@maybreeze : Kann ich das, was Du vorschlägst, auch mit CVs erreichen?
@Häisbischer : Interessanter Gedanke. Wenn ich an zirpenden, nicht fahrenden Lok mit eingeschaltetem Licht "rüttel" und ein bisserl hin und herschiebe, dann fährt sie plötzlich los. WIe bekomme ich das gelöst? Irgendwie halte ich es für unwahrscheinlich, dass der Widerstand von 4 voneinander unabhängigen Rädern und Schleifern so groß ist, dass der Motor fast nicht mehr anspringt, wenn das Licht an ist..
ja, musst allerdings mit dem Z21 Maintenance-Tool bewerkstelligen (da geht die Bit-Programmierung sehr einfach), mit der Multimaus habe ich keine Programmiermöglichkeit der CV-Bits gefunden. Vielleicht weiß ein anderer User mehr. Ich nutze für die Programierung wie weiter oben geschrieben mein Lenz-Equipment, da geht das auch problemlos.
Wobei meine Bitangabe die Lenz-Zählweise beinhaltet, also 1,2,3 - die Z21 Maintenance die EDV-Zählweise 0,1,2,3
Das wären dann alle 3 Fehler: Kurzschluss von einem Motorausgang des Decoders zu einem Gleiseingang Fehler am Lichtausgang Richtung vorwärts Fehler am Lichtausgang Richtung rückwärts
Am besten in CV30 den Wert 0 schreiben, den Decoder kurz in Betrieb nehmen und dann nochmals CV30 auslesen
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - man muß es aber nicht
Ohne Licht gefahren, mit Licht nicht. Hatte vor dem Rücksetzen des CV30 auf 0 noch eine andere Beobachtung gemacht. Da ist die Lok mit Licht erst mit zirpendem Geräusch gestanden und nach ein paar Sekunden doch noch (mit Licht) gefahren. Nachdem Rücksetzen des CV30 auf 0 konnte ich dies nicht wiederholen...
Wenn CV30 jetzt immer noch 0 ist, würde ich jetzt mal die Stromversorgung des Decoders (rote und schwarze Litze) genau optisch und elektrisch inspizieren - von den Rädern angefangen bis zu den Lötpads des Decoders, inclusive des JST-Connectors und Verbindungsstellen der Radschleiferlitzen zu den Decoderlitzen. Wenn Du in diesen Zweigen hohe Übergangswiderstände hast, bricht bei Belastung die Versorgungsspannung zusammen und der Decoder kommt in "Stottern". Grüße Ernst
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - man muß es aber nicht
Also wenn ich die Frage in #24 aufgreife und das in #1 eingestellte erste Bild im Hinblick auf die Laufflächen betrachte: Da wäre mal eine gründliche Reinigung notwendig!
@Häisbischer Ich kann zwar nicht einschätzen, wann der Widerstand zu hoch wäre, aber es wirkt nichts komisch oder unnatürlich. Ein Gegenargument wäre auch, dass die Lok mit einem ESU Lokpilot 4 einwandfrei funktioniert.
@maybreeze Parallel habe ich die Räder gereinigt und das Getriebe neu gefettet, die Lager neu geölt.
Noch ein Phänomen: Lok mit Licht an. Losfahren lassen führt nur zu zirpen, aber manchmal, ganz plötzlich und auch ohne ruckeln an der Lok fährt diese dann doch noch los.. Nachdem ich am Drehregler hin und herdrehe: Könnte es sein, dass die Lok die ersten Befehle nicht richtig bekommt, durch das hin und herdrehen aber so viele neue Befehle bekommt, dass irgendwann mal einer dabei ist, der funktioniert?
Die genaue Sichtprüfung der Verkabelung (insbesondere Lichtversorgung!) wie von Ernst in #34 angeregt durchgeführt? Im weißen Decoderstecker (JST) die einzelnen Litzen ordentlich drinnen, kein Kurzschluss/Wackelkontakt durch ein "Litzensolo"?
Sieht in Ordnung aus, ist aber schwer durchzumessen, da die Lichtversorgung über das abnehmbare Dach geht, wenn das abgenommen ist, ist der Widerstand natürlich gegen unendlich
Dagegen spricht aber folgende Beobachtung: Ich berühre die Lok nicht, verändere den CV2 (Anfahrspannung) von 2 auf 15 und sie fährt erst Mal los. Wenn ich sie anhalte, fährt sie nicht mehr los. Wenn ich den CV 2 nun wieder auf 2 ändere, fährt sie wieder ein Mal.
Dafür spricht, dass sie nun, nach der jüngsten Änderung von CV2 auf 15 mehrere Male gefahren und wieder angehalten ist. Hatte zwischendurch die Lichtkontakte noch Mal abgewischt. Aber nach den mehrere Male fahren und stoppen mit CV2=15 half diesmal nur ein auf CV2 =2 (hier noch nicht gefahren) und wieder zurück auf CV2=15 (jetzt wieder gefahren, mehrere Male).
Das sie nach einer CV Änderung oder auch nur Bestätigung wieder fährt, funktioniert auch, wenn ich CV1 = 3 setze.
Haha... ich mag Deinen Humor. Und so gesehen hast Du natürlich Recht. Aber das was ich heute lernen durfte, hilft mir in Zukunft wahrscheinlich eine Menge Zeit zu sparen. Und dann ist die ganze Modelleisenbahnerei ja nichts anderes als pure Zeitverschwendung ... Ein Lenz Standard+ V2 ist schon auf dem Weg. Aber trotzdem wäre es irgendwie schade, nicht herauszubekommen, woran es lag und den alten Lenz vielleicht zumindest noch in einem Wendezugwagen zu verbrauchen...
Zitat von tomas3000 im Beitrag #40Aber trotzdem wäre es irgendwie schade, nicht herauszubekommen, woran es lag und den alten Lenz vielleicht zumindest noch in einem Wendezugwagen zu verbrauchen...
in entsprechendem Gegenwert von ca. 15,- Euro, das ist wahre Nachhaltigkeit.
Zitat von tomas3000 im Beitrag #40Und dann ist die ganze Modelleisenbahnerei ja nichts anderes als pure Zeitverschwendung ...
OK, wenn man sich sonst nichts gönnt und Zeit so wenig wert ist..
Zitat von tomas3000 im Beitrag #40das was ich heute lernen durfte, hilft mir in Zukunft wahrscheinlich eine Menge Zeit zu sparen.
dann habe ich gute Nachrichten für Dich: Es dürfte noch mindestens zwei Dutzend solcher älterer Decodertypen der verschiedensten Hersteller geben, die alle ihre eigeen Geheimnisse und Seltsamkeiten haben. Aber, falls Du Dir wirklich eine gut funktionierende digitalisierte Modellbahn gönnen möchtest, wer kann die an Deiner Stelle bauen, während Du ausgewählte Aspekte längst überholter Moba-Technikgeschichte für Dich lebendig werden lässt?
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Moin Thomas, einfache Frage: Hast Du noch eine andere Lok mit NEM652-Schnittstelle oder einen Prüfstand? Wenn ja, stecke den Lenz mal da rein und prüfe die Funktion.
@vik Du hast ja völlig recht - ökonomisch ist die Beschäftigung mit dem alten Decoder ein Super-GAU. Aber wie Thomas schrieb, man lernt sehr viel mit der Beschäftigung dieser alten Schätzchen, denn von der internen Betriebsweise hat sich seit den ersten Anfängen mit Microcontrollern nicht viel geändert. Sicher, die Controller sind um Größenklassen leistungsfähiger geworden, die verfügbaren Funktionsausgänge haben sich vervielfacht, die Programmieroberflächen werden immer komfortabler (auch wegen der überbordenden Anzahl der CVs), aber die Baugruppen auf den Decodern sind funktionsmäßig die gleichen geblieben. Außerdem ist der LE130 nicht der schlechteste Decoder, den ich je in den Händen hatte.
Grüße Ernst
ps: Wenn ich eine email-Adresse hätte, könnte ich die BA übermitteln, bei der Forum-PN vermisse ich die Möglichkeit eines Anhangs
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - man muß es aber nicht
Hallo Vik, der erste Link funktioniert nicht, der zweite ist die Anleitung von der alten Version des LE130. Das gepostete Bild zeigt aber deutlich die Version 3 des LE130, die eine andere und deutlich ausführlichere Betriebsanleitung hat. Sorry. Grüße Ernst
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - man muß es aber nicht
Moin, mal vorausgesetzt, die Firmware (das"Programm") ist noch fehlerfrei, dann ist das in #36 erwähnte Zirpen ein Indiz für einen niederohmigen Schluss (kein Kurzschluss) zwischen zwei Signalen, die nicht miteinander verbunden sein dürfen, z.B. ein Motoranschluss gegen eine Schiene (orange/grau gegen schwarz/rot) oder Motoranschluss gegen Vcc oder Licht (orange/grau gegen blau/gelb/weiß). Das könnte auf dem Decoder selbst erfolgen, wahrscheinlicher ist es aber, dass im weißen Decoderstecker ein Äderchen den Schluss erzeugt. Wenn dann noch Temperatureffekte (durch den Stromfluss wird das Äderchen warm, verändert seine Lage und unterbricht die ungewollte Verbindung, dann kühlt es wieder ab und die Verbindung schließt wieder) dazukommen, wird das Ganze zu einem ausgewachsenen Perhapsotron.
Also, zieh den weißen Stecker ab und untersuch die Anschlüssen an der Buchsenleiste mit einer Lupe, so wie Klaus (@maybreeze) bereits empfahl.
Danke, hatte gedacht, dass ich auf die Version 4 des LE130 verlinkt hatte.
Dann ist Tomas Decoder wohl eine ältere Variante? Oder verstehe ich die Versionierung nicht? Woran kann man die im Bild erkennen? Aber was hat sich genau 1996 geändert?
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Guten Morgen und danke. Aber in einer anderen Lok eingebaut zeigt der Decoder das selbe Verhalten, evtl. in etwas geringerem Ausmaß. Gefühlt fährt die Lok bei eingeschaltetem Licht nach mehrsekündiger Zirp-Pause etwas öfter mit einem Ruck (hohe Anfahrtsgeschwindigkeit) an. Aber das kann auch an der nun eingestellten, höheren Anfahrspannung (CV2) liegen?
Den Decoderstecker und die Anschlüsse am Decoder mit Lupe zu untersuchen bringt nix, ist alles gekapselt und außerhalb sehe ich nichts seltsames.
Danke für die Anleitung, leider steht auch dort nicht drin, wie ich den Decoder resetten könnte - vielleicht würde das ja helfen, 8 und 33 bei CV8 haben leider nicht gewirkt.
Zitat von tomas3000 im Beitrag #49Gefühlt fährt die Lok... öfter mit einem Ruck (hohe Anfahrtsgeschwindigkeit) an.
er soll ja eine CV9 haben. Kannst Du die auslesen? In der von HGD verlinkten Anleitung vom Oktober 1996 ist ja eine CV-Liste mit den Defaultwerten. Stimmen die überein?
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix