RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#1 von cAMPus , 01.11.2024 18:42

Hallo zusammen,

vorstellen möchte ich Euch meine kleine Anlage, die ich in der jetzigen Form im Juni begonnen habe.
Sie besteht aus insgesamt 3 Segmenten, die sich relativ einfach trennen lassen, um die Anlage schnell auf- und abbauen und evtl. transportieren zu können.
Kernsegment ist dabei der Bahnhof, welcher gleichzeitig ein Modul einer Modulanlage ist, die ich vor 2,5 Jahren begonnen habe.

Die Vorgeschichte der jetzt in Bau befindlichen Anlage soll hier kurz skizziert werden:
1. Planungen und Bau erster Module einer 2-gleisigen Modulanlage ca. 2009-2014 - unvollendet
2. Beginn mit 3 Modulen einer kleinen 1-gleisigen Modulanlage im Frühjahr 2022. Leider steht mir nur wenig Platz auf einem Sideboard zur Verfügung, so dass die Anlage eine Größe von max. 315x45cm haben darf.
Vorgesehen als Anlagenmotiv ist eine Pendelstrecke zwischen einem Nebenbahn-Endbahnhof, im Bild links, und einem kleinen Schattenbahn, im Bild rechts.



Die beiden linken Module sind nach Fremo-N-RE-Norm gebaut und lassen sich somit theoretisch in eine größere Anlage integrieren, wobei der Bahnhof dann auch als Durchgangsbahnhof betrieben werden kann. Die Modul-Stirnprofile sind jeweils in einem Winkel von 22,5° an den Enden der Modulkästen montiert, so dass sich Bahnhofs- und Streckenmodul entweder wie im Bild längs oder aber gewinkelt verbinden lassen. Die beiden Module bilden dann insgesamt einen Winkel von 90°.
Bis Frühjahr 2024 sind die 3 Module technisch so weit, dass ein digitaler, automatisierter Pendelzugbetrieb möglich ist (DCC Digitalformat, Loconet mit Zentrale Fleischmann Profiboss, GCA-Loconetmodule, PC-Steuerung mit Rocrail), z.B.


Bahnhofsmodul von unten mit Digitalkomponenten und Netzteilen s. :



Aktuelle Planungen und Baufortschritt
Das Bahnhofsmodul wird um 2 Segmente ergänzt, die es ermöglichen, den Bahnhof jetzt als Durchgangsbahnhof zu betreiben.
Im Endausbau wird auf der Anlage nur der Bahnhof mit einigen Häusern drum herum und zwei Tunneleinfahrten links und rechts zu sehen sein.
Die Tunnel führen im Halbkreis jeweils auf die Anlagenrückseite, auf der sich der Schattenbahnhof befinden wird.
Es ist u.a. ein automatisierter Betrieb geplant, bei dem Züge aus dem Schattenbahnhof von links oder rechts in den Bahnhof einfahren, manche Züge mit oder ohne Halt durchfahren und andere Züge wenden und wieder in die Richtung zurückfahren, aus der sie gekommen sind. Im Bahnhof ist ein wenig Rangierbetrieb möglich (Gütergleis am Güterschuppen, Verladegleis und Lokschuppen mit Wasserkran und Kohlebansen), s. Bilder der Planung aus Planungssoftware Wintrack, Gleisplan und 3D-Ansicht:




Viele Grüße
Ulrich


Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul


 
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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#2 von cAMPus , 01.11.2024 19:22

... und noch 3 Bilder vom tagesaktuellen Baufortschritt:



Gruß Ulrich


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#3 von H0-Michel , 01.11.2024 19:45

Hallo Ulrich,

interessantes Konzept und dein Bericht hört sich nach einem guten Plan an - insbesondere bei dem relativ knappen Platzangebot .

Eine Frage hätte ich noch:

Zitat von cAMPus im Beitrag #1
... Die Modul-Stirnprofile sind jeweils in einem Winkel von 22,5° an den Enden der Modulkästen montiert, so dass sich Bahnhofs- und Streckenmodul entweder wie im Bild längs oder aber gewinkelt verbinden lassen. Die beiden Module bilden dann insgesamt einen Winkel von 90°.

Aus meinem Verständnis ergeben sich mit zwei Modulen á 22,5 ° exakt 45°, oder habe ich etwas übersehen?


Viele Grüße
Michael


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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#4 von Alfi , 01.11.2024 20:03

Hallo Ulrich ,
als H0 Bahner interressieren mich N-Anlagen unheimlich. Was Du da machst auf dem kleinen Raum find ich klasse und werde das mal weiter verfolgen.
Ich fahre als H0 Bahner auf dem Boden so wie Du : Ein Bahnhof ,einen SBF und ein Konzept.
Freu mich mal auf mehr .
Grüssle Olaf von der Laminatbahn


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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#5 von cAMPus , 01.11.2024 20:18

Zitat von H0-Michel im Beitrag #3
... Aus meinem Verständnis ergeben sich mit zwei Modulen á 22,5 ° exakt 45°, oder habe ich etwas übersehen?


Hi,
jede der beiden Stirnseiten pro Modul hat 22,5° zum Modulkorpus, was pro Modul einen Gesamtwinkel von 45° macht und bei zwei Modulen zusammen eben die 90°.

VG Ulrich


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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#6 von cAMPus , 10.11.2024 23:15

Hallo zusammen,

ein kleiner Bilderbericht über meine Baufortschritte:

Die beiden Abfahrten vom Bahnhofsmodul zum Schattenbahnhof wurden auf beiden Schattenbahnhofsegmenten fertiggestellt.
Direkt im Anschluss ans Bahnhofsmodul habe ich noch einige Zentimeter des Peco Code55 - Gleises verwendet, da dieses noch sichtbar sein wird, bevor jeweils der Tunnel beginnt.
Daran schließen sich im gesamten Schattenbahnhof Gleise von Fleischmann ohne Bettung an.
Für die 200°-Kurven habe ich das flexiblere Fleischmann-Flexgleis verwendet und daher habe ich dieses verleimt. Der Rest der Gleise besteht aus 15°-Weichen und Flexgleis, zumeist das starrere, was gerade so an passenden Resten da war.

Alle Abstellgleise des Schattenbahnhofs sollen Gleisbesetztmelder (Stromfühler mit Rückmeldung über das Loconet zum Laptop mit Rocrail) am Anfang und Ende beidseits erhalten, so dass viele Gleisunterbrechungen zu setzen waren. Auch wurden alle Schienenübergänge verlötet, wo keine Unterbrechungen vorgesehen waren. Das alles kostet dann richtig Zeit, aber das Ergebnis lohnt sich hoffentlich.
Was ungewohnt schnell dagegen geht, ist das Festnageln der Gleise hier im Schattenbahnhof. Im sichtbaren Bereich verleime ich die Gleis immer, was dann Zeit kostet, bis der Leim richtig ausgehärtet ist.

Da sammelt sich so einiges Werkzeug an, was man gut gebrauchen kann.


Der derzeitige Stand sieht so aus, dass ein Durchfahrtgleis komplett ist, so dass - die Vorfreude steigt - demnächst erste Loks und Züge probeweise ihre Runden drehen können:

Dafür müssen aber erstmal alle Gleisabschnitte verdrahtet werden.

Gruß Ulrich


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#7 von Andreas_1967 , 15.11.2024 22:27

Hallo Ulrich,

schön das Du bei mir vorbeigeschaut hast und deine Bewertungen hinterlassen hast.

Ich musste gleich mal gucken, was Du so machst.
Und ich muss sagen, das sehr gut.

Eine schöne kleine Fahranlage, nicht überladen, dafür aber ein doch recht großer Schattenbahnhof. Das hat was.

Vor allem kommst Du so schneller mal zum Fahren und an die Ausgestaltung und eine kleine Anlage bietet trotzdem genug Möglichkeiten sich gestalterisch auszutoben.
Finde ich gut.

Beim mir gibt es so viele Projekte auf der Anlage, dass jedes für sich schon so viel Zeit in Anspruch nimmt.
Da wünschte ich mir manchmal, ich hätte doch kleiner geplant und gebaut

Gerne mehr Bilder und Berichte und frohes Weiterbasteln. Ich bleibe dran...


Viele Grüße.
Andreas

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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#8 von cAMPus , 15.11.2024 22:47

Hallo zusammen,

und weiter gehts:
Nachdem das erste "Oval" prinzipiell befahrbar wäre und es mir in den Fingern juckt, das schöne und teils neue Rollmaterial mal in Bewegung zu sehen, muss also als Nächstes die Elektrik und Elektronik in Angriff genommen werden.

Das Bahnhofsmodul/-segment ist ja schon eine ganze Zeit funktionsfähig; alle Gleisabschnitte und -besetztmelder verkabelt, an den Weichen alle Servoantriebe montiert und diese an Decoder angeschlossen, der Plan in Rocrail komplett erstellt etc.
Nicht zu vergessen die Netzteile, die PC-Loconet-Schnittstelle, die Loconet-Komponenten, der DCC-Booster, die Modulverkabelung ... noch etwas vergessen aufzulisten?
Aber seht am besten selbst:



Noch mal als Bilder die Netzteile sowie der DCC-Booster und die PC-Schnittstelle von GCA auf einem Brett montiert (das noch auf seine Kofferaufbewahrung mit eingebauten Lüftern für den sicheren Transport und den Staubschutz wartet):


Bei "den Netzteilen" handelt es sich genau genommen um ein Schaltnetzteil, das 24V 6A liefern kann, und einen dem Netzteil nachgeschalteten DC-DC-Konverter für bis max. 3A, welcher auf 15V eingestellt ist. Somit habe ich eben zwei unterschiedliche Spannungen zum Betrieb der verschiedenen Komponenten zur Verfügung (15V z.B. für die GCA-Komponenten, mit denen das Loconet, die Servodecoder, die Gleisbesetztmelder usw. betrieben werden).
Das PC-Interface von GCA und der DCC-Booster werden mit Laptop-Schaltnetzteilen betrieben.
Der Kabelstrang mit den 6 verscheidenfarbigen Litzen führt von dem Brett über eine Steckverbindung zum Bahnhofsmodul. Durch die Steckverbindung lässt sich beides trennen und getrennt transportieren - bei einer Modulanlage ist die gute Transportierbarkeit ja gerade einer der Vorteile. Für die Steckverbindung zum Bahnhofsmodul habe ich zwei vieradrige Steckverbinder für Lautsprechersignale verwendet, die ich versetzt und um 180° verdreht miteinander verklebt und noch mit Kunststoffführungen versehen habe. Dadurch ist ein falsches Zusammenstecken und damit ein versehentliches Verpolen der verschiedenen Signale weitgehend ausgeschlossen:


Von der Steckverbindung führen unter dem Modul die Leitungen zu einer Platine, an welche die Verkabelung der Module untereinander angeschlossen ist. Diese Modulverkabelung habe ich mit 4-adrigen Lapp-Kabeln ausgeführt. Über die Platine können bis zu 15 Signale verteilt und an die Nachbarmodule weitergegeben werden. Dementsprechend sind bisher jeweils 2 4-adrige Kabel an der Platine in beide Richtungen angeschlossen. Maximal und falls nötig sind bis zu 4 4-adrige Kabel jeweils möglich. Die Kabel führen auf 15-polige Steckverbinder vom Typ Mini-Universal-Mate-N-Lock, die auch für hohe Ströme ausgelegt sind, zum nächsten Modul bzw. bei dieser Anlage zu den beiden Schatten-Segmenten. Somit ist über die Platine, die Kabel und Modulsteckverbinder eine sichere elektrische Verbindung gegeben:


Gestern habe ich einige Stunden damit verbracht wieder zu recherchieren und zu dokumentieren, wie ich vor einigen Monaten die Anschlussbelegung auf der Platine und die Pinbelegung an den Steckverbindern vorgenommen habe. Wenn man es nicht gleich macht, muss man es eben irgendwann nachholen:


Für die Schattensegmente habe ich die GCA-Komponenten bereits vor einiger Zeit zusammengelötet: die Loconetschnittstellen GCA50, an welche die Gleisbesetzmelder GCA93 und die Weichendecoder GCA77 angeschlossen werden:


Als nächstes geht es für einen ersten Fahrbetrieb also darum, die Gleisbesetztmelder zu installieren und die Gleisabschnitte daran anzuschließen sowie die Gleisbesetztmelder mit den Loconetdecodern zu verbinden. Das Loconet besteht aus konfektionierten CAT-5-Kabeln mit 9-poligen D-Sub-Steckverbindungen.

Gruß Ulrich


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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#9 von cAMPus , 28.11.2024 22:32

Hallo,

eine kleine "Wasserstandsmeldung" zwischendurch:
Da ich neben Voolzeitjob und Familie nur wenige Stunden in der Woche zum Weiterbauen komme, geht es nicht so schnell voran.
Aber das finde ich auch ganz gut so - das Bauen ist ja gerade das Interessante (was nach meiner Erfahrung die meisten Nicht-Modellbahner nicht so recht verstehen). Oder wie jemand in einem anderen Forum gerne sinngemäß schreibt:
Es muss nicht schnell fertig werden, es ist nicht unser beruflicher Job, sondern ein Hobby.

Neben der wenigen Zeit zum Bauen stelle ich aber auch immer wieder fest, dass es doch ein ganz enormer Aufwand ist, was unter einer für einen Automatikbetrieb konzipierten Digitall-Modellbahn alles an Technik/Elektronik zu verbauen ist.
Aber allein im Schattenbahnhof mit seinen Zufahrten sind 18 Gleisbesetzmelder zu installieren und dazu insgesamt noch weit mehr Gleisabschnitte zu verkabeln. Dazu kommt noch die Ringleitung mit 6 Kabeln, die Digitalmodule und die Digitalverkablung (Loconet mit 9-pol D-Sub).

Von den Weichen rede ich jetzt noch nicht; die kommen dann nach den Gleisabschnitten dran und im Vergleich geht das mit 10 Weichen recht schnell.

Noch ein paar Bilder zu den vielen Worten:

Bestücken/Löten der GCA-Digitalkomponenten, hier ein 8-fach-Gleisbesetzmelder (Stromfühler):


Konfektionieren der Ringleitung/Steckverbinder:


Verkabelung der Segmente, Gleisabschnitte etc.:


VG Ulrich


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#10 von vikr , 28.11.2024 23:51

Hallo Ulrich,

Zitat von cAMPus im Beitrag #9
Neben der wenigen Zeit zum Bauen stelle ich aber auch immer wieder fest, dass es doch ein ganz enormer Aufwand ist, was unter einer für einen Automatikbetrieb konzipierten Digitall-Modellbahn alles an Technik/Elektronik zu verbauen ist.
ja, das wird häufig gnadenlos unterschätzt, selbst wenn man die Komponenten fertig erwirbt.
Noch aufwändiger wird es, wenn man sich die Komponenten aus vorgeferigten Bausätzen zusammenlötet und sie dann sorgfältig in Betrieb nimmt und auch einigermaßen intensiv austestet.
Und dann gibt es Modellbahnspezialisten, die die ihre Steuerkomponenten selbst entwerfen, einschließlich Programmierung der notwendigen Firmware und das auch wirklich hinbekommen.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch etliche Modellbahner, die davon ausgehen, dass sie das Ganze in ein paar Wochen auch selbst allein - und bei Bedarf sogar noch etwas besser - machen können, bloß gerade eben nicht die Zeit und Nerven haben oder ihnen vielleicht nur noch etwas Wekzeug fehlt....

MfG

vik


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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#11 von cAMPus , 01.12.2024 02:05

Hallo,

ein weiterer Schritt ist vollbracht:
Der erste Zug kann seine Runden drehen.
Nachdem ich das zentrale Kabel verlegt und vermeintlich alle Gleisabschnitte und Belegtmelder angeschlossen hatte, ging es um einen ersten Test: Funktioniert auch alles wie gedacht?

Und - nein. Zwei Fehler hatten sich dann doch eingeschlichen, die ich aber schnell gefunden hatte. Ein kurzer Schienenstrang hatte keinen Kontakt und das eine Gleisbesetzmelder-/Stromfühlermodul hing gar nicht an der DCC-Leitung.
Nachdem das behoben war, lief auch alles wie gedacht. Seht selbst (leider sieht man so gar nicht, was ich alles im Untergrund an Aufwand betrieben habe, dass es so läuft):



Als nächstes muss die Loconet-Verkabelung erfolgen, damit die Rückmeldung zum PCund ein Automatikbetrieb erfolgen kann.

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#12 von cAMPus , 06.12.2024 23:13

Hallo,

wie angekündigt die Verkabelung der Loconet-IO-Module GCA50 und deren Verbindung mit den Rückmeldemodulen GCA93. Und weil ich schon dabei war, wurden auch die Verbindungskabel zu den Schaltmodulen GCA77 für die Antriebe der Fleischmannweichen hergestellt.
Das bedeutete 2 Abende Kabel und Stecker konfektionieren.


Und die gesamten neuen Kabel ...


... und montiert unter dem rechten Segment:


Als nächstes werden die GCA50 mit Rocrail programmiert und der Plan in Rocrail angelegt - zunächst mal alle Blöcke, schon einmal die Weichen und dann die Fahrstraßen - so dass ich bald den Automatik- und Halbautomatikbetrieb testen kann.

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#13 von cAMPus , 13.12.2024 00:46

Hallo,

nachdem die bisher im Schattenbahnhof verlegten Gleise an die Gleisbesetzmelder angeschlossen wurden, wurde es Zeit, den Plan in der Steuerungssoftware Rocrail, die ich verwenden werde, vorzubereiten.
Mit diesem wird dann u.a. ein Automatikmodus möglich sein.
Um den Plan zu testen, habe ich rein virtuell, also nur im Steuerungsprogramm, 4 Züge fahren lassen. Diese nutzen Fahrstraßen zwischen zwei Gleisen im Schattenbahnhof und den beiden Hauptgleisen im Bahnhof. Im Video ist zu sehen, wie die Signale und die Weichen gestellt werden und die Züge sich zwischen den angelegten Blöcken hin- und herbewegen. In den Gleissymbolen, die den Start- und Zielblöcken zugeordnet sind, ist auch zu sehen, wenn die Fahrstraßen reserviert werden (gelb) und wenn sie belegt sind (rot). Das Video:



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#14 von vikr , 13.12.2024 10:10

Hallo Ulrich,

Zitat von cAMPus im Beitrag #13
Mit diesem wird dann u.a. ein Automatikmodus möglich sein.
und jetzt machst Du noch intensive Erfahrungen mit der Physik...

MfG

vik


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#15 von cAMPus , 13.12.2024 22:47

Zitat von vikr im Beitrag #14
Hallo Ulrich,
Zitat von cAMPus im Beitrag #13
Mit diesem wird dann u.a. ein Automatikmodus möglich sein.
und jetzt machst Du noch intensive Erfahrungen mit der Physik...
...
vik

Hi vik,

ich verstehe nicht ganz, wie Du es meinst. Physik - vieles bei der Modellbahn ist Physik, insbesondere Elektronik. Und die macht mir zugegebenermaßen so einigen Spaß.
Ich habe mir auch schon Arduino-Nanos mit etwas Hilfe für verschiedene Zwecke programmiert (so richtig programmieren kann ich nicht, ab es gibt ja so einige sketches, die man zusammenstoppeln kann - ja ich weiß, es gibt auch ein komplettes freies Projekt für alle möglichen Steuerung mit Arduino).

Da kam dann sowas bei mir raus, Servosteuerung mit 3 speicherbaren Positionen (bis zu 4 wären möglich) z.B. für eine Segmentdrehscheibe:

Platine mit Arduino zum Anschluss des Servos und Verbindung zu einem Digitaldecoder für die Steuerung über Digitalzentrale bzw. Modellbahnsoftware


Video dazu:

Gruß Ulrich


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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#16 von vikr , 14.12.2024 00:12

Hallo Ulrich,

Zitat von cAMPus im Beitrag #15
ich verstehe nicht ganz, wie Du es meinst. Physik - vieles bei der Modellbahn ist Physik
bin auf die Berichte über Deine ersten Automatik-Fahrten mit Deinen real existierenden Zügen und Gleisen - wie im Film als Simulation aufgezeichnet - gespannt.

MfG

vik


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#17 von cAMPus , 01.02.2025 22:16

Hallo zusammen,

endlich mal wieder ein Lebenszeichen von mir und der Anlage:

In der Zwischenzeit waren viele kleinere und größere Arbeiten erforderlich, die mich an einem größeren sichtbaren Fortschritt etwas gehindert haben.
U.a. habe ich alle Weichendecoder GCA77 durch die stärkere Version GCA76 ersetzt. Bisher hatte ich schon 3 Fleischmann-Weichen mit den schwächeren Decodern problemlos in Betrieb, aber die neuen Weichen wollten teilweise nicht schalten. Und dann sind mir tatsächlich, offensichtlich wegen Überlastung, die auf den GCA77 enthaltenen Mehrfach-Transistor-ICs ULN2803 teilweise zerstört worden.
Ein Nachmessen, welchen Widerstand die elektrischen Weichenantriebe aufweisen, nämlich um die 13 Ohm, ergab, dass das die ULN2803 deutlich überlasten kann (statt max. 0,5A deutlich über 1A).
Außerdem wurde auch mit den GCA76 deutlich, dass diese 17V am Eingang benötigen, damit die Weichenantriebe sicher schalten.

Was gab es noch? Ich habe mein altes Modellbahnmaterial aus den 1970er- und 1980er-Jahren sortiert und fotografiert, um es demnächst mal zu verkaufen, habe auch schon etwas verkauft.
Und ich habe ein neu gekauftes Wagenset von Fleischmann, Fernzug „Hans Sachs“, DB, Art.-Nr. 881910, mit der digitalen ESU-Innenbeleuchtung versehen. Das stellte sich leider als nicht ganz einfach heraus, weil Fleischmann zwar schreibt, man könne eine hauseigene Innenbeleuchtung einbauen, aber schlichtweg vergessen wurde, die Drehgestelle und das Innere der Wagen auch tatsächlich dafür vorzubereiten.
So war es nötig, in jedes Drehgestell ein Loch zu bohren, und von dort die Litzen mit etwas Mühe und Fingerspitzengefühl Richtung Oberseite der Wagen durchzufädeln. Mal ein paar Bilderchen:



Mit der Anlage ging es dann so weiter, dass ich eine Lösung finden musste, wie ich die Segmente miteinander verbinde, wenn sie wie geplant auf den Tischen liegen; dann komme ich nicht von unten dran, um sie miteinander zu verschrauben, wie das bei diesen Verbindungen a la fremo-Module vorgesehen ist. Zum Teil ließ sich eine Öffnung von oben in den beiden äußeren Segmenten schaffen, zum Teil habe ich seitlich zwei Löcher gebohrt, um mit einer Schraubendreherverlängerung die Schrauben anbringen zu können:



Etwas Gestalterisches habe ich auch zwischendurch begonnen: Beim Sortieren sind mir zwei alte Fachwerkhäuser von Vollmer in die Hände gefallen, die ich als Kind/Jugendlicher mal eben zusammengeschustert hatte; nicht sehr ordentlich. Aber schade wäre es, sie einfach wegzuwerfen. Also ging ich dran, sie zu restaurieren. Aber da steht noch viel Arbeit an:



VG Ulrich


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#18 von cAMPus , 09.02.2025 15:37

Hallo,

so etwas hatte ich mich davor gefürchtet, aber irgendwann musste es mal mit der Gestaltung der Anlage losgehen (auch wenn der Schattenbahnhof und Teile der Technik noch nicht fertig sind).

Also habe ich begonnen, die Bahndämme an den Segment-/Modulübergängen an die Fremo-Norm anzupassen und dann die Gleise farblich zu behandeln.
Zunächst habe ich es per Hand mit Pinsel und Acrylfarbe versucht. Aber so richtig zufrieden war ich nicht, da die Farbe beim ersten Anstrich nicht sicher deckend haftete.
Also habe ich das Herpa-Airbrush-Set herausgeholt, das ich vor einigen Jahren gekauft, aber ich bisher gar nicht selbst verwendet habe (nur mein Sohn hatte es mal benutzt).

Damit lässt sich wirklich sehr schön arbeiten, man bekommt die Farbe recht einfach in alle Winkel, was bei den Weichen günstig ist, und es geht ziemlich schnell; auch wenn die Reinigung aller benutzten Werkzeuge danach länger dauert, als nur 1 oder 2 Pinsel zu säubern. Günstig ist auch, dass Tropfenbildung praktisch ausgeschlossen ist und nicht nur die Schienen, sondern auch die Schwellen einfach zu benetzen sind (der leichte Glanz der Schwellen der Peco-Code-55-Gleise hat mich etwas gestört).

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Wie man sieht, wirkt die Farbe je nach Licht etwas unterschiedlich. Der rötliche Ton (im rechten Bild) ist mir eigentlich etwas zu stark, aber insgesamt bin ich zufrieden.
Die Farbe auf der Kontaktfläche auf der Schienen-Oberseite habe ich nach dem ersten Antrocknen mit einer Holzleiste entfernt (linkes Bild).

VG Ulrich


Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul


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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#19 von cAMPus , 01.03.2025 20:02

Hallo zusammen,

rein äußerlich geht es nur in sehr kleinen Schritten voran, aber langweilig ist mir nicht geworden.

Eigentlich war die Anlage "nur" dafür geplant, immer mal ein paar Züge fahren zu lassen. Dafür habe ich ein paar Ansprüche an die Technik und den Wunsch, dass der computergesteuerte Automatikbetrieb mit Rocrail ziemlich "perfekt" - also zumindest bis zu einem gewissen Grad perfekt - abläuft.
Deshalb ist viel Arbeit in die Technik reinzustecken. Und es gibt immer wieder Hindernisse, die aus dem Weg zu räumen sind.
Z.B. sind die Rückmeldeabschnitte im Schattenbahnhof sehr kurz, nur 7cm lang. Damit möglichst lange Züge reinpassen. Aber dann müssen die Züge auch perfekt stoppen. Das geht mit Sound und der Abbremsverzögerung bei Loks mit Sounddecoder so einfach nicht. Und es müssen auch lange Steuerwagen mit dem ersten Drehgestell sofort in dem Rückmelde-/Halteabschnitt erkannt werden.
Ich habe gelernt, dass das nur funktioniert, wenn der Abschnitt vor dem Halteabschnitt mit dem Rückmelder/Stromfühler ebenfalls an einen Rückmelder angeschlossen ist; oder an einen Rückmelder-Dummy. Sonst zieht ein Steuerwagen oder eine längere Lok den Strom nicht aus dem Halteabschnitt, sondern aus dem Abschnitt davor; und wird vom Stromfühler nicht erkannt und hält nicht an.
Also habe ich die Abschnitte vor den Halteabschnitten über Dummys mit Strom versorgt. Und schon klappt es so wie gewünscht. Aber halt! Es klappt nur, wenn der Sound der Loks und die Abbremsverzögerung abgeschaltet sind. Also war in der Computersteuerung in Rocrail enstprechend einzustellen, dass beides im Schattenbahnhof ab- und vor der Fahrt in den sichtbaren Bereich der Anlage wieder eingeschaltet wird.
Mit sowas habe ich also meine Zeit verbracht ...

Die Dummys (hier erklärt mit Schaltungsvorschlägen: Link zum Rocrail-Wiki - Link zu einer privaten Seite von RainerK):

[widget=847318]

Wenn einige Züge demnächst gut eingemessen sind, zeige ich mal ein Video, was so an Automatikbetrieb schon geht.

Apropos Video: hier noch eines von den mit Airbrush eingefärbten Gleisen aus dem letzten Beitrag:



VG Ulrich


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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#20 von cAMPus , 30.05.2025 19:47

Hallo,

beim folgenden geht es zwar nicht um die Anlage selbst, aber um die Technik dahinter, ohne die ein Digitalbetrieb und eine PC-Steuerung nicht möglich wäre.

Nach längerer Zeit ist nun ein Koffer fertig geworden, in den ich die Netzteile, den DCC-Booster und die Loconet-Schnittstelle zum PC/Laptop eingebaut habe.
Der Koffer soll die Transportierbarkeit der ganzen Anlage und den schnellen Auf- und Abbau erleichtern. Also nach dem Motto: Koffer auf, Kabel raus, diese mit der Anlage, dem Laptop und dem Handregler verbinden, Koffer zu, Netzkabel an die Steckdose, Anlage betriebsbereit.

Bilder:
[widget=927023]

Eingebaut sind in den Koffer 2 Lüfter, von denen nur einer betrieben wird. Der zweite ist als Ausfallreserve vorgesehen. Die beiden kleinen Netzteilmodule liefern geregelte Gleichspannung von 24 bzw. 17 Volt zum Betrieb der GCA-Komponenten unter der Anlage, über die die Servos für Weichen und Signale, für Magnetartikel und Entkuppler betrieben werden. Die beiden GCA-Module sind links die Loconet-Schnittstelle, die über einen USB-Adapter an den Laptop angeschlossen wird, und rechts der DCC-Booster. Ihren Strom erhalten die beiden Module von den beiden Laptop-Netzteilen, die mit Klettband fixiert sind.
Als Netzkabelbuchse und -stecker habe ich Powercon von Neutrik verwendet, ein verriegelbares System. Der Koffer ist eine Maßanfertigung mit abnehmbarem Deckel.
Die Lüfter, die Netzteile und die Komponenten habe ich auf einer Sperrholplatte verschraubt, die herausgenommen werden kann. Die Platte ist mit kleinen Pfosten an den vier Ecken versehen, die beim Verschließen der Koffers von unten fest am Deckel anliegen und dadurch die Platte im Koffer fixieren.

Gruß Ulrich


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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#21 von cAMPus , 21.11.2025 17:29

Hallo,

in kleinen Schritten geht es voran. Und damit die Anlage nicht eine reine Technikwüste bleibt, habe ich mich in den letzten Woche ans Schottern der später noch sichtbaren Gleise begeben.
Davor habe ich mich doch etwas gefürchtet, weil mir schon klar war, dass meine Ansprüche bei der Anlagengestaltung an mich selbst es mir nicht gerade leicht machen würden. Und zudem fehlt mir doch einige Erfahrung.
"Also mal schön langsam, Schritt für Schritt ausprobieren", hab ich mir gesagt.

Besorgt habe ich mir Schotter von Koemo, weil der mich hinsichtlich des Aussehens beeindruckt hatte. Aus DD ("Diabas dunkel") und R15 ("Diabas mittlere Rostpatina"), also einem dunkleren Grau und rostbraunen Steinen beides in der Spur-TT-Körnung 0,3-0,6mm, habe ich mir eine 1:1 Mischung hergestellt. So sieht der Schotter dann nach dem Ausbringen aus:



Wie man sieht, bin ich ziemlich penibel und verwende einen feinen Pinsel, um jedes Steinchen an seinen Platz zu befördern. Die Schotterhilfen sind bei Gleisen ohne Weichen oder sonstigen Hindernissen am/neben dem Gleis ganz nett, um den Schotter schnell grob aufzutragen. Aber auch dann liegen etliche Steine auf den Schwellen und den Schienenfüßen. Also ist mühsame Nachbarbeitung angesagt, die mich für ein paar Zentimeter Gleis etliche Minuten kostet.
So sieht dann das Ergebnis vor dem Verkleben aus:



Als Kleber habe ich mir den Flexkleber von Koemo mitbestellt, da der nochmal einigen Schall schlucken soll. Nach dem vorherigen Benetzen der geschotterten Gleise mit Wasser-Spülmittel-Gemisch lässt sich der Kleber hervorragend mit einer Spritze mit feiner Kanüle aufbringen. Zum Einsprühen mit dem Wasser-Spülmittel-Gemisch habe ich die Flächen um die eingeschotterten Gleise mit Plastikfolie und obendrauf Papier von der Küchenrolle abgedeckt, um nicht direkt auf den Schotter sprühen zu müssen und ihn dabei teilweise wegzupusten.

Nicht so richtig zufrieden bin ich allerdings mit dem Aussehen des Schotterbetts nach dem Verkleben. Der Schotter, insbesondere der graue Schotter wird deutlich dunkler, sobald er feucht oder nass wird. Eigentlich nicht verwunderlich, wie ich mir im Nachhinein erklärt habe, weil Diabas eine Basalt-Gesteinsart ist, die eben bei Nässe wesentlich dunkler ist als trocken (vgl. https://www.schotterberg.de/wp-content/u...00x400.jpg.webp).
Hier zu sehen links verklebt, rechts noch unverklebt:



Und von oben:



Leider wird der Schotter auch nach mehreren Wochen trocknen nicht wieder so hell, wie unverklebt. Aber jetzt lasse ich es so und schottere auch die restlichen Gleise mit diesem Gemisch.

Ich habe Koemo auch geschrieben, dass der verklebte Schotter wesentlich dunkler wird und ich der Meinung bin, dass auf der Webseite darauf hingewiesen werden sollte bzw. Bilder vom verklebten Schotter gezeigt werden sollten.

Gruß Ulrich


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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul

#22 von cAMPus , 07.12.2025 01:20

Hallo,

Anlagenbau heißt das Unterforum hier und deshalb mal eine Zusammenfassung des bisherigen Baus - am Anfang waren es Module und dann kam der Schwenk zu einer Segmentanlage mit dem ursprünglichen Bahnhofsmodul.

Dort gibt es viele Bilder: https://someinfos.de/modellbahn-projekte/modulbau/
Und auch hier ein paar ...



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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul - Schotter im Bf-Bilder

#23 von cAMPus , 13.12.2025 22:00

Hallo,

so langsam neigt sich das Schottern der Gleise dem Ende zu; noch eine Weiche und ein paar Zentimeter bis zum Tunnel.
Nach so viel Mühe um jedes Steinchen wollte ich heute schon mal testen, wie das Ganze denn so aussieht oder mal aussehen könnte.

Also habe ich ein Bild mit ein paar Wagen, einer Lok und einem Schienenbus aufgenommen, hinter den Güterwagen fast verdeckt der Güterschuppen:



Das sieht ja schon ganz ansprechend aus. Aber mit etwas Hintergrund wäre das noch besser. Mit einer KI müsste das doch einfach zu realisieren sein.
Dabei habe ich - nicht zum ersten Mal - festgestellt, dass ChatGPT nach meinem Eindruck nicht so gute Bilder erstellt. Und zudem wurde das Bild einfach links und rechts beschnitten:



Was aus meiner Sicht aber besonders im Vergleich zum nächsten Bild, das mir Google Gemini erstellt hat, auffällt: Das Licht des Hintergrundes passt nicht so gut zum von mir aufgenommenen Foto; es ist viel sonniger.
Also hat derzeit Gemini für mich klar die Nase vorn:



Gruß Ulrich


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RE: Kleine Spur-N-Segment-Anlage 237x64cm mit Bahnhofsmodul - Schotter im Bf-Bilder

#24 von cAMPus , 14.12.2025 23:28

Hi,

und so sieht das Schotterrestprogramm noch aus:


... zwischen den beiden roten Linien und im Bereich der roten Ellipse vor dem zukünftigen Lokschuppen und neben der Bekohlungsanlage.

Hier aus anderer Perspektive, quasi aus dem zukünftigen Tunnel heraus:


Gruß Ulrich


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#25 von cAMPus , 25.12.2025 23:10

Hallo und frohe Weihnachten zusammen,

mein Ziel mit der Anlage ist es ja, dem schönen Rollmaterial zumindest ab und zu mal etwas "Auslauf" zu geben. Und nach dem vollendeten Schottern der Gleise im sichtbaren Bereich ist es dafür jetzt mal wieder Zeit.
(Wer auf den folgenden Bildern noch ein ungeschottertes Gleic sieht, das Ladegleis: Für dieses ist geplant, es in Kopfsteinplaster zu integrieren. Es bekommt somit keinen Schotter, weil man den später eh nicht sieht.)
Der Bahnhof Reichenbach stammt noch aus früheren Zeiten. Der kommt nicht auf die Anlage. Aber das geplante Gebäude ist noch nicht fertig.

Also mal Bilderchen (ups, da fällt mir auf, dass ich den VT98/VS98 und die BR86 mit den Umbauwagen neulich schon gezeigt habe - da werd ich in den nächsten Tagen mal anderes ablichten):











VG Ulrich


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