RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#1 von Udo Nitzsche , 25.03.2008 20:52

Hallo alle zusammen,

ich habe noch einen ganzen Schwung der "alten" schlanken K-Weichen 2271 mit der beweglichen Herzstückspitze, bei denen ich gern die ganze "Schlabber"-Schaltmechanik entfernen will.
Ziel ist es, die Weiche mit einem Servo direkt an der Schaltschwelle anzutreiben.
Leider muss ich dafür auch die bewegliche Herzstückspitze durch eine feststehende ersetzen und Radlenker nachrüsten - das ist aber nicht unbedingt ein Verlust, da das Ganze insbesondere nach dem Einschottern sowieso nicht immer zuverlässig funktioniert.

- Hat dies schon mal jemand hier gemacht?
- Welche Materialen sind am besten geeignet?
- Wie gestalte ich am besten die feste Herzstückspitze und die Radlenker?

Ich weiß, dass ich das hier schon mal irgendwo gelesen habe, aber den Thread habe ich auch nach intensiver Suche nicht gefunden.

Wer kann mir helfen? Ich bin für jede Anregung dankbar.


Gruß aus Berlin
Udo

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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#2 von Asslstein , 25.03.2008 21:27

Hallo Udo,

ich hab den Umbau mehrfach durchgeführt. Es ist relativ einfach.

Bei einigen habe ich das beweglich Herzstück gelassen, es nur von sämtlicher "Schlabbermechanik" befreit und dann zusammen mit der Stellschwelle über Federdraht verbunden angetrieben. Klappt wunderbar und läßt sich auch prima einschottern.

Die gängige Methode dürfte aber mit Stillegung des Herzstücks sein.
Dazu muß das Herzstück kürzer und großwinkliger gefeilt werden. Da es nur gesteckt ist, läßt es sich mit etwas Gewalt leicht raushebeln. Keine Angst, da kann nichts kaputt gehen.
Dann einfach langsam an den richtigen Winkel rantasten, äh -feilen.
Die richtige Form läßt sich mit etwas Augenmaß ganz leicht erkennnen.
Das wieder eingeklipste Herzstück habe ich dann mit etwas Sekundenkleber fixiert.
Die Radlenker habe ich mir aus Materialgründen (MS oder NS) aus Schienenprofilen von Gleichstromgleisen gefeilt. Auf ca. 35 mm abgelängt, an den Stellen, wo die Kleineisen sitzen, Lücken reingefeilt, an den Enden leicht umgebogen und auf Höhe des Herzstücks mit Sekundenkleber auf den Schwellen fixiert. Der rchtige Abstand zu den Schienen beträgt, wenn ich mich nicht täusche, 1,8 mm.

Das Bodenblech muß unter der Stellschwelle und gegebenenfalls unter dem Herzstück herausgeschnitten werden. Dort ist aber Vorsicht angesagt. Es sollten keine Grate entstehen, die Lücke sollte nicht zu groß sein und man muß große Wärmeentwicklung beim Schneiden vermeiden.

Bilder der einzelnen Arbeitsschritte habe ich leider nicht.
Im eingebauten Zustand sieht das so aus.


Gruß
Knut


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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#3 von Udo Nitzsche , 26.03.2008 08:20

Hallo Knut,

danke für die Antwort und das aussagekräftige Bild - sieht klasse aus!

Dann werde ich das mal an einer Weiche ausprobieren - und am besten auch gleich Fotos von den einzelnen Arbeitsschritten machen.

Schienenprofile von 2-Schienen-DC-Gleis habe ich noch genug von der Tunneloberleitung meiner vorherigen Anlage (dieses Mal brauche ich das ja nicht mehr überall).

Zum Umbau der Stellschwelle und dem Bodenblech hatte ich den anderen Thread gelesen - wie das geht, war mir daher schon klar!
Nur zum Umbau des Herzstücks hatte ich nichts mehr gefunden.


Gruß aus Berlin
Udo

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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#4 von Ferenc , 26.03.2008 11:00

Hi Udo,
und wo hast du den Beitrag mit dem Umbau des Bodenbleches und Stellschwelle gesehen ? Frage weil ich diesen Umbau auch vor mir habe.
Besten Dank im voraus
Ferenc


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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#5 von Udo Nitzsche , 26.03.2008 13:20

Hallo Ferenc,

guckst Du hier!

Knuts (Asslstein) Beitrag (2. Antwort) enthält den passenden Link. Allerdings hat Knut - wie auch oben von ihm angedeutet - eine Verbesserung angewandt, welche die Belastung der Stellschwelle vermindert. So werde ich es auch machen.


Gruß aus Berlin
Udo

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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#6 von Ferenc , 27.03.2008 00:02

Hallo Udo,
besten Dank nochmals.
Ferenc


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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#7 von hunrückquerkopf ( gelöscht ) , 28.03.2008 17:38

das Problem habe ich gerade hinter mir. Beim Entfernen der Plastikmechanik im Bereich der Drehgelenke der Weichenzunge bitte aufpassen, bei etwas Druck, reißen die aus/ab!
Die Stellschwelle zuerst in der Mitte aufsägen, dann die beiden Hälften sachte zart anlupfen, nicht hochklappen und jeweils am Rand absägen (flexen)...

Das innere der Schwelle ist recht filigran, hält aber mehr aus als zu befürchten. EIn Loch für den Stelldraht möglichst nahe an die Mitte und fertig ist dieser Umbau.

Für die Radlenker habe ich auch den Umbau aus Gleismaterial probiert, ist ziemlich aufwendig und ´ne echte Fitzelarbeit. Es gibt von Märklin Radlenker als Ersatzteile zu kaufen, best.-Nr. 22715 und 22716 (links/rechts). Ich habe meine über Eisenbahn-treffpunkt schweickhardt gmbh (siehe www) bestellt.

ich habe im www einen beitrag zu diesem thema gefunden, wenn ich ihn wieder entdecke, schcike ich dir den link.

gruß

stephan


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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#8 von Udo Nitzsche , 28.03.2008 18:37

Hallo alle zusammen,

die erste Weiche ist soweit fertig:
- "Schlabber"-Schaltmechanik komplett entfernt
- Herzstückspitze zurechtgefeilt und mit 2K-Kleber (UHU plus sofortfest) eingeklebt
- Radlenker aus Roco-Schienenprofil (2,5 mm) hergestellt und eingeklebt (UHU plus sofortfest)
- Bodenblech unter der Stellschwelle in der Mitte ausgeschnitten

Die Stellschwelle hakt noch ein wenig, ich werde wohl das Bodenblech noch weiter ausschneiden müssen.
Das Loch in die Stellschwelle habe ich noch nicht gebohrt - ich befürchte, dass mir das Ding wegknackt...
Wie bohrt man das Loch da am besten?

@Stephan
Danke für Deine zusätzlichen Hinweise. So schlimm fand ich das mit den Radlenkern aus Schienenprofil gar nicht. Das waren vielleicht 10 min je Radlenker Zeitaufwand.

EDIT:
Ich habe das Bodenblech inzwischen in der vollen Breite ausgeschnitten. Jetzt flutscht die Stellschwelle optimal!


Gruß aus Berlin
Udo

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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#9 von Asslstein , 28.03.2008 19:49

Hallo Udo,

Glühstrumpf zum erfolgreichen Umbau.
Noch zwei Hinweise:
Mit dem Bodenblech solltest du aufpassen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es eher hakt, wenn die Lücke zu groß wird, da dann zu wenig Führung vorhanden ist. Also schau lieber noch mal genau nach warum es hakt.
Ok, ich seh gerade das hat sich erledigt.
Die Stellschwelle habe ich immer von unten mit einer Nadel vorgekörnt, dann mit einem 0,5 mm Bohrer von Hand durchbohrt und dann noch mal mit einem 0,8 mm Bohrer.
Der Durchmesser hängt aber eher vom Stelldraht und Antrieb ab. Ich meine 0,5 sollte reichen.

Gruß
Knut


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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#10 von Udo Nitzsche , 28.03.2008 20:38

Hallo Knut,

als Führung reichen die beiden äußeren Teile (unter den Schienen) völlig aus. Es hat gehakt an den Stellen, wo die Weichenzungen eingeklipst sind, weil diese weiter herunterreichen und die Reste der Bodenplatte unter der Stellschwelle berührten - diese waren nicht ganz gratfrei.

Ok, ich denke, dann muss ich mir wohl noch neue Bohrer kaufen... 0,5 mm und 0,8 mm habe ich nicht in meiner Sammlung.
Als Stelldraht habe ich mir erst einmal welchen mit 0,8 mm bestellt - wie auch Thomas Kainz verwendet hat. Mal schauen, wenn das nicht zufriedenstellend geht, muss ich wohl noch welchen mit 0,5 mm kaufen.


Gruß aus Berlin
Udo

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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#11 von Asslstein , 28.03.2008 20:42

Hallo Udo,

ne ne, 0,8 funktioniert schon.
Ich hab nur beides schon probiert, deswegen mein Hinweis, dass 0,5 auch funktioniert. Und bei 0,5 ist halt das Loch kleiner, da kann man beim Bohren mehr schlampen.

Gruß
Knut


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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#12 von Udo Nitzsche , 29.03.2008 08:02

Zitat von hunrückquerkopf
... Es gibt von Märklin Radlenker als Ersatzteile zu kaufen, best.-Nr. 22715 und 22716 (links/rechts). Ich habe meine über Eisenbahn-treffpunkt schweickhardt gmbh (siehe www) bestellt. ...



Hallo Stephan,

ich nochmal...
22715 und 22716 sind doch die Bestellnummern der kompletten schlanken K-Weichen mit feststehendem Herzstück?
Die Ersatzteilnummern müssten dann andere sein (6-stellig), oder irre ich mich da?

EDIT:
Ah, gefunden!
Die Nummern lauten:
202314 für die Linksweiche 22715
202315 für die Rechtsweiche 22716

Dann müssten die auch im Märklin-Shop zu finden sein - spart für Insider Versandkosten... Oh, ich sehe gerade, 4 Cent teurer...


Gruß aus Berlin
Udo

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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#13 von kaeselok , 29.03.2008 09:39

Hallo Udo,

könntest Du bitte ein paar Fotos einstellen? Insbesondere das Herzstück interessiert mich und Deine Lösung der Radlenker.

Besten Dank und viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#14 von Christof Zirpel , 29.03.2008 12:24

Hallo Udo,

Ich merke gerade, dass Du wohl einen guten Draht zu Ersatzteilnummern hast.

Ich hatte mich vor einiger Zeit mal bei einer Stellschwelle "verbohrt", sodass ich noch eine neue Weiche hier liegen habe - allerdings ohne Stellschwelle.

Wäre es Dir möglich, die ET-Nummer für die Stellschwelle der schlanken K-Weichen 22715 und 22716 hier zu veröffentlichen? Der Märklin ET-Service konnte das von 2 Jahren nicht........


Grüsse aus Dänemark

Christof Zirpel

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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#15 von Udo Nitzsche , 29.03.2008 17:02

Zitat von Christof Zirpel
Ich merke gerade, dass Du wohl einen guten Draht zu Ersatzteilnummern hast.



Hallo Christof,

da irrst Du leider. Die Ersatzteilnummern habe ich bei schweickhardt gefunden (unter 22715/22176).
Da dies vielleicht andere Forumisten auch interessiert, habe ich das mal in diesen Thread kopiert.


Gruß aus Berlin
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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#16 von Udo Nitzsche , 29.03.2008 18:51

Zitat von karldergrosse
Hallo Udo,

könntest Du bitte ein paar Fotos einstellen? Insbesondere das Herzstück interessiert mich und Deine Lösung der Radlenker.

Besten Dank und viele Grüße,

Kalle



Hallo Kalle,

so, hier wie gewünscht, ein paar Bildchen.

Radlenker und Herzstück:


Stellschwelle von oben:


Stellschwelle von unten:


Ich hoffe, es ist genug zu erkennen.


Gruß aus Berlin
Udo

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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#17 von kaeselok , 29.03.2008 19:24

Hallo Udo,

besten Dank. Wenn es aber nix ausmacht, Bild Nr. 1 nochmal in "groß"?
Hast Du schon Fahrtests gemacht?

Merci!

Gruß,

Kalle


 
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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#18 von Udo Nitzsche , 29.03.2008 22:26

Zitat von karldergrosse
besten Dank. Wenn es aber nix ausmacht, Bild Nr. 1 nochmal in "groß"?



Hallo Kalle!

Kein Problem:


Zitat von karldergrosse

Hast Du schon Fahrtests gemacht?



Fahrtests nicht, aber ich habe ein paar Gleise angesteckt und einen Drehgestellwagen (russischer Weitstreckenwagen von Sachsenmodelle mit 282 mm Länge) drüberrollen lassen - das klappte ohne Probleme.
Von den Abmaßen her habe ich das mal mit einer neueren Weiche 2261 verglichen - das ist alles sehr ähnlich.

Aber was denkst Du denn, welche Art von Fahrzeugen noch besonders kritisch sein könnten, d. h. mit denen ich auf jeden Fall noch einen Fahrtest durchführen sollte?


Gruß aus Berlin
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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#19 von kaeselok , 30.03.2008 09:18

Hallo Udo,
besten Dank für die Nahaufnahme. Ich habe hier noch 2 defekte K-Weichen rumliegen; da werde ich das mal nach basteln

Zu den Fahrzeugen:
Naja, einen Plan habe ich auch nicht, aber ich würde einen Güterzug mit vielen Wagen drüber SCHIEBEN. Aber es sieht schon sehr gut aus. Ich hatte Angst dass die Räder möglicherweise "in das Herzstück" fallen, aber Du hast Recht, die Radlenker sind sehr gut positioniert.

Okay, überzeugt: Ich bastel das mal nach

Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#20 von Badaboba , 30.03.2008 09:46

Hallo Weichenumbauer,

hat hier jemand schon die Weichenzungen der schlanken K-Weichen bearbeitet...?
Märklin-Normradsätze laufen bei abzweigender Bogenfahrt sehr unruhig über die Weichen, da die Zungen nicht richtig ausgerundet sind...
Die Achsen werden über die Spurkränze regelrecht angehoben...
Von der Laufkultur gesehen sind die schlanken C-Weichen eine Klasse besser, alternativ bietet sich der Umbau der Peco-Weichen an...


 
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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#21 von Udo Nitzsche , 30.03.2008 11:52

Zitat von karldergrosse
besten Dank für die Nahaufnahme. Ich habe hier noch 2 defekte K-Weichen rumliegen; da werde ich das mal nach basteln



Hallo Kalle,
nix zu danken. 2 Weichen? Du Glücklicher... Ich habe gestern mal nachgeguckt: Bei mir sind das so ca. 15 Weichen 2271 (L + R gemischt), die noch auf Umbau warten. Das drängt aber gottlob nicht...
Das eine Musterexemplar ist für einen eingleisigen Abzweig auf freier Strecke aus einer zweigleisigen Linie. Die dazugehörige EKW auf Basis der 2275-Geometrie ist bei Weichen-Walter gerade in Produktion... Ich bin schon sehr gespannt, wie die aussehen wird. Nach den Fotos und Kundenfeedbacks bei Weichen-Walter zu urteilen, muss ich mit einem Topprodukt rechnen.

Zitat von karldergrosse

Zu den Fahrzeugen:
Naja, einen Plan habe ich auch nicht, aber ich würde einen Güterzug mit vielen Wagen drüber SCHIEBEN. Aber es sieht schon sehr gut aus. Ich hatte Angst dass die Räder möglicherweise "in das Herzstück" fallen, aber Du hast Recht, die Radlenker sind sehr gut positioniert.



Im Moment geht das mit den vielen Wagen eher nicht, aber sobald die o. g. Gleiskombination fertig ist, wird probegefahren... Das mit dem Schieben ist eine gute Idee!
Reinfallen können die Räder nicht ins Herzstück, dazu sind die Radlenker ja da. Der gerade Strang ist der unkritische, abzweigend befahren könnte der Spurkranz nur auf die Herzstückspitze auflaufen, wenn keine Radlenker vorhanden wären.

Zitat von karldergrosse

Okay, überzeugt: Ich bastel das mal nach



Nur Mut, ich habe mir das auch schwieriger vorgestellt.

Mir fehlen nun nur noch die beiden Switchpiloten, um die Servos anzusteuern, dann kann zumindest mit der Weiche schon ein Probeaufbau starten. Servos (Conrad ES-30 JR) und Federstahldraht (0,8 mm) sind gestern gekommen.


Gruß aus Berlin
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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#22 von Ferenc , 30.03.2008 12:08

Hi Udo,
das hier schon gesehen: htopic,19734,switchpilot.html kann unter Umständen zu Problemen führen.
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RE: Frage zum Umbau der "alten" schlanken K-Weiche

#23 von Udo Nitzsche , 30.03.2008 16:31

Zitat von Ferenc
Hi Udo,
das hier schon gesehen: htopic,19734,switchpilot.html kann unter Umständen zu Problemen führen.
Ferenc



Hallo Ferenc,

auch wenn das jetzt ins OT abdriftet:
Ja, das habe ich gesehen. Dennoch habe ich mich bewusst für den Switchpilot entschieden, da Servo- und Schaltausgänge auch parallel mit der gleichen Adresse betrieben werden können. Das brauche ich für ein zusätzliches Relais (mit drei Umschaltkontakten) je Zungenpaar der Walter-EKW zur Polarisierung von einigen Schienenstücken.
Zum Programmieren der Servofunktion des SwitchPilots steht mir außerdem mein LokProgrammer zur Verfügung.
Alle anderen verfügbaren Servodecoder erfüllen nicht unbedingt diese Anforderungen oder sind mitunter komplizierter in der Programmierung bzw. brauchen ein zusätzliches Programmiergerät und sind meistens teurer. Ich habe schon verglichen.

Das Problem mit der Ansteuerung muss aber nicht zwangsläufig bestehen, da es auch nicht alle bestätigt haben. Da ich außerdem langfristig PC-unterstützt fahren will (TrainController), muss ich den Magnetartikelkreis nicht unbedingt mit der CS betreiben, sondern könnte auch die noch vorhandene "Lutze" 6021 (oder sogar meine alte 6020, da zum Schalten nur das MM1-Format gebraucht wird) mit dem Interface 6050 verwenden, falls das Problem nicht bis zur Aufnahme des Fahrbetriebs meiner Anlage von ESU/Märklin gelöst wird. Für die Schaltbefehle reicht die Geschwindigkeit des alte Interfaces auch völlig aus.

Ich könnte auch probieren, den Schaltdecoderkreis über ein Booster 6015 zu versorgen; das würde die Schaltdecoder zumindest teilweise von den mfx-Signalen entkoppeln (zumindest die mfx-Rückmeldungen wären weg). Da auch bisher nicht bekannt ist, was die Störungen verursacht, könnte dies zum Ziel führen.

Du siehst, mir stehen mehrere Möglichkeiten offen...


Gruß aus Berlin
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#24 von Ferenc , 30.03.2008 16:46

Hi Udo,
nur als Hinweis gedacht Schön wenn du auf soviel Zentralen zurückgreifen kannst.
Ferenc


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#25 von Udo Nitzsche , 30.03.2008 17:08

Zitat von Ferenc
Hi Udo,
nur als Hinweis gedacht



Hallo Ferenc,
danke für den Hinweis - wirklich nett, dass Du daran gedacht hast.

Zitat von Ferenc

Schön wenn du auf soviel Zentralen zurückgreifen kannst.



Tja, was sich halt im Laufe eine Digitalmodellbahnerlebens so ansammelt.
Ich hatte ja noch eine zweite 6021, ein zweites Interface 6050 und weitere Digitalgeräte, welche ich aber für die Anschaffung der CS alle verkauft habe.


Gruß aus Berlin
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