vor einigen Monaten habe ich mir von Piko die Br 140 mit Sound geholt (Artikelnummer 51910). Ich bilde mir auch ein, dass zu Beginn dieses Problem nicht da war, aber jetzt ist es da und ich bekomme es nicht in den Griff. Und zwar ruckelt und zuckt die Lok nur so über das Gleis und hat scheinbar ständig Stromunterbrechungen. Bei Langsamfahrt bleibt sie dann auch entsprechend stehen. Sobald ich die Lok auf den Rollenprüfstand stelle, läuft sie einwandfrei. Mein erster Instinkt war jetzt, einen Pufferkondensator einzubauen, da auf der Hauptplatine ja alles soweit vorbereitet ist und nur noch verlötet werden muss. Hier habe ich schon eine Mail an Piko geschickt mit der Bitte, mir einen entsprechenden Schaltplan zukommen zu lassen für dieses Modell, was wo gelötet werden muss. Bisher warte ich hier auf eine Antwort, wobei dort ja bis gestern eh der verdiente Betriebsurlaub ging.
Hat von euch zufällig jemand ebenfalls dieses Modell und ähnliche Probleme? Und konnte diese ggf. sogar lösen? Ich bilde mir ein, dass es auch geringfügig besser wird, wenn die Gleise frisch gereinigt sind. Aber es kann ja nicht sein, dass nach kurzer Zeit wieder dieses Gezucke losgeht und alle anderen Loks keinerlei Probleme haben.
Ich bin gespannt auf eure Antworten!
Aktuell in der Planung einer neuen H0-Anlage auf 4,0 x 1,6 m
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Mal den Zustand der Räder und Radschleifer bezüglich Verschmutzung geprüft und ob auch alle Radschleifer anliegen? Ebenso die Verkabelung bezüglich der Leitungen Radschleifer - Lokplatine? Eine lose Leitung kann da schon mächtig Stress machen. Eine intakte Drehgestelllok braucht normalerweise keine Pufferkondensatoren.
@Stahlblauberlin: Danke für deine Tipps. Hab ich alles noch nicht gemacht, aber in Erwägung gezogen. Mich würde es eben auch wundern. Die Lok sollte ja an allen vier Achsen Strom nehmen, wenn es nicht eine absolute Fehlkonstruktion ist. Für meinen Rollenprüfstand hab ich sogar so einen Radreiniger, den werd ich mal zum Einsatz bringen. Ansonsten muss ich mal die Stromabnahme und Verkabelung prüfen. Das mit dem Pufferkondensator kenne ich halt sonst auch nur aus irgendwelchen zweiachsigen Köfs oder ähnlichem ...
Ich werde berichten!
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Kurzer Nachtrag: Das Verhalten tritt sowohl auf der Gerade als auch in Kurven auf. Deshalb wundert es mich, dass auf dem Rollenprüfstand alles gut ist Aber gut ... ich werde mir mal die ganze Stromabnahme ansehen :)
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Die Piko Decoder haben eine gewisse Strompufferfunktion (ich habe zwar keine extra Kondensator in den Modellen gefunden, aber nach einer kurzen Zeit mit Kontakt laufen die Modelle ohne Stopp über kritische Stellen auf dem Gleis). Daher dürfte ein schlechter Kontakt der Räder nicht das wirkliche Problem sein. Ich würde auf ein internes Kontaktproblem, kalte Lötstelle oder so tippen. Damit würde ich in diesem Fall das Modell als Garantiefall sehen und umtauschen. Natürlich könnte es auch sein, dass der Decoder nicht richtig eingesteckt ist oder etwas ähnlich einfach zu Behebendes.
Da du einen Rollenprüfstand hast ist der Test auf Kabelbruch ganz einfach: Lok an einem Ende leicht anheben, bleibt sie dabei sofort stehen oder zickt deutlich hast du die Seite mit intaktem Kabel angehoben... Ansonsten ist die Stromaufnahme auf einem Rollenprüfstand meist sehr viel besser als auf dem Gleis, durch die Rollen hat man ja typischerweise zwei Kontaktpunkte pro Rad.. Selbst basteln nur wenn man weiß was man tut, die Lok ist ja noch in der Gewährleistung. Ab zum Händler damit, der ist der zuständige Ansprechpartner. Nicht selbst zu PIKO einschicken, Vertragspartner ist der Händler, nicht PIKO. Auch nicht abwimmeln lassen und ewige Reaktionszeiten akzeptieren. Für sowas sind nicht mehr als drei Wochen Bearbeitungszeit akzeptabel. Im Forum wird ja oft genug gejammert das sowas Monate dauert aber gleichzeitig die Möglichkeiten der gesetzlichen Gewährleistung nicht ausgeschöpft. Schickt man eine Lok direkt zu PIKO greift nur die freiwillige!! Garantie von PIKO, die können da die Regeln nach Belieben definieren.
Hi, nimm doch einfach mal das Gehäuse ab und den Decoder raus, Brückenstecker rein, und schau mal wie sie analog fährt. Dann kannst schon eine ganze Reihe möglicher Fehlerquellen ausschließen. Wenn da alles OK ist, kanns nur am Decoder liegen. meint Fcrostifan
Zitat von FCrostifan im Beitrag #7nimm doch einfach mal das Gehäuse ab und den Decoder raus, Brückenstecker rein, und schau mal wie sie analog fährt. Dann kannst schon eine ganze Reihe möglicher Fehlerquellen ausschließen. Wenn da alles OK ist, kanns nur am Decoder liegen.
Da die Lok auf dem Rollenprüfstand einwandfrei läuft ist der Dekoder mit größter Wahrscheinlichkeit nicht die Ursache...
Habe heute mit dem Händler auf Ebay von dem ich die Lok Ende 2023 gekauft habe kontaktiert. Alles schon eine Weile her. Und da es keine Neuware war auch keine Garantie mehr … dafür brauch ich jetzt zumindest keine Angst vor einem Garantieverlust mehr haben
Also ... nachdem mir der Händler mitgeteilt hat, dass es sich um keine Neuware handelt, hab ich mir die Räder nochmal genauer angeschaut. Nachdem ich bisher von Neuware ausgegangen bin, hab ich da gar nicht weiter geforscht. Die Räder waren einfach nur total eingesaut (siehe Bild). Alles was auf dem Bild schwarz ist, ist von der 140er ...
Dank dem Radreiniger vom Rollenprüfstand und etwas SR24 sind sie jetzt wieder blitzeblank und die Lok dreht ohne zu mucken ihre Runden ...
Kleine Ursache, große Wirkung würde ich mal sagen. Ich danke Euch für eure Unterstützung! Sollte eine andere Lok einmal ähnliche Probleme haben, werde ich mir die Räder früher anschauen und ggf. einmal eine Räderkur verordnen [widget=799141]
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