Früher wollte ich für meine grüne Märklin 141 211 anstatt der Cellon-Scheiben eine Fensterverglasung spendieren – das hatte ich jedoch nicht umgesetzt, weil ich die dann doch original lassen wollte. Nachdem ich später mir eine blaue- und eine grüne Märklin E41 024 zugelegt hatte, dachte ich mir, dass man das Modell auch schön aufwerten kann – gerade wegen den geprägten Schildern.
Da ich nun 13 E41/141 Loks habe (3 davon in den aktuellen Ausführungen), dachte ich mir, dass ich mal eine blaue E41 024 nach meinen Vorstellungen aufwerten kann.
Optisch gute Exemplare werden seltener, aber ich hatte Glück für kleines Geld eine mit wenig Macken zu bekommen – zumindest optisch. Die Verkabelung war teils gequetscht und angeschmort und die Lok lief auch nicht so rund. Also zerlegt, gereinigt und neu gefettet sowie geölt, um danach neu zu verkabeln.

Die Drehgestell-Blenden waren etwas angelaufen (von was auch immer), so dass ich diese mit Vallejo Wash-Farbe (European Dust) bestrichen habe. Dadurch konnte ich das retuschieren und zudem hebt das Details etwas hervor sowie der Kunststoffglanz ist nicht mehr so präsent.
Die Lüftungsgitter habe ich ebenso mit Vallejo Wash-Farbe (Dark Grey) bearbeitet, wie auch die Gitter auf dem Dach. Erst wollte ich das ganze Dach damit bearbeiten, wobei mir mein Ergebnis nicht so gefiel. Also hatte ich die Isolatoren abschließend damit noch bearbeitet, nachdem ich diese mit Revell Email-Farbe (selbst angemischt aus SM 378 und MATT 84) bemalt hatte.
Die Lampenringe habe ich ebenso mit Revell Farbe (SM 302) schwarz bemalt und die Fenstergummis sind nun auch schwarz (MATT 6) wobei die Fensterrahmen in den Türen etwas silberne Farbe von Humbrol (Metal Cote 27002) bekamen, wie auch die Scheibenwischer.
Die Lok-Nummern und die sonstige Beschilderung bekamen eine schwarze Grundfarbe (MATT 6), aber das hervorstehende bei den kleinen Schildern mit silberne Farbe zu bemalen oder zu betupfen klappte bei mir nicht. Deshalb kratze ich die Farbe mit einem Skalpell vorsichtig komplett runter und versiegelte dies mit mattem Klarlack (MATT 2). Das tat ich auch bei den Lok-Nummern, den DB-Keksen und den Führerstandzahlen.
Die jeweils auf beiden Seiten zwei Kabeln hatte ich ebenfalls rot-bräunlich bemalt (Mischung aus 31 und MATT 84) und anschließend etwas Wash-Farbe (European Dust) aufgetragen.
Die kleineren Macken habe ich ebenfalls ausgebessert: Blau (SM 350), Schwarz (SM 302) und Silber (Metal Cote 27002), wobei ich auch gleich die Tritt-Rosten an den Fronten oben bemalt habe, wie auch die Türgriffe.
Bei den Rädern habe ich einen Anthraziten Farbton verwendet (MATT 9).
Abschließend kamen neuere Pantographen auf die Lok (die alten waren defekt und die neueren hatte ich noch von einer Umrüstung übrig), wie auch Pufferringe von KRKreativ.
Zu der Verglasung (279400) braucht man noch passende Abschirmbleche. Die alten Abschirmbleche passen nicht, wobei ich mir andere kaufen musste und dabei festgestellt habe, dass es da wohl auch zwei Varianten gibt – wahrscheinlich wegen den großen Einzeln-Lampen und den späteren Doppellampen.


Für die einen mag es ein Sakrileg sein, aber mir gefällt mein 14. Knallfrosch, wobei ich den „Spielzeug“-Charakter der Lok beibehalten wollte.
Viele Grüße - Sven


