Gestern habe ich mit dem Bau meiner Anlage angefangen.
Der Gleisplan:
Die Überwachungsabschnitte + Anschlüsse zum Detector: schade, daß der Roco x16 kein Railcom unterstützt, aber ich denke, bei der kleinen Anlage ohne Schattenbahnhof wird ein Automatikbetrieb mit 3-4 Zügen auch ohne Railcom möglich sein.
Gestern dann in für meine Verhältnisse Rekordzeit die Grundplatte mit Rahmen gebaut, Heute noch den Überstand abgefräst und die Elektronik (Belegtdetector und 2 Weichendecoder) angebaut, nur auf die beiden Stromverteiler für Digitalstrom und Zubehörstrom warte ich noch. Die Anschlüsse nach Außen werde ich vermutlich mit 2 6,3mm Klinkenbuchsen und einer RJ45 Buchse für den R-Bus realisieren.
Wenn der Bau weitergeht, berichte ich wieder, in der Wartezeit werde ich wohl anfangen, das Sperrholz für die Trassen zuzuschneiden.
Weiß zufällig Jemand eine Quelle für Bildmaterial von verschiedenem Mauerwerk im N-Maßstab, die man sich selbst ausdrucken kann?





Da ich nicht die Sonntagsruhe mit Maschinenlärm stören wollte, Heute nur angefangen, aus den bereits vorhandenen Teilen die Rampen zu bauen. Die lange hinten bekommt noch 1-2 Stützen, sobald der Kleber fest ist.
Weitere Fortschritte beim Rampenbau. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen Stück für Stück. Da ich bei den Trassen Alles mit Holzleim klebe, heißt es immer, Einpassen, Stützen sägen, Stützen kleben, Warten, Trassen kleben, Warten, Versteifen, Warten, Gleise legen. Ich habe Zeit und muß nichts überstürzen.
Die Steigungen sind nicht gerade NEM gerecht, die Durchfahrten werden es sicher auch nicht, aber es wird ja eine reine Phantasieanlage ohne reales Vorbild, die mir Spaß bereiten soll, mehr nicht. Der steilste Teil, die fertige Auffahrt hinten, hat etwa 4%, habe ich getestet, schaffen alle meine Züge. Die vielen, der Anlagengröße geschuldeten, R1 Kurven, auch in Steigungen, sind in meinem Fall auch kein Problem, da ich nur kurzen Züge einsetze, lange würden nicht zum Konzept passen.

Die Trassen sind fertiggestellt, Morgen werden die restlichen Gleise montiert und eine Stufe in der Trasse rundgeschliffen, dann ist die Anlage zumindest fahrfertig.
Die Durchfahrthöhe paßt, E-Lok wird auf der Anlage nie fahren.
Auf die Schnelle mal Rohbau eines Brückenteils.
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Insgesamt muß ich sagen, das Ganze ging in Anbetracht dessen, daß es meine erste selbst gebaute Anlage ist, unerwartet gut voran, ich habe mit deutlich mehr Zeit gerechnet. Morgen werde ich noch Einiges an Figuren bestellen, dann ist Alles komplett.





Heute nur 3 kleine Hütten zusammengefrickelt (und vielmals wegen der Fummelei mit den winzigen Dingern geflucht).
Außerdem die Innenbeleuchtung eines alten Waggons aus der Bucht von Glühlampe auf LED umgebaut. Jetzt dreht der Minitrix Reinigungswaggon seine Runden.


















Was mir richtig Freude bereitet, ich habe mir noch eine BR 232 "Taigatrommel" in der Brawa Version gegönnt, die ist sehr nahe am Original. Das Anfahrverhalten und der infernalische Krach, dem sie ihren Spitznamen verdankt, ist absolut originalgetreu, die Optik sehr schön. Über die Zugkraft muß man auf meiner Minianlage nicht reden, sie fährt die Steigung, als ob kein Waggon dranhängen würde. Meine 3 offenen. Waggons sind durch die gebastelte Ladung (Styrodurstreiben mit aufgeklebtem Schotter) schon recht schwer geworden, dazu auch noch der Minitrix Schienreinigungswagen. Zum Anlagenthema paßt sie auch ganz gut.

Die kahle Oberseite des Tunnels auf der linken Seite hat mir auf Dauer doch nicht gefallen. Da mußte etwas hin. Problem: ich habe ja nicht nur in der Fläche begrenzt Platz, weshalb es ja eine Minianlage geworden ist, sondern, wenn die Anlage nicht genutzt wird, auch in der Höhe, dann wird sie auf einem hohen Schrank gelagert, der Abstand zwischen Schrank und Decke beträgt nur 18 cm. Der Aufbau mußte also abnehmbar sein. Deshalb die aufgeklebten Hölzchen, sie verhindern ein Verrutschen des Aufbaus.
Also habe ich als erstes die Grundform aus Styrodurresten zurechtgeschnitten und zusammengeklebt.
Die groben Spalten und Risse in der künftigen Felswand habe ich Pi mal Daumen mit Aceton und einem Pinsel reingeschmolzen. Die Anprobe ergab reichlich Spalten und Abstände. Die mußten natürlich zugespachtelt werden, ohne daß das Ganze an der Anlage festklebt.
Gleich die erste Idee hat super funktioniert, Frischhaltefolie auf die Anlage, Aufbau drauf, Spachteln. Verwendet habe ich Instantspachtel aus der Tube von Rossmann. Die feinen Felsstrukturen habe ich angelegt, indem ich mit dem Modellierspachtel immer vorsichtig auf die feuchte Spachtelmasse getippt habe, das zieht schöne Nasen. Von diesem Schritt habe ich leider kein Bild.
Abschließend kamen noch 2 zusammengemischte Grautöne drauf, erst dunkel, dann miit fast trockenem Pinsel ohne Druck mit Hellgrau leicht drüber. Die Frischhaltefolie ließ sich super entfernen, nichts gerissen oder verklebt.
Auf dem Rodelberg habe ich mit ein paar Skiläufern noch für mehr Getümmel gesorgt.
Nicht zuletzt, ich weiß nicht, ob die Bewohner der Anlage gläubig sind und wenn ja, welche Konfession, aber für den Fall, daß es Katholiken sind, habe ich ihnen eine kleine Wallfahrtskirche spendiert (NOCH Lasercut Bausatz "St. Nepomuk", 4,5h Fummelei). Da warte ich jetzt auch, daß der Spachtel der Stellfläche aushärtet, um sie winterlich zu kleiden.