bei Einsatz des geraden C-Gleis-Schaltgleis 24994 in Verbindung mit einer Märklin-Lok, die den Schleifer Märklin E206370 trägt, gibt es Probleme. Der Schaltnippel drückt (in beiden Richtungen) den Schleifer in der Art hoch, dass der Schleifer an keiner Stelle mehr Kontakt hat. Die Lok bleibt als Konsequenz stehen.
Bei Loks mit "Standard"-Schleifer 7164 tritt dieses Problem absolut nicht auf.
Um einen schadhaften E206370 auszuschließen, habe ich eine andere Lok, die ebenfalls den E206370 trägt, drüberfahren lassen- genau das gleiche Problem. Von einem weiteren Austausch des E206370 erhoffe ich mir daher nichts. Auch sieht der eingebaute E206370 bei beiden Loks gut aus - steht nicht schief, und steht wie in der Anleitung ca. 2mm über den Radkranz hinaus.
Entweder E206370 und Schaltgleis vertragen sich grundsätzlich nicht, oder das Schaltgleis ist defekt = zu starker Nippelwiderstand (allerdings geht es mit 7164 ja problemlos). Ich habe kein zweites Schaltgleis zum Gegentesten, und wollte eigentlich auch kein weiteres kaufen, wenn E206370 und Schaltgleis sich grundsätzlich nicht vertragen.
Wie ist es bei Euch. Fahren Loks mit E206370 ohne Probleme über das Schaltgleis?
Beispiele für Loks mit E206370 aus den 90er Jahren: Mallet Dampflok 3798 und E70 Bayrisches Krokodil 3748. Der Schleifer ist eine Steckversion (keine Schraube) und hat auch kein Loch in der Mitte.
Lieben Dank im voraus für Eure Rückmeldungen und liebe Grüße
reden wir möglicherweise aneinander vorbei? Auch E206370 löst die Schatlgleise zuverlässig aus.
Oder anders formuliert:
7164 legt den Schaltnippel soweit um, dass dieser den Kontakt auslöst. Nicht nur das, er hat "sogar" die Kraft, den Schaltnippel so platt zu legen, dass er sauber über den Nippel hinwegfährt und dabei den Kontakt zu den Pukos nicht verliert, sprich: die Lok fährt sauber drüber, ohne stromlos stehen zu bleiben.
E206370 legt den Schaltnippel soweit um, dass dieser den Kontakt auslöst. Und das war es dann. Er hat nicht noch zusätzlich die Kraft, den Schaltnippel so platt zu legen, dass er sauber über den Nippel hinwegfährt und dabei den Kontakt zu den Pukos nicht verliert, sprich die Lok bleibt kontaktlos* stehen über den Schaltgleis. Mit *kontaktlos meine ich nicht, dass das Schaltgleis keinen Kontakt auslöst, sondern dass die Lok keinen Strom mehr bekommt über die Pukos.
Das Schaltgleis auslösen tun beide Schleifervarianten.
Hallo Burkhard,
vielen Dank für den Tip! Muss ich mal ausprobieren! Hast du auch Probleme mit den E206370?
Zitat von X2000 im Beitrag #4Burkard, mir ist kein Schleifer bekannt, der die Schaltgleise nicht auslöst. Der Wurm sitzt woanders.
Hallo Martin
Das könnte sein. Das wäre wenn die Loks zu leicht sind, aber er hat eine Mallet dabei die ist nicht leicht. Meine Vermutung ist dass das Kontaktgleis klemmt und nicht immer komplett runtergeht, dadurch die lok anhebt. Aber ne Mallet BR96 anheben ??? nee
... ich vermute das Problem hier woanders - nichtbeim Schleifer. Der 206370 ist in so vielen Loks verbaut, da müsste es haufenweise Probleme geben - und da ist ja nichts bekannt. Das ist das der normale 50mm-Schleifer ohne die Abkröpfung in der Mitte, ist seit ca. 1987 bis heute in sehr vielen Neukonstruktionen Standard. Ich tippe mal drauf, dass das Schaltgleis schwergängig ist - tritt dieses Problem nur an einem Schaltgleis auf oder an mehreren? Das würde ich mal ausprobieren ...
Zitat von Bigboy2 im Beitrag #7tritt dieses Problem nur an einem Schaltgleis auf oder an mehreren?
Ich habe leider nur das eine Schaltgleis - neu gekauft. Ich habe kein weiteres zum Vergleich. Ok, klingt danach, als ob ich es doch umtauschen müsste. Wenn du sagst, dass E206370 sehr stark verbreitet ist, vermute ich den Fehler auch eher am Schaltgleis...
Noch was... beim Einpacken für den Umtausch beim Händler ist mir aufgefallen, dass der Nippel in seiner niedrigsten Position, also wenn er möglichst flach gedrückt ist, immer noch über die Pukos hinausschaut - ist das normal? Jeder Schleifer wird dann notgedrungen etwas angehoben. Der 7164 schafft es vielleicht, sich entweder zu der einen oder anderen Seite zu kippen, so dass irgendwo noch Puko-Kontakt verbleibt. E206370 schafft das dagegen nicht und schwebt genau parallel über den Pukos, einzig und allein getragen vom Nippel... (ich habe für das Foto den Nippel von unten her fixiert, es ist also natürlich nicht seine "normale" Ausgangsstellung, sondern wenn er ganz nach unten gedrückt ist. Wenn ich loslasse, geht er natürlich wieder in die senkrechte Stellung.)
Der Hebel muss bis unter die Pukohöhe vom Schleifer bewegt werden. Also eine Ebene. Aufsteigen ist falsch. Defekt am Gleis. Zerlegen und nachsehen, warum das so ist. Kein Hexenwerk.
Diese ganzen mechanischen probleme mit schaltgleisen hatte ich schon 2007. Es dauert ein wenig bis man von der mechanik die schnauze voll hat und auf die elektrische stromführer-lösung für 5 € pro kontakt umsteigt. Bei mir: https://www.iek.de/GB-M%204_HP.htm Seitdem probelmlose auslösung durch jeden puko-schleifer.
Hallo, nur ist mit der Gleisbesetztmeldung beim Märklin-System die Schaltwirkung nicht fahrtrichtungsabbhängig wie mit dem Schaltgleis.
Ich würde am Schaltgleis mit dem Finger mal auf den Hebel drücken in den jeweiligen Betätigungsstellungen. Ev. geht er dann tiefer. Und der 7164 hat den Vorteil der Versenkung für das Schraubenloch. Damit packt der das. Das Problem tritt ja wahrscheinlich nur in Schleichfahrt auf.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
Sowohl Schalt- als auch Kontaktgleise haben ihre Berechtigung.
Vermutlich sitzen die Halter für die Schaltplatine nicht korrekt. Solange es kein Gleis mit Eindruck 24994 ist, kannst du versuchen es zu öffnen und richten. 24xxx kann bröseln. Sitzt die Schaltwippe richtig, dann funktioniert es auch.
danke erneut für euren Input! Ich werde das Gleis beim Händler umtauschen. Ich bin gespannt, ob der Ersatz besser ist, ein kleines bisschen Zweifel habe ich daran schon, denn ich kann schon beim jetzigen Exemplar keinen Verarbeitungsfehler erkennen: der Nippel wird durch eine Art schwarzer Mikroschalter / Plastikfeder gefedert, die mich an die Endabschaltung in den Weichenantrieben erinnert:
Wenn ich nun den Nippel niederdrücke, geht es so weit bis der Plastikschalter maximal zusammen gedrückt ist:
Das ist die Endstellung. In dieser Stellung steht der Nippel aber immer noch über den Pukos, wie in #9 fotografiert.
Für mich sieht das mechanisch sauber verarbeitet aus. Kein Klemmen, keine störende Grate etc..
Ich bin gespannt, ob und was im Ersatzartikel anders sein wird!
Vorhin im Geschäft gewesen und mir weitere Schaltgleise zeigen lassen. Sie sind alle genau gleich (ehrlich gesagt, habe ich es auch nicht anders erwartet, zumal wie im vorherigen Post beschrieben mein Schaltgleis verarbeitungstechnisch einwandfrei erscheint), d.h. bei allen ragt der Nippel in Endstellung immer noch ein wenig über den Puko hinaus.
Ist das bei Euren Schaltgleisen echt anders? Dann müsste Märklin ja etwas an der Konstruktion geändert haben (warum sollten sie...) und ich müsste der erste sein, dem das auffällt. Das fände ich auch merkwürdig...
Nein, nicht nur bei Schleichfahrt tritt das Problem auf. Ich würde schätzen, bis hoch auf 50km/h bleibt die Lok abrupt stehen. Nur bei höheren Geschwindigkeiten schafft sie durchzurutschen.
Bei meinen hier vorliegenden Schaltgleisen ist das anders; nämlich genau so wie beschrieben wurde. Der Schalthebel geht unter die Pukos bzw. auf dieselbe Höhe und alle Schleifer gleiten darüber. Anders ist schlecht. Schreib Märklin an und bitte freundlich um Klärung.
Vorweg, ich hab keine C-Gleis, nur M-Gleis. Aber die Art der Betätigung ist identisch. Dabei muß der Schleifer die Betätigungs-„Nippel“ definitiv auf die Höhe der Pukos drücken können, tiefer kann es durch den Schleifer auch nicht gehen. Wenn das nicht gegeben ist wäre das ja so etwas wie die berühmt berüchtigten Isolierwippen.
Meine Vermutung ist das da irgendwo ein Kunststoffgrat den nötigen Bewegungsspielraum behindert. Das kann auch bereits bei der Produktion passiert sein.
Bei meinen M-Gleis Schaltgleise funktionieren auch meine sehr weichen Eigenbau-Schleifsohlen.
Alexander aus dem südlichsten Allgäu Digital mit altem Blechgleis auf dem Boden TamsMC, Booster B4, alte Digitalkisten Bekennender ATF-Öl Anwender