Zitat von derOlli im Beitrag #820Schön das die Anlage noch steht und es weiter geht.
Warum sollte es nicht weiter gehen
Ich hatte mal das Gerücht gehört, dass du mal eine Anlage abgerissen hattest. Um so schöner ist es hier Fortschritte zu sehen.
Da ist er vermutlich nicht der erste und einzige? Da haben wohl schon viele eine Anlage abgerissen und eine neue gebaut? Es soll sogar Leute geben, die bauen eine Anlage und verkaufen sie? Oder sie bauen ein leben lang an ein und der selben Anlage und werden nie fertig?
Zitat von Joachim1960 im Beitrag #824@@michaelrose55: Eine private Frage. Ich bin am herumexperimentieren mit Gleissystemen und möchte ebenso eine N-Spur US-Anlage, allerdings auf nur ca. 3,90 * 3,50 m bauen. Schwanke noch zw. Peko Code 55 und Atlas. Mit dem (sehr) feinen Atlas Geissystem komme ich wohl zurecht, probeweise 3 Pack Flexgleis gekauft und probiere mich aktuell an Kurven.
Ich habe viele negative Kommentare im Netz bzgl. deren Weichen gehört. Stimmt das? Muss ich auf was achten? Von vorneherein was herumbasteln? Weil, optisch ist Atlas natürlich ungleich schöner als Peko.
Danke vorab für eine Rückmeldung!
Die Weichen von Atlas sind recht empfindlich. Ich benutze sie seit Jahren und habe keine Probleme damit. Ich verwende Servos um sie zu stellen. Man muss darauf achten dass der Andruck in den Endlagen nicht zu hoch ist, ansonsten funktionieren sie prima.
Zitat von traiNscale im Beitrag #823Ich versteh einige hier in diesem Thread einfach nicht.
Man kann ihnen eigentlich nicht böse sein. Der durchschnittliche Modellbahner kämpft immer mit den Ressourcen. Wenn er Glück hat, wird ihm von seinen Mitbewohnern ein „Wurf“ in überschaubaren Grenzen toleriert. Sie kommen gar nicht in die Verlegenheit um festzustellen, dass viele Ressourcen auch sehr viel mehr Optionen und Entscheidungen bedeuten. Wo ich herkomme, konnte man im Laden eine Sorte Erdbeermarmelade kaufen. Die Entscheidung war: nehme ich die oder nicht. Heute stehen 10 oder mehr Sorten im Laden und die Aufgabe ist, die für sich beste Erdbeermarmelade zu finden. Am Ende wird es dann ein Glas Nutella und zwei Stunden später ärgert man sich.
Gruss, iwii
Hallo Matthias, besser haette ich es auch nicht sagen koennen.
Wenn man ueber 100qm Anlagenraum hat ist es garnicht so einfach herauszufinden was man damit anstellen kann. Aber mein eigentliches Problem ist die verfuegbare Zeit. Ich hatte gedacht dass man nach dem Renteneintritt mehr Freizeit hat, aber weit gefehlt. Meine Geschaeftspartner wollen nicht auf mich verzichten und es macht auch immer noch viel Spass zu arbeiten. Damit ist die Zeit fuer die Anlage momentan seht begrenzt und wird es wohl auch noch eine Weile bleiben.
Jetzt gehe ich mal ein Glas Erbeermarmelade kaufen...
Zitat von michaelrose55 im Beitrag #829Aber mein eigentliches Problem ist die verfuegbare Zeit.
Man muss irgendwann akzeptieren, dass es ohne "industrielles" Bauen in der Größenordnung einfach nicht geht. Das hat natürlich nichts mehr mit einem gemütlichen Basteln am Werktisch zu tun. Ich habe mich z.B. auch ganz bewusst gegen das Selberbauen von Bäumen entschieden. Sowas macht in der Menge einfach keinen Spaß. Ich würde in deinem Fall sogar darüber nachdenken, ungeliebte oder nervige Arbeiten an andere abzugeben.
Zitat von iwii im Beitrag #830Man muss irgendwann akzeptieren, dass es ohne "industrielles" Bauen in der Größenordnung einfach nicht geht. Das hat natürlich nichts mehr mit einem gemütlichen Basteln am Werktisch zu tun.
Gruss, iwii
Ich habe mir Deinen Rat zu Herzen genommen und mit der Produktion von 40 Tunnel-Seitenwaenden begonnen:
Da fehlt natuerlich noch etwas Struktur und Farbe, kommt dann als Naechstes.
Zitat von michaelrose55 im Beitrag #833Ich habe mir Deinen Rat zu Herzen genommen und mit der Produktion von 40 Tunnel-Seitenwaenden begonnen:
Deine „Industrielle Vorgehensweise“ ist bei der Anlagengröße auch richtig und sinnvoll. Damit meine ich die Trasse, Gleise legen, Tunnel und auch die Berge die demnächst sicherlich noch kommen. Iwii meinte aber vermutlich den Rest, den Du nicht so gerne machst.
Gibt es denn nicht Modellbauer in Deiner Nähe, die Lust hätten Dir zu helfen? In einem Team zu bauen und anschließend gemeinsam zu Grillen macht sicherlich mehr Spaß und der Modellbau schreitet schneller voran.
Zitat von derOlli im Beitrag #834Iwii meinte aber vermutlich den Rest, den Du nicht so gerne machst.
Ja, auch auf die Landschaftsgestaltung trifft das zu. Beispiel: Eine Wiese in 20 Durchgängen zu Begrasen wird nicht klappen. Ich kann da z.B. die Noch Master-Grasmischungen und einen Applikator für den Kleber, der ungleichmäßige Klebepunkte macht, empfehlen. Kleber auftupfen, ein Begrasungsdurchgang und wenn es trocken ist, einmal mit einem Haartrimmer drüber (da in N die Fasern zu lang sind). So kann man Meter machen. Genauso sind die Grasflächen auf meiner Anlage entstanden.
Zitat von michaelrose55 im Beitrag #829Aber mein eigentliches Problem ist die verfuegbare Zeit. Ich hatte gedacht dass man nach dem Renteneintritt mehr Freizeit hat, aber weit gefehlt.
Nach Renteneintritt macht man das, wofür man zuvor keine Zeit hatte. Und da das mehrere Dinge sind, die man nun endlich machen kann, wird auch jetzt wieder die Zeit für jedes einzelne "Projekt" knapp. Das ist normal... Klaus PS: schau zu, dass Du bis 2035 fertig bist. Nach dem 80. Lebensjahr wird's ggf mühsam...aus meiner Erfahrung.
wieso nur bei der Tunneleinfahrt und nicht überall im sichtbaren Bereich? Kommen auf freier Strecke später andere Farbtöne?
Der Rest wird natuerlich in der gleichen Weise behandelt, das wuerde jetzt nur zuviel Zeit kosten. Ich will die Tunneleingaenge fertigstellen damit ich mit der Gelaendegestaltung beginnen kann.
Ah, okay. Ich vermute mal, du verwendest dafür Airbrush? Das Farbbild sieht sehr sauber und gleichmäßig aus. Was ich immer nicht so mag ist die Reinigung der Airbrush. Daher versuche ich immer so viele Bereiche wie möglich in einem Rutsch zu erledigen. Welcher Farbton ist das, hast du eine RAL Nummer?