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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#1 von epoche-4-bahner ( gelöscht ) , 11.04.2008 13:04

Hallo zusammen,

ich verwende seit eh folgendes Öl zu Schmierung meiner Loks (Märklin 7199 ):



Wie ihr an der honigfarbenen Konsistenz seht, ist es noch gut in Schuß, trotz jahrelanger Verwendung. In einem Parallelthread mußte ich erfahren, daß es eigentlich Gift ist, trotz guter Erfahrungen. Jetzt meine Frage, was ist den momentan so "in" zur Schmierung?

Ich weiß, das Thema ist hier schon oft behandelt worden, doch möchte ich einen ganz "aktuellen" Schmierstoff kennenlernen. Sicher was auf Teflonbasis, oder? Wie wäre es mit dem Spezialöl 170488 von Faller? Bitte nennt mir aber ein "Mainstream-Produkt", was ich in jedem Modellbahnladen normalerweise erhalten könnte. Danke!

P.S.: Außerdem glaube ich, daß trotz mehrfacher Besprechung dieses Themas hier, immer wieder gerne darüber gefachsimpelt wird...


epoche-4-bahner

RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#2 von scotti , 11.04.2008 13:18

: : :

Servus
Da häng ich mich doch mal gerne hinten an Volker dran:
Würd mich auch interessieren was denn zur Zeit gut ist und warum es von Euch empfohlen wird.

Danke und Gruß
scotti


Fahrdienstliche Grüße Scotti


 
scotti
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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#3 von Arno , 11.04.2008 13:28

Hallo Volker,

zunächst vermute ich, daß es sich bei dem im Bild gezeigten Öl um den bekannten "Getriebeklebstoff" handelt. Meiner Meinung nach - Finger weg !!! Auch, wenn Du zunächst offenbar gute Erfahrungen gemacht hast - wenn das damit versorgte Modell längere Zeit nicht in Betrieb ist, wird sich der Klebeeffekt einstellen.

Ich verwende seit einiger Zeit das Labelle Öl Nr. 107. Dieses greift Kunststoffe nicht an und hat eine ausgezeichnete Langzeitwirkung. Erhältlich ist es bei Walthers und in Deutschland bei den einschlägigen Anbietern für amerikanische Modellbahnen.

Für Getriebeteile verwende ich B 52-Fett. Dieses kann man unter anderem bei Fohrmann beziehen.


Viele Grüße

Wilhelm


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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#4 von granit ( gelöscht ) , 11.04.2008 13:36

Hallo,

Auch ich fahre seit vielen Jahren bestens mit Labelle Öl Nr. 107.

Als OMBA-Fett verwende ich ein Produkt von Roco, ganz einfach weil es mein Händle an Lager hatte.

Damit laufen auch meine ehemaligen mit Märklin-"Honig" vergeklebten Märklin HAMO Loks, nach einer gründlichen Reinigung, heute einwandfrei.

herzliche Grüsse

Gian


granit

RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#5 von Harry Lorenz ( gelöscht ) , 11.04.2008 14:31

Hallo "IHR SCHMIERFINKEN" - (ist wirklich nicht böse oder beleidigend gemeint)


Ich nehme für die Ankerwellen schon jahrelang einfach von dem vollsynthetischen Motoröl, das ich meinem Auto auch gönne. Hatte noch nie Probleme oder sonstige negativen Auswirkungen. Hält recht lange und der Verbrauch ist enorm niedrig.
Und für den Preis eines märklinfläschchen Öl bekomme ich fast einen Liter Synthetiköl.


Harry Lorenz

RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#6 von thomas55 , 11.04.2008 15:35

Hallo!
Kann meinem Vorredner (schreiber) nur beipflichten. Ich gönne meinen Loks Mobil1, das vollsynthetische Motoröl. Manche Märklinlok ist dadurch auch schon etwas leiser geworden.
lg.Thomas


thomas55  
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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#7 von Gast , 11.04.2008 21:32

... eignet sich das Waffenöl Ballistol auch oder ist das zu dünnflüssig?
Das Zeug bekommt man auch "an jeder Ecke", es verharzt nicht und hat noch ein paar andere Verwendungszwecke, so dass es sowieso immer im Haus vorhanden ist.

Gruß
Wolfgang



RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#8 von Cebu Pacific , 12.04.2008 00:44

Hallo

Eine Lok die regelmässig Betrieb ist wird auch kaum mit einem Oel das zum verharzen neigt blockieren. Für das verharzen des Oeles sind vor allem Oxidationsvorgänge im Oel verantwortlich. Ein interessanter Link zum Thema.

Wird das Oel regelmässig erneuert, wird der Oxiadationsprozess nicht so weit fortschreiten, dass störende Verharzungen auftreten.

Von Universalschmiermitteln wie Ballistol, WD-40 und ähnlichen Produkten rate ich ab. Es ist wohl besser als nichts, die Wirkung ist eher bescheiden, vor allem werden solche dünnflüssige Schmierstoffe sehr schnell von den Zahnrädern abgschleudert und finden sich dann vor allem dort wo man sie nicht haben will, also auf den Schienen und im Gehäuse.

Das Beste Oel ist nicht das teuerste sondern das welches für den Verwendungszweck optimiert ist. Es ist massgebend welche Materialpaarungen auftreten. Nicht alle Oele sind Kunststoffverträglich, viele Oele lassen Kunststoffe quellen oder lösen sie an.

Man soll sich bewusst sein, Oele haben neben dem Anteil an Mineraloelen ein geballte Ladung an Chemie, deren Wirkung kann ohne genaue Kenntnisse der Zusammensetzung und Chemie kaum abgeschätzt werden.

Schäden die dadurch entstehen kommen schleichend und über Jahre und werden selten der falschen Schmierung zugeschrieben sondern dem Hersteller der vermeintlich schlechtes Material verwendet.

Ein einfacher Test ob Oel Kunststoffverträglich ist kann selbst durchgeführt werden. Ein Kunststoff Zahnrad einen bis mehrere Tage im Oel einlegen und beobachten ob sich der Werkstoff verändert. Quillt das Material, wird schmierig oder bekommt sogar Risse ist das Oel ganz sicher ungeeignet. Bitte auch beachten, Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff.

Persönlich verwende ich seit beinahe 30 Jahre Labelle Oel und kenne das verharzen nicht, selbst bei Loks die zehn Jahre nicht bewegt wurden.


Gruss Erwin


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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#9 von Railion ( gelöscht ) , 12.04.2008 01:01

Tach auch...

nachdem sich das Faller Öl auch als Mist herrausgestellt hat...
verwende ich seit geraumer zeit nur noch das Roco Öl...
vor allem mit der Kanüle kommt man überall hin; teilweise sogar ohne Öffnen der Lok an die Ankerlager..

Mit Kunststoffen sollte es verträglich sein; bestehen doch Roco Loks zum Großteil aus Kunststoff..

wenn eine Märklin Lok mal nicht so recht will nehme ich auchmal Sprühöl 88 von Contact Chemie Löst verharztes Öl an und schmiert unzugängliche Stellen... ich habe es in eine leere Faller Dose gefüllt.... weil Sprühen ist net soo dolle für Loks....


Railion

RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#10 von HA , 12.04.2008 07:19

Hallo zusammen.

Auch ich verwende schon seit vielen Jahren das Synthetiköl, daß ich auch im Auto verwende.

Mit einer Spritze fein dosiert, ergibt sehr gute und ruhige Laufeigenschaften.

Und es kann dann auch preislich sehr gut mit anderen Oelen mithalten.
(Märklinöl)

Gruss HA


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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#11 von Manfred Orth , 12.04.2008 10:56

Hallo,

das Märklin Öl war zumindest in den 70igern des vorigen Jahrhunderts schlicht Motoröl (Viskostät 20SR20 oder so ähnlich). Stand damals mal in einem MärklinMagazin.

Grüße
Manfred


Auch auf der Modellbahn gelten die Gesetze der Physik


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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#12 von Ferenc , 12.04.2008 17:03

Hallo Erwin,
Öl hat auf den Zahnräder sowieso nichts zu suchen. Hier kommt Fett zum Einsatz und nicht Öl. Öl wird in den dafür vorgesehenen Taschen (wenn vorhanden ) zum ölen des Anker-Lagers verwendet.
Ferenc


Immer eine Handbreit Schotter unter der Schwelle


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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#13 von Cebu Pacific , 12.04.2008 17:10

Zitat von Ferenc
Hallo Erwin,
Öl hat auf den Zahnräder sowieso nichts zu suchen. Hier kommt Fett zum Einsatz und nicht Öl. Öl wird in den dafür vorgesehenen Taschen (wenn vorhanden ) zum ölen des Anker-Lagers verwendet.
Ferenc



Wieso hat Oel dort nichts zu suchen? Schadet es etwa?


Gruss Erwin


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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#14 von Bernd Michaelsen ( gelöscht ) , 12.04.2008 17:23

Zitat von Cebu Pacific

Wieso hat Oel dort nichts zu suchen? Schadet es etwa?



Moin !

Ja ! Spätestens dann, wenn es durch den Motor geschleudert wird und irgendwann zusammen mit dem Abrieb der Kohlen die Kollektorspalten zusetzt.


Bernd Michaelsen

RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#15 von Ferenc , 12.04.2008 17:27

Hi,
habe gerade meine neueste Erungenschaft von E*** vor mir liegen, BR 50 es ist zum heulen da läuft das Öl in die Verpackung, man muß es nicht einmal sehen man riecht es sogar durch die Schachtel Aber lieber so als überhaupt nicht geschmiert.
Ferenc


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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#16 von Uwe der Oegerjung , 12.04.2008 17:33

Zitat von Railion
Tach auch...

nachdem sich das Faller Öl auch als Mist herrausgestellt hat...
verwende ich seit geraumer zeit nur noch das Roco Öl...
vor allem mit der Kanüle kommt man überall hin; teilweise sogar ohne Öffnen der Lok an die Ankerlager..

Mit Kunststoffen sollte es verträglich sein; bestehen doch Roco Loks zum Großteil aus Kunststoff..

wenn eine Märklin Lok mal nicht so recht will nehme ich auchmal Sprühöl 88 von Contact Chemie Löst verharztes Öl an und schmiert unzugängliche Stellen... ich habe es in eine leere Faller Dose gefüllt.... weil Sprühen ist net soo dolle für Loks....



Moin Railion

Wo und wann hat sich das Faller Öl als Mist herrausgestellt :

Mit fragenden Gruß von Uwe dem Oegerjung


Modell/Spielbahner u. Sammler. Testanlage mit M-,K- u. C-Gleis.Modulanlage mit K- u. C-Gleis.
Fahre in H0 mit IB (DCC/MM2) oder analog mit AC oder DC.
H0 Strab.-, H0m/ H0e Klein- u. Feldbahn mit DC u. DCC
Schalten analog m. GBS.


 
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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#17 von epoche-4-bahner ( gelöscht ) , 12.04.2008 17:56

Zitat von epoche-4-bahner
Wie wäre es mit dem Spezialöl 170488 von Faller?



Hi,

also ich hätte jetzt auch gedacht, daß o.g. Öl wäre ein Geheimtip, zumal auf Teflonbasis. Hat da keiner Erfahrung mit?


epoche-4-bahner

RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#18 von Cebu Pacific , 12.04.2008 18:37

Zitat von Bernd Michaelsen
Ja ! Spätestens dann, wenn es durch den Motor geschleudert wird und irgendwann zusammen mit dem Abrieb der Kohlen die Kollektorspalten zusetzt.



Grundsätzlich gehe ich davon aus eine Lok wird richtig, also mit einem passenden Oel und in der richtigen Menge, also sparsam geölt, dann treten die oben genannten Dinge erst gar nicht auf.

Ein Zahnrad richtig zu fetten ist sehr zeitaufwändig, trägt man Fett mit einem Pinsel auf ist man gleich weit, wie wenn zuviel Oel aufgetragen wird. Was zuviel ist wird an den Zahnfuss gedrückt und dort seitwärts über das Zahnrad verteilt. Es ergibt sich einfach eine andere Art Schmiererei die ebenfalls unerwünscht ist.

Fett ist letztendlich auch nur eingedicktes Oel welches unter Belastung wieder flüssig werden kann.


Gruss Erwin


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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#19 von A. Piller ( gelöscht ) , 12.04.2008 19:09

Hallo zusammen,

schaut mal unter www.lokfett.com nach.

Seit vielen Jahren haben wir damit nur allerbeste Erfahrungen. Fohrmann bietet das in Kleinmengen an.


Grüße, Andy


A. Piller

RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#20 von Gast , 12.04.2008 21:13

Also ich habe zeitweise Wählerfett T verwendet. Leider kann ich das nicht mehr "kostengünstig" beziehen.

Seit einiger Zeit nehme ich, aufgrund des Tipps eines anderen Mobafreundes, ATF (Dexron ..). Das geht auch gut und ist im Fahrzeugzubehörhandel günstig zu beziehen.

Wolfgang



RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#21 von Frank Czogalla , 12.04.2008 23:12

Hallo,

Leute,

nehmt "Chanel No.5" (B52 Modellbahnfett) von Fohrmann und Ihr habt keine Probleme mehr. Ich setze das seit Jahren bei meinen eigenen über 100 Loks ein und auch bei Kundenloks.

mfg Frank


 
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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#22 von lokhenry , 13.04.2008 02:02

Hallo zusammen, das Problem ist das Anker, Getriebe und auch die Räder eine sehr hohe Drehzahl erreichen können, ( bis 15 000 U/min ) so das das Öl sehr schnell weggeschleudert wird und die Schienen und Fahrzeuge Verschmutzt. Ich nehme an den Anker Wellen die noch keine Kugellager haben ein Spezial Teflonfett der auch bei Warmen Motor nicht wegfließt, diese moderne Teflonfette sind sehr genügsam und legen über die Schmierstellen ein Hauchdünen Schmierfilm so das der Verschleiß
und die Wartungsintervalle gestreckt werden können, dito an den Wagenachsen die sehr gut damit laufen, da das Fett mit der Zeit verschmutzt müssen trotzdem weiter ab und zu gereinigt und gewartet werden, diese Fette sind Wärme und Kälte unempfindlich und sind gegen Wasser und andere Flüssigkeiten abweisend, diese Spezial Fette werden in der Flugzeugindustrie eingesetzt und haben sich bei mir seit Zehn Jahren bestens bewährt.

Gruß

Henry


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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#23 von Cebu Pacific , 13.04.2008 08:19

Die Drehzahl ist erst aussagekräftig im Zusammenhang mit dem Durchmesser. Im Modellbahnbereich sind es immer kleine Durchmesser, dadurch sind selbst hohe Drehzahlen immer mit eher niederen Umfangsgeschwindigkeiten gekoppelt.

Ein Motor der mit 15000min-1 dreht aber nur einen Wellendurchmesser von 2mm hat, erreicht bloss 94m/min Umfangsgeschwindigkeit. Das ist nicht sehr viel, wenn man bedenkt, dass heute moderne Fräsmaschinen solche Drehzahlen haben. Der Lagerdurchmesser ist dort aber um Faktoren grösser, die Schmierung ist selbstverständlich aufwändiger, aber auch anspruchsvoller.

Faulhaber und Maxon Motoren sind so konstruiert, dass sie für ihre Lebensdauer nicht geschmiert werden müssen, es wird sogar dringend abgeraten es zu tun.

Schmierstoffe auf Teflonbasis haben den Vorteil sehr abschleuderfest zu sein. Deswegen werden sie gerne in Maschinen der Lebensmittelmittel Industrie verwendet. Dort darf unter keinen Umständen Oel auf die Produkte tropfen.

Wartungsfreie Modell Loks können problemlos konstruiert werden, da der Kunde oft nicht bereit ist dafür zu zahlen muss er in Kauf nehmen seine Modelle regelmässig zu reinigen und schmieren.

Die Schmierung einer Lok ist grundsätzlich eine einfache Sache da die Loks auch einfach konstruiert sind. Eine gelegentliche Reinigung und hie und da einen Tropfen Oel oder etwas Fett in der richtigen Menge an der richtigen Stelle und ein Modell wird lange Freude machen.


Gruss Erwin


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RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#24 von granit ( gelöscht ) , 13.04.2008 08:40

Hallo Erwin,

Zitat von Cebu Pacific
Die Schmierung einer Lok ist grundsätzlich eine einfache Sache da die Loks auch einfach konstruiert sind. Eine gelegentliche Reinigung und hie und da einen Tropfen Oel oder etwas Fett in der richtigen Menge an der richtigen Stelle und ein Modell wird lange Freude machen.


Das sehe ich genau so, darum mache ich auch keine Wissenschaft daraus und fahre nun schon über 30 Jahre problemlos mit der MOBA. Ich habe einfach das Gefühl, dass um das Thema Oel und Fett des guten zuviel getan wird. Mit Ausnahme von 2 Märklin-HAMO-Loks, die verharzt im Laden standen, dafür nur 100 CHF/Stk. kosteten (Re 460), hatte ich noch nie eine verharzte Lok. Bei mechanischen Armband-Uhren mit den geringen Kräften hat das richtige Oelen selbstverständlich einen anderen Stellenwert (wie ich bei meinem seligen Vater immer wider sehen konnte).

herzliche Grüsse

Gian


granit

RE: Das leidige Thema Öl und Schmierung

#25 von lokhenry , 13.04.2008 10:18

Zitat von granit
Hallo Erwin,

Zitat von Cebu Pacific
Die Schmierung einer Lok ist grundsätzlich eine einfache Sache da die Loks auch einfach konstruiert sind. Eine gelegentliche Reinigung und hie und da einen Tropfen Oel oder etwas Fett in der richtigen Menge an der richtigen Stelle und ein Modell wird lange Freude machen.


Das sehe ich genau so, darum mache ich auch keine Wissenschaft daraus und fahre nun schon über 30 Jahre problemlos mit der MOBA. Ich habe einfach das Gefühl, dass um das Thema Oel und Fett des guten zuviel getan wird. Mit Ausnahme von 2 Märklin-HAMO-Loks, die verharzt im Laden standen, dafür nur 100 CHF/Stk. kosteten (Re 460), hatte ich noch nie eine verharzte Lok. Bei mechanischen Armband-Uhren mit den geringen Kräften hat das richtige Oelen selbstverständlich einen anderen Stellenwert (wie ich bei meinem seligen Vater immer wider sehen konnte).

herzliche Grüsse

Gian




Hallo zusammen, das mit den fetten ist schon wichtig aber keine Religion, ich habe zwei V 221 von Hamo und die neigen ab und zu zum kreischen wenn die Lager der Getriebe trocken laufen, ich habe gegen meine Erfahrung mit Feinmaschinenöl das Getriebe geölt, nach drei Monaten Kreischte und schrie die Lok nach Öl, dann habe ich diese zerlegt gereinigt und gefettet, das sind nun 12 Monate her und hab das Biest einfach vergessen weil es keine Probleme gibt,
Was mich interessieren würde, habt ihr eine feste Wartungs Intervalzeit oder wird nur bei Krach und Quietschen geölt und gewartet?? Eine Info würde mich sehr freuen und passt auch diesen Thread.
Ich bin von festen Wartungszeiten abgerückt denn das hätte auf Grund der sich vergrößerten Sammlung eine Ausweitung der Logistik erfordert und die Einstellung eines BW Mechanikers erfordert. Bei festen Clubanlagen ist so was auch geregelt und ich möchte fahren und nicht Fahrtenbuch führen. Trotzdem bekommt jede Lok und Wagen was sie meiner Meinung braucht.

Gruß

Henry


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