Hallo, kann ich mit dieser Platine einen Kondensator mit LED Streifen als Wagenbeleuchtung am Funktionsausgang vom Lokpilot FX anschließen? Danke im Voraus
Hallo Klaus07, woher sind deine Daten. Das Panel hat 12V Betriebsspannung. Auf der Platine ist ein 470 Ohm Widerstand. Der passt nicht zu den 80mA, woher ist diese Angabe? Bei 12V DC am Panel gemessen? 20V AC ergeben 28V DC nach dem Gleichrichter. Also müssen 16V in dem Widerstand in Wärme umgesetzt werden. 16V / 0,08A (80mA) ergibt aber einen Widerstand von 200Ohm nicht 470Ohm. Und dann brennt der kleine Widerstand auch noch gleich durch, denn es müssten 1,3W in Wärme umgesetzt werdn. Volker
Da ein Decoderausgang bereits Gleichstrom liefert brauchst du keine Gleichrichterplatine. Einen Pufferspeicher am Decoder anzuschließen ist die bessere Lösung, dann hast du eine Pufferung und kannst die Lichteffekte des Decoders weiternutzen. Du kannst auch die Lichleiste puffern, aber dann mit entsprechender Ladeschaltung, sonst kann es passieren, dass du beim Einschalten den Decoderausgang durch das Pufferladen überlastest. Moderne Decoder sollten das zwar erkennen, aber ist dennoch nicht zu empfehlen.
Diese Platine ist für Analogbetrieb bzw. "dummen" Digitalbetrieb ohne Dekoder gedacht. Wenn ein Dekoder benutzt wird muss am Dekoder gepuffert werden, praktisch alle Dekoder haben Anschlüsse dafür -> Dekoder-Anleitung!!!! Dort wird im einfachsten Fall die übliche Kombination aus Elko, Ladewiderstand und Entladediode abgeschlossen. Bei Verwendung von 12V-LED-Strips nicht vergessen diese zu dimmen, zum einen werden sie im Digitalbetrieb hoffnungslos überlastet, die sind regelmäßig so ausgelegt das die LEDs bei 12V am Limit sind, zum anderen sind sie sehr viel zu hell. Entweder über den Dekoder dimmen, auf etwa 20%, kann bei einfachen Dekodern aber flimmern. Oder mit einem Vorwiderstand drosseln, zwischen 470 und 2200 Ohm/0,25W. Kann man nur experimentell ermitteln, jeder LED-Strip verhält sich anders. Bin inzwischen von LED-Strips komplett weg und baue meine Lichtleisten mit Einzelleds wieder selbst.
Ich habe in der Anleitung gelesen das wenn man den ELKO am Decoder anschließt, ihn immer abklemmen muss wenn man den Decoder mit dem Lokprogrammer Programmieren will. Ist das so? Für mich wäre es dann besser wenn ich ihn an den Ausgang anschließe. Grüße Klaus
Moin, wie oft möchtest Du denn umprogrammieren? Das ist doch keine immer wiederkehrende Aktion, einmal eingestellt und das war's. Der Elko gehört an den Decoder, steht doch so auch in der Anleitung und darauf ist hier doch schon hingewiesen worden.
Zitat von klaus07 im Beitrag #8Ich habe in der Anleitung gelesen das wenn man den ELKO am Decoder anschließt, ihn immer abklemmen muss wenn man den Decoder mit dem Lokprogrammer Programmieren will.
Nur was das Lesen der Werte betrifft gibt es Probleme wenn im Programmiergleismodus der Dekoder mit ACK-Impulsen Daten sendet/quittiert. Das ist mit Funktionsdekodern aber ob der kleinen möglichen Last eh extrem unzuverlässig, zum Senden muss der Dekoder dabei die Last für jeweils 5 MS um mindestens 60 mA erhöhen, die dafür notwendigen Verbraucher wie den Motor einer Lok haben Funktionsdekoder in der Regel nicht. Das Schreiben von Werten ist davon in keinster Weise betroffen, ebenso das Lesen via Railcom. Bei letzterem funktioniert das mit einem Pufferelko am Dekoder sogar deutlich zuverlässiger. Ein Elko am Ausgang hebelt das Dimmen außerdem aus und sorgt regelmäßig für eine Überlastung des Dekoders, der schaltet dann entweder ab oder brennt durch wenn die Schutzschaltung nicht sensibel genug ist.
Gibt es so ein Platinchen irgendwo für Digital als Puffer am Decoder? Also mit Widerstand, Diode, Zehnerdiode und zwei Keramikkondensatoren? Möglichst klein natürlich? Bestückt oder auch unbestückt?
Zitat von a-zett im Beitrag #11Gibt es so ein Platinchen irgendwo für Digital als Puffer am Decoder? Also mit Widerstand, Diode, Zehnerdiode und zwei Keramikkondensatoren? Möglichst klein natürlich? Bestückt oder auch unbestückt?
Fertige Pufferspeicher haben praktisch alle Dekoderhersteller im Angebot, von einfachen Elko-Widerstand-Diode-Schaltungen bis hin zu aufwändigen Modulen mit Goldcaps, Spannungswandlern und Steuerung durch den Dekoder. Das was auf dem Platinchen sitzt ist für den Betrieb an einem Dekoder auf Diode, Widerstand und Elko zu reduzieren. Bei mir sieht eine simple Waggonbeleuchtung so: Fleischmann Innenbeleuchtung Umbau auf LED aus, dabei ist ein Dekoder sehr einfach nachzurüsten und der Pufferelko voll wirksam. Der hängt dann aber an den dafür vorgesehenen Anschlüssen des Dekoders.
Fertige Puffer haben die oft schon, aber für Z viel zu groß. Die Größe wäre schon gut. Selbst bei Zmodell ist sowas zu groß, weil auch aufwändiger und damit sehr teuer. Teurer als übliche Decoder.
Wirklich schick, aber wenn ca. 40 Waggons zu beleuchten sind geht das ganz schön ins Kleingeld... Die ganzen möglichen Effekte spielt man eh nur ein paar Mal durch. Nach verschiedenen Experimenten mit aufwändigen Beleuchtungen bin ich bis auf Ausnahmen wieder bei einfachem Dauerlicht gelandet, so eingestellt das man bei Tag nichts davon sieht und im Dunkeln eine stimmige Helligkeit erreicht wird.
Wirklich schick, aber wenn ca. 40 Waggons zu beleuchten sind geht das ganz schön ins Kleingeld... Die ganzen möglichen Effekte spielt man eh nur ein paar Mal durch. Nach verschiedenen Experimenten mit aufwändigen Beleuchtungen bin ich bis auf Ausnahmen wieder bei einfachem Dauerlicht gelandet, so eingestellt das man bei Tag nichts davon sieht und im Dunkeln eine stimmige Helligkeit erreicht wird.
Genau darum ist das alles im Decoder automatisiert, ich nenne es 'orchestriert'.
Alle LEDs werden individuell programmiert: Abteil, Gang, WC, Grossraum, usw. (decoder unstuetzt bis zu 40 individuelle LEDs)
Eine Orchestrierung erzeugt einen 'belebten' Wagon, d.h. Personen belegen Abteile / verlassen Abteile, gehen auf WC, usw.
Beleuchtungshelligkeit wird ueber einen Umgebungslicht Sensor automatisch variiert
Ein Bewegungssensor erkennt ob der Wagon steht oder faehrt und beeinflusst die Passagier-Simulation, z.B. Bahnhofsmode, Strecken mode
Aber das aller-aller-wichtigste ist der 100% flackerfreie Betrieb durch SuperCap und Up/Down Wandler. Nichts finde ich gruseliger als flackerne Wagonbeleuchtungen.
Zitat von fschum im Beitrag #17 Aber das aller-aller-wichtigste ist der 100% flackerfreie Betrieb durch SuperCap und Up/Down Wandler. Nichts finde ich gruseliger als flackerne Wagonbeleuchtungen.
Bin ich voll bei dir. Mit meiner Einfachstlösung Klappt das aber auch mit den alten Roco-Donnerbüchsen mit genau zwei Stromaufnahmepunkten. Bei der geringen Größe der Waggons ist der LED-Strom so klein das der 1000μF-Elko einige Sekunden durchhält, da flackert nichts mehr. Würde ich deine Luxuslösung für meinen zu beleuchtenden Bestand umsetzen würde das jeden finanziellen Rahmen sprengen, auch bräuchte ich zig Versionen der Platine..
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #18[quote="fschum"|p2797043] Würde ich deine Luxuslösung für meinen zu beleuchtenden Bestand umsetzen würde das jeden finanziellen Rahmen sprengen, auch bräuchte ich zig Versionen der Platine..
Den finanziellen Rahmen lasse ich nicht gelten - Modellbahn ist ein 'sacke teueres Hobby'. Warum scheitert es ploetzlich an einem 10EUR Decoder? Auch wenn ich davon 50 oder 100 Stueck brauche.
Ich versuche das Spur-N Konzept derzeit auf TT/H0 zu erweitern. Es wird einen einheitlichen "Licht Kontroller (=Decoder)" und viele verschiedene LED Platinen fuer die Wagons geben. Die LED Platinen sind simpel, sodass sich versierte Bastler diese selbst entwerfen koennen und dann den "Licht Kontroller" draufstecken. (s. Bild) Es sind maximal 40 LEDs individuell programmierbar.
So entsteht dann ueber die Zeit evtl. ein Pool an passgenauen Platinen, die jeder sich bei einem Platinenfertiger voll besteuckt bestellen kann. So der Plan. Mal schauen wenns fertig ist.
Zitat von fschum im Beitrag #19Den finanziellen Rahmen lasse ich nicht gelten - Modellbahn ist ein 'sacke teueres Hobby'. Warum scheitert es ploetzlich an einem 10EUR Decoder? Auch wenn ich davon 50 oder 100 Stueck brauche.
Das Modellbahn ein teures Hobby ist ist wohl unbestritten. Beim Faktor 10 fange ich aber langsam an zu rechnen ob das Preis-Leistungsverhältnis noch stimmt. Meine Einfachstlösung reicht mir und lässt sich für unter 1,-€ aufbauen wenn man die Teile nicht gerade in Kleinststückzahlen kauft. Für mich spielen die tollen Lichteffekte auch keine Rolle, guckt man sich das Vorbild an ist da so wenig Dynamik drin das sich der Aufwand einfach nicht lohnt. Hektisches Geblinke brauche ich nicht, und wenn alle halbe Stunde mal irgend ein Abteil hell oder dunkel wird kriege ich das nur mit wenn ich gerade mal diesen Waggon in dem Augenblick im Auge habe.. Selbst das Leuchtstofflampenflackern das diverse Dekoder liefern lässt mich eher an einen Defekt denken, so übertrieben gibt es das real nicht, erst recht nicht bei modernen Vorbildern. Hab gerade mal überschlagen: Die Luxusvariante würde mich bei flächendeckender Ausstattung meines zu beleuchtenden Fuhrparks etwa 2500,- kosten wenn 10,-€ pro fertiger Platine reichen. Dabei brauche ich dann ca. 30 verschiedene Versionen mit Stückzahlen von 3 bis etwa 25 je Version...
Zitat von klaus07 im Beitrag #8Ich habe in der Anleitung gelesen das wenn man den ELKO am Decoder anschließt, ihn immer abklemmen muss wenn man den Decoder mit dem Lokprogrammer Programmieren will. Ist das so? Für mich wäre es dann besser wenn ich ihn an den Ausgang anschließe. Grüße Klaus
Moin, elektrotechnische Gesetze / gegebenheiten richten sich leider nicht immer nach persönlichen Vorlieben / Wünschen. Ich habe in meinen Wagen auch die decoder gepuffert, allerdings einen Jumper zum "Abschalten" mit eingebaut.
Schöne GRüße Johannes
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
Sieht gut aus; wie auf Seite 35 der Betriebsanleitung_LokPilot_5_Auflage-8. :-)
Wenn du den ESU Lokprogrammer verwendest gibt es mit Pufferschaltungen keine Probleme beim Programmieren. Ebenso beim Programmieren über PoM.
Für die DCC Programmiergleis Programmierung wird ein Widerstand an AUX1 benötigt s.S. 24 der genannten Anleitung. Wenn AUX1 sonst nicht verwendet wird, brauchst du auch keinen Jumper zum Umschalten.