ich möchte mir für einen weiteren Güterzug eine Dampflok kaufen. Sie sollte nach Möglichkeit recht zugkräftig sein. Der Schwerpunkt meiner Anlage ist bis auf ein paar Ausnahmen Epoche III und IV.
Ich habe u.a. ein Güterzug mit 13 Wagen, dabei ist auch ein Esso Schienenreinigungswagen von Liliput. Diesen Zug sollte die Dampflok auch eine Steigung von ca 3,5% hochziehen können. Meine Fleischmann 424002 (BR 225) schafft dies problemlos. Die 4155 hat dabei leicht durchdrehende Räder. Ich hab mit der 4160 auch mal eine Lok mit 4 Achsen im Tender getestet, die schaffts auch Problemlos. Liegt es evtl daran, daß Tender mit 4 Achsen ein höheres Gewicht haben oder gibts auch Unterschiede bei den Haftreifen. Die 4086 und Roco 62210 BR 24, haben mich enttäuscht, sie haben schon beim Schienenreinigungswagen und drei 2 achsigen Personenwagen durchdrehende Räder.
Ich hab mal bei ebay geschaut und die folgenden Fleischmann gefunden: - 4130 (BR 41), ist mir zu lang - 4177 (BR 50), läuft die auch problemlos auf Fleischmann Model- und Profigleis Radius 1? - 4157 (BR 56), ist vermutlich auch nicht zugkräftiger als die 4155
Bei den Dieselloks wäre für mich auch die BR 232 "Ludmilla" interessant z.B. Roco 43704, bei Fleischmann habe ich keine gefunden, da Roco aber Normachsen hat, ist aber das Problem, daß diese nicht sauber über die Profiweichen laufen.
Als Dreileitfahrer verhalten sich meine Loks mit Mittelschleifer ja anders als die Dreileiterloks. Daherkann ich keine Messwerte nennen. Aber ein Vorschlag wäre eine 94.5–17, ein 86 oder eine 65.0.
Vorteile: günstiger Preis, Tenderantrieb, Bühler DC Motor, zuverlässiges Arbeitstier, leicht zu digitalisieren, zieht auch unsere Reinigungswagen problemlos weg Nachteile: Modell im Masstab 1:85, kein NEM Schacht, Modell hat keinen Decoder ab Werk, FL Konstruktion aus den 1985`Jahren
Wir haben das AC Modell (FL, 1005) digital im Dauereinsatz auf der Vereinsanlage, die muss die 480 m langen K-Gleise putzen, sehr zuverlässiges Modell, auch auf Steigungen bis zu 3%, hier die Übersicht: https://www.modellbau-wiki.de/wiki/DR-Ba...C3.B6.C3.9Fe_H0
Moin Kollegen, es sind gerade die älteren Fleischmänner die mit ihren drei angetrieben Tenderachsen richtig gut ziehen. Ich habe eine 50 058 Kab von 1970 im Bestand, bevor da eine Achse durchrutscht fallen die Wagen in meinen überhöhten Kurven um und das passiert erst bei über 100 Achsen in der 3% Steigung. In den 80ern hatte Fleischmann damals damit geworben dass, wenn ich mich noch recht erinnere, das Biest über 1.300 Achsen gezogen hätte... Auch optisch sind diese Loks noch immer nicht schlecht. Besonders die von @Elokfahrer160 Rainer zitierte 50 622 mit ihren silbernen Kesselringen und dem feineren Gestänge und vollroten Rädern.
Bei der 4805 - 50 622 gefallen mir die Silberringe nicht so gut. Die 4177 - 051 628-6 hat den Bildern nach von den 3 angetriebenen Achsen 2 mit Haftreifen und müsste demnach eine ähnliche Zugkraft wie die 50 058 Kab haben . Ein Bühlermotor müsste sie auch haben. Die Zugkraft dürfte dann mindestens so gut seit wie die 4160 oder 4103 die ich habe. Nach dem youtube müsste auch ein LokPilot 5 Basic reinpassen https://www.youtube.com/watch?v=ydEw926xJM4
Laufen diese Dampfloks mit den 5 Treibachsen problemlos auf Fleischmann Modell- und Profigleis mit Radius 1?
Ich hab mir die 4177 auf ebay mal angeschaut, so wies aussieht gibts bei der Anzahl der Haftreifen und der Farbe der Zahnräder (Kunststoff/Metall) Varianten. Auf dem 1. Bild in der Anlage ists mit 4 Haftreifen noch normal Beim 2. Bild siehts nach 6 Haftreifen aus und beim 3. und 4. Bild siehts nach 8 Haftreifen aus
Angefügte Bilder:
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Ich denke, wir haben hier zwei Werksausführungen und zwei Umbauten in den Bildern:
- sechs Haftreifen auf Radsätzen 1-3: ältere Ausführung - Vier Haftreifen Radsätze 1 + 3: jüngere Ausführung.
Nicht original sind: 8 Haftreifen - wozu sollte man den nicht angetriebenen Radsatz 4 mit Haftreifen ausrüsten? - Keine Haftreifen - gab's bei GFN nie...
Ich halte die Kombination mit Haftreifen auch Radsätzen 1 + 3 für am Sinnvollsten. Radsatz 2 ist starr und trägt wenig zur Traktion bei da er gefertigt ist, sollte er unbedingt zur Stromabnahme beitragen.
Zur Anzahl der Haftreifen: auch in meinem Bestand gibt es eine 50 058 mit acht Haftreifen, und die wirkt nicht nachträglich verbastelt. Anscheinend waren bei der Fertigung keine haftreifenlosen Radsätze verfügbar.. Sinn machen die Haftreifen auf der nicht angetriebenen Achse nicht. Die Zugkraft der Fleischmann - Triebtender ist auf jeden Fall jenseits von gut und böse, zumindest bei den vierachsigen. Bei den dreiachsigen (BR55/56) reicht es immer für vorbildliche Garnituren solange die Steigungen im Rahmen bleiben, auch auf Fertiggeländen mit 4%.
Zitat von Guardian71 im Beitrag #7Nicht original sind: 8 Haftreifen - wozu sollte man den nicht angetriebenen Radsatz 4 mit Haftreifen ausrüsten?
Doch, die hat meine 4175 aus den 1970'ern auch. Ich habe auch nie verstanden was das soll. Wenn es die gleichen Radsätze wären, ok, dann könnte man eine Einsparung vermuten. Aber - wie man auf untersten Bild von Ralf auch gut sehen kann - hat der 4. Radsatz kein "Zahnrad".
ich kann ebenfalls bestätigen, dass die 8 Haftreifen bei den alten 50ern von Fleischmann ab Werk drauf sind.
Meine 50 058 und 50 794 (ex 051) haben diese ebenfalls. Ihre neuere Schwester 50 849 hat hingegen nur noch 4, was aber ihrer Zugkraft keinen Schaden zufügt.
Den Sinn und Zweck dafür habe ich jedoch ebenfalls nicht verstanden.
Zitat von LukasLokführer im Beitrag #10Doch, die hat meine 4175 aus den 1970'ern auch. Ich habe auch nie verstanden was das soll. Wenn es die gleichen Radsätze wären, ok, dann könnte man eine Einsparung vermuten. Aber - wie man auf untersten Bild von Ralf auch gut sehen kann - hat der 4. Radsatz kein "Zahnrad".
Moin Lukas,
Vielen Dank, man lernt nie aus. Aus der Generation Fleischmann-Modelle habe ich nur eine einzige, das ist 01 220 (4170) aus 1985. Die hat vier Haftreifen (Original, das Modell habe ich seinerzeit neu bekommen und die Anzahl der Radsätze mit Haftreifen nicht verändert).
Ich hab mir mal die Beschreibungen und Ersatzteillisten der Loks angeschaut. Die 4175 und 4177 haben einen Rundmotor und 3 angetriebene Achsen. Die 4179 (von 1984–1990) und 4176 (von 1991–2003) haben einen Bühlermotor und 2 angetriebene Achsen.
Ich konnte keine Unterschiede zwischen der 4176 und 4179 feststellen. Die 4176 und 4179 haben im Tender kein extra Gewicht, aber bei der 4176 ist das Gehäuse ist aus Metall (bei der 4179 konnte ich dazu keine Info finden), ist der Tender ähnlich schwer und damit zugkräftig wie die 4175 oder 4177?
meine 50 849 (4181) gehört zu den neueren 50ern von Fleischmann mit nur zwei angetriebenen Achsen und 4 Haftreifen. Sie ist deutlich leichter als ihre älteren Schwestern. Trotzdem haben sie und die beiden älteren 50er annähernd die gleich Zugkraft.
Bei Versuchen mit einer Fischwaage hat 50 794 (4177) 95g beim Anfahren geliefert, während 50 849 auf 145g kam und damit gleichauf mit 53 0001 und 44 308 von Märklin lag.
Im eigentlichen Fahrbetrieb erscheinen mir aber trotzdem die beiden alten 50 058 und 50 794 als zugkräftiger.
Zitat von Ralf9 im Beitrag #13Ich hab mir mal die Beschreibungen und Ersatzteillisten der Loks angeschaut. Ich konnte keine Unterschiede zwischen der 4176 und 4179 feststellen. Die 4176 und 4179 haben im Tender kein extra Gewicht, aber bei der 4176 ist das Gehäuse ist aus Metall (bei der 4179 konnte ich dazu keine Info finden), ist der Tender ähnlich schwer und damit zugkräftig wie die 4175 oder 4177?
Hallo, Bei den Wannentendern von Fleischmann sind die Gehäuse bei beiden Loks aus Metall. Ich habe die 4179, angetrieben ist die erste und dritte Achse im Wannentender, insgesamt 4 Haftreifen, die beiden anderen, nicht angetrieben Achsen sind gefedert. Zugkraft ist bei der Lok kein Problem. Meine hat bereits vor Jahren einen defekt am Kessel erlitten, die Angüsse für die Halteschrauben auf dem Rahmen haben sich verabschiedet und bereits in den 1990er Jahren gab es den Kessel leider nicht mehr neu. Ansonsten hätte ich sie dir angeboten. Von den Rädern her war die Lok damals der neuen 50er von Roco überlegen, einzig der Massstab ist ihre Schwachstelle. Grüße, Florian
Danke, da bei den Wannentendern die Zugkraft kein Problem ist, werde ich mir die 4176 oder 4179 kaufen. Gibts zwischen diesen beiden außer optischen noch andere Unterschiede?
Zitat von moppe im Beitrag #15Warum soll es unbedingt ein Fleischmann Lok sein? Der 225 mit Fleischmann Name ist ein Roco Lok…..
Das Problem sind die Profigleis Weichen, da kanns bei Normachsen Probleme geben. Die 225 rumpelt deutlich hör- und sichtbar über die Profiweichen. Die Roco 52538 (BR 212) rumpelt dagegen nur sehr wenig über die Profiweichen, evtl rumpeln sie wegen dem geringeren Achsabstand weniger.
Stimmt, hast recht, Tante Google hat mich auf eine falsche Anleitung geschickt. Dann sind die beiden Loks Technisch identisch, 4176 ist halt 6 Jahre jünger.
die älteren Wannentender-50er haben keinen Bühler-Motor.
In denen sitzt ein Spezialmotor, der zwar zugkräftig ist, aber bei Stromunterbrechungen die Lok wie angenagelt stoppt. Außerdem ist seine Laufkultur ruppiger als die des klassischen Rundmotors.
Meine 50 3123 mit Wannentender und dem alten Motor hat deshalb ein Powerpack erhalten.
Das war der sog. "Walzenmotor", der ursprünglich von der hauseigenen Autorennbahn kam und bis Mitte der Neunziger Jahre in einigen Schlepptenderloks landete. Z.B. BR 39, 56 und eben auch die Wannentender-50. Die Motoren sind analog etwas zickig, digital aber gut beherrschbar, wenn man den Decoder erstmal richtig eingestellt hat.
Der später eingeführte Bühler-Motor ist die bessere Wahl.
Das war der sog. "Walzenmotor", der ursprünglich von der hauseigenen Autorennbahn kam und bis Mitte der Neunziger Jahre in einigen Schlepptenderloks landete. Z.B. BR 39, 56 und eben auch die Wannentender-50. Die Motoren sind analog etwas zickig, digital aber gut beherrschbar, wenn man den Decoder erstmal richtig eingestellt hat.
Der später eingeführte Bühler-Motor ist die bessere Wahl.
Meine P10 hat auch noch den alten Motor drin, analog fahre ich antürlich nichts mehr und digital lief sie immer schon sehr gut, da habe ich, außer ggf. einer Einmessfahrt durch den ESU V5, nichts eingestellt.
Auch gilt die Ausführung als etwas zugschwach, aber das kann ich überhaupt nicht bestätigen. 11 Schnellzugwagen mit dementsprechend 44 Achsen zieht sie mühelos über die Clubanalge (keine Steigungen über 2,5%, keine Wendel) und irgendwann habe ich im SBH versehentlich den Zug dahinter angekuppelt. Da es unmöglich war, dorthin zu greifen und die beiden wieder zu trennen und ich keine Lust hatte, den zweiten Zug als "Doppeltraktion" mit heraus zu fahren, bin ich mal vorsichtig angefahren und habe die stehende BR 86 mit nochmal 1,5m Nahverkehrszug kurzerhand mit raus gezogen => Das ewige Gequengel mancher über mangelnde Traktion von Tenderantrieben im Allgemeinen und meiner P10 im Speziellen kann ich nicht nachvollziehen!
Zitat von Thilo im Beitrag #21In denen sitzt ein Spezialmotor, der zwar zugkräftig ist, aber bei Stromunterbrechungen die Lok wie angenagelt stoppt. Außerdem ist seine Laufkultur ruppiger als die des klassischen Rundmotors.
Der Motortyp ist mir erstmalig in einer Fleischmann-56er begegnet. Schwungmasselos und mit Schneckengetriebe muss so ein Motor bei Unterbrechung der Stromzufuhr praktisch ankern. Allerdings ist die Stromaufnahme der Lok eigentlich so gut das das nicht vorkommen sollte. Wenn doch wird es allerhöchste Zeit mal den Putzlappen in die Hand zu nehmen. Dafür ist der Motor gut wartbar, man kann ihn ohne Krampf vollständig zerlegen und reinigen. Da meine 56er wohl schon arbeiten musste habe ich beim Überholen gleich den Kollektor geschliffen und ein Paar neue Bürsten verbaut. Mit einem billigen Appel-Dekoder ist die Lok ohne Pufferelko o.ä. jetzt sehr manierlich und leise unterwegs, die Lastregelung des Appel-Dekoders kommt mit diesem Motortyp ohne Anpassungen super klar.
Du schriebst sinngemäß "Vorteil: Tenderantrieb". Leider wird hier immer wieder zu diesem Thema ideologisch gestritten, mich würde es ehrlich und völlig unideologisch, einfach technisch interessieren. Ich hatte bei der BR 53 mal zwischendurch das Problem, daß das nicht angetriebene vordere Triebwerk in ungünstigen Situationen für Sekundenbruchteile stehenbleiben. Das Zeitintervall kann noch so kurz sein, man sieht das, und es hat mich immer kolosal gestört. Ich hätte die Sorge, daß dies bei Tenderantrieb mit dem Haupttriebwerk auch passieren kann, was beim Vorbild ja nicht passieren kann. Daß die Triebräder kurz - z. B. beim Anfahren - durchdrehen, das wäre beim Modell ja durchaus eher auch mal vorbildgerecht, auch wenn das beim Vorbild unerwünscht war. Ich hätte auch gedacht, daß die großen Treibräder mit ihren großen Radien und der geringeren Krümmung der Radlauffläche mehr Kraftschluß mit der Schiene zustandebringen als die im Radius viel kleineren Tenderräder mit der hohen Krümmung der Radlauffläche. Hat jemand eine Idee zu meiner Frage?