Moin,
Zitat von Jonas im Beitrag #13
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verstehe ... Danke für den Hinweis. Also einfach nacheinander eine neue Adresse eingeben, angefangen von 1, bis wieviele Loks ich so habe, die digital fahren können.
Ich dachte das mit der Lokadresse hat irgendwas anderes zu sagen, was im Decoder ist oder so. Coole Sache, durch das gucken der Videos haeb ich endlich meinen Gleisplan, den ich erstellen wollte, im Stellwerk von der App gefunden.
das kannst du so machen, musst du aber nicht zwingend! Ich habe meine eigenen Nummernkreise für meine Triebfahrzeuge und auch Wagenstämme. Manche Züge aus Lok + Einzelwagen bzw. Wagengruppen, die ständig zusammenbleiben, haben eine eigene Zugadresse oder hören auf die Adresse der dazugehörenden Lok. Beispiel: Ich habe eine dreiteilige Garnitur "Mitteleinstiegswagen" inklusive dem Steuerwagen. Letzterer ist selbstverständlich beleuchtet und zeigt fahrtrichtungsabhängiges Spitzen-/Schlusslicht, wenn man an der Lok das Fahrlicht einschaltet. Die LED-Innenbeleuchtung der Wagen wird über vierpolige Wagenkupplungen vom Decoder im Steuerwagen aus verteilt, als auch der Strom der Radschleifer zur flackerfreien Beleuchtung durch den ganzen Zug durch geschleift.
Also sind Wendezüge, ob lokgeführt oder aber als Triebwagen mit Steuerwagen als Einzelfahrzeug zu adressieren, will man einem Zug nicht mehrere Adressen geben. Die Programmierung jedes einzelnen Decoders für sich selbst ist dabei unabdingbar, weil man sonst die lustigsten Special Effects zu sehen bekommen wird. Nur die Adresse kann gefahrlos gleichzeitig mit der Lok bzw. dem Decoder im Steuerwagen geändert werden! Es anders zu machen ist allerdings auch eine Erfahrung. Allerdings eine, die am Ende fürchterlich zeitraubend sein kann, wenn man die vielen CVs "zu Fuß" programmiert, die man sich erst mühsam aus den Decoder-BA heraussuchen muss, sofern man keine Ahnung hat. So um 2007-2011 habe ich Grundkurse für CV-Programmierung "per pedes" mit meiner eigenen Lenz Zentrale von 2000 gegeben. Parallel liefen Kurse zur Uhlenbrock IB I. Ab 2007 hatte ich dann auch einen ESU LokProgrammer zur Verfügung. Seitdem fliegen mitgelieferte Decoder anderer Hersteller entweder raus oder es ist erst gar keiner drin und es kommt ein ESU LoPi oder ein LokSound aus gleichem Hause ins Modell. Das hat mir sicher schon so einige Monate Zeit gespart, obwohl ich doch einigermaßen weiß, was ich da mache.
BTT: Das Nummernschema ist völlig dein eigenes Ding. Das macht jeder anders. Ich verwende Nummernkreise in den kurzen Adressen. Von 1-25 Dampfloks, von 26-70 Dieselloks, 71- 75 Akkutriebfahrzeuge, 76-85 Wendezüge und der Rest besteht aus Wagengruppen, die dauerhaft beisammen bleiben.
Andere nehmen die Betriebsnummer der Lok, zählen erst die Ziffern der Baureihe zusammen, nehmen daraus die Quersumme und machen dasselbe mit der Ordnungsnummer. Am Ende bleibt nur noch eine zweistellige Adresse übrig. Das geht aber auch nur bei kleineren Fuhrparks und selbst dort nicht immer passend.
Ist nur ein Denkansatz am Rande. Was gedenkst du denn im Laufe der Jahre so an Loks ansammeln zu wollen? Ein Nummernschema, bei dem man selbst den Überblick nicht verliert, ist eine weitreichende strategische Überlegung. Mit mehr als 80 Loks und Triebwagen und etwa 350 Wagen wird das irgendwann ohnehin etwas unübersichtlich für einen Außenstehenden. Hinzugesellt sich auch noch mein umfangreicher H0e Fuhrpark, der aber über eigene Nummernkreise verfügt.
mfg
acecat
Ich muss wohl irgendwie kaputt sein.
Nie funktioniere ich so, wie andere es gern hätten.