im Bereich Märklin H0 gab es lange Zeit den Sammlerkatalog "Koll" welcher mit der Ausgabe 2025 beendet wurde. Bekannt durch seine umfangreichen Beschreibungen der Modellvarianten sowie seine einzigartigen Angaben zur Preisfindung entsteht mit der Einstellung eine große Lücke. Aus vielen offline-Unterhaltungen (so geht es nicht nur mir) könnte man schließen, dass eine gewisses Interesse an einer irgendwie gearteten Weiterführung besteht. Um zumindest für dieses Forum einen gewissen Einblick in die Interessenlage zu erhalten, starte ich diese Umfrage. Im Fall eines Desinteresses genügt es, die entsprechende Antwort anzuklicken; Trollbeiträge sind ausdrücklich unerwünscht!
meine Kolls sind von 1991, (36,50DM) und 1998, (49,70DM) die habe ich damals gekauft um einen Überblick zu bekommen, teilweise auch zur Preisfindung denn ich wollte mich von vielen Dingen trennen. Heute würde mir eine Übersicht der Märklin Produktion, ohne Preise, schon reichen. Einfach nur um zu sehen was es alles gab oder gibt. Allerdings gibt es die auch im Internet wenn man mal etwas danach sucht.
Zitat von SAH im Beitrag #1Aus vielen offline-Unterhaltungen (so geht es nicht nur mir) könnte man schließen, dass eine gewisses Interesse an einer irgendwie gearteten Weiterführung besteht.
Interesse besteht an vielen Sachen mehr oder weniger. Die Frage ist: gibt es genug Leute, die das auch bezahlen wollen? Dazu kommt, dass ein einfaches Weiterführen vermutlich nicht funktionieren wird - Urheberrecht usw. - d.h. es läuft auf einen Neuaufbau eines solchen Werkes hinaus. Online versuchen sich immer wieder Leute an Verzeichnissen aller Art und da kann man schnell abschätzen, wie langwierig und aufwendig so etwas ist.
im Bereich Märklin H0 gab es lange Zeit den Sammlerkatalog "Koll" welcher mit der Ausgabe 2025 beendet wurde. Bekannt durch seine umfangreichen Beschreibungen der Modellvarianten sowie seine einzigartigen Angaben zur Preisfindung entsteht mit der Einstellung eine große Lücke. Aus vielen offline-Unterhaltungen (so geht es nicht nur mir) könnte man schließen, dass eine gewisses Interesse an einer irgendwie gearteten Weiterführung besteht. Um zumindest für dieses Forum einen gewissen Einblick in die Interessenlage zu erhalten, starte ich diese Umfrage.
Hallo,
Vor einigen Jahren suchte Herr Koll einen Käufer für sein Lebenswerk. Die angedachten Summen für Inhalte und Markennamen waren für mich jenseits jeder Diskussionsbasis. Es steht jedem frei einen neuen Sammlerkatalog mit Preisen aufzulegen. Ein Rückgriff auf Daten an denen Herr Koll Rechte besitzt, ist aber sicher sehr problematisch wenn man keine Lizenzvereinbarung getroffen hat. Zu den Daten gehören neben dem schlichten Inhalt der Kataloge sicher auch seine Variantenbenummerung oder das Nummernsystem der Sondermodelle. Wer also von einer Weiterführung träumt sollte sich der Urheberrechts- und Markenproblematik mindestens bewusst sein.
die Roco Sammlerkataloge in HO für Gleich- und Wechselstrom-Modelle sind ja auch komplett vom Markt verschwunden. Ich hatte früher diese Best Kataloge immer mal gekauft und genutzt, um diverse Sonderauflagen anzuschauen und evtl. auch nachzukaufen. ( http://www.modellbahngedern.de/website20...oge_ro1010.html )
Für solche gedruckten Werke ist heute einfach kein ausreichender Käufermarkt mehr da. Diese Zeit ist vorbei. Mein letzter Roco /Fleischmann Sammlerkatalog vom Best Verlag stammt aus dem Jahr 2014. An den Urheber Rechten des " Alt-Eigentümers " hat sich so manche Idee einer Neuvermarktung einfach mal in Luft aufgelöst.
Ich habe bei der Umfrage mit 1) abgestimmt, weil das gesamte Vorhaben wirtschaftlich nicht darstellbar wäre.
Seine von ihm ermittelten Preise ok, was aber wenn durch eigene Recherche die selben Werte herauskommen? Bei umfangreicher Marktbeobachtung ist das eine Frage der Statistik (mMn). Das Bezeichnungssystem mit Nummern und Versionen: seine Erfindung (und auchbfein ausgearbeitet bei Werbemodellen). Aber: existierende Versionen dem Alter nach zu ordnen ist dann nicht zulässig? Das würde ich nicht verstehen. Anders bei nichtexistenten bzw. (potentiell) umstrittenen Varianten (MS800.1, 3003.4, 3021.7,...) welche alleine auf seine Urheberschaft zurückgehen. Das würde durch Punkt 2 der Umfrage geklärt. Aufbau und Gestaltung des Nachschlagewerks ist eindeutig und soll auch gar nicht genutzt werden.
Es gibt noch viel mehr Falltore und -türen. Vielleicht habe ich auch nicht den Einblick in die tatsächlichen Verhältnisse.
Mindestzahl.von Interessierten geschätzt 50 (aktuell 10), also noch zu wenig. Beim Projekt der-moba.de waren es Anfangs ca. 20 und nun ist es sehr ruhig geworden. Gedrucktes Nachschlagewerk ist wohl momentan weder in Mode noch empfehlenswert. Sollte allerdings nicht aus den Augen verloren werden, denn nur das ist dauerhaft. Kommerziell? Warum muss alles immer mit Geld verdienen im Zusammenhang stehen? Allein durch diese Frage dürfte sich das Interesse am Projekt deutlich verringern Aber so.ist das halt.
Zitat von SAH im Beitrag #7Kommerziell? Warum muss alles immer mit Geld verdienen im Zusammenhang stehen?
Ich rede nicht vom Geldverdienen. Ich rede nur davon, dass sich so ein Katalog nicht von allein druckt. Welche Fähigkeiten in Layout und Druckvorstufe hat man selbst? Muss man externe Dienstleister bemühen usw.? Vom Aufwand ist es auch ein großer Unterschied, ob ich ein x Jahre altes Werk nur um Neuheiten ergänze oder ob ich den gesamten Zeitraum erstmal nacharbeiten muss. Das kann ganz schnell ein Fulltime-Job werden.
Nachdem es doch bei Märklin ein Archiv gibt, wäre das doch ein Projekt für irgendwelche Studienarbeiten. Und die Gegenwart wäre doch ganz einfach fortzuführen, wenn Märklin alle ohnehin bei denen aktuell verfügbaren Produktdaten auch öffentlich machen würde. Die Produktdatenbank enthält angeblich alle alle Katalogdaten seit dem Jahrgang 2000/2001, nur bin ich mir da auch nicht ganz sicher
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
Zitat von SAH im Beitrag #6Guten Tag @Dölerich Hirnfiedler ,
Seine von ihm ermittelten Preise ok, was aber wenn durch eigene Recherche die selben Werte herauskommen? Bei umfangreicher Marktbeobachtung ist das eine Frage der Statistik (mMn). Das Bezeichnungssystem mit Nummern und Versionen: seine Erfindung (und auchbfein ausgearbeitet bei Werbemodellen). Aber: existierende Versionen dem Alter nach zu ordnen ist dann nicht zulässig?
Hallo SAH,
Du darfst nichts aus dem "Koll" abschreiben. Du musst so tun, als ob Du den Inhalt überhaupt nicht kennst. Du darfst völlig neu aufsetzen und selber herausfinden wie viele Versionen des 4502-SHELL es wirklich gab und wann sie verkauft wurden. Und Dir Deine eigene Nomenklatur ausdenken. Und wenn Du dann noch Lust hast, eine Bewertungsnorm ausdenken.
Ob das System bei Werbemodellen wirklich "fein ausgearbeitet" ist? Es gibt mehr als ein Dutzend Modelle die mit "90701" bezeichnet sind. Eine eineindeutige Nomenklatur halte ich für sinnvoller.
da muss ich nochmal fragen: angenommen, ich recherchiere (z.B. mit Hilfe der Märklinkataloge und vorhandener Modelle) eine Reihe von Varianten und erhalte auf Nachfragen im Werk Antworten. Dann kann ich mit diesen Informationen z.B. den Katalogartikel "TM800" zeitmäßig einordnen und ordne die Varianten nach dem Erscheinungsjahr. Dann muss ich ohne Kenntnis des Kolls eine Schreibweise ausdenken, die nicht vom Koll benutzt wird (Und/oder von Autoren anderer Übersichtswerke)?
Zur Nomenklatur von Werbemodellen: ich hatte dies so interpretiert, dass zuerst die Basisartikelnummer (z.B. 4415) und dann die Variante (z.B. 90701) kommt. In Kurzform also 4415.90701. Das wäre dann schon eineindeutig.
eine kurze Zwischenbilanz: 60 Personen haben abgestimmt, 47 davon klickten "kein Interesse" aber 14 wären an "Beschreibung der Varianten" dabei. Kurzum: mit 13 potentiellen Teilnehmern lässt sich dauerhaft kein Projekt im Modellbahnbereich umsetzen. Ein Anfangsschub wär zwar vorhanden, das wars dann aber auch, da die Gruppenmotivation eine schöne Gratwanderung darstellt. Beispiel gefällig? Gerne: Varianten der TM800/3004 oder Varianten der Personenwagen 327/1 (4000) und 327/2 (4001).
nicht böse sein, doch in meinen Augen sind die von dir vorgebrachten Beispiele "alter Wein in neuen Schläuchen". Wer sich dafür interessiert, der besorge sich einen gebrauchten Koll, dort ist das hinreichend beschrieben. Interessant würde es, wenn überhaupt, bei den neuen Modellen, die im Koll nicht mehr erfasst sind. Was die Preisfindung angeht, da dürfte die Internetrecherche treffender sein. Die Zeiten sind sehr schnellllebig geworden, da sticht das Netz aufgrund der Tagesaktualität.
da muss ich nochmal fragen: angenommen, ich recherchiere (z.B. mit Hilfe der Märklinkataloge und vorhandener Modelle) eine Reihe von Varianten und erhalte auf Nachfragen im Werk Antworten. Dann kann ich mit diesen Informationen z.B. den Katalogartikel "TM800" zeitmäßig einordnen und ordne die Varianten nach dem Erscheinungsjahr. Dann muss ich ohne Kenntnis des Kolls eine Schreibweise ausdenken, die nicht vom Koll benutzt wird (Und/oder von Autoren anderer Übersichtswerke)?
Zur Nomenklatur von Werbemodellen: ich hatte dies so interpretiert, dass zuerst die Basisartikelnummer (z.B. 4415) und dann die Variante (z.B. 90701) kommt. In Kurzform also 4415.90701. Das wäre dann schon eineindeutig.
Hallo Stephan-Alexander,
die Varianten, welche durch das Studieren von Katalogen möglicherweise erkennbar sind, sind sehr begrenzt. Anfragen bei Märklin kannst Du vergessen, da die Wissenden entweder duch die Insolvenz oder durch Eintritt ins Rentnerleben nicht mehr antworten werden.
Eine eigene Datenbank ohne die Werbemodelle herzustellen, ist schon sehr schwierig und mit Werbemodellen eigentlich unmöglich.
Meine hat aktuell fast 22.000 Einträge nur von Märklin Spur H0 und ist sicherlich nicht vollständig. Und Werbewagen sind da nur die enthalten, die ich selbst besitze und dass sind im Verhältnis zum gesamten Programm äußerst wenig.
damit hast Du eine ausführlicheere Datenbank (meine hat derzeit ca. 9000 Einträge, aber keine Werbemodelle). Und selbst wenn man Varianten hat wird es aus den gleichen Gründen wie von Dir genannt nahezu unmöglich, im Nachhinein festzustellen, was nun Original und was "gesupert" ist. Nahezu, weil bei einer Kooperation von ausreichender Anzahl von Personen mit entsprechender Expertise es vielleicht gelingen könnte. "Ausreichernder Anzahl" bedeutet aber deutlich mehr als 14 Interessierte.....
habe mir schon ewig kein Koll mehr gekauft. Hatte vor Jahren auf Collection von Modellplan gewechselt. Collection hat für mich den Vorteil, dass ich meine Sammlung darin archivieren kann durch Übernahme der Daten, sowie für mein PC-Steuerungsprogramm WinDigiPet Bilder und Beschreibung in die Lokdatenbank einpflegen.
Habe mal selber eine Datenbank angefangen. Kann dir sagen, dass die Recherche soviel Zeit in Anspruch nimmt, dass du da meinst es geht nicht voran damit. Weiterhin bis du damit beschäftigt permanent Korrekturen vorzunehmen, weil es doch noch irgendeine Änderung oder Variante gibt. Von daher habe ich es irgendwann aufgegeben und mich meinem eigentlichen Hobby zugewannt.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
ich würde mich ehrlich gesagt darauf konzentrieren, die Datenqualität existierender Datenbanken zu verbessern. Wieder etwas komplett Neues aufzubauen, führt ggf. eher ins Nichts.
Genau da scheint es ein Problem zu geben, denn auf die Inhalte der Seite kann seit einigen Wochen nur sehr eingeschränkt zugegriffen werden - gerade, was die Sammler-Infos angeht, steht man da jetzt auf dem Schlauch.
Es gibt aber noch den Mikado-Katalog https://mikado-katalog.de von Frank Ronneburg mit kostenloser Registrierung (ich vermute mal, um Datensaugern das Leben etwas schwerer zu machen).
Zitat von Willy im Beitrag #2Heute würde mir eine Übersicht der Märklin Produktion, ohne Preise, schon reichen. Einfach nur um zu sehen was es alles gab oder gibt.
Genau das bietet Mikado - noch nicht 100% komplett, manchmal (selten) auch mit Detailfehlern und nicht funktionierenden Verlinkungen, aber im Großen und Ganzen sehr empfehlenswert.