Hallo zusammen,
weiter geht es mit dem Bau des Empfangsgebäudes von Neuenbürg. Herzlichen Dank für eure Daumen hoch.
Zunächst kann ich euch eine komplette Neukonstruktion der inneren Wände präsentieren.
Beim Zusammenbau waren mir ein paar Unschönheiten aufgefallen. Einige Wände passten nicht ganz zusammen. Da hatten sich einige Ungenauigkeiten im Bereich von 0,5 mm eingeschlichen. 
Bei der Gelegenheit habe ich mir Stephans Anregung
Zitat von E16-06 im Beitrag #174
Warum mehrlagig? Der Laser müsste doch auch 2mm Pappe schaffen (halt etwas langsamer), oder wird es dann zu ungenau?
zu Herzen genommen und dickere Pappe verwendet. Und da ich gerade nur 2 mm dicke Finnpappe hatte, habe ich diese statt der bei mir üblichen Graupappe verwendet.

Die Ansicht zeigt das Gebäude von der Straßenseite.
Ebenfalls neu ist das kleine Fenster des „Abortes“ rechts von der Tür im Vorsprung, dieses hatte ich bei meinem ersten Entwurf übersehen.

Das Bild zeigt den aktuellen Zustand auf der Seite der Bahnhofsgaststätte, daher ist hier das Bild "seitenverkehrt".
Das Fenster war mir erst so richtig bei meiner erneuten Begehung vor ein paar Tagen aufgefallen. Ist zwar kaum zu sehen und wird sich später auf der „Rückseite“ befinden. Aber es ist ein charakteristisches Kennzeichen des Gebäudes und darf daher nicht unter den Tisch fallen.

Die Ansicht von der Gleisseite
Die wesentliche Änderung betrifft die innere Trennwand. Dabei habe ich die Nasen für die Verzahnung nicht mehr ganz durchgeführt und so eine glatte Innenwand erhalten. Hier zeigt sich einer der Vorteile des mehrschichtigen Bauens. Sofern man es richtig macht, am Besten gleich beim ersten Wurf

Für die weiteren Schritte benötige ich zusätzlich Pappe mit den Stärken 1,5 mm und 3 mm.
Und da ich ja schon am Bestellen war, habe ich meine Vorrat noch etwas aufgestockt.

Die Lieferung enthält Pappen mit Stärken von unten nach oben 2,0 mm, 0,5 mm, 1 mm, 1,5 mm und 3 mm, bis auf die 0,5 mm Graupappe alles Finnpappen.
Zusammen mit meinem vorhandenen Vorrat an Graupappen und Fotokarton sollte ich damit zumindest den Bau des EG von Neuenbürg schaffen

Die neue Finnpappe mit Stärke 1,5 mm wurde auch gleich verarbeitet, um die nächste Schicht der Wände zu schneiden.

Hier wieder die Sicht von der Straßenseite.

Und die Sicht von der Gleisseite.
Nun wird auch deutlich, dass Vorder- und Rückseite des Gebäudes nicht gleich sind. Während auf der Straßenseite klassische Fenster verbaut wurden, sind die Fenster auf der Gleisseite eher halb zugemauerte Türöffnungen.
Weiter ist hier ein breiter Rand rund um die Fenster zu sehen. Dieser Rand ist dabei aus der Fenstermitte herausgerückt. Warum dies so ist, wird im späteren Baufortschritt klar werden.
Nur soviel möchte ich an dieser Stelle verraten, hier wird dann die 3 mm Finnpappe zum Einsatz kommen

Auch wenn ich keine spektakulären Fortschritte zeigen kann, es geht voran

Die Konstruktion der äußeren Schicht ist bereits im vollen Gange, auch an der Treppe für den Eingangsbereich bin ich dran. Soweit der Ausblick.
Viele Grüße
Rainer