Da ich mich auch für die EP I interessiere und für diese Epoche kaum österreichisches existiert schau ich mich auch gern bei den Nachbarn um. Als Salzburger wäre da eben die k.bay.sts.b. naheliegend. Salzburg ist ja ein Grenzbahnhof und hatte bis vor ein paar Jahren noch einen Schalter der DB. In der Epoche I eben einen der k.bay.sts.b.
Es gibt von Trix diese netten dreiachsigen Schnellzugwagen, wobei mich nur der Gepäckwagen und der AB reizen würde, da der C glaube ich ein falsches Dach hat.
A) Die Modelle kamen über die Jahre mit verschiedenen Wagennummern heraus. Welche gab es und vielleicht hättet ihr freundlicherweise auch Artikelnummern für mich? Am liebsten wären mir natürlich Wagen mit "Österreich tauglichen" Wagennummern.
B) Was mir beim anschauen von Bildern aufgefallen ist, gibt es die Wagen nur mit eingezogenen Faltenbälgen? Könnte man die tauschen oder sitzen die fest?
Zuletzt, wenn jemand noch weitere Infos zum Thema (k.)bay.sts.b. Züge in Österreich hat oder noch weitere Modelle ergänzen möchte ist dieser dazu herzlichst eingeladen.
Bin zwar „Märklinist“, habe mir aber damals auch Wagen von Trix besorgt, weil die andere Nummern haben.
Die Trix Nr. 23016 hat die Wagennummer ABü 1213 mit dem Zuglauf München – Bamberg Die Trix Nr. 23017 hat die Wagennummer Cü 8792, ebenfalls mit dem Zuglauf München – Bamberg Die Trix Nr. 23018 hat die Wagennummer Pü 16402, ebenfalls mit dem Zuglauf München – Bamberg
Soweit ich das sehen kann, sind alle Faltenbälge eingezogen und lassen sich nicht tauschen.
Das waren Zeiten: „Die festliche Eröffnung der nun vollendeten württembergischen Eisenbahn fand am 29. Juni statt. Morgen ¾ auf 6 Uhr ging die Locomotive „Alp“ von Heilbronn ab, überstieg das gleichnamige Gebirge und langte um 12 Uhr auf dem mit Flaggen geschmückten Bahnhof von Ulm an, wo Geschützdonner und Jubelruf sie begrüßte. Nach 20 Minuten wurde die Fahrt an den Bodensee fortgesetzt.“ (Illustrirte Zeitung, 13. Juli 1850)
Zitat von E_41 im Beitrag #2Bin zwar „Märklinist“, habe mir aber damals auch Wagen von Trix besorgt, weil die andere Nummern haben.
Die Trix Nr. 23016 hat die Wagennummer ABü 1213 mit dem Zuglauf München – Bamberg Die Trix Nr. 23017 hat die Wagennummer Cü 8792, ebenfalls mit dem Zuglauf München – Bamberg Die Trix Nr. 23018 hat die Wagennummer Pü 16402, ebenfalls mit dem Zuglauf München – Bamberg
Danke dir, nach solchen Daten habe ich gesucht.
Zitat von E_41 im Beitrag #2 Soweit ich das sehen kann, sind alle Faltenbälge eingezogen und lassen sich nicht tauschen.
Hmmm, Schade. Hatte gehofft dass diese Wagen vielleicht irgendwann mal überarbeitet wurden.
Zitat von Gabriel00 im Beitrag #3Hmmm, Schade. Hatte gehofft dass diese Wagen vielleicht irgendwann mal überarbeitet wurden.
Ach, so: Meine sind von so ca. 2001. Es gab wohl 2012 eine Neuauflage, aber über die kann ich nichts sagen.
Das waren Zeiten: „Die festliche Eröffnung der nun vollendeten württembergischen Eisenbahn fand am 29. Juni statt. Morgen ¾ auf 6 Uhr ging die Locomotive „Alp“ von Heilbronn ab, überstieg das gleichnamige Gebirge und langte um 12 Uhr auf dem mit Flaggen geschmückten Bahnhof von Ulm an, wo Geschützdonner und Jubelruf sie begrüßte. Nach 20 Minuten wurde die Fahrt an den Bodensee fortgesetzt.“ (Illustrirte Zeitung, 13. Juli 1850)
Zitat von E_41 im Beitrag #4Ach, so: Meine sind von so ca. 2001. Es gab wohl 2012 eine Neuauflage, aber über die kann ich nichts sagen.
Ok das macht ja doch wieder hoffnung, wobei du vielleicht Trix 24609 meinst? Auch hier scheinen nur eingezogene Faltenbälge inkludiert zu sein. Mal schauen gefallen tun sie mir halt schon irgendwie. Der Zuglauf gefiele mir auch, wobei man das bei den anderen auch mit Decals lösen könnte.
Hallo Gabriel, ich habe soeben mal meine bayerischen 3Achser angesehen. Packwagen Zuglauf München-Hamburg Wagennummer 6438, AB Zuglauf München Hamburg Wagennummer 1207, C Zuglauf München- Hamburg Wagennummer 8791. Ein später dazugekaufter C Zuglauf München - Bamberg trägt die Nummer 8792. Da ich den Zug gebraucht gekauft habe, ohne Verpackung, kann ich leider nicht mit den Katalognummern dienen. Meine Wagen wurden schon vom Vorbesitzer mit Kurzkupplung und ausgezogene Faltenbälgen ausgerüstet. Wurden sehr sauber aufgeklebt. Ich sehe gerade, beim Set 24609 tragen die Wagen arabische Zahlen für die Wagenklasse. Meine haben römische Ziffern. mfg Rainer aus Wuppertal
Zitat von Gabriel00 im Beitrag #7C WagNr. 9468 aus Trix 24609 mit Wappen WagNr. 8791 Trix 23736 WagNr. 8792 Trix 3736
Moin Gabriel,
Wagen Nr. 8792 ist (auch?) Trix 23017 von 1997 Wagen-Nr. 8791 dürfte die identische Wagen-Nr. für Trix 52373600 und 23736 sein. Mitte der Achtziger gab es neue Artikel-Nummern bei Trix, ohne dass sich sonst etwas änderte. So z.B. die Umstellung von 52373600 auf 23736 (bzw. 53373600 auf 33736 für die Trix Express-Versionen). Die Wagen haben auch beide noch keine KKK. Das kam m.W. erst mit der Überarbeitung Mitte der Neunziger (Art.-Nr. dann: 23016-18)
Hallo zusammen, wenn ich mich nicht täsuche, dann sehen die Wagen von der Bauart so aus wie beim Märklin-Zug 26537. Das ist die Zugpackung mit der braunen EP 3/6 und drei Wagen. An diesen Wagen sind lange Faltenbälge montiert und es liegen zum Austausch an den Zugenden zwei kurze Faltenbälge bei. Die Faltenbälge sind nur an den Enden angesteckt mit zwei Rastnasen im unteren Bereich und zwei Zentrierzapfen im oberen Bereich der Steckteile. Von daher sollte es mich wundern, wenn bei den gefragten Trix-Wagen die Faltenbälge nicht auch gesteckt sind. Leider ist bei der Zugpackung keine Teilenummer für die langen Faltenbälge notiert, aber da könnte ja vielleicht Märklin Auskunft geben.
Allen Lesern ein freundliches "Bleibt Gesund und habt weiter viel Freude am gemeinsamen Hobby"
@rwd das hört sich doch vielversprechend an, danke dir.
@Schienenbus wirklich schön gemacht. Welche Teile hast du verwendet? Sind die Faltenbälge von den bayrischen Schnellzugwagen von Roco?
Noch eine allgemeine Frage hinterher. Kann es sein dass die Wagen im Laufe der Zeit ein anderes grün bekommen haben? Mir kommt vor dass die älteren Modelle aus den 80ern ein helleres grün haben, oder täuscht das?
Du täuscht Dich nicht - die Trix-Bayern-Modelle (alle) weisen seit etwa 1988/89 ein dunkleres Grün auf. U.a. auch die 3-achser 23016-18, die etwa 1997 herauskamen.
Am Beispiel des AB3ü, jeweils die Abteilseite aufgenommen am gleichen Tag unter denselben Lichtbedingungen:
ABü Nr. 1207, Trix 52 3635 00 = 23635. Helleres Grün, keine KKK, Zuglauf München-Hamburg, Speichen schwarz. Der ausgezogene Faltenbalg stammt von Liliput.
ABü Nr. 1213, Trix 23016. Dunkleres Grün, KKK aus Metall, Zuglauf München-Bamberg, Speichen grau.
Hallo zusammen, hallo Gabriel, wenn ich mich nicht täusche, dann wurde seinerzeit das Märklin-Wagen-Set 43320, ein Set aus drei 3-achsigen Wagen für die Strecke Salzburg-Freilassing-Berchtesgaden mit DC-Achsen ausgeliefert, weil es die Achsen mit Speichen nicht mit grauem Radstern und AC-Ausführung gab. Ich habe mir seinerzeit extra Märklin-AC-Achsen ohne den grauen Radstern besorgt, die komplett aus Metall waren und nicht isoliert sind. Vielleicht kann ja ein Besitzer eines originalen Set 43320 meine Erinnerung bestätigen.
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Das Set Märklin 43320 dürfte das AC-Pendant zu Trix 24609 sein. Wundert mich, dass es nicht mit AC-Achsen kam - es gab oder gibt die Trix-Achsen mit dem grauen Kunststoff-Radstern auch von/für Märklin. Allerdings ist nur der Spurkranz höher und das Innenmaß geringer, leiten tut bei diesen beidseitig isolierten Radsätzen nix...
@rwd das hört sich doch vielversprechend an, danke dir.
@Schienenbus wirklich schön gemacht. Welche Teile hast du verwendet? Sind die Faltenbälge von den bayrischen Schnellzugwagen von Roco?
Noch eine allgemeine Frage hinterher. Kann es sein dass die Wagen im Laufe der Zeit ein anderes grün bekommen haben? Mir kommt vor dass die älteren Modelle aus den 80ern ein helleres grün haben, oder täuscht das?
Liebe Grüße Gabriel
Moin, die Dachbestückung stammt von Roco. Die Faltenbälge stammen aus der Grabbelkiste, müssten aber von Fleischmann sein.
ich freu mich ja immer wenn ich hier im Forum von anderen Freunden der Epoche 1 lese. Für mich persönlich ist es die spannenste Zeit der Eisenbahn.
Aber auch ich bedauere das es nur wenige KKSTB Personenwagen auf den Markt gibt.
Aber zurück zu deiner Frage, mit den Zugläufen und den Einsatz der Wagons. Die meisten Personenzüge zwischen München, Rosenheim und Salzburg sind bis Salzburg durchgelaufen auch die Personenzüge (siehe Kursbuch 1914 Hendschels Telegraph 1950 München Rosenheim Kufstein Verona und München und München Salzburg Wien). Für den Internationalen Verkehr waren wohl die meisten Wagen tauglich (dies müßte ich nochmals genau nachlesen). Irgendwo gibts sogar Fotos von Bayern in Bozen. Nur bei den Packwagen hat es wohl welche gegeben die nur in Bayern eingesetzt wurden weil ein Zollabteil fehlte.
Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen, wenn sich Fehler eingeschlichten haben freu ich mich sehr wenn es jemand berichtigen kann.
Danke für deine Antwort! Epoche I ist immer interessant, egal um was es geht. Grundsätzlich kamen Bayern, wie du richtig gesagt hast, weit herum ich kenne auch Fotos von vierachsigen Gepäckwagen beispielsweise hinter Lokomotiven der Südbahngesellschaft.
Die Nummer 16402 zum Beispiel durfte, laut Liste, nach Italien, aber nicht durch Österreich, da er nicht mit der in Österreich nötigen Saugluftbremse ausgerüstet war. Bis Salzburg in einem Bayrischen Personenzug dürfte aber glaube ich möglich gewesen sein?
Hast du sonst noch Informationen zu eingesetzten Wagenmaterial auf diesen Strecken? Also abseits von Schnellzugwagen. Gab es da bestimmte Wagen oder nahm man einfach irgendwelche Personenwagen welche man von Roco, Fleischmann oder Trix so kennt?
Also speziell von Roco die diversen Lokalbahnwagen oder dreiachsigen Plattformwagen. Von Fleischmann die zweiachsigen Personenwagen etc.
mit den eingesetzten Wagen kann man wohl aus gehen das zu ziemlich alles auf der Strecke unterwegs war, ausser den kurzen Lokalbahn Wagen.
Aber zu dem Thema gibts ein wirkich gutes Buch von Alto Wagern "Bayerische Reisezugwagen"
Die Personenzüge sind in der Regel alle bis Salzburg durch gelaufen, Salzburg war quasi Endbahnhof von der bayerischen Staatsbahn, das BW in Freilassing ist ja erst später gebaut worden weil in Salzburg kein platz mehr war. Z.B. in Furth im Wald, war dann auf der einen Seite das Bayerische BW und auf der anderen das österreichische Heizhaus.
Es haben sich mittlerweile doch noch einige Fragen aufgetan, bei denen ich etwas Unterstützung benötigen würde. Wäre bekannt welche Lokomotiven in Salzburg von Bayerischer Seite aus stationiert wurden? Oder zumindest welche Lokomotiven Salzburg mehr oder weniger regelmäßig besuchten? Besonders abseits von den offensichtlichen wie der S3/6. Zeitmäßig ginge es mir um die Zeit um 1910 herum. Plus - minus 5 Jahre halt, das wäre nicht sooo genau. Die meisten Modelle sind ohnehin um die Zeit um 1910 angesidelt. Zu welcher direktion würde Salzburg überhaupt gehören? Ich vermute München?
Habt ihr vielleicht auch den ein oder anderen Buchtip zu diesem Thema für mich?
Grundsätzlich kannst du auch die S2/6 oder die bayrische GT4x4 einsetzen. Lokomotiven der Lokalbahnen, also die ganz kleinen würde ich aufgrund der Geschwindigkeiten aussen vor lassen. Oft wurden Lokomotiven unterwegs nur getauscht und später mit Kohle und Wasservorräten befüllt. Okeeee, Wasser war schneller aufgefüllt und konnte man auch unterwegs machen aber Kohle nachzufüllen dauerte definitiv zu lange.
Dieses Vorgehen war auch bei den Preußen so gebräuchlich.
Was für deine Epoche auch noch wichtig und zu klären ist, sind die Signale. Ich weiss leider nicht ob es in Spur N passende Signale gibt oder ob dir selbst ein Umbau möglich ist. Die Bayern hatten Ihre eigenen Signalflügel, für Österreich kann ich leider nicht sprechen
Ich selbst bei in Epoche 1 und Spur Z und muss da zwangsläufig auch mit diversen Kompromissen leben..
Mir geht es primär um bayrische Lokomotiven welche nach Österreich bzw. Salzburg kamen oder eben dort stationiert waren. Salzburg ist bis heute Grenzbahnhof weswegen man auch weiterhin Lokomotiven der DB in der Remise am Salzburger Hauptbahnhof findet.
Zitat von it.s_Ronny im Beitrag #21Was für deine Epoche auch noch wichtig und zu klären ist, sind die Signale. Ich weiss leider nicht ob es in Spur N passende Signale gibt oder ob dir selbst ein Umbau möglich ist. Die Bayern hatten Ihre eigenen Signalflügel, für Österreich kann ich leider nicht sprechen
Ich würde schon sagen dass auch die Signale auf österreichischen Abschnitten österreichischer bauarten entsprechen. Mir geht es aber hauptsächlich um die Fahrzeuge selber. Mit Spur N fange ich nicht an, H0 reicht mir völlig ;)
Zitat von it.s_Ronny im Beitrag #21Grundsätzlich kannst du auch die S2/6 oder die bayrische GT4x4 einsetzen. Lokomotiven der Lokalbahnen, also die ganz kleinen würde ich aufgrund der Geschwindigkeiten aussen vor lassen. Oft wurden Lokomotiven unterwegs nur getauscht und später mit Kohle und Wasservorräten befüllt.
Die S2/6 ist auch eine Lok die schon einige Zeit auf der Wunschliste steht. Kam diese wirklich auch nach Salzburg? Zummindest bevor man sie in die Pfalz versetzte. Nicht das es mich stören würde wenn nicht, mich würde es nur interessieren.
Ich glaube mit GT4x4 meinst du die GtL 4/4? Die gäbe es von Fleischmann wenn die auch bis Salzburg kam hätten wir schon einen ersten Sieger.
Ich denke die Hochwerigen Züge werden wohl Münchener CV , S2/5 , S3/5N , S3/5H und S3/6 und nicht zu vergessen die P 3/5N bedient haben, da die neuesten und besten Loks meistens in München stationiert haben.
Da damals ja Freilassing Bw war, auch Freilassinger Lok's und Rosenheimer, was aber wo genau stationiert war müsste man in diverens Büchern und Webseiten recherchieren.
Zitat von it.s_Ronny im Beitrag #24eigentlich meinte ich die GT 2x4/4
Ob eine Gt 2x4/4 damals überhaupt Salzburg gesehen hat?
Das waren ja eigentlich Nachschiebloks für die Steilstrecken der Spessartrampe bzw der Schiefen Ebene.
Das waren Zeiten: „Die festliche Eröffnung der nun vollendeten württembergischen Eisenbahn fand am 29. Juni statt. Morgen ¾ auf 6 Uhr ging die Locomotive „Alp“ von Heilbronn ab, überstieg das gleichnamige Gebirge und langte um 12 Uhr auf dem mit Flaggen geschmückten Bahnhof von Ulm an, wo Geschützdonner und Jubelruf sie begrüßte. Nach 20 Minuten wurde die Fahrt an den Bodensee fortgesetzt.“ (Illustrirte Zeitung, 13. Juli 1850)