durch einige Gleisänderungen auf meiner Anlage, habe ich mittlerweile einen beachtlichen sehr verzweigten "Rundkurs" geschaffen, auf dem ich mehrere Zuggarnituren in Reihe hinter- einander und kreuzungsfrei fahren lassen kann (4-5 sind von der Länge der Strecke her kein Problem). Signale sind auf dieser Strecke nicht verbaut - ein Abzweig zu 4 Schattenbahnhöfen auf der gesamten Fahrstrecke immer wieder möglich... Wenn Entgleisungen vermieden wer- den können ist ein regelrechter Dauerbetrieb möglich. Man muss natürlich immer die Züge einigermaßen im Auge behalten und die Geschwindigkeiten ggf. etwas anpassen, damit es nicht zu Auffahrunfällen kommt.
Jetzt wollte ich mal wissen, wie lang dieser "kollisionsfreie Rundkurs" nun ist. Dazu habe ich bei eine Referenzstrecke von 2 Meter mit einem Güterzug 12 sec. benötigt. Die Fahrtzeit für den anschließenden Rundkurs bei unverändeter Geschwindigkeit habe ich in einem Video auf- genommen. Die Endzeit: 5 Minuten 15 sec.... Das macht dann eine Gesamtlänge des Rund- kurses von unglaublichen 52,5 Metern... Das hätte ich nicht gedacht...
Frage: Auf welche Gesamtlänge eines solchen Kurses komm ihr auf Eurer Anlage ? Nur mal so gefragt... Da gibt es sicherlich noch wesentlich größere Anlagen, oder ? Ihr könnt ja mal be- richten...
Viele Grüße von Heinrich
aus dem Osnabrücker Modellbahnland -------------------------------------- Meine Anlage: "guggst" Du hier: viewtopic.php?f=64&t=76258
Moin, soll wohl auch kleinere Anlagen geben. Bei mir 2 x 11,4 m verdeckt in je 8 Blöcke unterteilt und dazu 2 x 6,4 m sichtbare Strecke. Das Ganze bildet eine zweigleisige Hauptstrecke im Rundkurs. Entweder zum Züge gucken oder für das Hintergrundrauschen.
Die eigentliche Anlage ist 12 cm drüber und stellt eine kleine Nebenbahn mit Spitzkehre und Endbahnhof dar. Es sind also zwei komplett getrennte Anlagen, die sich nur die Landschaft teilen werden...
Ich komme auf knapp 48m, hab aber auch "nur" 95m Gesamtstrecke. Weiß nicht ob das nen gesundes Verhältnis ist. Hab mich auch schonmal dabei erwischt, wie ich knapp ne halbe stunde einfach ohne Plan Autotrain hab laufen lassen.
gute 50 m Strecke ist schon ordentlich, wenn der gleiche Zug nur alle 5 min vorbeikommt ist einige Zeit für Abwechslung.
Meine zweigleisige Rundstrecke hat ebenfalls ca. 50 m pro Gleis, überschlägig ermittelt. Dabei gehts aber nur oben rund, die Ab- und Durchfahrt zum SBHF wird dabei nicht durchfahren. Ich habe eine Blocksteuerung installiert, 7 Blöcke je Richtung lassen einen flüssigen Betrieb mit sechs Zügen zu. Bei 4 Zügen in derselben Richtung fängt es an zu stocken, was aber primär den großen Zuglängen bei gleichzeitig maximal ausgereizten Anfahrverzögerungen geschuldet ist.
gelten auch temporäre Anlagen, wie auf Stammtischen und Tischbahnings?
Wenn ja, dann biete ich für unseren Mist 4 in Mülheim 98,01 Meter an, und für das kommende Tischbahning in Wuppertal 130,14 Meter. Wir hatten aber auch schon Tishcbahnings wo eine Runde im Bereich von knapp unter 500 Meter lang war.
Bei meiner projektierten Anlage (DEO, Planung fertig, Baubeginn erst wenn Rente naht - leider Bilder noch nicht neu eingepflegt) wäre der kleinste kollisionsfreie Rundkurs ca. 65 m, der große mit Durchfahrt durch den Schattenbahnhof ca 90 m lang...
Mein Plan birgt allerdings die Kuriosität, dass der sichtbare Teil eigentlich nichts anderes ist, als eine riesige zweigleisige Kehrschleife (konfliktfreie Streckentrennung mit Überwerfung, Kehrschleife als 1,5-fache Wendel und Rückführung), die dann wieder in den Untergrund führt. Der eigentliche Rundkurs findet eingleisig im SBF (sequentiell) statt, der damit nur in eine Richtung befahren wird; auch hier wird konfliktfrei ein- und ausgefädelt.
Gruß uLi
Meine MOBA-Mottos: "Freu(n)de beim Fahren" oder auch "De Zooch kütt" mein Trööt: Im Rheintal ist es schön und neu in der Planung: DEO Beiträge können Ironie enthalten - und Schreibfehler!
Meine 2 Gleisige Bergstrecke ist tatsächlich ein richtiger Rundkurs bei dem immer zwingend der 7 gleisige Schattenbahnhof durchfahren wird. Er ist sichtbar 30 m lang, nur durch recht kurze Tunnel unterbrochen. Die Einfahrt in den SB und der SB selbst sind nochmal 7-8 m....also 37-38 m Rundkursstrecke.
Meine eingleisige Stecke auf die "Bodenebene" ist 34 m lang bis zum Kopfbahnhof.
Ich finde es unerheblich, Rekorde bei Fahrstrecken aufzustellen zumal diese bei unterschiedlichen Abzweigmöglichkeiten nicht mehr überlappungsfrei sind.
Allerdings stellen kreuzungsfrei gestaltete Rundkurse mit Abzweigungen erhebliche Anforderungen an die Schaltungstechnik, denn Verbindungen zum Gegengleis werden dann zum Problem, weil die Abzweigungen eindeutige Kehrschleifen nicht mehr abgrenzbar machen. Ich fände viel spannender, zu erfahren, wie das gelöst wurde.
Mein Ziel war es, die unsichtbaren Strecken so kurz wie möglich zu halten. Ich habe nichts davon, wenn sich die Züge in irgendwelchen Wendeltürmen kaputt fahren.
Mein Ziel war eine weichenfreie Speicherung der Züge. Ich hatte immer wieder Ärger mit Piko-A-Weichen, so dass ich beschlossen habe, in schwer zugänglichen Teilen der Anlage keine Weichen mehr zu verbauen.
Auf der oberen Ebene ist es egal, denn da kann ich eingreifen.
Es gab hier mal einen, der hatte eine komplett weichenfreie Anlage, aber ich finde den Thread nicht mehr...
Mein Ziel war, eine möglichst lange realistische Eisenbahnstrecke zu bauen, die auch so funktioniert, wie eine Eisenbahn. Das heißt die Züge fahren von einem Endbahnhof (mit nachgeschaltetem Fiddleyard) über sechs Zwischenstationen bis zum anderen Endbahnhof (FY). Die Gesamtlänge der eingleisigen Strecke ist 52m. Maximale Zahl der Züge, die gleichzeitig unterwegs sind: 4. Jeder Zug wird von einem einzelnen Tf gefahren, im Zugleitbetrieb ohne Signale (jedoch mit Trapeztafeln zur Regelung der Kreuzungen). Gruß
Otto
____________________________ Heute schon in meinen Blog geschaut?
Zitat von a-zett im Beitrag #11Ich finde es unerheblich, Rekorde bei Fahrstrecken aufzustellen zumal diese bei unterschiedlichen Abzweigmöglichkeiten nicht mehr überlappungsfrei sind.
Allerdings stellen kreuzungsfrei gestaltete Rundkurse mit Abzweigungen erhebliche Anforderungen an die Schaltungstechnik, denn Verbindungen zum Gegengleis werden dann zum Problem, weil die Abzweigungen eindeutige Kehrschleifen nicht mehr abgrenzbar machen. Ich fände viel spannender, zu erfahren, wie das gelöst wurde.
Ich für meinen Teil habe Parallelgleise ensprechend gleich bestromt, somit kann ich beim Rangieren auch problemlos in den den Gegenverkehr fahren ohne Kurzschluss. Die Kehrschleifen habe ich in das Ausfahrtsgleich vom Abstellbereich/Schattenbahnhof gelegt (ab wann darf man eigentlich SBH sagen? Zählen da 3+ Durchfahrt schon dazu?).
Ich frage mich eher, warum hier einige ‚Bahnhof‘ mit ‚BH‘ abkürzen. In Deutschland eigentlich ‚Bf‘ oder zur Not ‚Bhf‘. Als BH kenne ich was anderes. Aber ja, für einen Bahnhof -also auch Sbf- reichen schon zwei Gleise.
Die eigentliche Frage finde ich gar nicht uninteressant, musste ich glatt mal meine aktuelle Planung durchgehen: Rundkurs über die ganze Anlage wäre nicht kollisionsfrei, da in meinen beiden großen Schattenbahnhöfen die Ein-/Ausfahrt eingleisig stattfinden soll. Auf der zweigleisigen Hauptstrecke ist eine Abzweigstelle (2gl) vorgesehen, um einen kurzen Rundkurs auf der ‚Oberfläche‘ zu ermöglichen. Das müssten dann ca 45m werden.
Zitat von a-zett im Beitrag #11... Allerdings stellen kreuzungsfrei gestaltete Rundkurse mit Abzweigungen erhebliche Anforderungen an die Schaltungstechnik, denn Verbindungen zum Gegengleis werden dann zum Problem, weil die Abzweigungen eindeutige Kehrschleifen nicht mehr abgrenzbar machen ...
Ich für meinen Teil habe Parallelgleise ensprechend gleich bestromt, somit kann ich beim Rangieren auch problemlos in den den Gegenverkehr fahren ohne Kurzschluss. Die Kehrschleifen habe ich in das Ausfahrtsgleich vom Abstellbereich/Schattenbahnhof gelegt (ab wann darf man eigentlich SBH sagen? Zählen da 3+ Durchfahrt schon dazu?).
Ja, bei einem Neubau würde ich das auch machen. Ich schätze, dass einige trotzdem aus Gewohnheit anders anfangen. Bei nachträglicher Digitalisierung geht das schwer.
Bei mir allerdings bringt das nichts, denn die Rampen und Bahnhöfe lassen trotzdem an vielen Stellen umgekehrte Potentiale aufeinandertreffen. Klassisch gebaut sogar weniger. Trotzdem ist das ein schwieriges Thema.
Details passen sicher besser in einen eigenen Beitrag unten in der Rubrik Digital.
Zitat von iwii im Beitrag #17Fazit: keine Weiche, kein Bahnhof.
Ja, schon klar. Ich meinte schon zwei Gleise im Sinne von einer Ausweiche, nicht im Sinne von den beiden Richtungsgleisen einer zweigleisigen Strecke. Das ist dann natürlich kein Bahnhof. In einem Bahnhof muss man u.a. kreuzen und überholen können. Oder kurz gesagt: Die Reihenfolge der Züge lässt sich ändern. Dafür reicht eben bereits ein 2gl. Bf.
Aber hast Recht: Für den Laien war das von mir missverständlich geschrieben.