Hallo, die Märklin Spur1 Loks 5700 (DHG500) & 5720 (BR80) haben auf Märklin Spur1 Gleisen bei mir eine schlechte Kontaktaufnahme. Neuere Märklin maxi-Modelle haben zusätzliche kleine Schienenschleifer, diese Loks haben keine Kontaktschwierigkeiten. Ich möchte gerne diese federnden Schienenschleifer (Artikelnummer?) an den beiden Loks 5700 & 5720 montieren. Wie befestige ich diese am besten? Ich möchte ungern Löcher in die Loks bohren, könnte man diese ankleben?
Gruß Stefan _______________________________ Märklin H0 Analog- und Digitalbahner
Die 2 erwähnten Loks sind älter das die "neueren" Maxi Modelle.
Zitat von X2000 im Beitrag #2Neuere Märklin Maxi Modelle gibt es nicht. Die sind alle alt. Gleise, Räder und Achsen sauber halten und schon fahren deine Loks.
Hallo, ich möchte wie gesagt solche kleinen Schienenschleifer an den beiden Loks installieren. Gibt es die fertig zum Montieren zu kaufen oder muss man sich da etwas basteln?
Gruß Stefan _______________________________ Märklin H0 Analog- und Digitalbahner
Zitat von CSinus im Beitrag #4Hallo, ich möchte wie gesagt solche kleinen Schienenschleifer an den beiden Loks installieren. Gibt es die fertig zum Montieren zu kaufen oder muss man sich da etwas basteln?
Hallo,
Die Schienenschleifer des MAXI-Sortiments sind offenbar vergriffen.* Aber ich sehe ohnehin nicht, wie man die Schleifer an den genannten Loks montieren soll. Auf der linken Seite in Fahrrichtung wird der Rahmen ja vollständig von Zahnrädern verdeckt. Wenn diese Loks Kontaktprobleme haben, so sind regelmäßig die Achslager verdreckt. Kontaktspray oder eine Reinigung mit Waschbenzin wirkt da Wunder.
mfg
D.
*Mir bekannte, nicht mehr verfügbare Nummern: 409178, 202421, 202422
Fertig gibt's da nichts, da muss man sich selbst etwas einfallen lassen. Hauptproblem beider Lokomotiven ist das starre Fahrwerk, die Loks stehen auf der ersten und der letzten Achse, letztere mit Haftreifen. Die mittlere hat nur sporadisch Gleiskontakt. Eine grundsätzlich besch..ene Konstruktion. Gibt's in fast jeder Spurweite. Lässt sich beheben, wird dann aber ein deutlicher Eingriff in die Loks. Ganz primitiv könntest du Gleisschleifern aus dünnem Federbronzeblech biegen, an einen Streifen Leiterplatte gelötet mit doppelseitigem Klebeband unter die Loks geklebt.
bei meiner DHG 500 hab ich mal was selbst konstruiertes aus Kupferblech ergänzt, um die Kontaktprobleme zu beheben. Muss die Lok mal suchen, dann mach ich ein Foto.
bei meiner DHG 500 hab ich mal was selbst konstruiertes aus Kupferblech ergänzt, um die Kontaktprobleme zu beheben. Muss die Lok mal suchen, dann mach ich ein Foto.
Grüße Winfried
Hallo Winfried, über ein Bild würde ich mich freuen. Habe Schienen und Lok gereinigt, kaum Besserung leider... VG Stefan
Gruß Stefan _______________________________ Märklin H0 Analog- und Digitalbahner
Zitat von CSinus im Beitrag #9 Hallo Winfried, über ein Bild würde ich mich freuen. Habe Schienen und Lok gereinigt, kaum Besserung leider... VG Stefan
Hallo Stefan, sorry, hab ich ganz vergessen. Aber Bilder hab ich und kommen gleich.
Das Blech ist mit der vorhandenenen Schraube des Radschleifers befestigt und liegt auf den Achsen (Masse) mit den leicht gebogenen Enden und geringem Druck auf. Die Schraube sorgt für den Massekontakt zum Fahrwerk bzw. Gehäuse. Das Kontaktblech hab ich mir aus einer Platte einfach zurecht geschnitten.
Hallo Winfried, sehr gute Idee mit dem Blech und vor allem die Befestigung dessen. Vielen Dank! Die Masse habe ich mit einer Art Wickelschleifer schon verbessern können. Lok hat trotzdem noch als mal Aussetzer/ Ruckler. Den anderen Pol müsste ich jetzt noch verbessern, hier könnte ein kleiner Schleifschuh ggf. montiert werden. VG Stefan
Gruß Stefan _______________________________ Märklin H0 Analog- und Digitalbahner
Das Problem der 5720 ist die Kontaktabnahme von der Schiene (besonders bei Fahrt des längeren Gehäuse-Aufbaus in Fahrtrichtung nach vorne). Aufgrund der einen Achse mit 2 Haftreifen neigt diese Lok genauso wie die Baureihe 80 (Art. Nr. 5700) zu Kontaktschwierigkeiten. Das ist kein Problem innerhalb der Stromweitergabe innerhalb der Lok. Meine Lösung jetzt: 2 zusätzliche Schleifer aufwändig eingebaut.
Auf Plus-Seite einen original Märklin Maxi-Spur1-Schleifer eingebaut. Diesen Schleifer einmal gedreht, sodass die Schleiffläche ungefähr die Tiefe der Fläche der benachbarten Räder abdeckt. Hinten ein gebogenes Metallstück per Mutter befestigt und dieses an die original-Radschleifer-Befestigung von oben angelötet (Lötzinn wird leicht brüchig, muss ggf. als mal nachgelötet werden). Der Schleifer federt nach unten durch die original verbaute Feder und berührt die benachbarten Räder nicht. Den 2. Schleifer aufwändig mit einer Eigenbau-Konstruktion auf der Masse-Seite befestigt. Zusätzlich wurde ein Kabel unter die Achsen gespannt, um die Masse-Abnahme zu verbessern (dieses Kabel bringt jedoch nicht viel). Die Masseabnahme von der Schiene ist der Knackpunkt. Einen normalen Märklin H0-Schleifer (7164?) schräg zur Schiene montiert und per Kabel an die Masse der Lok angeschlossen. Dieser Schleifer wurde hinten und vorne mit Isolierband beklebt, um mögliche Kurzschlüsse z.B. bei der Überfahrt von Weichen zu vermeiden. Kurz blitzt es an Weichen, aber das ist vertretbar. Der Schleifer liegt nur hauchdünn auf. Ggf. muss dieser schon etwas nach oben gebogen werden, wenn die Lok aus der OVP genommen wird. Ruckelt die Lok oder wechselt die Fahrtrichtung während der Fahrt, so liegt dieser Schleifer meist nicht genug auf der Schiene auf. Abhilfe: Leicht nach oben biegen oder etwas unter die Konstruktion unterlegen, sodass der Schleifer etwas höher kommt. Wenn der Schleifer optimal aufliegt, fährt die Lok ohne größere Ruckler und sie wechselt nicht willkürlich die Fahrtrichtung. Der Schleifer darf aber auch nicht zu sehr auf der Schiene aufliegen, weil er dann bei Schienenstößen z.B. hängen blieben kann. Die Höheneinstellung ist ein Geduldsspiel. Eine einfachere Lösung mit fertigen Schleifern zum Aufstecken wäre besser und wünschenswert. Der Einbau der zwei zusätzlichen Schleifer war sehr aufwändig und hat viel Zeit gekostet. Für die BR80 hätte ich gerne eine einfacherer Lösung. Das Entfernen der Haftreifen ist keine Lösung, da holpert die Lok über die Märklin Spur1 Gleise.
Im Anhang noch ein paar Bilder dazu.
Gruß Stefan _______________________________ Märklin H0 Analog- und Digitalbahner
Angefügte Bilder:
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Schon auf den Bildern ist ja gut zu erkennen wo das Problem liegt, Märklin macht da wie auch in H0 den gleichen Fehler. An den Laufspuren sieht man sehr schön das die Lok eigentlich nur auf zwei ihrer drei Achsen fährt, die mittlere Achse ist eigentlich nur Deko. damit hat die Lok nur einen echten Stromabnahmepunkt je Seite. Dazu sehen die Laufflächen auch nicht wirklich gut aus, reinigen und ggf. polieren. Nicht schleifen!! Der zusätzliche Achsschleifer ist witzlos, die Achslager gründlich reinigen, also mit SR24 einweichen, Achsen durchdrehen, ausblasen und abtupfen und das Spiel 2-3 mal wiederholen. Zum Schluss SPARSAM! ölen. Der mit einfachste Umbau der Sinn macht wäre: - Achse 3 ohne ihre Haftreifen in die Mitte - Achse 2 in Position 3 - Radstromabnehmer für Achse 3, und zwar das isolierte Rad, nachrüsten. Man verliert dann zwar etwas Zugkraft hat aber auf sauber verlegtem Gleis zwei Stromaufnahmepunkte je Seite. Alles andere würde auf einen Totalumbau des Fahrwerkes hinauslaufen.
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #13Schon auf den Bildern ist ja gut zu erkennen wo das Problem liegt, Märklin macht da wie auch in H0 den gleichen Fehler. An den Laufspuren sieht man sehr schön das die Lok eigentlich nur auf zwei ihrer drei Achsen fährt, die mittlere Achse ist eigentlich nur Deko. damit hat die Lok nur einen echten Stromabnahmepunkt je Seite. Dazu sehen die Laufflächen auch nicht wirklich gut aus, reinigen und ggf. polieren. Nicht schleifen!! Der zusätzliche Achsschleifer ist witzlos, die Achslager gründlich reinigen, also mit SR24 einweichen, Achsen durchdrehen, ausblasen und abtupfen und das Spiel 2-3 mal wiederholen. Zum Schluss SPARSAM! ölen. Der mit einfachste Umbau der Sinn macht wäre: - Achse 3 ohne ihre Haftreifen in die Mitte - Achse 2 in Position 3 - Radstromabnehmer für Achse 3, und zwar das isolierte Rad, nachrüsten. Man verliert dann zwar etwas Zugkraft hat aber auf sauber verlegtem Gleis zwei Stromaufnahmepunkte je Seite. Alles andere würde auf einen Totalumbau des Fahrwerkes hinauslaufen.
Hallo, die Idee mit dem Austausch der Achsen hätte ich etwas früher gebraucht Bei der BR80 könnte ich die Achsen leider nicht so einfach tauschen, da ist die mittlere Achse ja vermutlich mit Kurbelzapfen ausgestattet, sodass diese wegen dem Gestänge in der Mitte verbleiben muss. Kann man bei den Spur1 Loks die Räder auf der isolierten Seite mit einem Abzieher abziehen und wieder aufstecken oder wird dabei die Isolierbuchse beschädigt? Der Achsschleifer bringt nix, da bin ich bei Dir. Die zwei zusätzlichen Schleifer auf die Schiene sind sehr effektiv.
Gruß Stefan _______________________________ Märklin H0 Analog- und Digitalbahner