Sol liebe Moba-Freunde es geht los, gestern war der Schreiner da, welcher die Mobaplatte aufgebaut hat. Mein Plan hat weitestgehend sauber gepasst. Ein Segment musste etwas angepasst werden aber nun passt alles. Habe auch schon ein Startset ausgepackt ein paar Gleise gelegt und den 1.ten Test gemacht. Ich habe probiert, wie die Wagen in der Kurve (R1) kuppeln. Sehr gut fast 100% beisammen. In der Geraden geht's dann noch weiter zusammen. Und ganz wichtig die Wagen bleiben bei einander. Die Gleise liegen momentan direkt auf dem Holz die Laufgeräusche halten sich ja in Grenzen. Ich bin noch mit mir am Ringen, ob ich dämmen soll oder nicht. Optisch toll würde ja Styropor etwa 16 - 20 mm hoch gut passen, an den Rändern 45° abschrägen. Aber dann muss ich alles andere auch hoch heben. Oder nur 2 mm Trittschalldämmung drunter und gut ist es.
Kurze Einführung zum Anlagenthema Datschiburg. Nun das ist eine Homage an meine Heimatstadt Augsburg wo es die meisten und besten Zwetschgendatschi weit und breit gibt. Trotzdem möchte als Bahnhöfe Bayr. Würfel machen und wenn ich es hin bekomme mindestens einen mit Zyklopenmauerwerk das hat nicht jeder. Der Augsburger Bahnhof ist recht groß und wäre für meine kleine Anlage wohl überdimensioniert. Jaffa hat solch einen Bahnhof im Angebot der ist aber recht groß und kostet komplett mit allem Zubehör schlappe 350 Teuronen.
Bilder habe ich noch keine gemacht die werden aber sicher kommen. Doch eine leere Platte ist kein lohnenswertes Motiv.
Zitat von TKK-Modellbahner im Beitrag #1Ich bin noch mit mir am Ringen, ob ich dämmen soll oder nicht. Optisch toll würde ja Styropor etwa 16 - 20 mm hoch gut passen, an den Rändern 45° abschrägen. Aber dann muss ich alles andere auch hoch heben. Oder nur 2 mm Trittschalldämmung drunter und gut ist es.
Meines Wissens gibt es zum Schalldämmen prinzipiell zwei Wege: Entweder Du machst die potentielle Geräuschquelle (das Gleis und sein Unterbau) so schwer, dass die Energie nicht reicht, um sie zum Schwingen zu bringen (z.B. das Gleis fest auf eine dicke Holzplatte kleben oder schrauben), oder Du machst sie so weich und nachgiebig, dass die Schwingungsenergie absorbiert und vernichtet wird (physikalisch exakt: in Wärme umgewandelt - Energieerhaltungssatz).
Styropor passt in keine dieser beiden Kategorien: Es ist leicht und steif. Im Hausbau soll es vorkommen, dass Styropor (z.B. in einer Gebäude-Trennfuge) den Schall sehr störend weiterleitet.
Viel Freude! Jörg
H0, Märklin C+K, DCC, kleine Fahrzeuge, Dampf+Diesel, III-IV, eingleisig
Zitat von TKK-Modellbahner im Beitrag #1Nun das ist eine Homage an meine Heimatstadt Augsburg wo es die meisten und besten Zwetschgendatschi weit und breit gibt.
Bin zwar kein Datschiburger, sondern aus dem Lkrs. Dillingen, aber auch hier in der Brandenburgischen Diaspora gibt es natürlich um diese Zeit an anständigen Datschi!
Zum Thema kann ich nichts beitragen, wünsche aber gutes Gelingen!
Darauf einen Datschi, natürlich mit Hefteig .. ;)
Das waren Zeiten: „Die festliche Eröffnung der nun vollendeten württembergischen Eisenbahn fand am 29. Juni statt. Morgen ¾ auf 6 Uhr ging die Locomotive „Alp“ von Heilbronn ab, überstieg das gleichnamige Gebirge und langte um 12 Uhr auf dem mit Flaggen geschmückten Bahnhof von Ulm an, wo Geschützdonner und Jubelruf sie begrüßte. Nach 20 Minuten wurde die Fahrt an den Bodensee fortgesetzt.“ (Illustrirte Zeitung, 13. Juli 1850)
Zitat von Langsamfahrer im Beitrag #4Styropor passt in keine dieser beiden Kategorien: Es ist leicht und steif. Im Hausbau soll es vorkommen, dass Styropor (z.B. in einer Gebäude-Trennfuge) den Schall sehr störend weiterleitet.
Hallo Jörg @Langsamfahrer danke für deinen Beitrag. Auf Styropor bin ich gekommen, weil MMC bei seinen Märklinanlagen das häufig einsetzt und man hört einen deutlichen Unterschied. Der wichtigste Punkt ist jedoch man kann damit toll einen Bahndamm erzeugen, was optisch schon was hermacht. Viele nehmen auch Kork das jedoch hat mal jemand untersucht (YT) und fest gestellt, das die Dämmung sehr schwach ist. Sehr gut sind die Dämmeigenschaften von den dünnen Trittschalldämmungen. Modellbau Zager verwendet das auch.
Aktuell werde ich die Gleise ziemlich lose nutzen, weil ich erst noch ein paar Varianten ausprobieren möchte. Ich lasse mir Zeit, weil es ja dann passen muss.
Zitat von E_41 im Beitrag #5Zum Thema kann ich nichts beitragen, wünsche aber gutes Gelingen!
Warum das Thema Bettung ist doch Spur übergreifend, und zum Thema Bettung respektive Dämmung hast du doch sicher auch Erfahrungen gesammelt. Aber jeder ist natürlich frei in dem was er schreiben möchte.
Ich nehme Trittschalldämmungen aus Holzfasern. Dämmwirkung ok, druckstabil (was gerade bei großen Spuren nicht zu unterschätzen ist) und einfach (insbesondere im bereits verklebten Zustand, wenn man z.B. einen Bahndamm bei Flexgleisen formen möchte) zu bearbeiten - macht nur ein wenig mehr Dreck.
wenn ich Deine Planung noch recht in Erinnerung habe, hast du ca. 50 Prozent freie Strecke, wo ein Bahndamm erforderlich ist. Im Bahnhofsbereich liegen die Gleise flach im Planum.
Beste Schalldämmeigenschaften hat Resorb auch mit diesem Materila kann man den Bahndamm nachbilden. Streifen entschsprechend dem Gleisverlauf schneiden und die Kante mit Acryl auffüllen und danach abziehen. So erhält man eine Böschung.
Zitat von TKK-Modellbahner im Beitrag #6Auf Styropor bin ich gekommen, weil MMC bei seinen Märklinanlagen das häufig einsetzt und man hört einen deutlichen Unterschied. Der wichtigste Punkt ist jedoch man kann damit toll einen Bahndamm erzeugen, was optisch schon was hermacht. Viele nehmen auch Kork das jedoch hat mal jemand untersucht (YT) und fest gestellt, das die Dämmung sehr schwach ist. Sehr gut sind die Dämmeigenschaften von den dünnen Trittschalldämmungen. Modellbau Zager verwendet das auch.
Styropor ist ein beliebtes und gutes Material für den Geländebau - leicht und stabil. (Es gibt aber etliche Berichte, dass sich bei der Bearbeitung Kügelchen lösen, Styrodur sei da besser. Mir stehen diese Erfahrungen noch bevor.) Nur zur Schalldämmung sollte man ein anderes Material als Zwischenschicht einziehen.
Das Allerwichtigste ist, dass das Vibrieren nicht vom Gleis auf eine schwingfähige Platte (Resonanzboden) übertragen wird. Etliche Benutzer von Märklin M-Gleisen auf Spanplatte kennen die Verbesserung, die durch den Einsatz der Schalldämm-Leisten (Gummi oder ein ähnliches Material) erzielt wurde: Die haben den Gleiskörper getragen, so dass er nicht mehr auf der Platte auflag, und auch einen elastischen Kragen um den Schraubenkopf gebildet.
Ein Bahndamm aus Styropor, dann eine elastische Dämmschicht, dann das Gleis - das dürfte eine gute Lösung sein.
Viele Grüße Jörg
H0, Märklin C+K, DCC, kleine Fahrzeuge, Dampf+Diesel, III-IV, eingleisig
Joi das Thema ist ja ganz schön heftig und wird auch heftig diskutiert. Naja ganz geräuschlos muss und darf die Anlage nicht sein. Das Originale Fahrgeräusch wird man eh nicht hin bekommen. Bei mir fährt ja zu 95% nur ein Zug und dann wird das nicht so laut, wie wenn 5-6 Züge gleichzeitig fahren.
Wichtig ist mir in dem Falle aber die Optik. Nur wie schon festgestellt habe ich ca. 50% freie Gleise und der Rest ist Bahnhof. Wenn ich aber sichtbare Dämme mache muss ich dann das restliche Gelände ebenso anheben.
H0 Gleise mit Bettung haben ca. 8-10 mm Bettung würde für Spur 0 eben auf die 16-20 mm hinaus laufen.
Zitat von kartusche im Beitrag #14Zum Glück gibt es für die Bettung Normen und Richtlinien, man braucht nicht zu Raten.….
Doch leider muss ich da ganz viel raten (oder viel lesen) allein schon eine Steigung als Verhältnis anzugeben ist schon unterirdisch. Für mich als Techniker hat da ein Winkelmaß zu stehen. Und wenn ich mir unsere Konstruktionszeichnungen ansehe finde ich auch keine Verhältnisse.
Und wen ich mir so ansehe, was Modellbahner dann alles machen hat das wenig mit der NEM zu tun.
Ein anderes Thema ist mir noch gekommen für Parallelgleisverlegung gibt es auch für Spur 0 Abstandshalter nur ich finde sie nicht mehr. Ich habe schon mehrfach aus dem Spur 0 Magazin den link bekommen und wenn ich den dann brauche finde ich ihn nicht mehr.
Zitat von TKK-Modellbahner im Beitrag #15Ein anderes Thema ist mir noch gekommen für Parallelgleisverlegung gibt es auch für Spur 0 Abstandshalter nur ich finde sie nicht mehr. Ich habe schon mehrfach aus dem Spur 0 Magazin den link bekommen und wenn ich den dann brauche finde ich ihn nicht mehr.
Zitat von TKK-Modellbahner im Beitrag #15Und wen ich mir so ansehe, was Modellbahner dann alles machen hat das wenig mit der NEM zu tun.
Die NEM gibt nur die Parameter vor, damit die Modelle und das Zubehör der einzelnen Hersteller untereinander kompatibel sind. Das Ganze hat mit dem Vorbild nur bedingt etwas zu tun und Abweichungen sind meist der Geometrie der Gleissysteme geschuldet. Was den Gleisbau angeht, kann man sich auch für die gewünschte Epoche die Unterlagen von der großen Bahn besorgen und auf den eigenen Maßstab umrechnen. Vieles dazu gibt es frei im Internet.
Zitat von iwii im Beitrag #17Die NEM gibt nur die Parameter vor, damit die Modelle und das Zubehör der einzelnen Hersteller untereinander kompatibel sind.
Normen sind nur Empfehlungen, wie z.B. die https://www.morop.org/downloads/nem/de/nem112_d.pdf Jeder Hersteller kocht da sein eigenes Süppchen. Wichtig ist zu wissen, welche Fahrzuege man beabsichtigt einzusetzten. Danach richtet sich der erforderliche Radius, damit das Lichtraumprofil eingehalten wird. Sprich, dass es zu keiner Berührung der Fahrzeuge im Bogen kommt.
Zitat von DGU im Beitrag #18Wichtig ist zu wissen, welche Fahrzuege man beabsichtigt einzusetzten. Danach richtet sich der erforderliche Radius, damit das Lichtraumprofil eingehalten wird.
Das habe ich ganz einfach gelöst. Zwischen den Gleisen nutze ich die Empfehlung von Lenz laut Gleisschema. Den Abstand zu Wänden und Ecken teste ich mit den längsten Wägen die ich habe. Oder ich nutze ebenfalls die Empfehlung von Lenz und verwende den halben Gleisabstand zur Wand.
Zitat von TKK-Modellbahner im Beitrag #15Doch leider muss ich da ganz viel raten (oder viel lesen) allein schon eine Steigung als Verhältnis anzugeben ist schon unterirdisch. Für mich als Techniker hat da ein Winkelmaß zu stehen. Und wenn ich mir unsere Konstruktionszeichnungen ansehe finde ich auch keine Verhältnisse.
Moin Thomas, ich muss dich da leider etwas korrigieren. Als Techniker im Maschinenbau o.ä. hast Du sicherlich Recht mit der Angabe von Winkeln. Aber im Strassen- und Gleisbau wird mit Verhältnissen für Steigungen bzw. Gefällen gerechnet und auch so angezeigt.
Und da kommt dann der Tangens und der Satz der Phytagoras ins Spiel. Tan(Alpha) = Steigung in Prozent / 100
Klassisches Beispiel, dass man Mathe immer wieder braucht. Aber da erzähle ich dir nichts neues ist nur immer wieder nervig es im Taschenrechner einzutragen.
So ich wünsche allen Stummis einen schönen Sonntag.
So am Freitag kam von IMT das Testset mit Resorb Streifen. 2 x 30x5x1000 mm Gestern habe ich dann bei der Baywa eine XPS Platte 1250x600x50 mm gekauft sowie den Proxxon Heisdrahtschneider. Damit habe ich mir ein 70 x 10 x 600 mm Streifen geschnitten und einen Geräuschtest gemacht und war erstaunt. Resorb dämmt deutlich die Resonanzgeräusche und das rollen des Wagens ist aber noch deutlich hörbar. Der Streifen aus XPS dämmt minimal besser wie Resorb. Habe meine Frau auch hören lassen die empfindet das so wie ich.
Insofern gibts es für mich keinen Grund Resorb oder Gummikork zu kaufen welche 40€ / qm respektive 20 € / qm kosten. Gut das exakte schneiden mit dem Proxxon muss ich noch üben, denn es sieht sehr einfach aus, wenn man es auf YT sieht, aber die eigenen Ergebnisse sind dann doch nicht so super glatt und sauber. Aber je öfter man das macht um so besser wird es.
Da ich aber ganz viele solcher Streifen und Platten brauchen werde möchte ich nach fertig geschnittenen schauen ohne Prägung auf der Oberfläche.
So am Freitag kam von IMT das Testset mit Resorb Streifen. 2 x 30x5x1000 mm Gestern habe ich dann bei der Baywa eine XPS Platte 1250x600x50 mm gekauft sowie den Proxxon Heisdrahtschneider. Damit habe ich mir ein 70 x 10 x 600 mm Streifen geschnitten und einen Geräuschtest gemacht und war erstaunt. Resorb dämmt deutlich die Resonanzgeräusche und das rollen des Wagens ist aber noch deutlich hörbar. Der Streifen aus XPS dämmt minimal besser wie Resorb. Habe meine Frau auch hören lassen die empfindet das so wie ich.
Hallo Thomas,
das Ergebis wundert mich nicht. Gegenüber Resob hast Du bei der XPS Platte die doppelte Materialdicke. Alte Fustregel besagt je dicker das Material desto besser die Resonanzeigenschaften. Dies gilt auch für Holz.
Zitat von DGU im Beitrag #23Alte Fustregel besagt je dicker das Material desto besser die Resonanzeigenschaften. Dies gilt auch für Holz.
Ich würde sagen, die alte Faustregel besagt eher, je hohler das Material, umso härter, umso besser die Resonanzeigenschaften. Umso dicker, massiver, weicher, umso schlechter die Resonanzeigenschaften.
So ein kurzer Zwischenstand. Ich habe auf noch einen Teststreifen Gummikork mit 8 mm Stärke bestellt. Die Option möglicher Weise die Schienen darauf verschrauben zu können reizt mich schon stark. Und das Material ist nur unwesentlich teurer als XPS insofern kann man das mit dem möglichen zusätzlichen Nutzen rechtfertigen.
Vor allem bekomme ich da Meterware, welche ich einfach bearbeiten kann. XPS bekomme ich nur in Platten mit mindestens 20 mm Stärke und die haben beidseitig eine harte Prägung. Für schmale Streifen mit 7 cm kann ich das mit Heißdraht schneiden. Aber bei Große Platten das klappt nicht so einfach.