ich habe mir vor geraumer Zeit auf Ebay die Br 614 von Fleischmann (Artikelnummern 4430 und 4432) geschossen. Jetzt würde ich die gerne bei Gelegenheit digitalisieren, bin mir aber über das finale Vorgehen noch nicht ganz sicher. Mein Plan sieht vor die Decoder von ESU zu nehmen, da ich hier bisher durchweg positive Erfahrungen gemacht habe und auch den LokProgrammer daheim habe. Für den Motorwagen würde ich einen LokPiloten 5 oder ggf. sogar LokSound 5 nehmen. Welche Ausführung genau weiß ich noch nicht, das ist jetzt auch ein bisschen davon abhängig, was ihr hier dazu schreibt. Für die Beleuchtung, sowohl von Innenraum als auch Spitzenlicht mit Weiß/Rot-Wechsel würde ich für jeden Wagen auf die digitalen ESU-Lichtleisten 50708 inkl. Powerpack 50710 zurückgreifen. Zudem ist geplant die Glühbirnen durch LEDs zu ersetzen. Habt ihr irgendwelche Anregungen oder ggf. sogar das Teil selber schonmal digitalisiert und habt Tipps, auf was besonders zu achten ist?
Vielen Dank schonmal und ich freue mich auf eure Antworten!
Aktuell in der Planung einer neuen H0-Anlage auf 4,0 x 1,6 m
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Den 614 habe ich schon zwei mal digitalisiert. Zum Umbau auf LED habe ich zylindrische 3mm-Leds in Warmweiß und Rot verwendet: https://kokologgo.de/LED-Zylinder-3mm-di...und-Set-Auswahl , Vorwiderstände mit 2,2 kOhm. Dazu habe ich die Bohrungen der Glühlämpchen auf 3mm aufgebohrt und die LEDs mit einem Hauch Sekundenkleber fixiert. In die Innenseite unterhalb der Führerstandsfenster ist Alufolie eingeklebt, verbessert die Lichtausbeute und verhindert das durchscheinen der LEDs. Beide Garnituren, einmal zwei- und einmal dreiteilig, habei ich mit sechspoligen Brawa-Kupplungen und Symoba-KKKs ausgestattet. Hat nichts mit Geiz bei den Dekodern zu tun sondern mit der übersichtlichen Stromaufnahme des Triebkopfes. Da ist der Haftreifen wegen nur eine sichere Stromaufnahme vom nicht angetriebenen Drehgestell gegeben. Kurzgekuppelt sieht der Zug viel besser aus. Mit den kleinen Kulissen muss man etwa 1mm Luft zwischen den Puffern haben, die habe ich in der zweiteiligen Garnitur. Mit den großen kann man fast auf null gehen, bei mir sind da die originalen teilweise abgebrochen Federpuffer verbaut, da kann man wirklich auf null gehen. Nur direkte Gegenbögen im 360er Radius sind kurzgekuppelt wortwörtlich hakelig. Nicht vergessen: Lagerschild massefrei machen, einer der Bürstenhalter (der linke..) ist mit einem der Gleisanschlüsse verbunden. Beim 614 ist bereits ein Kunststoff-Lagerschild verbaut, da muss die Leiterfläche entsprechend aufgetrennt werden. Unbedingt messen ob keiner der Bürstenhalter Verbindung zum Rahmen hat. Vorsicht, auch zwischen Lagerbuchse und Bürstenführung auftrennen! Unbedingt messen, und zwar mit zusammengebauten Motor!!! Eine Verbindung zwischen einem der Gleisanschlüsse und einem der Motoranschlüsse grillt jeden Dekoder!!!
@ImKreisFahrer: Das Video kenne ich auch schon. Der gute Mann hat mir auch schon bei anderen Projekten von mir weitergeholfen. Außerdem hat er eine recht unterhaltsame Art finde ich :D
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Nur das im Video mal wieder eine viel zu sperrige Schnittstellenplatine verbaut wird. Dafür ist in dem Modell einfach kein Platz... Bei meinen Umbauten ist der Dekoder (Appel 2023) unterm Dach unsichtbar verbaut, die Lastregelung dieser Dekoder lässt sich auch sehr gut auf die Fleischmann-Motoren einstellen.
Hallo liebe Freunde des VT 614, es ist für mich unglaublich, dass im Januar 2025 Modellbahnfreunde noch sich für die Digitalisierung dieses alten Fleischmann Modells begeistern. Ich habe das Modell in ozeanblau vor einigen Jahren beim Verlassen einer Modellbahnbörse noch mitgenommen - doch ein wenig ramponierter als auf den ersten Blick erkennbar - ich glaube 30 Euro für die 3-teilige Einheit. Vor Jahren war der erste Digitalisiwrungsschritt ein direkt eingelöteter ESU Lopi V4 als Lok decoder und ein FX 4 vom gleichen Hersteller für den Steuerwagen. Der Mittelwagen erhielt eine Dauerbeleuchtung in Form einer LED-Lichtleiste von Hufing mit Flackerschutzkondensator. Die Stirnbeleuchtung wurde noch mit Mikro-Glühlampen (weiß/rot) ausgeführt. Nun habe ich mit den Triebwagen zur Überarbeitung wieder vorgebommen: 3 mm LED zur Beleuchtung und stromführende Kupplung zwischen mindestens dem Motor-und Mittelwagen zur besseren Stromabnahme. Die hier angesprochene 6-polige Brawa-Kupplung finde ich sehr interessant, kannte ich bislang nur 2- und 4-polige Ausführungen. Dann könnte ich den FX-Decoder einsparen und die Innenbeleuchtung durchgehend schalten. Für mein Modell ohne KKK habe ich 3D-Adapter von Moba Adapter für Nem-Schächte im Einsatz. Die Beleuchtung bedingt für mich aber eine sinnvolle Bemalung der Inneneinrichtung. Hier habe ich bislang kaum Bilder oder Textinformationen gefunden für die Auslieferungsfarben (also unbedingt vor der Modernisierung ab 2006). Rote Sitzpolster in Klasse 2 und grüne in Klasse 1? Orangefarbene Innenseiten der Türen und hellgrüne Wände im Eingangsbereich? Hellgrauer Bodenbelag in den Wagen, dagegen dunkelgrau/schwarzer Gummibelag in den Eingangabereichen? Über sachdienliche Hinweise zu den Farben der Inneneinrichtung wäre ich sehr dankbar.
kann denn jemand hier meine bisherige Recherche zu den Farben der Inneneinrichtung im Auslieferungsstand des VT614 in ozeanblau/elfenbein bestätigen? Sitze 2. Klasse in rot (Kunstleder), 1. Klasse in grün, Bodenbelag in (hell-)grau, Bodenbelag im Eingangsbereich in dunkelgrau/schwarz. Wandverkleidungen (nur im Eingangsbereich) in weißgrün (RAL 6019) und Türen in orange? Fleischmann hat hier aufgrund des einfachen Kunststoffspritzlings allein der Außenfarbe elfenbein/beige verwendet. Bei Liliput sind die Sitze scheinbar in beiden Klassen in rot. Für sachdienliche Hinweise wäre ich sehr dankbar. Viele Grüße Michael
Ich hab das Modell auch schon mehrfach digitalisiert. Allerdings hab ich nur einen ESU V5 genommen, dazu elektrische Kupplungen. Die Glühlampen hab ich gegen 3mm LEDs ausgetauscht, auch die der Lichtleiste. Der Mittelwagen hat ebenfalls elektrische Kupplungen, ohne Dekoder und wird automatisch mit angesteuert. Die elektrische Kupplung muss halt 4 Polig sein. Leider hab ich jetzt keine Bilder zur Hand
ich hab meinen VT614 mit einem LokPilot 5 Basic digitalisiert. Die Freude war nur von kurzer Dauer. Ca. 20 Runden hielt der Lopi durch dann ist er abgeraucht. Der VT614 fährt nur noch mit angezogener Handbremse Der Lopi lässt sich zwar noch einlesen aber ansonsten ist er unbrauchbar. Auch auf dem ESU-Prüfstand bewegt sich der Motor kaum. Also besser zum stärkeren LokPilot 5 mit 1,5A statt zum LokPilot 5 Basic mit nur 0,9A greifen. Oder einem vergleichbar anderen starken Decoder. Ähnliches Problem hab ich mit meinen Roco VT11.5. Der Lopi 5 Basic scheint ebenfalls überfordert zu sein. Der VT11.5 fährt kurz an und bleibt stehen.
Hallo Thomas, da stimmt was mit dem Motor nicht.... Ich habe keinen Fleischmann Motor, der wesentlich mehr als 500 mA unter Last zieht... Und der 614er ist einer davon....
Ich hatte noch nie einen ESU Basic im Einsatz, allerdings andere Decoder mit einer Dauermotorleistung < 1 A. Hier gibt es bei den Fleischmann Rundmotoren keine Probleme. Den Roco VT 11.5 gibt es auch mit dem ganz alten großen runden Motor. Der soll ziemlich viel Strom benötigen. Viele rüsten deshalb den Motor um. Ich hatte Glück, bei mir werkelt schon das etwas jüngere Modell.
Hast du auch penibel darauf geachtet das das Lagerschild massefrei ist? Die linke Bürstenführung ist regulär mit Masse und damit einem Gleisanschluss verbunden. Ansonsten ist was oberfaul, ein einwandfreier Fleischmann-Antrieb darf keinesfalls mehr als 200 mA bei 12v ziehen, in diversen Fleischmann - Loks habe ich Spur N-Dekoder verbaut.
Hab nochmal gemessen - komme auch auf die Werte meines Vorschreibers. Das Verhalten hatte ich bei meiner ersten 218....hier hatte ich nicht darauf geachtet, daß das Ankerlager mit der einen Bürstenfassung Kontakt hatte (Cu-Kaschierung des Schildes). Die Lok lief anfänglich richtig gut - bis auf ein paar Unregelmäßigkeiten. Irgendwann wurden die mehr - und später war der Dekoder im Eimer. Es war übrigens ein TAMS LD-G-1 - dessen Endstufe (Leistungstransistorstufe) hat lt. Datenblatt locker 3 A vertragen. Aber irgendwann ist ein ugeregelter Kurzschluß auf Dauer der Tod - auch wenn er nur zeitweise Auftritt. Ich vermute...der Ölfilm der Ankerachse hat mehr oder weniger als Isolator gewirkt.
Hallo, ich habe bei Ebay diesen BR 614 Triebwagen, gekauft, der sich leider nicht in dem Zustand befindet, in dem er sich befinden sollte (klassisch DC analog).
Da hier was gebrochen und auch ausgebrochen ist suche ich eine Alternative zum nicht mehr erhältlichen Puffer 754013. Mal schauen, ob mir der offizielle Ersatzteilvertrieb hier was vorschlagen kann.
Interessanter ist aber die Frage wie der Lichtwechsel technisch gelöst ist. Im nicht angetriebenen Wagen habe ich immer nur das rote Schlusslicht. Im Triebwagen klappt der Wechsel.
Und ja, wofür ist eigentlich dieser silberne "Knopf" am Unterboden des angetriebenen Wagens. Am Schlusswagen hat es zwar eine solche Aussparung, aber nicht diesen Knopf nahe der Achse.
Besten Dank und Gruss Kai
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Hallo Kai, ich denke, das Modell hat sich bei Fleischmann über die vielen Jahre gar nicht oder nur wenig geändert. Bei meinem Modell sind für die Beleuchtung zwei Glühlampen zuständig. Eine für das weiße Spitzenlicht (Kleinstlampe, weiß, Art. - Nr. 6535), die andere für die roten Rücklichter (Kleinstlampe, rot, Art. - Nr. 9531). Die Lampen sitzen im Metallblock des Fahrgestell. Das ist auch gleichzeitig der Stromrückleiter. Der andere Leiter sind die beiden Kupferzungen der Schaltplatte unterm Dach. Dort drin sitzt jeweils ein Selenplättchen (dünne Scheibe), die fahrrichtingsabhängig den Strom durchließen lassen. Ich würde also den Kontakt und die Funktion der Lampe für das fehlende Licht prüfen. Die Selenplättchen gehen nie kaputt. Auf der Fleischmann-Homepage kann man unter Ersatzteile nach der Nummer 4430 suchen, da gibt es aktuell noch die Ersatzteilblätter für den Triebwagen. Viel Erfolg! Michael
da auch ich den Triebwagen habe (aus der ersten Produktionscharge) und ihn inzwischen mehrmals modifiziert habe der Tip, das weiße Birnchen zu prüfen und sollte es gehen, dann den Sitz des Kontaktbleches. Notfalls etwas gegen das Birnchen drücken, um zu sehen, ob es am fehlenden Anpreßdruck liegt. An die Platine kommt man durch das Öffnen des Daches ran - aber bitte mit Vorsicht und sanfter Gewalt öffnen, es ist an den Fenstereinsätzen eingerastet. Es ist eine Klammerrastung, wobei die Klammern am Dach sind.
Sollte Birnchen in Ordnung sein und die Operationen am Kontaktblech keine Lösung bringen, dann das Selenplättchen provisorisch überbrücken. Leuchtet das weiße Birnchen dann ist das wohl das Selenplättchen defekt. Kann man - wenn man etwas löten kann - gegen eine 1N4448 Diode ersetzen.
Ich tippe aber eher auf ein efektes Birnchen oder schlechten Kontakt im Chassis - letzteres war bei mir nach langer Abstellung immer die Ursache Nr. 1. Notfalls die Bohrung leicht mit Polierleinen bearbeiten (Zahnstocher reicht oft aus - der sit rau genug, um eine eventuelle Oxidschicht zu entfernen.
Hallo zusammen, scheinbar sind die Selenplättchen nicht unkaputtbar - ist bei mir nur noch nie vorgekommen. Ich vermute auch eher ein defektes Lämpchen oder Kontaktprobleme durch Oxidation. Viele Grüße Michael