Ich fahre mit der CS alle meine 3-Leiter Loks. Nun stellt sich noch die Frage, wie ich meinen derzeit analogen Bemo Zahnrad-Gepäcktriebwagen Deh 4/4 digitalisiere. Da ich die CS schon habe, läge die Verwendung eines Lopi mfx nahe. Eine sechspolige Digitalschnittstelle hat die Lok auch schon.
Kann mir jemand sagen, ob der so geplante Umbau funktioniert?
Leider weiß ich nicht, was Bemo für eine Art Motor in den Loks verbaut.
ESU hat den Lokpilot mfx leider nicht mit dem NEM 651 Stecker. Aber der 52612 Lopi v 3 hat einen
MfG von Uwe dem Oegerjung
Modell/Spielbahner u. Sammler. Testanlage mit M-,K- u. C-Gleis.Modulanlage mit K- u. C-Gleis. Fahre in H0 mit IB (DCC/MM2) oder analog mit AC oder DC. H0 Strab.-, H0m/ H0e Klein- u. Feldbahn mit DC u. DCC Schalten analog m. GBS.
Grundsätzlich wäre es kein Problem. Doch der Platz reicht bei einer Bemo Lok in der Regel nicht.
Ich habe gerade einer Bemo Lok einen Lopi Micro verpasst. Das war in eine RhB Ge 4/4 II (blaue Aprilscherz Lok, die zum Arosa Express passt). Diese Lok hat einen Ausschnitt in der sich eher kleine Decoder passen mit der NEM651 Schnittstelle (6polig). Ich musste sogar den Schrumpfschlauch des Decoders etwas stutzen, sonst hätte er auch nicht in die Nische gepasst. Ich denke, da sind alle Bemo Loks ähnlich gebaut. Jedenfalls würde in die Ge 4/4 II keinen grösseren Decoder reinpassen. Vielleicht dann, wenn man die Leiterplatte ausbaut. Ansonsten ist unter dem Dach zu wenig Platz. Andere Loks kenne ich von Bemo im Moment noch nicht.
Viele Mobahner bauen Selectrix Decoder in die Bemo Loks ein. Gian kennt sich da auch bestens aus.
Bemo sieht eigentlich für die Digitalisierung der Loks nur Selectrix vor. Ich habe meine Loks trotzdem für DCC mit Kühn N025 umgebaut. Da reicht der Platz gerade so. Für einen mfx-Lopi ist da kaum Platz. Der kleine Kühn kann mit der CS unter Motorola II gefahren werden.
Die CS und mfx ist eine Insellösung. Die mangelde verfügbarkeit von kleinen Dekodern war ja auch der Grund, warum ich bei der Digitalisierung nicht auf Märklin sondern auf DCC gekommen bin. Eben weil damals keine für Schmalspur geeigneten Dekoder verfügbar waren.
Ich besitze ca. 40 Bemo-Loks, alle digitalisiert. Optimal passen die D&H Lok-Decoder, die es mit 1A Lesitung von Trix, Rautenhaus, MÜT gibt, in die Nische. Die Nische in den Loks (Leiterplattenauschnitt) wurde genau auf das Mass 9x14x2,7mm dieser Decoder angepasst, auch die vorbereiteten Anschlussbahnen für die anzulötenden 6 Drahtstifte. Ebenso passen die kleinen Tran und Zimo Decoder gut in den Ausschnitt. Für 2-motorige Bemoloks (Ge 6/6 der Rhb) verwende ich einen 2A Decoder, ebenfalls von D&H (Rautenhaus). Dieser passt wunderbar hinein, wenn man auf einer Seite das Zusatzgewicht entsprechend verkürzt (kann dann "hochkannt" anstelle des abgesägten Gewichtes eingeklebt werden). Ältere Bemo-Loks haben noch keine Decoderanschlusspunkte / bzw. Schnittstelle (Leiterbahnen), aber auch in diese lassen sich die kleinen D&H / ZIMO / Tran Decoder problemlos einbauen. Decoder in der Grösse alla Lopi3, von denen ich in H0 auch ein paar verwende, kann man bei Bemo platzmässig schlicht vergessen.
Da ich die MFX-Decodergrössen nicht kenne, kann ich keine Antwort geben, ob diese Platz haben. Grösser als das oben angegebene Mass sollte der Decoder aber nicht sein. Alle genannten Decoder können zumindest DCC und SX.
herzliche Grüsse
Gian
hier ein Beispiel einer Decodermontage (1 A D&H, unter dem Dach erkennbar) in einem H0m Modell (STL), dessen Decoder durch den Fahrtwind gut gekühlt wird