Ich lese oft von einer (geschlossenen) Ringleitung.
Da ich die neue Spur Z Anlage digital plane und auch jede Menge Rückmeldemodule (Stromsensoren) verbaue, stellt sich die Frage ob eine Ringleitung sinnvoll wäre. Eine Gleisseite wird direkt vom der Digitalzentrale mit Strom versorgt und hat nur wenige Unterbrechungen, da würde eine Ringleitung also sehr gut umzusetzen sein. Die andere Gleisseite wird komplett (bis auf Weichen) über die Rückmeldemodule versorgt. Jedes dieser Module hat 2x8 Anschlüsse welche dementsprechend 16 Schienenstücke versorgen. Ich denke das ich max. 8 dieser R-Module verwenden werde, also bis 128 einzelne Stromzuführungen in die eine Schienenseite für die Rückmelder.
Von den Rückmeldemodulen geht es also eh Sternförmig an die Schiene. Meine Frage daher, 1. Sollte man die R-Module auch mit einer dann kürzeren Ringleitung als die andere Schienenseite versorgen? 2. Diese R-Module dann eben komplett Sternförmig versorgen, oder 3. Beides dann lieber Sternförmig versorgen.
Moin, ich versorge jedes Rückmeldemodul aus dem Schienenabschnitt beim Rückmeldeabschnitt. Eine "Ringleitung" habe ich für das andere Gleis jeweils bis zum Gleisabschnitt, der nicht der Rückmeldung dient. Hier speise ich beide Phasen ein und daraus versorge auch das Rückmelde- / Belegtmeldemodul. "Ringleitung" in Anführungszeichen, weil es kein geschlossener Kreis ist sondern nur eine Stromleitung parallel zum Gleis.
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
eine zusätzliche Ringleitung mag sinnvoll sein, hängt aber auch ein wenig von der Größe der Anlage ab. in H0 sollte man etwa alle 10 Gleisstücke erneut einspeisen, da die Schienenverbinder die Stelle mit dem schlechtesten Kontakt sind. Wie das bei Z ist, weiß ich nicht, schadet aber sicherlich aus nicht.
Es muss aber eben kein Ring sein, sondern es darf auch eine Stichleitung (Stern-Verkabelung) sein, auch Mischungen aus Ring- und Stern-Verkabelung sind möglich und zulässig.
Wir haben für die Clubanlage beschlossen, dass bei Neubauten ab sofort jedes noch so klitzekleine Stückchen Schiene separat angelötet und für sich selbst mit Strom versorgt wird und die Schienenverbinder nur noch geometrische Sicherheit geben. Da wir auch nur mit Flexgleisen arbeiten hält sich der Aufwand in Grenzen, alle 2m muss man rund um einem Schienenstoß 4 Lötungen vornehmen. Für unsere Modulanlage handhaben wir das genau so. Jedes noch so kleine Fitzelchen wird verlöten und im Untergrund auf eine Sammelschiene geklemmt. Das ist natürlich ein bisschen wild und recht viel Arbeit (also so 2-3 Stunden), aber dafür ist auch für immer und ewig komplette Ruhe, hätte ich eine Heimanlage, würde ich es da genau so machen.
Jetzt weiß ich natürlich nicht, wie gut sich das z Material verlöten lässt und ob du mit den Fixstücken oder Flexgleisen arbeiten willst, letztes bietet viel mehr Freiheit und kann deutlich besser aussehen.