Hallo in die Runde, habe vor langem einen Zug gekauft mit älterem Decoder zur Steuerung von Beleuchtung. Es handelt sich wohl um einen Tams Decoder, - oder? Wenn mir jemand einen Tip zur Anschluss Belegung oder den genauen Typ nennen könnte - wäre das sehr gut für mich. Möchte den Decoder gerne nutzen, lag bisher nur in der E-Teilkiste. Vielen Dank im Voraus - einen schönen 3. Advent, Uwe
Hallo Uwe, den Decoder habe ich zwar noch nie gesehen, aber ein TAMS ist es eher nicht, sieht mir eher wie Uhlenbrock (Motorola-Protokoll) aus. Die Anschlußreihe unten von links nach rechts müßte sein: U+ U+ Licht (v) Licht (h) Feldspule (r) Feldspule (v). Licht und Feldspule v/r können auch bzgl. v/h bzw. V/R vertauscht sein. Für die Schienenanschlüsse müßte ich noch die Unterseite sehen. Wenn da keine Lötpads sind, werden Rot und Braun direkt an die Dioden oben gelötet. Grüße Ernst
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - man muß es aber nicht
herzlichen Dank für deine Ausführungen. Habe mal bei Uhlenbrock „gegoogelt“ - ist generell nicht ganz leicht an ältere Fotos von „Antiquariat“ nach ev. 20J alten Schaltungen zu stöbern - aber ein guter Ansatz von dir.
Die Aufschrift IOR hatte mich auf Tams (ist auf vielen IC‘s von Tams Decodern ähnlich aufzufinden) Hier in meinem Fall: IOR 317 5P1G F7103 - auf den IC Bezeichnungen.
Auf der Rückseite des Decoders ist nichts ausgeführt, kein Layout Circuit bedruckt. Foto
Eine schöne Zeit im Advent, Uwe
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Hallo Uwe, danke für das Foto der Unterseite. Jetzt kann ich behaupten, daß die Schienenspannung (rot und braun) direkt an die Dioden angelötet wird. Das sind die 4 schwazen Teile oben auf dem Bild - es sind auch schon die ehemaligen Lötstellen zu sehen. An der zweiten Diode von links zählend war vmtl. braun, die 4.Diode war vmtl. rot. Für mich ist es ein Decoder für den Allstrommotor von Märklin / HAG und versteht wahrscheinlich nur das Märklin-Motorola-Protokoll. Sorry daß ich nichts genaueres zu diesem Decoder sagen kann. Grüße Ernst
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - man muß es aber nicht
Hallo Uwe, kleine Korrektur meiner Aussage von #2: Wenn der Litzenschnippel, der am unteren Bildrand des oberen Bildes zu sehen ist, die Farbe blau hat (so sieht es auf meinem Screen aus), dann sind von links zählend die Nr. 3 und 4 der unteren Lötpads für die Beleuchtung vorn/hinten und Nr. 5 und 6 die Anschlüsse der Feldspulen vor-/rückwärts. Der Ankeranschluß ist Pad 1 oder 2 (beliebig). Falls die Farbe des Schnippels grau sein sollte, sind Beleuchtung und Feldanschlüsse vertauscht. Diese Funktionen werden von den gleichen Transistoren-Typen (IRF7103 von I(nternational)R(ectifier)) versorgt. Deshalb ist eine genaue Angabe ohne Funktionstest nicht möglich. Weihnachtliche Grüße Ernst
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - man muß es aber nicht
Hallo Ernst, lieben Dank für deine Ausführungen. Unten von links nach rechts: Licht vorne und hinten, gemeinsamer Rückleiter. Weiter unten rechts Motor Feldspule. Oben an den Dioden, man sieht wo gelötet wurde - jedoch 3 Lötstellen für roten und schwarzen Gleisanschluss - kann man ja ruhig vertauschen ohne das was passiert? Das 3. Lötauge, welches per Leiterbahn in die Platine weiter hinein geht - versehentlich angelötet…? Frohe Weihnachten, Uwe (P.S. es sind leider beide Litzen grau, wenn auch unterschiedlich markiert)
moin, das ist ein alter MM 2 Funktionsdecoder FD-3 von uns von 2004.
Technische Daten Datenformat Motorola-II Versorgungsspannung 12-24 Volt Digitalspannung Max. Strom pro schaltbarem Funktionsausgang 1.500 mA Max. Gesamtstrom 2.500 mA
Ich kann gerne die Anleitung zuschicken. Mail an uns reicht: service @ tams-online.de Gruß Kersten Tams
Hallo, Ich habe hier noch 2 mir unbekannte Dekoder. Da hatte jemand versucht, Märklin Dampfloks (mit den Originalmotoren) auf digital umzurüsten. Ein 3. Dekoder fing gleich an zu qualmen und das Chipgehäuse hatte ein Loch. Der ist schon im Elektronikschrott. Aber diese hier auf dem Foto, wo finde ich die? Gruss Jürgen
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Der kleine ist ein TAMS LD-G-5, der große könnte ein TAMS LD-G-14 sein. Anleitungen bei Tams zu finden, da sind von beiden Zeichnungen drin die eine eindeutige Identifizierung anhand der Bauteile ermöglichen. Beide würde ich heute nur noch entsorgen, allerhöchstens noch als Funktionsdekoder weiternutzen. Beim LD-G-5 ist auch die Firmware buggy, verschluckt der sich mal beim Programmieren ist er Schrott. Ein paar mal erlebt und von TAMS damals bestätigt worden.
moin, der rechte ist definitiv Kernschrott. Beide Motortreiber sind defekt und die Dioden sehen auch nicht mehr gut aus. Würde mich wundern, wenn der Prozessor noch lebt. Der linke ist ein LD-G-5 und nicht jede Firmware hatte das Problem mit dem Programmieren. Ein Versuch ist es wert, aber wie schon erwähnt, für mehr als einen Funktionsdecoder würde ich den heute nicht mehr nehmen. Gruß Kersten Tams
Ein Hallo in die Runde, Ihr seid ja wirklich schnell. Besten Dank. Ich hatte von einem unseriösen "Kleinanzeigler" 3 "digitale" Märklin Dampfloks erstanden. War zum Spielen gedacht. Alle 3 hatten den Original AC Motor drin. Bei der ersten Lok gab es mit Wechselspannung auf dem Testgleis gleich Rauch, aber nicht aus dem Schornstein. Die anderen Loks hatten die beiden Dekoder vom Bild. Die hatte ich selbst nicht mehr eingeschaltet: einmal Rauch reicht. Also sind das alles "G" für Gleichstrom und ich habe Märklin AC. Also war der Verkäufer ein Volldepp, der DC Loks von AC nicht unterscheiden konnte. Zumal in jeder Tams Dokumentation sehr genau steht, was man mit dem Motor machen muss, um ihn mit nem DC Dekoder betreiben zu können. Falls jemand die Teile haben möchte, spendiere ich eine Briefmarke.