Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#1 von ben7 , 11.02.2025 08:55

Liebes Forum,

bzgl. o.g. Thema bin ich jetzt mit meinem Latein am Ende und hoffe, dass der eine oder andere eine Idee hat.

Kurz: meine RocoLine mit Bettung-Gleise haben abschnittsweise eine sehr schlechte Stromübertragungsfähigkeit. Alle möglichen Loks stottern immer wieder drüber, mindestens Lichtflackern, manchmal hält sie auch an. Manchmal fährt sie nach 1-2 Sekunden von allein wieder los (??), manchmal muss sie angestupst werden.

Folgendes ist gegeben:

Loks:
- ich spreche nur von 4achsigen Drehgestelloks modernerer Bauart (gekauft ab ca. 2020 bis heute, Roco, Piko etc.)
- Fahreigenschaften einwandfrei (keine Motorprobleme o.ä.)
- sämtliche Haftreifenachsen wurden entfernt und durch das entsprechende Ersatzteil ohne Haftreifennut ersetzt; d.h. Stromabnahme pro Pol an 4 Stellen
- sorgfältige Reinigung Räder, Spurkranz, Radinnenseite, Stromkontaktblech z.B. mit Waschbenzin
- in der Lokliege wurde jeder einzelne Radsatz darauf hin überprüft, ob er Strom aufnimmt (-> ja, tut er)

Gleis:
- Roco Line mit Bettung ausschließlich ab Wiederauflage; d.h. gekauft ca. 2018-2020, bei verschiedenen Verkäufern zu verschiedenen Zeiten, dh. verschiedene Chargen und nicht nur eine möglicherweise fehlerhafte bei mir vorliegend
- Aufbewahrung der Gleise stets im Wohnbereich (kein feuchter Keller), übliche Wohn-Luftfeuchtigkeit /-temperatur Deutschland (40-55 Prozent ca.)
- sorgfältig gereinigt:
zuerst nur trocken mit nicht-fusselndem Tuch -> bringt für ein paar wenige Tage Besserung, dann wieder deutliche Kontaktprobleme
dann mit Jörger Filz, auch mal richtig gescheuert -> dito
dann mit Waschbenzin -> dito
Staubfrei sind die Gleise sowieso durch diese Behandlungen.
Um Überlagerungseffekte zu vermeiden, wurden jeweils andere Gleisabschnitte mit der nächsten Methode gereinigt.


Gegenproben:
- Peco H0-Gleis Code 100, mindestens 15 Jahre alt, ausgepackt, gleiche Loks drüber: deutlich besseres Fahrverhalten ohne Stottern/Lichtflackern (ohne dass ich das Peco-Gleis vorher noch gereinigt hätte)
- auf RocoLine mit Bettung tritt das Problem v.a. auf weniger befahrenen Bereichen auf (Abstellgleise). Weniger befahren heißt hier nicht 1x im Monat/Jahr, sondern durchaus 3-4x am Tag drüberfahren. Auf Durchgangsstrecken, wo 20-30x und mehr ein Zug durchrauscht, tritt das Problem selten auf.

Aus diesen Gegenproben folgere ich:
- an den klimatischen Bedingungen (Feuchtigkeit, "saure" Luft oder was auch immer) kann es nicht liegen.
- an den Loks liegt es nicht (Peco einwandfrei)

Ich denke natürlich an Oxidation, gerade auch weil besonders ausgeprägt auf Abstellgleisen (wenig befahren). Aber:
Oxidation bzw. Reaktion mit Luft kann es auch nicht sein, denn, Zitat Wiki Artikel "Neusilber":
"Die Schienenprofile von Modelleisenbahnen, feinmechanische Federn und Steckverbinder der Elektrotechnik bestehen mitunter aus Neusilber, weil das Oxid elektrisch leitend ist."

Ich habe mir dann gedacht, vielleicht tut es den Gleisen dennoch nicht gut, wenn sie so sauber gereinigt mit Luft in Kontakt stehen. Also probeweise SR24 aufgetragen, von dem bekannt ist, dass es einen leichten Ölfilm hinterlässt.
In der Tat waren danach die Kontaktschwierigkeiten deutlich geringer, fast schon akzeptabel.
Aber: eben wieder nur ein paar Tage.
Sicherlich auch, weil dann das SR24 endgültig verdunstet ist.

Aber ich kann jetzt nicht 2x die Woche alle Loks und Wagen von den Abstellgleisen entfernen, diese Gleise mit SR24 einreiben und alles wieder aufgleisen. Das ist nicht normal.

Was ist da los mit den Gleisen? Habt Ihr ähnliche Probleme mit RocoLine mit Bettung?

Und was macht Ihr dagegen?

Ich überlege, ob es sinnvoll ist , einen dauerhaften (leichten) Ölfilm im Sinne eines "Schutzfilmes" aufzutragen.
Ich glaube, irgendwo in alten Publikationen hat das sogar Fleischmann mal empfohlen (erinnert sich jemand, wo?), die Schienen mit Öl einzureiben / "pflegen".
Aber irgendwie kann das auch nicht sein, wenn Peco problemlos ist...
Auch sagt man ja, kein Öl auf den Schienen, denn es vermindert die Stromaufnahme und macht es nur noch schlimmer.
Ölt Ihre alle Eure Gleise ein?

Ich hoffe auf Euren Input!

Besten Dank und viele Grüße!


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#2 von Stahlblauberlin , 11.02.2025 10:07

Einige ca. 10 Jahre ungenutzt gelagerte Roco-Line- Gleise zeigten bei mir die gleichen Probleme.
Lösung: Schienenköpfe mit 2000er Papier nass abgezogen und mit dem Roco-Reinigungsgummi geglättet.
Neusilber schützt sich durch eine Oxidschicht vor Korrosion, blöd gelagert kann die zu dick werden.


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#3 von ben7 , 11.02.2025 12:34

Hallo,

ich vermute, dass deine Problematik eher nicht auf meine übertragbar ist:
Bei dir waren offenbar abrasive Methoden notwendig, um die störenden Schichten zu beseitigen.

Bei mir hat es ausgereicht, SR24 drüber zu schmieren. D.h. abrasiv zu entfernende Schichten scheint es bei mir nicht zu geben, sonst hätte das SR24 da auch nicht helfen können.

Oxidation erscheint mir wie gesagt ebenfalls unwahrscheinlich, bzw. als nicht ursächlich; siehe meinen Eingangsthread:

Zitat von ben7 im Beitrag #1
Oxidation bzw. Reaktion mit Luft kann es auch nicht sein, denn, Zitat Wiki Artikel "Neusilber": "Die Schienenprofile von Modelleisenbahnen, feinmechanische Federn und Steckverbinder der Elektrotechnik bestehen mitunter aus Neusilber, weil das Oxid elektrisch leitend ist."


Mit abrasiven Methoden wäre ich in meinem Fall noch sehr zurückhaltend, da unumkehrbar, und man häufig davon spricht, dass sich dann um so mehr Schmutz in den Rillen ansammelt.

Ich möchte zunächst besser verstehen, was da bei mir los ist, wenn SR24 vorübergehend hilft, und Oxidate elektrisch leitend sind, also nicht die Ursache sein können?

Haben noch andere ähnliche Probleme? Schmiert Ihr regelmäßig etwas auf?

Beste Grüße!


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#4 von Stahlblauberlin , 11.02.2025 12:46

Zitat von ben7 im Beitrag #3

Mit abrasiven Methoden wäre ich in meinem Fall noch sehr zurückhaltend, da unumkehrbar, und man häufig davon spricht, dass sich dann um so mehr Schmutz in den Rillen ansammelt.

Ich möchte zunächst besser verstehen, was da bei mir los ist, wenn SR24 vorübergehend hilft, und Oxidate elektrisch leitend sind, also nicht die Ursache sein können?


Abrasive Reinigungsmethoden korrekt und mit Bedacht eingesetzt können durchaus eine probate Lösung sein. Mit 2000er Schleifpapier nass geschliffen, und das genau ein mal um kräftige Korrosionsschichten die auch optisch gut erkennbar waren zu entfernen ist völlig in Ordnung. Nass mit 2000er Papier geschliffen ergibt eine seidenglänzende Oberfläche die leicht auf Hochglanz zu bringen ist.
Für die regelmäßige Reinigung sind abrasive Verfahren NICHT geeignet.
Woraus die auch dunkel verfärbten Beläge wirklich bestanden haben habe ich allerdings nicht im Labor analysieren lassen, mit Tuch und SR24 war ihnen aber nicht bei zu kommen.


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#5 von ben7 , 11.02.2025 13:43

Hallo,

OK, ich werde mir diese Methode vormerken als ultimatio ratio, wenn alles andere nicht hilft...

Das hier

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #4
kräftige Korrosionsschichten die auch optisch gut erkennbar waren

und
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #4
Woraus die auch dunkel verfärbten Beläge

habe ich alles nicht bei mir.
Die Gleise sehen optisch einwandfrei aus.
Da ist irgendwas drauf, was durch mehreres Drüberfahren wieder "weggemacht" wird bzw. was SR24 überbrücken kann.

Was sagt Ihr eigentlich zur Öltheorie?
Wenden das einige von euch an, Öl auf die Gleise zu schmieren, und verbessert das bei Euch die Stromübertragungsfähigkeit? Bevor ich da bei mir eine Sauerei veranstalte, frage ich vorher nach Erfahrungen.
Man sagt ja auch, tipptopp gereinigte, absolut fettfreie Räder und Gleise führen zu mehr (unsichtbarem) Funkenschlag, ist also wohl auch nicht optimal? Etwas Fett / Öl dazwischen soll das wohl etwas unterbinden.
Hat Fleischmann das nicht auch mal empfohlen in seinen alten Anleitungen?
Falls ja, was nehmt Ihr für Öl?

Beste Grüße!


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#6 von Stahlblauberlin , 11.02.2025 14:21

Öl etc. hat auf Gleisen nichts zu suchen, das bindet Abrieb der sich dann als "Haftreifen" auf den Rädern und Kruste auf den Gleisen wiederfindet.
Nicht gerade förderlich für die Stromübertragung, von der verminderten Zugkraft durch die Schmierung mal ganz abgesehen.
Das insbesondere Märklin-Blechgleisfahrer hier immer mal zu ATF etc. greifen liegt in der Tatsache begründet daß die Blechgleise zum Rosten neigen. Dabei geht es in erster Linie um die Pukos wo aber nichts drüber rollt sondern ein Schleifer schleift..
SR24 überbrückt nichts sondern löst die meisten Verschmutzungen die sich dann leicht wegwischen lassen. Beim Reinigen mit SR24 wische ich grundsätzlich trocken nach.
Funkenbildung ist immer ein Zeichen schlechten Kontaktes und/oder sehr (viel zu) hoher Stromaufnahme.
Schlechter Kontakt kann durch Verschmutzungen oder abgefahrene Chrom- oder Nickelschicht vor allem bei Zinkdruckgussrädern entstehen. Hier hilft dauerhaft nur die Räder auszutauschen oder neu zu vernickeln oder zu verchromen.
Zu hohe Stromaufnahme ist ein Hinweis auf schwergängige Getriebe und/oder verdreckte Motoren. Beides ist ein Fall für eine gründliche Wartung des Triebfahrzeugs. Wartung heißt Reinigen, SPARSAM korrekt Schmieren und ggf. Austausch von Verschleißteilen wie Bürsten. Auf keinen Fall heißt es einfach Öl reinkippen.


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#7 von ben7 , 11.02.2025 16:15

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #6
SR24 überbrückt nichts sondern löst die meisten Verschmutzungen

Bei mir eher nicht. Meine Gleise sind ja schon steriler und sauberer als jeder OP-Saal (Fusselfreies Tuch, Jörger Filz, Waschbenzin, SR24 mehrfach). Auf dem Tuch, mittels dem ich das SR24 auftrage (und ggf auch abreibe), ist auch keinerlei Dreck mehr zu sehen.
Deswegen rätsele ich ja, was genau das SR24 bei mir verbessert hat, so dass ich darauf aufbauend eine dauerhafte Lösung finden kann.

Ich denke da auch nicht so sehr an ATF, sondern z.B. Labelle 105:

https://labelle-lubricants.com/shop/labe...ck-conditioner/

"just clean your track with this product, and leave a micro-coating on the rails of LaBelle #105 and it will dramaticly improve your DC/ DCC reliablity. (We have done testing on private layouts with this new product and everyone who has used it, has been impressed by the improvement in Locomotive control."

Natürlich ist das nur Werbesprech, aber in Verbindung mit meinen Erfahrungen nach dem SR24-Einsatz beschäftigt es mich schon...
Was dieses micro-coating on the rails bewirken mag?


Beste Grüße!


PS: Funkenbildung sehe ich keine bei mir. Ich habe dies lediglich im Zusammenhang mit zu sauberen, komplett entfetteten Schienen einmal in einem Thread gelesen und daher hier erwähnt.
Abgefahren ist auch nichts an den Loks, die Räder sehen gut aus, sie sind ja auch recht neu (ab ca 2020). Und wie gesagt, auf Peco einwandfrei. Keine erhöhte Stromaufnahme, nix. Loks einwandfrei.


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#8 von Stahlblauberlin , 11.02.2025 16:25

Noch keines der "Wundermittel" hat bei nüchterner Betrachtung wirklich etwas gebracht, Schlangenöl.
Mal die Schienenverbinder auf festen Sitz geprüft?
Mein Bestand an Roco Line mit Bettung stammt aus der Einführungszeit des Gleissystems bis Produktionsjahr 2024. Vergleichbare Probleme hatte ich genau ein mal, und in dem Fall waren ausgeleierte Schienenverbinder Ursache. Kommt gerade beim Teppichbahning durchaus mal vor.


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#9 von ben7 , 14.02.2025 10:33

Übrigens

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #2
Schienenköpfe mit 2000er Papier nass abgezogen

was ist der Vorteil von "Nass" im Gegensatz zu "Trocken"? Dass der Abrieb direkt im Schleifpapier gebunden wird durch die Feuchtigkeit?

Und praktisch darf ich es mir so vorstellen, dass ich einfach etwas Wasser auf das Schleifpapier tupfe und dann damit den Schienenkopf abreibe?


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#10 von DB-Modellbahn , 14.02.2025 12:42

Hallo,
derTipp mit den Schienenlaschen ist gut. Einfach mal die Laschen mit ner Zange ein wenig zusammenkneifen..

Ich würd bei Kontaktproblemem immer erstmal ne zusätzliche Stromeinspeisung dranhalten und schauen, was passiert. Fährt die Lok dann gleich los, dann weiß man woran es liegt..

Ob man den Roco rubber, nass abschleifen oder AFT nimmt, da hat wohl jeder seine Vorlieben.

Ich nehm ein wenig AFT auf einen O-Tip, beide Schienenprofile ca. 10cm benetzen und einen Zug mit vielen Achsen einmal rüber schieben, Anschließend den Zug dann über die ganze Anlage fahren lassen. 300m Gleis sind dann wieder kontaktfreudig..

LG Daniel


Beste Modellbahngrüße

Daniel

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alexus hat sich bedankt!
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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#11 von Draisine , 14.02.2025 14:00

Öl wirkt bekanntermaßen isolierend, egal ob das nun S24 oder Shell Helix oder wie auch immer heißt. Gut, jetzt ist in S24 nicht nur Öl drin somndern vermutlich auch reinigende Tenside, also nicht ganz so schlimm wie das Helix. Daß nach Aufschmieren mit S24 der Kontakt besser wurde liegt m. E. allerdings nicht direkt am S24 sondern ist mit dem durch Auftragen Reinigen der Schienen verbunden.

Schienenverbinder als mögliche Ursache der Kontaktprobleme wurden bereits vorher genannt. Auch der Test mit einer separaten Litze am Gleis. Weichen die im Gleisverlauf liegen könnten, können eine weitere Ursache sein. Hier geht es speziell um die Befestigung der Weichenzungen, die insbesondere bei Roco-Gleisen Probleme bereiten können. Im Internet findet man Abhilfemaßnahmen durch anlöten flexibler Litzen. Auch sowas, was eigentlich nicht sein sollte.

Ansonsten ist es hilfreich ein Wagen mit Schleifklotz mitlaufen zu lassen, um die Verschmutzungen im Betrieb etwas zu beseitigen. Weil bekanntermaßen Staub der größte Feind der Modellbahn ist.

Ansonsten ist es nahezu unglaublich von den Kontaktproblemen zu hören. Ich betreibe derzeit eine Bodenbahn mit Gleisen verschiedener Hersteller und Typen, allerdings nicht Roco Line mit Bettung, die mir bezüglich Verschmutzung nur wenig Probleme bereiten. Was bei mir verschmutzt sind die Radsätze der Wagen.

Grüße Thomas


Die Sucht nach Bahn/Modellbahn hat mich nie losgelassen, ich habe sie aber auch nie richtig ausgelebt. Nun erfülle ich mir all die Wünsche der letzten Jahrzehnte.


 
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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#12 von Dreispur , 14.02.2025 15:30

Hallo !

Zitat von ben7 im Beitrag #1
Und was macht Ihr dagegen?


ICH
Mit einen Lötfett die Schienenverbinder antupfen und kurz und bündig große Hitze Lötzinn einlaufen lassen . Bitte an der Aussenseite der Schiene und nicht den Spalt auffüllen am Schienenkopf . Das Zinn wird schwarz . Nach ein paar Lötungen hat man das nötige Gefühl um nicht zuviel Löt einfliesen zu lassen .
Die Schienenköpfe mit Dremmel - Fliesbauschen kleiner Drehzahl abrubbeln . Staubsaugen fertig . nicht fetten oder ölen . Oder alternativ einen trockenen Glitzi Topfreiniger oder feine Stahlwolle . Bei Stahlwolle mit Magneten darüber fahren , sonst sind der Staub im Motorraum bei Motor der Lok .
Habe schon alles durch . Dremmelaktion war die Beste in Verbindung mit Löten .
Überprüfe mal an vielen Stellen die Spannung natürlich vor Lötungen . Dann nach ein paar Lötungen .
Optional auch den Widerstandwert , mit Krokoklemmen abgreifen und etwas mit der Hand an Schienen klopfen . So ermittelst vorab wo der Wurm sein kann .
Nochdem was für Material du zuhaben scheinst müßten die Schienen frisch aus der Backstube kommen .
Es ist in der Tat so das es verschiedene Chargen gibt die nicht so Tolle sind . Eigenen Erfahrung .
Solltest du Probehalber einige Lötungen gemacht haben Prüfe immer wieder ob Erfolg .

Nachtrag . Alle Räder Putzen . Mit dem Dremmelflisbauschen geht es relativ gut . Mit Luft ausblasen oder Staubsauger wenn zuviel staubt .


mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2015 /RM Digikeijs / IB II /


 
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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#13 von Bertl , 14.02.2025 16:24

Eine wesentliche Info fehlt mir... ist das eine feste Anlage oder ein fliegender Aufbau?

Anyway, ich gehe gern systematisch vor und versuche nicht zu raten oder zu probieren, sondern Fehler einzugrenzen.

Bei fest verlegten Gleisen nimmst du eine Litze und hältst sie kurz hinter der Lok ans Gleis wenn sie wieder einmal stehen geblieben ist. Fährt die Lok los, dann liegt an der Stromzufuhr im Gleis, Schienenverbinder wurden an bereits genannt. Wenn die Lok trotzdem kein Ohrwaschl rührt, dann liegt an der Kontaktstelle zwischen Gleis und Lok.

Bei fliegendem Aufbau biegst du zuvor die Schienenverbinder mit einer feinen Zange nach, denn die verlieren nach ein paar Steckvorgängen ihre Vorspannung.

LG, Bertl


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#14 von maybreeze , 14.02.2025 16:41

Servus Bertl!

Zitat von Bertl im Beitrag #13
Bei fest verlegten Gleisen nimmst du eine Litze und hältst sie kurz hinter der Lok ans Gleis wenn sie wieder einmal stehen geblieben ist.


Was hast Du da für eine Wunderlitze?


Liebe Grüße aus Wien
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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#15 von Bertl , 14.02.2025 16:57

Servus Klaus,

ob du es glaubst oder net, ich hab tatsächlich noch so eine wunderbare Litze aus der Gatterederstraße 😂

Aber wenn mich der Alzi nicht täuscht bist du doch Teppichbahner mit Bettungsgleis? Wie sind deine Erfahrungen mit den Verbindern?

LG, Bertl


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#16 von maybreeze , 14.02.2025 17:48

Servus Bertl,

die Wunderwuzzi-Litze aus der Gatterederstraße (für alle Nicht-Insider: ehemals Firmensitz KLEINBAHN) hätte ich auch - aber nur Litze dranhalten bringt es wohl nicht, oder? Vorgangsweise wie in #10 vorgeschlagen - ich denke, das meinst Du.

Ja, Alzi täuscht Dich nicht. Ich habe keine Probleme mit den Kontakten/Gleisverbindern, fahre bis zu 70m Gleis (gemischt Roco Line, GeoLine und Trix C) mir nur einer Einspeisung. Allerdings sind etliche Meter davon G4. Dabei habe ich auch ein paar (gelblich) oxydierte Roco Line Gleise.


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#17 von ben7 , 15.02.2025 10:10

Hallo an alle,

herzlichen Dank für Eure rege Beteilligung!

Das mit den Schienenverbindern kann ich eigentlich nahezu ausschließen:

a) betroffene Gleise wurden in ihrem Leben maximal 2-3x auseinander-/zusammengesteckt
b) auf einer vielbefahrenen Hauptstrecke gibt es einen Abschnitt, dessen Gleise ich regelmäßig auseinander- und zusammenstecken muss (Zugang zum Raum). Deren Schienenverbinder sind bestimmt schon hunderte Mal auseinander- und zusammengesteckt worden. Absolut keinerlei Kontaktprobleme in diesem Bereich.
c) das Problem tritt auch innerhalb einer G4 auf: am Anfang der G4 alles gut, dann plötzlich immer wieder an der gleichen Stelle Stottern, und den Rest vom G4 wieder alles einwandfrei. Keine Schienenverbinder dazwischen.

Das Split-Kriterium ist m.E. eindeutig die Anzahl des Befahrens: Das Problem tritt so gut wie nie auf vielbefahrenen Stecken auf, dagegen sehr häufig in wenig befahrenen Gleisen wie Abstellgleise, Ende des Kopbahnhofgleises etc.

Gerade aktuell wieder erlebt:

- vor 1 Woche Kopfbahnhofgleis und Lok BR103 Piko (6 Achsen!! Ohne Haftreifen. Ca. 1,5 Jahre altes Modell) mit SR24 gereinigt, fährt absolut einwandfrei
- bis zum heutigen Wochenende wurde das Gleis vielleicht 3, 4x befahren
- jetzt, dieses Wochenende: BR103 stottert heftig am Ende des Kopfbahnhofgleises (andere Loks auch)
- SR24 nur auf Gleis
-> 103 fährt einwandfrei

Es wurde hier oft der Dreck ins Spiel gebracht, als Wirkung von SR24.
Ich halte es für ausgeschlossen, dass innerhalb der einen Woche so viel Dreck auf die Schiene kam, die eine 6-achsige modern konstruierte 103 zum heftigen Stottern bringt, zumal das Kopfbahnhofsgleis ja zwischenzeitlich nur 3-4x befahren wurde. Wo soll der Dreck herkommen. Da dürfte auf den vielbefahrenen Strecken ja erst recht nichts mehr fahren können! Nicht sichtbare Staubablagerungen innerhalb nur 1 Woche können ebenfalls keine solch heftigen Reaktionen hervorrufen, da würde keine Modellbahn mehr funktionieren.
Andererseits: auf dem Tuch, mit dem ich mit SR24 das Gleis reinigte, war ein leichter schwarzer Streifen zu sehen.

Ich werde daher das Gefühl nicht los, dass es irgendwas mit der Oxidationstheorie zu tun hat.
Nachdem vor 1 Woche das SR24 endgültig verdunstet ist, steht das Gleis in direktem Kontakt zu Sauerstoff, es oxidiert.
Auf vielbefahrenen Strecken wird das Oxid weggefahren, keine Probleme. Nicht so in Abstellgleisen.
Erneut SR24 drauf: Oxid entfernt (schwarzer Streifen), SR24 hinterlässt Schmierfilm, schützt noch ein paar Tage vor Oxidation. Dann verdunstet, Oxidation, Lok bleibt stehen.

Aber: Wiki Artikel "Neusilber": "Die Schienenprofile von Modelleisenbahnen, feinmechanische Federn und Steckverbinder der Elektrotechnik bestehen mitunter aus Neusilber, weil das Oxid elektrisch leitend ist."
-> ???

Ja, Öl isoliert. Wobei es wohl auf die Menge ankommen wird. Außerdem wird Öl vermutlich vor Oxidation schützen. Ob das der Grund ist, warum ATF & Co. so erfolgreich ist? In sparsamen Dosen noch Strom durchlassend, und gleichzeitig Oxidation unterbindend?

Vielleicht ist jemand unter uns aus der Industrie / Kontaktschaltungen etc und weiß etwas dazu? Ich meine mal gelesen zu haben, dass bestimmte Kontaktschalter auch in irgendwelchen Flüssigkeiten (Öl??) sind. Der Anpressdruck der Schalter schiebt das Öl weg --> stromleitend. Alles drumrum ist durch Öl benetzt -> schützt vor Oxidation.

Irgendwas in der Art?
Wozu sind zB die ganzen Kontaktsprays (auch außerhalb Modellbahn). Alles auch nur Wundermittel? Ich weiß es nicht ...



Beste Grüße!


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#18 von Bertl , 15.02.2025 11:41

Ölbadschalter verwendet man im Hochspannungsbereich, z. B. als Hauptschalter bei Lokomotiven weil das Öl schlechter leitet als Luft. Reduziert Abbrand durch Funken und ermöglicht kleinere Kontaktabstände.

Auf die Moba trifft das alles eher nicht zu...

Ich kann nur sagen dass ich in 65 Jahren noch nie einen Kontaktsoray verwendet habe. Die Vereinsanlage wird nur 1x in der Woche genutzt, der Raum ist ansonsten leer und abgeschlossen. Nach spätestens zwei Abenden fahren wir mit den Reinigungszügen durch weil sonst nix geht.

LG, Bertl


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#19 von Draisine , 15.02.2025 12:16

Ölschalter hatte man früher bei der Bahn verwendet. Heute meist Vakuum-Leistungsschalter.

In der elektrischen Energieversorgung setzt man schon seit Jahrzehnten keine Ölschalter bei Neuanlagen ein. Ich meine, daß diese schon mindestens ab den 30iger oder 40iger Jahren in Deutschland durch ölarme Schalter ersetzt wurden, bei denen der Schalter nicht mehr direkt im Öl sitzt, sondern die Pole beim Ausschalten von Öl umspritzt werden, um den Lichtbogen zu löschen. Und die Wärme abzuführen. Später Ersatz durch Druckluftschalter, der Lichtbogen wird "ausgeblasen" oder mittlerweil nur noch Vakuum-Leistungsschalter bzw. SF6-Schalter (inkl. Ersatzisolationsmedien) im Hoch- und Höchstspannungsbereich.

Aber bleiben wir beim Öl und dem konkreten Problem. Wegen der Isolationseigenschaften. Leistungstransformatoren sind beispielsweise auch mit Öl gefüllt (Isolation und Wärmeabfuhr). Die als Kontaktspray angebotenen Mittelchen, zu denen bspw. auch Caramba oder WD-40 zählen, sind genaugenommen eigentlich Heizöl mit Zusatzstoffen um Korrosion zu lösen. Aber nicht um den Kontakt zu verbessern. Und schon gar keine Schmierstoffe. Kontaktspray in der Elektronik enthält Alkohol, Kohlenwasserstoffe (kein Öl) und Tenside. SR24, auch als Modellbahnöl bezeichnet, enthält ebenfalls Tenside und Kohlenwasserstoffe. Aber auch nicht das was wir schlichweg als Öl bezeichnen. Oder ölt jemand seine Loks mit SR24?

Wie es denn auch sei, Öl in welcher Form auch immer gehört nicht dorthin wo Kontakt erforderlich ist. Selbst das Batteriefett gehört auf die Klemmen aber nicht auf die Pole. Weil eben nicht stromleitend.

Wie bereits gesagt, Staub und Oxidation sind der Feind der Modellbahn. Wobei ich hier eine Lanze für das ansonsten nicht gerade gelobte Piko A-Gleis brechen muß. Meine Testgleise im Arbeitszimmer werden nicht regelmäßig genutzt und auch nur selten befahren, dann wenn ich mal wieder eine Lok überarbeite. Die Gleise werden von mir nur dann mit einem Schleifgummi gereinigt, wenn nichts mehr geht. Das kann allerdings auch schon mal einige Wochen dauern. Kontaktaussetzer habe ich zwischendrin keine. Ich weiß nicht ob das am verwendeten Neusilberprofil liegt. Eines weiß ich allerdings, Für meine insgesamt acht Streckenabschnitte habe ich jeweils eigene Gleiseinspeisungen. Das Thema Schieneverbinder ist somit keins oder zumindest ein unbedeutendes Thema.

Grüße Thomas


Die Sucht nach Bahn/Modellbahn hat mich nie losgelassen, ich habe sie aber auch nie richtig ausgelebt. Nun erfülle ich mir all die Wünsche der letzten Jahrzehnte.


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#20 von Dreispur , 15.02.2025 12:22

Hallo !
Ich würde behaupten das nicht des öfter Schienenverbinder bewegt werden , zu Korosion neigen . Den beim hin und wieder stecken reibt sich die Korosion ab .
Darum löten . Man muß ja nicht am Isolierverbinder löten . Probier mal Problemstellen 1-2 cm daneben aussen eine Drahtbrücke löten . Gleichzeitig kannst an dieser Löt noch eine zusätzlliche Einspeisung machen .
Ich weis ich wiederhole mich . Aber mir scheint hier die Lösung nur durch praktisches Eingreifen eine Lösung bietet .
Kannst ja auch mal Krokodilklemmen - Strippen versuchen , braucht man immer wieder .

Wie ist die Verdrahtung ? Eher dürftig Einspeisungen -ausreichend Querschnitt ? Verbindungsklemmen ordentlich geschraubt oder gesteckt . Es gibt mehr Teufelchen die zu solchen Verhalten führen , sollte die Oberfläche der Schiene OK sein .
Mehrfaches Einspeisen versorgt die Schienen nach links und rechts .Sollte da eine Schwachstelle dazwischen sein so wird von anderer Seite unterstützt .
Wünsch dir guten Erfolg beim Suchen .

https://www.amazon.de/Krokodilklemmen-Me...C97&sr=8-9&th=1


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#21 von Dreispur , 15.02.2025 12:55


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#22 von ben7 , 15.02.2025 13:11

Vielen Dank für die aufschlussreichen Antworten!

Thomas: danke für die Aufklärung! Das bedeutet, "Öl" im eigentlichen Sinne ("Schmieröl") ist der falsche Weg.
Vermutlich entstehen dann die bei mir beobachteten SR24-Effekte durch seine Korrosionslösung (Tenside und Kohlenwasserstoffe, die lt deiner Auskunft sowohl in diesen Kontaktsprays als auch in SR24 vorkommen). Vielleicht ist es bei ATF dasselbe, und deswegen so gute Effekte?
D.h. ich bräuchte etwas, was die Korrosion unterbindet.
SR24 hinterlässt ja einen schmierigen Film. Weiß jemand, was das ist? Offenbar ist es das, was die Korrosion solange unterbindet, bis es verdunstet ist. Ich bräuchte also etwas, was länger drauf bleibt.
Keine Ahnung, ob es sowas gibt?

Gerade gefunden:

RE: Schmierige Schienen mit SR24

Zitat von Jochen53 im Beitrag Schmierige Schienen mit SR24
Hallo,
bei SR 24 handelt es sich angeblich um ein aromatenfreies isoparaffinisches Benzin (Shellsol T) mit einem Siedebereich von ca. 173 - 193° C und einem Flammpunkt von ca. 56° C (je nach Quelle liest man da unterschiedliche Angaben), mit Zusatz von 1 % Paraffinöl (Risella 917). Wenn das stimmt, bleibt tatsächlich ein minimaler öliger Film zurück, da das Mineralöl Risella 917 nicht verdunstet. Shellsol T wird u.a. bei Kremer Pigmente vertrieben als Lösemittel und Verdünner für bestimmte Farben und Lacke. Von EXXON MOBIL heißt das entsprechende Produkt ISOPAR L (ohne den Zusatz von Paraffinöl).



Also doch wieder (isolierendes) Öl? Oder ist Paraffinöl etwas anderes? Ist es das, was die Korrosion löst und unterbindet?
Ich brauch da jetzt eben was, was länger hält :)

Im nachhinein erinnere ich mich - Schienen haben bei Neukauf ja oft eine schmierige (ölige?) Oberfläche, wenn man da mit dem Tuch drüberputzt, wird es schnell schwarz. Ich dachte immer, das wären Produktionsrückstände, die man entfernen sollte. Vielleicht ist das aber mit Absicht aufgetragen worden, eine Art Korrosionsschutz?

Anton: danke für deine Hinweise. Aber wie bereits unter b) geschrieben, das Problem tritt auch innerhalb einer G4 auf, da sind gar keine Schienenverbinder, die korrodieren könnten. Desweiteren verschwindet das Problem ja 100%ig, sobald ich einmal mit SR24 sanft drübergefahren bin, ohne dass ich da irgendwie an den Schienenverbindern manipuliert hätte.

Beste Grüße!


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#23 von maybreeze , 15.02.2025 13:34

Servus,

KLEINBAHN hatte einst sogar ein eigenes Schienenreinigungsöl im Programm - allerdings waren die Schienen ja ein Blech-Hohlprofil.

🇦🇹 KLEINBAHN - ein (wesentliches) Stück österreichischer Modellbahngeschichte Folge 2

Und wie reinigt man das Gleis?

🇦🇹 KLEINBAHN - ein (wesentliches) Stück österreichischer Modellbahngeschichte Folge 42

Also doch Öl für besseren Kontakt? Das Kontakt-Schienenreinigungsöl (Art 491) wirkt laut Katalog sofort schmutzlösend, garantiert einwandfreien Kontakt, greift keinen Kunststoff an. Werde mal bei den KLEINBAHN-Oldies nachfragen, ob wer weiß, woraus dieses Öl bestand.

Was mich stutzig macht ist das unterschiedliche Fahrverhalten auf einem (durchgehenden) G4-Gleis. Das hatte ich noch nie und ist wohl auch nicht so einfach zu erklären, wenn eine Sichtprüfung eine annähernd gleiche Oberfläche ergibt. Voraussetzung ist natürlich eine ebene, waagrechte Lage des Gleises.


Liebe Grüße aus Wien
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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#24 von Draisine , 15.02.2025 15:56

Zitat von maybreeze im Beitrag #23
Servus,

Was mich stutzig macht ist das unterschiedliche Fahrverhalten auf einem (durchgehenden) G4-Gleis. Das hatte ich noch nie und ist wohl auch nicht so einfach zu erklären, wenn eine Sichtprüfung eine annähernd gleiche Oberfläche ergibt. Voraussetzung ist natürlich eine ebene, waagrechte Lage des Gleises.


Genau das frage ich mich die ganze Zeit schon. Das deckt sich absolut nicht mit meinen Erfahrungen. Allerdings hatte ich bislang nur geoLine benutzt, die tatsächlich und auch sichtbar vereinzelt an den Schienenfüßen Korrodieren und mit Piko A, die im Vergleich zu Roco ein sehr rauhes Schienenprofil haben, bei denen aber nix korrodiert.

Apropos rauhe Schieneoberfläche. Vielleicht ist das bei den Roco-Line-Gleisen das Problem. Die sind vielleicht zu glatt, so daß kein ausreichend hoher Kontaktdruck aufgebracht wird. Das wäre natürlich blöd, da ich das Gleissystem, ohne Bettung, auch verwenden möchte. Andererseits nutzen viele das Gleis und Negativmeldungen zur Kontaktproblemen habe ich bisher nicht wahrgenommen.

Vielleicht doch mal die harte Tour mit 2000er-Naßschleifpapier auf dem kritischen Stück und nicht alles mögliche draufschmieren. In der Hoffnung, daß es dann besser wird. Keine Sorge, ausreichend feucht wirkt das Schleifpapier wie eine Politur ohne wesentliche Kratzer. Der Dreck geht rückstandlos runter.
Schienenpflege, in der Art einer Versieglung, halte ich für nicht zweckdienlich. Ich behaupte mal, solange man mögliche Oxide nicht sieht, ist Kontakt auch noch gegeben.

Oder alternativ mal eine Naßreinigung vorsehen. Idealerweise mit Isopropyl-Alkohol. Notfalls auch mit Spiritus, wobei hier allerdings wieder Stoffe zum Vergällen des Alkohols drin sind (nur das keiner auf die Idee kommt das zu trinken), deren Wirkung auch nachteilig sein kann. Wobei ich meine Tonband-Tonköpfe mehrmals erfolgreich schon mit Spiritus gereinigt habe.

Glasreiniger geht notfalls auch. Da ist neben Alkohol halt noch Wasser drin und sicherlich auch noch etwas Reinigungszauberzeugs und Tenside drin.

Und wie mehrfach schon geschrieben, die Schienenverbinder. Wobei ich die nicht verlöten würde sondern stattdessen bspw. zwei bis drei zusätzliche Stromeinspeisungen am kritischen Gleis vorsehen würde.

Das muß funktionieren.

Wie sieht es denn mit der Schienenlage aus? Wirklich sauber verlegt oder sind da evtl. Dellen drin?

Was ich auch testweise machen würde, wenn es wieder Kontaktprobleme gibt. Einen leichten Wagen mit Stromabnehmern (ausrüsten) und daran eine LED mit Vorwiderstand anschließen und langsam und ohne Druck drüber schieben. Flackert hier nichts, so liegt das definitiv nicht am Gleis. Eine Birne ohne Widerstand tut es auch.

Grüße Thomas


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RE: Unerklärliche Kontaktprobleme RocoLine mit Bettung

#25 von Instandsetzung , 15.02.2025 16:25

Hallo Ben,

möchte folgendes voraus schicken. Vor bestimmt zehn oder 15 Jahren wollte ein Bekannter seine Anlage komplett neu bauen. Das wollte er unbedingt mit dem Peco Gleis machen, da schon zum damaligen Zeitpunkt bekannt war, dass das Peco Gleis am wenigsten Probleme macht, was die Oxidation und das dreckig werden angeht. Peco würde für die Gleisprofile da eine viel bessere Neusilberlegierung nutzen.
Weinert "mein Gleis" gab es damals noch nicht. So soll Weinert ja seine Gleise bei Peco fertigen lassen.

Über das aktuelle Roco Line Gleis kann ich zwar jetzt auch nicht wirklich mitreden, da das Gleismaterial unserer Gemeinschaftsanlage bestimmt schon mindestens 10 bis 15 Jahre alt ist, wenn es nicht sogar noch aus der Vorinsolvenzzeit stammt.
Es kann gut sein, dass auf dieser Anlage vielleicht bis zu einem Kilometer Gleis verbaut sind. ( Genau nachgezählt habe ich natürlich nicht.)

Vorab sei auch noch Folgendes gesagt. Die Roco Line Schienenverbinder bestehen aus Federstahl. Und man kann sie daher nicht löten !
Zumindest nicht mit herkömmlichen Lötzinn. Angeblich soll es Silberlote geben, bei denen man mit sehr hoher Temperatur diesen Federstahl löten können soll. Wir haben es ausprobiert, und was soll ich sagen, es ist gehörig in die Hose gegangen. Entweder haben Kabel oder Schienenverbinder nicht 100%ig gehalten oder die Bettung bzw. der Schwellenrost ist geschmolzen.
Ich empfinde das Verlöten der Schienenverbinder beim Roco Line Gleis auch nicht für nötig. Selbst 20 oder 30 Jahre alte Schienenverbinder machen heute überhaupt keine Probleme. Sie dürfen halt nur nicht ausgeleiert oder verbogen sein. Die haben wir selbstverständlich alle getauscht.

Dieses schnelle oxidieren - ich nenne es mal Beschlagen - der Gleise haben wir aber, um ehrlich zu sein, auch nicht so extrem erlebt.

Ich habe heute leider keine Kontakte mehr zu irgendwelchen Roco Mitarbeitern und kann Dir daher leider auch nicht sagen, ob nicht vielleicht doch die Firma - aus welchen Gründen auch immer - den Lieferanten für seine Neusilberprofile gewechselt hat und die Legierung heute inzwischen etwas schlechter geworden ist.

Es ist aber auch nicht so, dass wir komplett ohne Gleisreinigung auskommen würden. Es wird aber rein gar nichts feucht gereinigt, also mit Reinigungsölen oder dergleichen, aber auch nichts mit irgendwelchem Schleifpapier abgeschliffen.

Was über die Gleise schleift sind die Radiergummis der Reinigungswagen. Klar das ist auch irgendwie abrasiv, aber eben nicht so extrem, weil die eben nicht mit großem Druck draufdrücken, sondern durch die Wagen einfach mitgezogen werden. Die Wagen, davon haben wir bestimmt 15 bis 20 Stück, sind dann von Roco, Piko oder MärTrix. Weitere 10 bis 15 Wagen haben dann die Reinigungszwerge von Noch drunter. Die haben allerdings nur einen Filz und gehen nicht so hart ran.

Und wenn man dann mal längere Zeit keinen Betrieb gemacht hat oder in Abstellgleisen sind wirklich über Monate die Züge nicht bewegt worden, dann sieht man dort aber wirklich doch, dass diese Gleise nicht mehr glänzen, sondern an der Oberfläche matt geworden sind. Da merkt man dann wirklich aber auch, dass die Fahreigenschaften bzw. die Stromaufnahme schlechter geworden ist. Da hilft es dann nur mit dem Rubber mal wieder drüber zu gehen.

Bei Lokomotiven oder Triebzügen die viel fahren müssen hier und da auch mal die Räder gereinigt werden. Das kommt aber bei uns eher selten vor, da die Fahrzeuge - aufgrund der Masse an Fahrzeugen die auf der Anlage stehen - auf das einzelne Fahrzeug bezogen, nicht so viel bewegt werden.
Bei dem schwarzen Schmand, der sich dann auf den Radreifen bildet, vermute ich, dass es sich dabei um verbrannten Staub handelt, der dann zusammen mit der Luftfeuchtigkeit diesen schwarzen Film bildet der in ganz schlimmen Fällen auch schon mal zu Haftreifen ausufern kann. ( Ist bei unseren Loks allerdings noch nicht vorgekommen. Habe ich immer nur bei anderen Fahrzeugen gesehen, die ich für andere gereinigt habe. )
Für eine leichte Reinigung reichte da auch immer Waschbenzin. Nur für die ganz schweren Fälle musste mal mit Schraubenzieher und Radiergummi dran gegangen werden.
Und wenn ich dann diese "Haftreifen" sehe, die ich schon öfters mal von ( vor allem ) Märklin Lokomotiven runtergeholt habe, so kann ich einfach nicht glauben, dass es sich dabei um Oxid handeln soll. Bei dieser gummiähnlichen Masse kann es sich nur um Staub handeln.
Staub kann man einfach nicht vermeiden. Den bringt man als Mensch einfach in den Raum mit. Selbst da, wo wir nur für unsere Anlage eine abgeschlossene Einliegerwohnung haben.

Da Du Deine Radscheiben aber anscheinend sehr sauber hältst, glaube ich in Deinem Fall wieder etwas weniger an Staub, sondern doch eher an das Beschlagen bzw. oxidieren der Schienenoberfläche.
Das Schwarze, was du dann von Deinen Radscheiben runterholst, wird dann vermutlich eine Mischung aus verbranntem Staub und vielleicht Oxid sein.

Eine wirkliche Hilfe kann ich Dir aktuell natürlich nicht mitgeben, außer halt einen Reinigungswagen - sei es mit Rubber oder Noch Reinigungszwergen - einfach mal mitlaufen zu lassen.

Bei den Wagen mit Radiergummi drunter haben wir teilweise die Andruckfedern herausgenommen und durch ein bisschen Blei ersetzt, damit der Andruck und somit der Abrieb nicht allzu stark ist.

Perspektivisch würde ich an Deiner Stelle mal schauen, ob Du nicht über den Gebrauchtmarkt noch an älteres Roco Line Material herankommst, um zu sehen wie sich dieses Material - im Unterschied zu der Neuware - bei Dir verhält. Vielleicht hat sich ja doch in der Legierung in den letzten Jahren irgendetwas verändert.

( Ich habe leider keine G4 mehr, die ich Dir anbieten könnte. Nur noch G1er und vielleicht ein paar Gebogene. )

Mfg Oliver


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