Hier noch die Kurzform per Text: - Der Weichenantrieb kann anstelle des Märklin-Antriebs verbaut werden. - Neben dem Antrieb ist auch ein Decoder dabei. Mit diesem werden die Weichen und über eine zweite Adresse das Weichenlicht gesteuert. Das Weichenlicht ist über einen CV-Wert dimmbar. - Verbaut ist ein Schrittmotor. Somit schaltet die Weiche langsam, präzise und nahezu geräuschlos. Die Geschwindigkeit der Weichenschaltung ist per CV einstellbar. - Mein Wermutstropfen: Der Decoder wird sehr warm. Allerdings nur, wenn man mehrere Male direkt hintereinander schaltet. Das kommt in der Praxis eher nicht vor. Dennoch habe ich bezüglich der Wärmeentwicklung etwas "Bauchgrummeln". Marius vom Decoderwerk ist am überlegen, ob er die Schaltung anders aufbaut und damit die Wärmeentwicklung reduziert. - Das Set (Decoder und Antrieb) kostet derzeit (Mai 2024) bei Decoderwerk 35 Euro.
das klingt interessant. Magst du vielleicht auch hier ganz kurz in Textform und vielleicht mit einem Bild berichten? Videos sind zwar toll für ausführliche Informationen, aber echt nicht gut für einen schnellen Überblick.
Und wenn auf Grund eines Defekts die Endabschaltung nicht funktioniert, dann bleibt es heiss und der Motor nudelt unverdrossen weiter bis er blockiert ?? Ich denke an ein Körnchen von hochgewirbeltem Schotter , das die Weichenzunge vor dem Endanschlag blockiert.... Klaus
sieht toll aus, vielen Dank für die Vorstellung. Deine Vorstellung kam für mich leider zu spät, erst letzte Woche habe ich zwei Märklin Antriebe austauschen müssen, da sie nicht mehr schalteten. Sonst hätte ich zu den Decoderwerk Antrieben gegriffen. Dennoch ein paar Fragen: Benötige ich den Decoderwerk Programmer um die Features wie Geschwindigkeit zu programmieren, oder bekomme ich das auch mit der MS2 WINDIGIPET hin? Muss ich auch den mitgelieferten Decoder nutzen, oder kann ich den Märklin Decoder weiterhin nutzen? Zumindest ist der Preis für die Decoderwerk-Einheit äußerst attraktiv. Als Nachteil der Decoderwerk Decoder empfinde ich,- wenn durch einen "elektrischen Störfall" die Decoder ihre Adresse verloren haben, muss man die Weiche ausbauen um an den Programmierknopf zu kommen, das Märklin "Mäuseklavier" hingegen "vergisst" nix.
das klingt interessant. Magst du vielleicht auch hier ganz kurz in Textform und vielleicht mit einem Bild berichten? Videos sind zwar toll für ausführliche Informationen, aber echt nicht gut für einen schnellen Überblick.
Hallo, ich habe im ersten Beitrag eine Kurzversion als Text ergänzt.
sieht toll aus, vielen Dank für die Vorstellung. Deine Vorstellung kam für mich leider zu spät, erst letzte Woche habe ich zwei Märklin Antriebe austauschen müssen, da sie nicht mehr schalteten. Sonst hätte ich zu den Decoderwerk Antrieben gegriffen. Dennoch ein paar Fragen: Benötige ich den Decoderwerk Programmer um die Features wie Geschwindigkeit zu programmieren, oder bekomme ich das auch mit der MS2 WINDIGIPET hin? Muss ich auch den mitgelieferten Decoder nutzen, oder kann ich den Märklin Decoder weiterhin nutzen? Zumindest ist der Preis für die Decoderwerk-Einheit äußerst attraktiv. Als Nachteil der Decoderwerk Decoder empfinde ich,- wenn durch einen "elektrischen Störfall" die Decoder ihre Adresse verloren haben, muss man die Weiche ausbauen um an den Programmierknopf zu kommen, das Märklin "Mäuseklavier" hingegen "vergisst" nix.
Hallo, die Programmierung erfolgt über die CV-Werte. Ich habe das mit meiner CS3 gemacht. Andere Zentralen (z.B. die Mobile Station) gehen hierbei auch. Den Märklin Decoder kannst Du nicht nutzen: Der Schrittmotor braucht eine Ansteuerung, die vom Decoderwerk-Decoder kommt. Zum "Störfall" kann ich nichts sagen. Am besten schreibst Du bei Bedarf den Marius vom Decoderwerk mit der Frage an. Ggf. findest Du auch die Antwort in der Bedienungsanleitung. Hier der Link: https://www.decoderwerk.com/WebRoot/Stor...2DB/8020101.pdf
Hallo zusammen, der Antrieb hat auch die Möglichkeit manuell betätigt zu werden Eingang K1 und K2. Dort müsste man auch einen Dekoder wie den von Märklin anschließen können.
Grüße Berthold
Ja M-Gleise weil es immer so war Ich bin nur ein Schreiner dem man ein Multimeter geschenkt hat. Märklin empfiehlt den gemeinsamen Rückleiter https://www.maerklin.de/fileadmin/media/...ik-Tipp-407.pdf Im Schattenbahnhof sollte das zuverlässigste Gleis- und Weichenmaterial verwendet werden. = M-Gleis, seit 60 Jahren kein Ausfall. RocRail mit WIO
Zitat von Babbel im Beitrag #7Hallo zusammen, der Antrieb hat auch die Möglichkeit manuell betätigt zu werden Eingang K1 und K2. Dort müsste man auch einen Dekoder wie den von Märklin anschließen können.
Grüße Berthold
Hallo Berthold,
aber Du brauchst zwingend auch den Deoder vom Decoderwerk (auf diesem sind die von Dir beschriebenen Eingänge K1 und K2, sie sind nicht auf dem Antrieb!). In Deinem Szenario hast Du zwei Decoder verbaut. Den von Märklin, der dann den Decoder vom Decoderwerk auslöst. Die Weiche wird dann vom Decoderwerk-Decoder gespeist.
Das "Doppelt-gemoppelt" funktioniert, macht aber m.E. wenig bis keinen Sinn.
Zitat von Beardiepoldi im Beitrag #3Und wenn auf Grund eines Defekts die Endabschaltung nicht funktioniert, dann bleibt es heiss und der Motor nudelt unverdrossen weiter bis er blockiert ?? Ich denke an ein Körnchen von hochgewirbeltem Schotter , das die Weichenzunge vor dem Endanschlag blockiert.... Klaus
Das Problem sehe ich eigentlich nicht, wenn der Weichendecoder mit Antrieb gut konstruiert ist. So habe ich mit meinen in Tillig-Bettungsgleis H0m/TT eingebauten Tilligantriebe (2 Motoren, 1 Decoderplatine) keinerlei Probleme, da der Decoder selbst die Spannung nach einer kurzen Zeit abschaltet. Genau darum ist der Märklin-Antrieb in meinen Trix-C Gleisen nach dem Überbrücken der beiden Endschalter genauso gut zu betreiben wie mit Endschalter, weil die Spannung vom Weichendecoder wieder abschaltet, bevor der Weichenantrieb (Spulen) zu heizen beginnt. So kann ich den „defekten“ Märklinantrieb noch viele Jahre verwenden, weil der Kritikpunkt „überbrückt“ ist. Die Endabschalter waren eigentlich nur nötig für den Betrieb der Weichenantriebe vor dem Digitalzeitalter, als sie noch mit dem Finger an Tastenpulten geschaltet wurden und die Finger manchmal zu lange auf den Tastern lagen (< ca. 500 ms). So haben elektrische Kupplungen aus Platzgründen keine Endabschalter, weil sie in der Regel mit einer genau definierten Zeit über den Lokdecoder geschaltet werden.
Hallo, Gian, Genau, das ist es. Ich habe bei meinen C-Gleis-Weichen auch die Endschalter alle ausgelötet und erfolgreich überbrückt. Im Forum gab es zu lesen, dass die CS2 die Schaltdauer mit einem Einschaltpuls und einem Ausschaltpuls definiert. Falls die Weiche den Ausschaltpuls nicht erkennt gibt's Schmorbraten. Steht da. Fakt ist, dass es Berichte über abgebrannt C-Gleis-Weichen gibt....Als Schutz hab ich in die Stomzuleitung zur Weiche noch einen PTC Thermistor eingesetzt. Wenn die Weiche jetzt mehr als 4 aufeinander folgende Schaltimpulse bekommt, bleibt sie stumm und kühlt ab. Dieser Schutz beruhigt mich ungemein. Auf unseren Anlagen sind allerlei Kunststoffe verbaut, ich mag da keine Temparaturen über "handwarm". Eine Weiche die bei "falscher" Bedienung 70 Grad erreicht, ist für mich ein "no go"". Grüße Klaus
Zitat von Beardiepoldi im Beitrag #15Eher geht etwas "elektromechanisches" kaputt...kennt man doch aus der Historie der CGleis Weichen.(Schalter) Klaus
Hallo Klaus,
dafür habe ich Wartungslöcher unter den Antrieben. Aber beim Decoder kann es ja sein, dass ich mal die Adresse ändern will, oder doch noch eine Weichenlaterne anschließen möchte etc. und noch ein Wartungsloch für den Decoder, puh, dann ist unter der Weiche nicht mehr viel Anlagenplatte....
Zitat von Beardiepoldi im Beitrag #10Genau, das ist es. Ich habe bei meinen C-Gleis-Weichen auch die Endschalter alle ausgelötet und erfolgreich überbrückt. Im Forum gab es zu lesen, dass die CS2 die Schaltdauer mit einem Einschaltpuls und einem Ausschaltpuls definiert. Falls die Weiche den Ausschaltpuls nicht erkennt gibt's Schmorbraten.
Das ist bei mir kein Problem, denn ich nutze keine CS2. Meine Weichendecoder kann man so einstellen, dass sie gerade solange den Schaltimpuls senden, bis die Weiche zuverlässig schaltet. Das ist so kurz, dass die Spule nie zu heiss wird (ähnlich wie bei den elektrischen Kupplungen).
Zitat von Beardiepoldi im Beitrag #15Eher geht etwas "elektromechanisches" kaputt...kennt man doch aus der Historie der CGleis Weichen.(
Naja, ich schrieb in Beitrag 4:
Zitat von Zugschubser im Beitrag #4Als Nachteil der Decoderwerk Decoder empfinde ich,- wenn durch einen "elektrischen Störfall" die Decoder ihre Adresse verloren haben, muss man die Weiche ausbauen um an den Programmierknopf zu kommen, das Märklin "Mäuseklavier" hingegen "vergisst" nix.
Mit dieser genialen Idee, den Decoder unter die Platte zu verbannen, wäre auch dieses Problem gelöst,- dass ich nicht darauf gekommen bin.
die Märklin-Weichenantriebe können aus zwei Gründen ausfallen: 1. Die Endschalter gehen kaputt. Durch die vom Schaltdecoder (z.B. M83) ausgegebene Geichspannung zum Schalten entsteht bei den Endschaltern ein Funken, ganz normal. Nur liegt der bei Gleichspannung länger an, als er das bei Wechselspannung tut (früher wurde ja über den Trafo mit Wechselspannung geschaltet). Dadurch "verschmoren" die Endschalter und fallen aus. 2. Die Eisenkerne in den Magnetspulen werden durch die beim Schalten anliegende Gleichspannung allmählich magnetisiert, so das die Spule es nicht mehr schafft, die Weiche zu Schalten. Bei Wechselspannung passiert das nicht.
Abhilfe schafft das Schalten mit Wechselspannung, hier hat LoDi ein Produkt entwickelt:
Zitat von DanielSiefert im Beitrag #19die Märklin-Weichenantriebe können aus zwei Gründen ausfallen: 1. Die Endschalter gehen kaputt. Durch die vom Schaltdecoder (z.B. M83) ausgegebene Geichspannung zum Schalten entsteht bei den Endschaltern ein Funken, ganz normal. Nur liegt der bei Gleichspannung länger an, als er das bei Wechselspannung tut (früher wurde ja über den Trafo mit Wechselspannung geschaltet). Dadurch "verschmoren" die Endschalter und fallen aus. 2. Die Eisenkerne in den Magnetspulen werden durch die beim Schalten anliegende Gleichspannung allmählich magnetisiert, so das die Spule es nicht mehr schafft, die Weiche zu Schalten. Bei Wechselspannung passiert das nicht.
Abhilfe schafft das Schalten mit Wechselspannung
Das entspricht genau meiner nun über 2 Jahre alten Erfahrung mit LoDi-83-AC und LoDi-Operator 4WD-AC, auch wenn andere User gerne das Gegenteil behaupten.
Zitat von DanielSiefert im Beitrag #19 1. Die Endschalter gehen kaputt. Durch die vom Schaltdecoder (z.B. M83) ausgegebene Geichspannung zum Schalten entsteht bei den Endschaltern ein Funken, ganz normal. Nur liegt der bei Gleichspannung länger an, als er das bei Wechselspannung tut (früher wurde ja über den Trafo mit Wechselspannung geschaltet). Dadurch "verschmoren" die Endschalter und fallen aus.
Was kein Problem bei C-Gleis antriebe ist seit 2016
Zitat von DanielSiefert im Beitrag #19 2. Die Eisenkerne in den Magnetspulen werden durch die beim Schalten anliegende Gleichspannung allmählich magnetisiert, so das die Spule es nicht mehr schafft, die Weiche zu Schalten. Bei Wechselspannung passiert das nicht.
ich hatte bei mir bisher tatsächlich auch noch nie einen Ausfall, mein Märklin-Material ist alles erst nach 2019 gekauft, da bin ich wiedereingestiegen. Aber sowohl C- als auch K-Gleisantrieb sind doch Magnetspulenantriebe, wo ist der Unterschied im Aufbau?
bietet das der LS150 von Lenz nicht schon seit gefühlt zwanzig Jahren?
Innovativ ist der Einzelweichendecoder, der den Originalantrieb mit genügend niederfrequentem Wechselstrom beaufschlagt oder - wie von Decoderwerk - eben der Antrieb mit passendem Decoder, die zusammen unter der Weichenbettung Platz finden, so dass Teppichbahner davon profitieren. Nur schade, dass der Button nicht in normaler, ggf. eingebauter Lage erreichbar ist. Bei den alten Viessmann Einzelweichen- Decodern "zeigte" der Botton im eingebauten Zustand nach oben (ein 2,5 mm Loch machte den Taster per Kugelschreiber zugänglich), bei anderen EinzelweichenDecodern gibt es einen Hallsensor statt des Buttons, den man auslösen kann, indem man mit einem Magneten ganz nah an eine bestimmte Stelle der eingebauten Weiche hält.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Ich habe zwei Antriebe von Decoderwerk bestellt, der Antrieb wird nicht mehr warm und hat im Decoder wieder das Loch für den einfacheren Einbau. Soweit so gut.
Ich habe allerdings festgestellt, dass der Antrieb bei Stellung grün auf meiner Kreuzungsweiche nicht geradeaus wie üblich sondern "abbiegt". Der Antrieb besser gesagt der Decoder liegt auf meiner MS 2 (Version 4.1) auf Keyboard 1 Nr. 7.
Ich schaffe es nicht, über die Anlage einer Lok mit der DCC-Adresse 7 die CV 25 "Invertierung" (des Antriebs hoffe ich) zu ändern. Nach Anlage der Lok zu CV Programmierung bekomme ich stets den Hinweis "Lok-Prokotokoll ist nicht aktiv". Löschen lassen sich die so angelegten Loks auch nicht.
Info: Systemprotokoll und Decoder sind sämtlich auf DCC eingestellt.
Was mache ich falsch? Ne CS 2 oder 3 deswegen kaufen mag ich bei meiner kleinen Anlage nicht.
Zitat von Hajo67 im Beitrag #24habe zwei Antriebe von Decoderwerk bestellt,
besser die Bestellnummer von Decoderwerk explizit nennen, sonst läufst Du Gefahr, Tips zu bekommen die nicht wirklich passen. Du willst den Decoder mit der MS2 programmieren?
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix