bisher sind mein Sohn und ich nur analog mit dem Fahrregler Nr. 198983 aus der Startpackung gefahren. Da wir inzwischen den Fahrkreis ordentlich erweitert haben und manchmal auch mit 2 Loks fahren, wurde die Fahrleistung sehr langsam. Drei Loks gingen nicht mehr. Dann krochen die Loks nur noch.
Von einem Online-Händler wurde mir deswegen der Kauf eines Trafos mit der Nr. 5006 empfohlen. Diesen habe ich mit zwei Kabeln an den oben genannten Fahrrregler angeschlossen, obwohl dieser nur zwei Buchsen für die Gleisanschlüsse hat. Ich habe auf plus und minus geachtet. Doch offensichtlich war das ein Fehler. Die Kontrolllampe des Trafos sprang immer wieder auf rot und die Lok auf dem Gleis lies sich nicht mehr korrekt mit dem Fahrregler steuern.
Jetzt funktioniert auch der Fahrregler ohne Trafo nicht mehr. Ich vermute, er ist nun defekt. Die Enttäuschung hier ist riesig.
Benötige ich für den Trafo 5006 den Fahrregler 5007? Kann ich an den Fahrregler 198983 aus der Startpackung überhaupt einen Trafo anschließen?
Wie kann ich das Problem (mehr Energie für unser kleines Schienennetz auf dem Balkon) am besten beheben?
Benötige ich für den Trafo 5006 den Fahrregler 5007? Kann ich an den Fahrregler 198983 aus der Startpackung überhaupt einen Trafo anschließen?
Hallo Phil,
Ein Blick in die Anleitung des Reglers 198983 sagt:
Zitat Wichtiger Hinweis: Der Anschluss des Fahrpultes darf nur an das beiliegende Schaltnetzteil erfolgen. Eine Verwendung anderer Schaltnetzteile oder Transformatoren ist nicht zulässig!
Und das steht da nicht zum Spaß. Ja, Dein Fahrregler ist jetzt ein Fall für den Wertstoffhof.
Ja, zum Trafo 5006 gehören die die Fahrpulte 5007 oder 5012. Deine Probleme sind damit aber wahrscheinlich nicht komplett gelöst. Denn ab einer gewissen Ausdehnung der Anlage sind zusätzliche Einspeisungen unumgänglich. Einfluss hat auch der Zustand der Schienverbinder.
vielen Dank für Deine Antwort! Das ist ernüchternd und tut mir leid für meinen Sohn. Über Pfingsten können wir nun nicht LGB spielen.
Welchen der beiden Fahrpulte 5007 oder 5012 würdest Du mir empfehlen? Oder gibt es eine bessere analoge und modernere Lösung? Trafo 5006 ist nun aber vorhanden. Wir wären froh, wenn die maximal drei Loks etwas mehr an Geschwindkeit zulegen würden.
Um im Analog Modus materialschonend zu fahren gilt eigentlich generell für: 3 Lokomotiven, 3 Steuertrafos auf 3 elektrisch getrennten Stromkreisen oder Gleisabschnitten.
Zwei o. gar drei Lokomotiven auf einem Stromkreis überlasten den Trafo auf Dauer.
... die Vorschläge gut und schön - aber das sind alles uralte Geräte, die - wenn überhaupt - nur noch gebraucht erhältlich sind (vierstellige Nummern sind bei LGB seit fast 30 Jahren vorbei ...). Damit ohne Garantie usw. Was aber das wichtigste ist: die TRafos sind für 220 Volt vorgesehen, wir haben aber schon seit den 1990er Jahren eine Netzspannung von 230 Volt. Die Energieversorgen dürfen bis zu 10% mehr liefern, also 253 Volt ... wenn jetzt der Trafo (nur für 220 Volt vorgesehen) aufgrund von Toleranzen etwas "grosszügig" übersetzt, kann es sein dass die Sekundärspannung zu hoch wird. Im reinen Analogbetrieb dürfte da nichts passieren (die Lok fährt halt schneller), wenn aber elektronische Bauteile eingebaut sind, können diese zerstört werden. Aus heutiger Sicht gibt es keine andere Lösung als das Fahrgerät 51079 sowie das Schaltnetzteil 51095 mit 100 VA. Diese Teile sind auf die heutigen Gegebenheiten abgestimmt und entsprechen den aktuellen gesetzlichen Regelungen - da macht man nichts falsch ...
Ich habe noch das Netzteil aus der Starterpackung. Es hat die Nummer L51090. Könnte ich dieses auch mit dem Fahrgerät 51079 verwenden, sofern es nicht auch kaputt gegangen ist?
Ich habe noch das Netzteil aus der Starterpackung. Es hat die Nummer L51090. Könnte ich dieses auch mit dem Fahrgerät 51079 verwenden, sofern es nicht auch kaputt gegangen ist?
Hallo,
Nein, Das Schaltnetzteil 51090 kann nicht ohne weiteres mit dem Fahrgerät 51079 verwendet werden. Es muss mindestens ein Adapterkabel verwendet werden. Aber Du hast keinen Vorteil gegenüber dem für das Netzteil vorgesehenen Fahrpult 51099.
... das passt vom Stecker her nicht, aber auch von der Leistung. Das 51090 hat 36 VA, das wird auch nicht mehr ... die Leistungsabgabe des Schaltnetzteils bestimmt die Leistungsfähigkeit von der Steuerung - hilft also alles nichts, muss eine Stromversorgung mit höherer Leistung her.
Hallo Phil, deinen Fahrregler 198983 kann man durchaus aus dem Gleichspannungsausgang des 5006 versorgen. Der Ausgang liefert 22V DC, selbst mit der höheren Netzspannung ändert sich die Ausgangsspannung maximal um 4,5% wäre also 23V DC. Der Fahrtregler darf mit 25V DCmax. versorgt werden. Dass der Fahrtregler nicht mehr funktioniert kann mehrere Gründe haben, du hast den Wechselspannungsausgang des 5006 verwendet bzw. die Gleichspannung verpolt an den Fahrtregler angeschlossen. Der neue Trafo hätte dir aber auch bei korrektem Anschluß wenig geholfen, leistungslimitierend ist der Kurzschlußschutz im Fahrtregler. Also selbst mit einem dicken Netzteil gibt der Fahrtregler keine höhere Leistung wegen des Kurzschluß-/Überlastungsschutz ab. Mit dem 5007 stehen bis zu 2,7A Strom am Gleis zur Verfügung. Für 3 Loks, die je einen Motor haben, ausreichend, aber bei analogem Betrieb fahren alle auf den Gleisen stehenden Loks immer gleichzeitig, wenn sie nicht in spannungsfrei schaltbaren Gleisabnschnitten stehen. Heute üblich ist digital, je nach Alter sind deine Loks schon digital bzw. lassen sich relativ einfach digitalisieren. dann benötigst du aber zusätzlich eine leistungsfähige Digitalzentrale die in der Lage sein sollte 5A Strom zu liefern (Netzteil wäre dann ein 100W-Netzteil). Volker