RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#26 von Djian , 22.05.2024 06:53

Moin,

ich denke, es hat viel mit Luftfeuchtigkeit zu tun. Dass die an der Stromversorgung beteiligten Komponenten, egal ob in der Steuerungseletronik, den Gleisen oder in den Lokomotiven, dadaurch leicht "anläuft" und somit dem Stromfluss hemmt. Sprich: man muss mehr "Saft" draufgeben, um dieselbe Leistung zu erzielen. Ebenso kann man zurückregeln, wenn wirklich optimale Bedingungen vorherrschen.
Das ist jetzt bloß eine Laienaussage, möglicherweise können mir die Experten Rückmeldung geben, ob ich mich dieser Einschätzung richtig oder kollossal daneben liege.

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias


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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#27 von sledge , 22.05.2024 07:01

Hallo Stephan-Alexander, werte Forenleser !

Zitat von KatMobaN im Beitrag #25
Hallo, an alle hier, zu diesem Thread:

Kann es sein, dass der Themenautor nicht ganz unrecht hat? Dass es daran liegen kann, dass es Unterschiede in der gelieferten Stromqualität gibt, und deshalb, z.B., Lokmotoren, mal besser, schneller oder auch mal langsamer und unrunder laufen?

Ich glaube, dass habe ich an meinen Loks auch schon des Öfteren festgestellt.

Gruß

Kersten


Um Missverständnissen vorzubeugen, der Beitrag von Kersten ist nicht von der Hand zu weisen. Hast Du auch parallel zu deinen Messungen auch die Hausnetzspannung verglichen ?


Mit modellbahnerischen Grüssen
sledge

P.S. Ich weiß nicht alles, aber meine Bücher und Hefte!


 
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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#28 von Petz1 , 22.05.2024 09:07

Hallo Kersten !

Ich denke das Stephan-Alexander eine so "wissenschaftslastige" Herangehensweise an die von ihm aufgerufenen Themen hat, das ich absolut sicher bin das er z. B. nur idente Stromversorgung für seine Vergleichsmessungen benutzt.
Und sollte das Netz des Stromversorgers Spinnereien solcher Auswirkungen zeigen, würd ich mir in erster Linie Sorgen machen bald im Finstern zu sitzen...


Grüße von Markus

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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#29 von lojo , 22.05.2024 10:06

Hallo,

ein völlig überflüssiger Beitrag von mir:
Vorsicht Spaß:

Ich denke, dass es den Loks nicht anders geht als uns. Bei großer Wärme oder sogar Hitze bewegen wir uns langsamer, um nicht zu überhitzen, bei Kälte dagegen schneller und intensiver, um nicht stark auszukühlen.


Freundliche Grüße
lojo


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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#30 von Petz1 , 22.05.2024 12:46

Ok, das manche und vor allem ältere Loks ne Seele haben will ich auch nicht in Abrede stellen; denen geht´s wie uns sprich mit dem Alter wird man immer wunderlicher...


Grüße von Markus

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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#31 von KatMobaN , 23.05.2024 13:32

An alle, die diesen Thread verfolgen:

Ich habe da mal was gefunden.

Bei google eingeben: Stromqualität: die Spannungs- und Stromqualität


oder: HyTEPS - Stromqualität: die Spannungs- und Stromqualität


Grüße

Kersten


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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#32 von JoWild , 23.05.2024 20:38

Ihr Verschwörungstheoretiker

Schaltnetzteile sind eigentlich auf der Sekundärseite sehr unempfindlich gegen Spannungschwankungen auf der Primärseite. Anders sieht es mit Transformatoren aus, die solche proportional auf die Sekundärseite weitergeben.


Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn
Joachim


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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#33 von SAH , 23.05.2024 20:53

Guten Abend zusammen,

die bisherigen Beobachtungen habe ich mit der Tams EC und B4-Booster im MM2 gemacht.
Der Booster ist stabilisiert und auf 20V eingestellt. Dafür brauche ich keinen Aluhut.
Diese Beobachtung habe ich hier berichtet, weil ich sie merkwürdig finde.
Zur Zeit ist kein Test drin, weil ich das Modell zwecks Getriebeanalyse antriebsseitig demontiert habe (davon habe ich geschrieben). Sobald mir die Remontage (einschließlich der recht kurz gehaltenen Anschlussdrähte und der Andrückfedern für die mittlere Achse) gelungen ist, teste ich mit anderen Zentralen (CS2 und 6021). Sofern unter diesen Bedingungen im Rahmen der üblichen Schwankungen die selben Geschwindigkeiten herauskommen, schließe ich die Elektronik als Ursache aus.
Bis dahin baue ich ein Netz aus ferromagnetischem NE-Metall auf, das keine Lanthanoide und auch kein Co oder Ni enthält, um magmetische Störfelder abzuschirmen. Viel Spaß beim Knobeln, ob das möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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Stephan-Alexander Heyn


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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#34 von Kurzschlussfan , 23.05.2024 21:25

Hallo Alexander,

hast Du mal nachgemessen, ob Du die 20V auch tatsächlich immer am Gleis hast. Wäre für mich der erste Schritt.
In der Güte der verwendeten Schaltnetzteile unserer Moba gibt es da schon sehr große Unterschiede. In der Spannungsstabilität der Zentralen auch. So meine Erfahrung.
Dazu kommt, dass unsere Netzspannung schwangt. Je nach Region und Auslastung.
Ansonsten würde ich mir die Getriebe der Loks mal anschauen. Ich hatte auch schon mit der Referenzspannung der Decoder Probleme.
Wenn die Gleisspannung stabil erzeugt wird liegt es primär an den Loks oder einer Auswirkung auf diese, denke ich. Um das auszuschließen würde ich es mal mit einer anderen Zentrale probieren.
Bin mal gespannt, ob sich dein Problem weiter eingrenzen lässt. Ich selbst kenne es nicht. Wohl aber die Auswirkung verschlissener Motoren oder verschmutzter oder trockener Getriebe.

LG Stefan


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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#35 von KatMobaN , 24.05.2024 06:19

Hallo, an die Thread-Verfolger:

Einleitung:

Seit 2011 fahre ich fast nur noch Pedelec, für Neunmalkluge, die nennen das E-Bike, was es ja nicht ist. Durch das Akku-Laden an verschiedenen Einspeisequellen habe ich festgestellt, dass das Akku mal länger hält und auch mal stärker ist.

Jetzt zur Moba:

Ich fahre mit 3 analogen Zügen/Loks über eine sehr lange Außenstrecke mit 2 Bahnhöfen. Die analogen Züge/Loks fahren in einer moderaten bzw. langsamen Gescchwindigkeit über die Anlage. Gesteuert werden die 3 Züge/Loks, nicht mit 3 separaten Trafos, sondern mit einer Modelbahnsteuerungssoftware.

Wenn ich die 3 Züge/Loks starte, stelle ich meistens die Display-Geschwindigkeitstachometer zwischen 60 - 80 Stundenkilometer ein.

Hier habe ich dann auch, ab und an, folgendes Phänomen festgestellt.

Und zwar, dass die Züge/Loks, bei 60, 70 oder 80 Stundenkilometer, immer wieder andere Geschwindigkeiten fuhren. Ich kann mich auch täuschen, aber irgend wann, kann jeder Moba-Freund, seine Loks einschätzen und am Motorengeräusch erkennen, wie schnell diese fahren.

Ich habe dann immer gemeint, dass die Züge/Loks, z.B., bei Einstellung von 60 Stundenkilometer, am Spielbetrieb am Tage zuvor, schneller unterwegs waren. Habe ich dann mal die Züge/Loks auf 80 Stundenkilometer eingestellt, war es auch schon mal umgekehrt, dass die Züge/Lok, langsamer waren, als an anderen Spieltagen.

Meine Fazit:

Ist die gelieferte Stromqualität besser bzw. höherwertiger, fahren die Züge/Loks schneller und sauberer. Ist die gelieferte Stromqualität, nicht so gut, dann fahren die Züge/Loks, langsamer und unsauberer, weil die Motoren anders drehen.

Kann da was dran sein? Hat jemand ähnliche Beobachtungen gemacht oder, bilde ich mir das nur ein.

Gruß

Kersten


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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#36 von Djian , 24.05.2024 07:05

Moin,

man kann in einem solchen Fall durchaus über die Anschaffung eines Netzfilters nachdenken, wie er im Hi-Fi/ High-End Bereich etabliert ist. Der zu versorgende Endverbraucher dürfte einem derartigen Gerät egal sein. Ist nicht ganz billig, aber wenn es hilft. https://www.sg-akustik.de/shop/zubehoer/netzfilter

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias


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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#37 von JoMa , 24.05.2024 10:16

Hallo Zusammen,

der Grund für Stephans Beobachtungen ist ja noch gar nicht bekannt. Bisher gibt es nur ein paar Ideen für mögliche Gründe, darunter ein paar sehr steile Thesen. Daß man auf eine wie auch immer geformte Wechselspannung Oberfrequenzen überlagern kann - ich hoffe, ich drücke mich jetzt richtig als Laie im Fachbereich Elektrotechnik aus - nutzen wir ja im Grundprinzip nicht zuletzt bei der digitalen Übertragung von Informationen von Zentralen zu Decodern und zurück.
Bisher hatte ich den Eindruck, daß die Wechselspannung im Stromnetz nur sehr geringen Abweichungen und Schwankungen unterliegen darf, da ansonsten die gesamte Netzstabilität sogar in ganz Europa beeinträchtigt oder gefährdet sein kann - bis hin zu Blackouts. Ob die auf der obigen Website gezeigten Wellenformen Realität sind oder, falls ja, dann irgendwelche Auswirkungen haben, kann ich nicht beurteilen. Und ob das etwas mit "Stromqualität" zu tun hat und es dieses Phänomen überhaupt gibt, kann ich ebenfalls nicht beurteilen.

Aber ich möchte doch darauf hinweisen, daß sich in solchen Grenzbereichen nicht selten Scharlatanerie breit macht von irgendwelchen Wundertätern, die DAS ultimative Problem der Menschheit und aller Lebewesen auf allen Galaxien als erste und auch nur als einzige aufgetan haben. Und Ihr werdet es nicht glauben, nur sie haben dann auch schon für nur € 300 die Lösung in Form eines Kästchen mit einer Netzleuchte und einer roten LED für "Gefahr", die zur Sicherheit nicht angeschlossen ist, da sie ja auch nie leuchten soll, da ja nie Gefahr besteht, wenn das Gerät läuf, und einer grünen LED, die parallel zur Netzleuchte fest verdrahtet ist und "keine Gefahr" anzeigt. Daß diese schaltungstechnisch nie erlöschen kann, korreliert sinnvollerweise mit dem Umstand, daß nie Gefahr besteht, wenn das Kästchen läuft. Manche Kästchen brummen dann noch leise, das beruhigt und bestärkt den Glauben an die positiven Auswirkungen, sobald das Wunderkästchen eingeschaltet ist. Die Stiftung Warentest oder andere Verbraucherschutzorganisationen haben schon in viele solcher Kästchen geschaut, im besten Fall waren die leer, bis auf die wertvollen Anzeigeinformationen. Bisweilen waren aber auch wirr verdrahtete elektronische Bauteile enthalten. Die haben dann keinerlei Funktion oder Nachteil bishin, daß sie unnütz Strom verbrauchen oder sogar, da unfachmännisch aufgebaut, eine Brandgefahr darstellen. Eines leisten sie zuverlässig, sie leeren Euren Geldbeutel - gut, dann kann man immerhin weniger Geld an die Geldgeier der MoBa-Industrie geben und spart eine ganze Lok, über die man sich eh nur ärgert, was für manchen von uns an sich schon ein hohes Gut darstellt. Und sie füllen den Geldbeutel des Wundertäters - gut, verkannte Koryphäen müssen ja auch von was leben. So ist das ja quasi noch eine gute Tat und Win-Win.

Deshalb wäre ich einfach vorsichtig. Wenn vielleicht irgendwann feststeht, was die Ursache der Geschwindigkeitsunterschiede der Loks ausmacht, dann kann - so notwendig und sinnvoll - dagegen gezielt etwas unternommen werden. Die Stromqualitätsthese kann stimmen, ob dem so ist, weiß ich nicht, glaube ich aber auch nicht. So viele Geräte nutzen die Wechselspannung des Netzes, um stabile Bedingungen herzustellen. Die würden alle Fehllaufen, wenn Stromqualität ein Problem wäre. Vermehrt defekte Geräte, plötzlich überhöhte Stromverbräuche, alles das entspricht nicht meiner Erlebenswelt. Irgendwelche Netzfilter für irgendwelche Lösungen von Problemen kaufen, ich würde davon abraten, auch wenn ein Vorredner meinte, sie würden ja nicht schaden. Zumindest dem Geldbeutel schaden sie, wenn sie ihren Zweck nicht erfüllen.
Schon früher gab es in Illustrierten hinten drei bis vier Seiten mit ultimativen Versprechen vom leichtesten Geldverdienen bis zur technischen Lösung aller Probleme und nicht zu vergessen, die Wundertropfen, die aus jeder Glatze eine Yeti-Frisur machen, der man nur noch durch tägliches Haareschneiden Herr wird... Heute findet sich das viel professioneller im Internet.

Also, genaues Nachdenken und Vorsicht sind geboten.

Und eine langsamer fahrende Lok korrigiere ich mit dem Fahrtregler für 0 Cent und habe sogar noch Spaß dabei.

Meint Stefan aus BaWü


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RE: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#38 von JoWild , 24.05.2024 10:55

Zitat von SAH im Beitrag #33
Guten Abend zusammen,

die bisherigen Beobachtungen habe ich mit der Tams EC und B4-Booster im MM2 gemacht.
...
Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn

Hallo Stephan-Alexander,
bei MM2 ergibt sich für mich die Frage ob du 14 oder 27 Fahrstufen nutzt bei den Modellen.
Sollte sich bei deinen Einstellungen der Geschwindigkeit an der EC bei 14 Fahrstufen eine unterschiedliche Stufe einstellen, dann ergäbe das durchaus signifikante Geschwindigkeitsunterschiede.
Allerdings kenne ich die EC nicht genauer, so dass ich nicht sagen kann, ob das zutreffen muss.


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RE:

#39 von KatMobaN , 24.05.2024 11:15

An alle, die diesen Thread weiterhin verfolgen:

Den Hinweis auf Stiftung Warentest oder anderen Verbraucherschutzorganisationen finde ich gar nicht so schlecht.

Vielleicht, sollte man mal diesen Thread mal an die vorgenannten Prüfstellen weiterleiten, und vielleicht, fangen die ja dann an zu prüfen und bauen sich 2 Testkreise für analogen und digitalen Modellbahnbetrieb auf, und messen, und messen und messen, und kommen dann zu einem Ergebnis - über die Stromqualität in Deutschland.

Gruß

Kersten


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RE:

#40 von Stahlblauberlin , 24.05.2024 11:28

Zitat von KatMobaN im Beitrag #39
über die Stromqualität in Deutschland.


Was zum Henker soll man mit dem Begriff "Stromqualität" anfangen? Vor allem wenn im konkreten Kontext klar definierte relevante Parameter vorliegen die auch mit kleinem Aufwand messtechnisch zu verifizieren sind: Eingangsspannung der Zentrale, auch unter Last, sowie die Gleisspannung, ebenfalls unter Last problemlos messbar. Was netzseitig passiert ist bei der eingesetzten Technik dabei praktisch irrelevant sofern die Abweichungen nicht extrem außerhalb der zulässigen Toleranzen liegen. Da auch nur einige Lokomotiven betroffen sind sind die Ursachen damit auch nur in den betroffenen Lokomotiven zu suchen. Systematisch vorgehen und nicht blind im Nebel stochern und verschwurbelten Theorien nachgehen ist angesagt.


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RE:

#41 von md95129 , 24.05.2024 11:35

Das ist ganz klar eine Folge der "Radioaktivität" des nahegelegenen Mobilfunkturms!
Im Ernst: Nur systematische Fehlersuche hilft hier weiter.
1. Schritt: Hat sich die Digitalspannung verändert? Kann man mit einem Brückengleichrichter und einem Multimeter, noch besser mit einem Oszilloskop messen. SAH hat diese Geräte.
2. Schritt: Liegt auf dem Gleis das richtige Telegramm (siehe z.B. JoWild). Kann man mit einem "Sniffer" feststellen. Lässt sich mit einem Arduino bauen (zumindest für DCC).
Ansonsten 100% Zustimmung zu Stahlblauberlin.
Gruss


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Re: Loks bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#42 von SAH , 24.05.2024 14:51

Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Beiträge und mittlerweile auch sinnvolle Vorschläge!
Ich versuche auf die Beiträge einzugehen:

Zur Gleisspannung: grundsätzlich überwache ich die Gleisspannungen im Digitalbetrieb mit einem tragbaren Oszilloskop oder einem trms-DMM mit 100kHz Bandbreite. Die verwendete Zentrale mit dem.verwendeten Booster zeigen bislang keine Abweichung vom bisherigen Verhalten oder Kennwerten. Vor diesem Hintergrund sind Spekulationen zur Netzqualität nicht zielführend.
Auch Vermutungen, dass ich hier Scherze entbehren jeglicher Grundlage. Ich frage mich diesbezüglich, welchen Sinn ein Forum haben soll, wenn man ungewöhnliche Beobachtungen zur Lösung nicht besprechen darf?

Nun zu den Modellen 3611 und 3614:
Beide Modelle haben den 6080-analogen Dekoder mit 14 Fahrstufen. Ich habe mittlerweile bei beiden das Getriebe abgeschmiert mit Knochenöl und keine Geschwindigkeitsunterschiede mehr feststellen können. Offenbar hattem beide das selbe Anfangsproblem wie die 3311, die zu Beginn deutlich zu langsam war. Erst nach Abschmieren und 3h Fahrt bei FS 7/14 jeweils v und r war die Geschwindigkeit akzeptabel.
Die BR 38 als 37030 hat auch einen Glockenanker, aber das Getriebe ist schwer zugänglich. Als 60901-Dekoder (Chip 70122, ET-Nr 502900) hat er 27 Fahrstufen. Wenn die Tams EC auf 14 FS eingestellt ist, so unterscheiden sich die FS beim Hochdrehen von den FS beim herunterdrehen. Das könnte passen, wenn ..... ja wenn auf der Schnecke nicht so ein "Grieselzeugs" gewesen wäre. Zur Zeit bin ich bei der Remontage, wobei mich die Andrückfedern für die mittlere Achse 2h genostet haben. Und ferner liegt die beobachtete "Hochtemperatur"-Geschwindigkeit genau zwischen zwei Halbstufen (also zwischen FS 13/27 und 14/27). Sobald ich die Heusingersteuerung wieder gerichtet und die inzwischen abgegangenen Kabel erneut angelötet habe, werde ich ungehend weiter testen und berichten.

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: Re: Lols bei höherer Raumtemperatur langsamer?

#43 von Jürgen , 24.05.2024 15:26

Um das Problem einzugrenzen, kannst Du ja die Loks im Kühlschrank kühlen sowie erwärmen und damit systematisch den Temperatureinfluss testen. Wenn das Problem reproduzierbar ist, würde ich die Loks analog testen, um mechanische Effekte auszuschließen. Evtl. auch einmal die Zentrale gekühlt einsetzen.

Ist das Problem nicht reproduzierbar, wird es sowieso schwierig. Ist es denn sicher, dass zwischen Temperatur und Fahrverhalten eine Kausalität besteht oder ist evtl. nur eine Korrelation ?

Grüße
Jürgen


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Enztalbahn: Materialsammlung
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Frage zur Roco 69212 Br. 001 200-5

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