Hallo zusammen! Ich habe seit ich 15 Jahre alt war wunderbar gelötet. Ebenfalls war ich für mehrere Jahren bei einen EKG-Geräte Hersteller, als Techniker, tätig geworden.
Aber Bleifreie Löt hasse ich! Ich kaufe sehr gute löt aber immer hin eine dünne, graue Schicht auf meine Lötstellen kriege. 😡 Aber ich kann es etwas weg polliern.
Hier ist meine Löt.
Und für was ist Kolophonium benützt?
Danke!
Grüß, Chuck
Fleischmann N- & H0-Spur / Analog DC / Fishing Vessels 1:25, 1:30, 1:72 & 1:142.
Hallo Chuck, ich löte seit mindestens 10 Jahren mit bleifreiem Lot von Felder in den Durchmessern 0,35, 0,5 und 1mm. Ich habe absolut keine Probleme beim Elektroniklöten. Wichtig, Löttemperatur muss etwa 30° - 50°C höher sein, geeignete Lötspitzen. Lötstellen sehen halt, wie schon geschrieben, etwas matt aus. Aber das ist nur Optik. Kolophonium benötige ich überhaupt nicht. Volker
Kolophonium dient beim Löten als Flussmittel. Es entfernt Oxide und Schmutz von den zu lötenden Metalloberflächen und schützt beim Löten vor Neuoxidation. Da es nicht aggressiv ist, muss die Lötstelle nach dem Löten nicht gereinigt werden.
Zitat von Minnetonka im Beitrag #5Falls Ich meine Fleischmann Modell-Gleise, also alte Messing, zusammen löten muss, soll ich etwas Kolophonium da benützen?
Schaden tut es da auf keinen Fall, aber die Lötstellen vorher trotzdem gründlich metallisch blank machen. Und gerade bei den wuchtigen alten Fleischmann-Schienenprofilen einen kräftigen geregelten Lötkolben verwenden, so ab 60W.
Danke! Hoffentlich würde ich nicht die Schwellen und ihre kleine Befestigungen da wegschmolzen. Soll ich irgendwelche "Heat Sink"- order Kühlkörper-Methode da benützen?
Grüße, Chuck
Fleischmann N- & H0-Spur / Analog DC / Fishing Vessels 1:25, 1:30, 1:72 & 1:142.
Zitat von Minnetonka im Beitrag #8Danke! Hoffentlich würde ich nicht die Schwellen und ihre kleine Befestigungen da wegschmolzen. Soll ich irgendwelche "Heat Sink"- order Kühlkörper-Methode da benützen?
Grüße, Chuck
einen nassen Wattebausch auf die "gefährdeten" Stellen legen und nicht zu lange mit dem Lötkolben herumfummeln. An einem alten Gleis mal üben, das klappt dann irgendwann mal.
Beim Löten ist die Geschwindigkeit entscheidend, und die hat man nur wenn die Lötstelle schnell aufgeheizt wird. Deshalb mein Hinweis auf den kräftigen geregelten Lötkolben, ungeregelte Lötkolben höherer Leistung werden im Leerlauf schnell mal viel zu heiß, das Lot verbrennt und alleine durch die per Strahlung abgegebene Hitze lässt Kunststoffteile in der Nähe schmelzen. Mein ungeregelter 120W-Lötkolben ist nach ein paar Minuten Leerlauf schon dunkel am glühen, die Spitze ist dann laut IR-Thermometer bei etwa 550°C..
Hallo Chuck, wenn du mit Kühlkörper oder nassem Wattebausch das Gleis vorbehandelst musst du länger erhitzen, Kühlkörper und Wattebausch entziehen der Lötstelle ja Wärme, also absolut kontraproduktiv. Lötstelle reinigen, Vorverzinnen (im Lot ist Kolophonium), Draht/Litze vorverzinnen und dann Anlöten. Das Ganze sollte nicht länger als 2 Sekunden dauern, wenn doch ist der Lötkolben zu schwach und du "brätst" auf der Lötstelle. Volker