die braune Ge 4/6 LGB 24601 ist in Auslieferung. 4 Achsen plus Blindwelle werden von 2 Motoren angetrieben, die wohl als Drehgestell gelagert sind. Weis jemand wie der Syncronlauf gelöst ist? Fährt die Lok durch R1? Fängt das Ganze irgendwann an zu eiern? In der Beschreibung ist da nichts zu lesen.
Rein technisch wird bei keiner LGB-Lok etwas direktes für den Synchronlauf getan. Rein praktisch ist auch nichts dafür nötig, da wird viel zu viel drüber theoretisiert. Bei allen meinen zweimotorigen LGB-Loks hängen beide Motoren zusammen an einem Dekoder ab 3A Belastbarkeit, fertig und läuft.
Bei dieser LGB Lok sind die beiden Getriebe mit einer Kardanwelle verbunden. Dies wird auch benötigt da ja alle 4 Achsen außen mit einem Gestänge verbunden sind.
Hallo nochmals, es sieht wohl so aus: 2 Motoren auf jeweils 2 Achsen mit Kuppelstangen, hatten wir schon immer. Die 2 Motoren sind nun nochmals über Kuppelstangen verbunden. Wegen Bogenlauf müssen diese mit Langlöchern versehen sein, da sich das Fahrwerk im im äußeren Bogen dehnt, auf der inneren Seite verkürzt. Von Trainline gibts ein ähnliches Model (oder das Gleiche ?). Da hat die Firma ganz schön in die Bauteilekiste gegriffen, um das zu lösen. Bei Trainline sind die Kuppelstangen asymmetrisch und es gibt eine zusätzliche Ausgleichswelle. Die Frage ist, wie macht es LGB?
Die Zwangssynchronisierung via Kardan und indirekt via Gestänge ist etwas haarig. Bei der Piko-50er ist das ja auch so umgesetzt. Die meines Schwiegervaters leidet regelmäßig darunter das in einem der Getriebeblöcke ein Zahn übersprungen wird, die sich aus dem normalen Fahrbetrieb ergebenden Verspannungen im Antriebsstrang sind nicht zu unterschätzen. Bei "freilaufenden" zweimotorigen Loks wie z.B. der LGB-Mallet gleicht sich das durch den Schlupf problemlos aus. Bei der 50er klemmt das Gestänge... In wieweit das auch auf die hier aufgeführten Modelle zutrifft kann ich mangels praktischer Erfahrung nicht beurteilen, auf jeden Fall können die Kräfte an der Kardanwelle und den beteiligten Getriebeteilen heftig werden. Bei der LGB 26819 (Harzbulle) meines Schwiegervaters zeigen die Kardanwellen nach ziemlich wenigen Laufstunden bereits sichtbare Verschleißspuren obwohl da die Motoren direkt verbunden werden und damit das zu übertragende Drehmoment übersichtlich ist.