Hallo ich habe einen alten Schienebus mit Beiwagen. Nun möchte ich Mal fragen welche Umbauten gibt es ? Ich fahre Analog . Ich dachte hier an die Beleuchtung oder was es noch so gibt. Allerdings möchte ich nicht die Rotenleuchten entfernen.
Analog dürften die Möglichkeiten arg begrenzt sein. Es gab mal Verkabelungen, die vom Märklin-Umschalter die Information über die Fahrtrichtung abgenommen haben und dann die eine oder die andere Glühlampe versorgt haben. Das könnte man auf rote Schlussleuchten erweitern - wenn man denn die Schaltung hätte (ich nicht) und der Umschalter dafür tauglich ist (weiß ich leider nicht).
Die Grundsatz-Frage ist: Wie vorbild-getreu fährt Dein Schienenbus? Der Beiwagen ist halt ein Beiwagen, ohne Steuerstand, und muss darum immer gezogen werden. Beim Vorbild musste also der Triebwagen im Endbahnhof abkuppeln, den Beiwagen umfahren und am anderen Ende wieder ankuppeln. Dann braucht der Triebwagen keine Schlusslichter, muss nur das jeweils hintere Licht abschalten. Bei Alleinfahrt ist das natürlich anders.
Forums-Mitglied @MAC hat eine Anleitung geschrieben, um den Schienenbus mit Beiwagen zu digitalisieren. Er hält sich da nicht ans Vorbild, sondern lässt den Beiwagen auch vorn fahren, also als Steuerwagen. Vielleicht findest Du in seinem Beitrag Anregungen. Ich bin noch nicht dazu gekommen, das bei meinem Schienenbus nachzubauen.
Viel Freude! Jörg
H0, Märklin C+K, DCC, kleine Fahrzeuge, Dampf+Diesel, III-IV, eingleisig
mit normalem Relais kann mit Hilfe der "Trickschaltung" die Beleuchtung Fahrtrichtungsabhängig machen: die Glühbirnenanschlüsse vom Motorschild lösen und entgegen der Fahrtrichtung an den Lötfahnen der Umschaltrelais, dort wo sich die Feldmagnetanschlüsse befinden, anlöten.
Zitat von SAH im Beitrag #5Moin @Langsamfahrer (Jörg),
mit normalem Relais kann mit Hilfe der "Trickschaltung" die Beleuchtung Fahrtrichtungsabhängig machen: die Glühbirnenanschlüsse vom Motorschild lösen und entgegen der Fahrtrichtung an den Lötfahnen der Umschaltrelais, dort wo sich die Feldmagnetanschlüsse befinden, anlöten.
Mit freundlichen Grüßen, Stephan-Alexander Heyn
Kann man machen, aber die beiden Glühbirnen sollen auch als Innenbeleuchtung dienen. Mit deiner Schaltung wäre dann ca. 50% beleuchtet- nicht wirklich der Hit. Man kann das teil beleuchtungstechnisch nur im Digitalbetrieb aufrüsten. LED für die Scheinwerfer und IB einzeln. VT Sound einbauen wirkt auch gut. Alles Maßnahmen, für die man auch einen modernen 39xxx VT bekommt. Wie gesagt: Analog belassen.
Vielen lieben für die tollen Beiträge. Ich habe einen Beiwagen, da fehlt der Sockel für die Birne. Meine Idee war das ich den mit LED die innen Beleuchtung mache. Bekommt man den Schraubensokel noch neu? Und gibt es heute schon Led Birnen,die man einfach nur in die alten Sockel schraubt?
Zitat von Bastler 2 im Beitrag #7Vielen lieben für die tollen Beiträge. Ich habe einen Beiwagen, da fehlt der Sockel für die Birne. Meine Idee war das ich den mit LED die innen Beleuchtung mache. Bekommt man den Schraubensokel noch neu? Und gibt es heute schon Led Birnen,die man einfach nur in die alten Sockel schraubt?
Das waren Zeiten: „Die festliche Eröffnung der nun vollendeten württembergischen Eisenbahn fand am 29. Juni statt. Morgen ¾ auf 6 Uhr ging die Locomotive „Alp“ von Heilbronn ab, überstieg das gleichnamige Gebirge und langte um 12 Uhr auf dem mit Flaggen geschmückten Bahnhof von Ulm an, wo Geschützdonner und Jubelruf sie begrüßte. Nach 20 Minuten wurde die Fahrt an den Bodensee fortgesetzt.“ (Illustrirte Zeitung, 13. Juli 1850)
hierzu eine persönliche Erfahrung: ich habe einen auf digital umgebauten Schienenbus (von ca. 1967) mit Beiwagen seit 4 Jahren halbfertig in einem Karton liegen. Reine Digitalumrüstung mit Märklin-HLM und Decoder von ESU ist gemacht und kein größeres Problem.
Dann der Fehler, die Beleuchtung des Motorwagens auf 'Stand' bringen zu wollen - zumindest korrekter Lichtwechsel 3-weiß/2-rot an beiden Seiten sollte sein.
Dazu muß man z. B. eine weiße LED unter dem Dach befestigen. Es stellt sich dann heraus, das das Gehäuse aufgrund der geringen Wandstärke relativ lichtdurchlässig ist, was mich persönlich arg stört. Mä hat daher innen eine silbrige Lackschicht aufgebracht, die aber gefühlt schon beim Angucken wegbröselt. Logischerweise kann man auf diese Lackschicht nichts kleben (auch nicht UHU Alleskleber wasserlöslich!), Objekt fällt samt Lack einfach ab. Nach sorgfältig angepaßter Pappschablone (als LED-Träger) unter dem Dach hatte ich keine Nerven mehr für den zweiten Führerstand.
Zumal dann als Ergebnis einer Schenkung aus dem Familienkreis mein Sohn das aktuelle Mä-Modell von 2020 mit allen 'Bells and Whistles' bekam. Den Beiwagen hätte ich analog mit Skischleifer und zentraler Glühbirne belassen, der fährt auf C-Gleisen erstaunlich störungsfrei und optisch durchaus ansprechend.
Ich schließe mich den Vorrednern an und rate: analog belassen und nur 'minimalinvasiv' vorgehen.
Der Kunstmichi hat seinen optischen (nicht elektrischen!, deshalb nur begrenzt zum Thema passend) Umbau im Zuge seiner Anlagenfertigstellung vorgestellt: https://youtu.be/irSxOjNG2co?feature=shared.