im Übrigen habe ich für den Abstellbahnhof in der Garage auch schon einen Namen.
"Langenfelde"
Langenfelde ist die Abstellanlage und Wagenwerk des Fernverkehrs in Hamburg. Das passt ja eigentlich ganz gut zur Funktion des Garagenbahnhofs.
Irgendwann, ich erwähnte es schon an anderer Stelle, wird es höchstwahrscheinlich noch eine Stichstrecke mit Schleife in den Vorgarten geben. Dieser ist flächenmäßig wesentlich größer und gibt wesentlich mehr Streckenlänge her.
Der dortige Endbahnhof würde dann den Namen "Beetona" tragen. Das ist natürlich wieder ein Witz auf Gegebenheiten des Personenfernverkehrs in Hamburg.
Aber das ist ein Projekt, dessen Beginn einige Jahre in der Zukunft liegt.
hahaha, könnte man meinen, aber tatsächlich wird Beetona, wenn es kommt, ein absolutes Unikum: Ein Durchgangs- Kopfbahnhof ;)
Soll heißen, ein Kopfbahnhof mit Wendeschleife. Wird wahrscheinlich ein etwa 20cm hohes Hochbeet mit dem Bahnhof oben drauf in der Mitte und der Schleife drumrum unten drunter.
Dadurch bliebe Beetona selbst natürlich strenggenommen ein Kopfbahnhof aber eben einer mit Umgehungsbahn. Praktisch für Güterzüge, die man dann ohne nerviges Kopfmachen auf große Fahrt schicken kann. Und dann so wie Franz zu Recht anmerkte, auch Lok voran aus der Garage zurückkehren.
Es ist halt alles ein Thema, das auch viel mit Planung und Geduld zu tun hat.
Nachdem ich letztes Wochenende mich mal nicht mit der Eisenbahn sondern mit Hafengeburtstag und einer anderen Eisenbahn beschäftigt habe, hier jetzt wieder neues in der Rubrik "den Garten verschönern mit Zügen, Gleisen und mehr"
Sozusagen als Bauvorleistung für die neue Strecke in die Garage ist nun also eine Ecke komplett neugestaltet worden. Aber schaut selbst.
Das Hohe Beet unter dem zu bauenden Viadukt ist schon da und auch bepflanzt. Hier in dieser Ecke stand ein reichlich rottes Regal, in dem so was man alles zum Werkeln im Garten benötigt, aufbewahrt wurde. Blöderweise ist direkt dort das Regenfallrohr, das, weil es einen Einzugsbereich hat, der mehr als Gesamtfläche üblicher kompletter Hausdächer entspricht, bei jedem stärkeren Regen überläuft. So wurde alles was in diesem Regal war, regelmäßig unter Wasser gesetzt.
Also stand der Bau einer Gartenhütte im Mini Format an. Alles ist aus gehobelten Schalbrettern gebaut, also nichts besonderes. Das mache ich ganz gerne, die sind schön billig und richtig behandelt halten die auch. Die Hütte wird in der oberen Hälfte noch Türen erhalten, zwecks Optik. Da muss ich mir noch was einfallen lassen, dass das Ding nachher nicht aussieht wie ein Hasenstall.
Es ergibt sich damit eine ganz hübsche Ecke mit Ausblick auf die Züge unter der Rosenranke. Schick, finde ich. Der Betonboden wird noch angestrichen und aus den im Bild zu sehenden Gartenbank- Seitenteilen, die ich auf dem Sperrmüll mitgenommen habe (unter Zurücklassung der verrotteten Planken) wird noch ein passgenauer Einsitzer für diese Stelle.
Man sieht: Die Gartenbahn ist ein Vorteil für den restlichen Garten, denn ohne die Bahn wäre jedenfalls bei mir keineswegs das Interesse so groß, dass ich mich in solche Projekte stürzen würde. Ich könnte ja auch einfach das Wochenende mit Bier trinken und Flanieren verbringen, wie alle anderen Leute auch ;)
Heute ist eben Feiertag. Deswegen habe ich ausnahmsweise mal nicht fieberhaft irgendwas gebaut, sondern einfach gespielt.
Da das dann doch zwar spaßig war, aber ich doch immer irgendeine eine produktive Baustelle brauche, habe ich mir schnell inShot aufs Handy geladen (WLAN inselbigem macht's möglich) und einen kleinen Film geschnitten. Ohne Musik, ohne Sprache, aber mit dem uns bekannten Geklapper und Gequietsche.