Im mäßigen Tempo (Trafo bis 150) macht sie alles wie sie soll, gibt man aber mehr Geschwindigkeit, bleibt sie stehen und schaltet den Fahrtrichtungsschalter bzw. die Telex-Kupplung,
Trafo zurück regeln und es geht wieder bis 150
Feder getauscht, Kohle und Bürste getauscht, gereinigt, kein Plan woran es liegen könnte ;-(
Hallo Hast du eine Bedienungsanleitung zu einer Lok mit elektromagnetischem Fahrtrichtungsumschalter. Wenn ja. dann schau mal dort wie man das einstellt durch Verbiegen des Federhakens am Schieber. Du solltest aber wie schon genannt auch die Fahrspannung messen. Wenn die 16V deutlich überschritten werden, dann ist das normal.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
da gibt es von Märkin selbst ein relativ neues Video bei YT, dass man den Federhaken nicht verbiegen sollte, da dieser abbrechen kann.
Also Feder um ein paar Windungen kürzen (mit Seitenschneider) und die letzen 2 Windungen um 90° abwinkeln.
Aber, eine V60 fährt keine 150, noch nicht mal die Hälfte. Also mir ist es deshalb lieber, sie Loks schalten ohne Bocksprung als dass sie bei völlig vorbildwidriger Geschwindigkeit stehen bleiben.
ist es normal, dass sie einfach stehen bleibt und nicht weiter fährt
Ja, das ist das zu erwartende Verhalten. Wenn der Umschalter anzieht, bleibt die Lok stehen. Vielleicht leichter zu verstehen, wenn Du das Verhalten des Umschalters mit abgenommenem Gehäuse beobachtest.
Zitat von Jerge57-H0 im Beitrag #7Also Feder um ein paar Windungen kürzen (mit Seitenschneider) und die letzen 2 Windungen um 90° abwinkeln.
Das ist regelmäßig zu ungenau, mehr als einmal probiert. Um das (vorsichtige!!) Verbiegen kommt man nicht herum, das passiert all auch nicht all zu oft. Märklin fahre ich halt nur 100% vollanalog, das korrekte Justieren der FRUs ist essentiell.
Okay, ich fahre auch rein analog, aber eben nicht AC. Ich verwende bei meiner Steuerung quasi die Technik des Märklin Fahrgerät 6600 aus den 80zigern. Die FRU wird hierbei durch einen kräftigen DC-Impuls von 36V ausgelöst. Da rucken die Loks nur wenig bzw. selten. Deshalb ist vermutlich die Einstellung des FRU nicht so kritisch.
Zitat von Jerge57-H0 im Beitrag #14kräftigen DC-Impuls von 36V ausgelöst.
Das ist das Stichwort...klassische Märklin-Trafos sind beim Umschaltimpuls auch nicht gerade pingelig, aber wenn man Märklin richtig fährt (also auf Blechgleisen) hat man auch mit nicht zu unterschätzenden Übergangswiderständen und damit oft nennenswerten Spannungsverlusten zu tun. Soll dann alles sauber funktionieren muss zum einen quasi direkt am Trafo alles funktionieren (maximale Fahrspannung = hier muss die Federspannung hoch genug sein damit bei "Vollstrom" noch nicht umgeschaltet wird), zum anderen muss am entferntesten Teil der Strecke noch umgeschaltet werden können, also darf die Federspannung nicht zu hoch sein. Beim Kürzen der Feder verändert man auch die Charakteristik der Federn, das macht das korrekte Einstellen noch schwieriger da die Federkennlinie steiler wird.
nach meines Wissen ist das Märklin Fahrgerät 6600 ,da es einen Hohen Umschaltimpuls (48V) mit Vorsicht zu genießen schnell zerschießt es Elektronische FRU´s
nach meines Wissen ist das Märklin Fahrgerät 6600 ,da es einen Hohen Umschaltimpuls (48V) mit Vorsicht zu genießen schnell zerschießt es Elektronische FRU´s
gruß Renee
Ja, das ist so. An einem Trafo 6631 an Gelb und Braun angeschlossen liefert das 6600 einen, wenn auch sehr kurzen, Umschaltimpuls mit bis zu 50V. Hat mir bei einigen Versuchen mit dem Gerät 2 elektronische FRU‘s, einen alten von Herkat und einen von Uhlenbrock zerschossen.
Alexander, nur noch lesend. nix mehr in der Signatur