale digital Startpackung von Märklin gekauft mit der Mobile Station zwei und der normalen Gleisanschlussbox. Dazu habe ich mir alle Ergänzungspackungen geholt. Also von C1-C5 Jedoch habe ich das die Gerade des Standard Ovals um ca 75cm verlängert.
Und besonders vor den Kurven sind die stromruckler sehr stark.
das wollte ich anfangs tatsächlich auch machen, jedoch haben die mir alle nicht zugesagt.
Aus diesem Grund habe ich mir dann diese Startpackung und eine Brawa 40231 Baureihe 06 geholt.
Und sowohl diese Lok als auch das Rheingold Wagenset von Brawa welches beleuchtet ist, hat oftmals stromprobleme und die Wagen flackern stark an bestimmten Stellen und die Lok hat soundaussetzer und Lichtflackern.
hast du ein Multimeter zur Spannungsmessung? Mit diesem mal direkt am Anschlussgleis die Spannung messen und dann zb. nach 3 Schienen wieder und so weiter. Da solltest du keine großen Abweichungen messen, wenn doch hast du dort ein Problem wo die Abweichung zu hoch ist.
Und für alle anderen, ich weiß, das das keine korrekte Messung der tatsächlichen Spannung ist (true RMS), aber als Vergleich ob irgendwo ein Kontaktproblem vorliegt geht das.
Moin, abgesehen von verschmutzten Schienen kann es auch an schlechtem Kontakt bei der Stromübertragung vom Rad zur Wagen-/Lokelektrik liegen. Auf Weichen etc. wäre noch ein mangelhafter Kontakt (physikalisch) zwischen Rad und Gleis, ggf. durch Haftreifen, isolierte Herzstücke und / oder Gleislage zu denken.
Beste Abhilfe ist ein in der Lok / im Wagen verbauter Strompuffer (Elok).
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
fährt die Lok denn sofort los, oder erst wenn du den Regler hoch drehst? Hält sie an wenn du den Regler auf 0 drehst? Ich kann mir schlecht vorstellen dass es an der Stromversorgung liegt. In meiner Jugend hatte ich eine kleine 2mx1m Anlage, die nur eine Einspeisung hatte. Da hat's auch nie gehackt.
Und was sind "stromlose Stellen" ?
Eine zweite Lok zum testen wäre tatsächlich hilfreich.
Mfg Sebastian
Märklin H0 mit C-Gleis Anlage auf 3 Ebenen ca. 3,5qm 6021 Zentrale mit 6035 Fahrregler
Dieses Verhalten kann auch bei neuen Loks und neuen Schienen schon mal auftauchen. Dies hängt ganz gerne mit der Brünierung der Laufräder zusammen, vielleicht mal ohne Wagen die Lok mit mittlerer Geschwindigkeit eine gute halbe Stunde im Kreis schicken. Dann sollte sich das Gröbste eingeschliffen haben. Weiters kann ich Dir einen Schienenreinigungswaggon sehr ans Herz legen, erstaunlich, was selbst an "neuen" und "sauberen" Schienen an Dreck zu finden ist.
LG Bernhard
Loks aller Hersteller, vorwiegend selbst digitalisiert ESU Lokprogrammer JMRI mit SPROG IIv4 CS3 + MS2
Dieses Verhalten kann auch bei neuen Loks und neuen Schienen schon mal auftauchen. Dies hängt ganz gerne mit der Brünierung der Laufräder zusammen, vielleicht mal ohne Wagen die Lok mit mittlerer Geschwindigkeit eine gute halbe Stunde im Kreis schicken. Dann sollte sich das Gröbste eingeschliffen haben. Weiters kann ich Dir einen Schienenreinigungswaggon sehr ans Herz legen, erstaunlich, was selbst an "neuen" und "sauberen" Schienen an Dreck zu finden ist.
LG Bernhard
Das mit der Halbenstunde einlaufen lassen, steht sogar in den meisten Anleitungen der Loks. Also, am besten ein Kreis aufbauen und dann mit ca. 70% eine halbe Stunde mal die Lok einlaufen lassen.
Sag mal, sind die Räder der Lok Brüniert, das heisst --> haben die Räder so eine leicht bräunliche Farbe auf den Laufflächen? Das kann auch zu Kontaktproblemen führen. Das sollten die Märklin-fahrer aber eigentlich wissen, denn die neueren Radsätze sind alle Brüniert, zumindest bei den Dampfloks.
heute werden vielfach die Räder von Modell-Loks brüniert - auch bei Diesel- und Eloks. Die Brünierung stört anfangs die gute / sichere Stromaufnahme. Daher der bereits erteilte Tipp nochmals: fahren lassen der Lok mit leichter Last in beiden Richtungen je mindestens eine halbe Stunde.
Danach sollte es eigentlich besser geworden sein.
Achte auch mal auf die Beleuchtung, ob die synchron zum Stottern des Motors flackert - das spricht für Kontaktprobleme.