Hallo, ich plane meine beiden 218 Doppeltraktionen von Roco mit elektrischleitenden Kupplungen auszustatten um beide Potentiale der Loks parallel zuschalten. Grund ist, es soll verhindert werden, dass bei Kontaktproblemen eine Lok gegen die andere schiebt oder zieht. Dies hat in der Vergangenheit schon zu Überlastabschaltungen der Decoder geführt.
In der engeren Auswahl stehen hier folgende zwei Kupplungen: Märklin E219446 / E219447 2-polig oder Roco 40345 4-polig
Gibt es Erfahrungen / Gründe zu den obengenannten Kupplungen?
Die 2 polige Märklin Kupplung habe ich bei einigen Wagen im Einsatz - sie kuppelt zuverlässig, mechanisch und elektrisch - hat aber eine gewisse Größe.
Die roco Kupplung kenne ich nicht.
Die zweipolige Tams/viessmann Kupplung kann ich noch nennen, optisch viel unauffälliger, mechanisch ok - aber manchmal (aber wirklich selten) Kontaktprobleme.
Hallo, ich verwende für meine beleuchteten Züge grundsätzlich die 4pol Roco Kupplung. Mehrere Züge sind als Wendezüge aufgebaut wobei die Stromzuführung dann am Steuerwagen abgenommen wird und durch den ganzen Zug bis zur hinten angehängten schiebenden Lok geführt wird. Die Kupplungen sind sehr zuverlässig es kommt zu keinem lösen bzw. zu Stromunterbrechungen egal ob der Zug gezogen oder geschoben wird. Ich kann diese Kupplung nur empfehlen. Außerdem habe ich noch die stromführenden Kupplungen von Brawa im Einsatz. Diese Teile sind aber viel feiner und dadurch auch empfindlicher, wenn die Loks öfter getrennt werden würde ich die Brawa nicht empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen Regionalexpress
Märklin K-Gleis, Digitalsystem ECoS 50210, 3 ESU-Booster 50010, Datenformat: DCC mit ABC-Bremsstrecken Decoder: ESU Lokpilot und, Loksound 4 und 5, Zimo MX6xx, Zimo MS und MN ESUProgrammer
sollte die Märklinkupplung auf der "alten" Kurzkupplung basieren bekommst du evtl. Probleme mit der Normpufferhöhe an den Roco-Loks, die können da hängen bleiben. Alternativ wäre noch die 2 polige Kupplung von Krois zu empfehlen. Diese gibt es auch mehrpolig.
Zitat von KBS971 im Beitrag #1Hallo, ich plane meine beiden 218 Doppeltraktionen von Roco mit elektrischleitenden Kupplungen auszustatten um beide Potentiale der Loks parallel zuschalten. Grund ist, es soll verhindert werden, dass bei Kontaktproblemen eine Lok gegen die andere schiebt oder zieht. Dies hat in der Vergangenheit schon zu Überlastabschaltungen der Decoder geführt.
.... Olli
Hallo Oli, ich habe einige Doppeltraktionen im Einsatz. Für 2 Pole nehme die 2 poligen Viessmann Kupplung. Sie basiert auf der Fleischmann Kurz-Kupplung und kuppelt somit mit den normalen FL Kupplungen.
Die Roco Kupplung hat den Nachteil, sie ist zu nix kompatibel. Zudem schwer zu trennen. Ich hatte sie auch im Einsatz und rüste auf Viessmann um.
Für 4 und 6 polig nehme ich Brawa. Dort hat jedes Kabel eine Farbe, Roco hat nur schwarz. Es sind Drähte, leicht zu biegen und sie lassen sich leichter trennen. Bei den 4 poligen muss man aber leider genau aufpassen das man die Kupplungen nicht vertauscht, wenn man die Wagen dreht! Ich habe die Piko IC Wagen damit ausgestattet. Die Roco, Ex-Fleischmann ICE1 Wagen haben die 6 poligen bekommen.
Hallo, vielen Dank für die Antworten, besonders auch für die neuen Vorschläge. Werde ich mir mal genauer ansehen.
Zur Viessmann Kupplung: Aufgrund der Zuverlässigkeit der GFN Kupplung würde die mir eigentlich zusagen, aber die Kontakte mit den Drähten sehen mit etwas unsicher aus bzgl. der Kontaktsicherheit. Wenn es zu Kontaktproblemen kommt, ist es eher so, dass nach einem Kuppelvorgang kein Kontakt besteht oder bricht dieser sporadisch kurz ab? Ersteres wäre ein Problem, da ich die Verbindung nur im Falle schlechten Kontakts am Gleis benötige.
Verstehe ich richtig dass du zwei baugleiche Loks in Doppeltraktion fahren lassen willst?
Das sollte eigentlich überhaupt kein Problem sein wenn beide Decoder gleich eingestellt sind. Check doch erst einmal die Beschleunigungs- und Bremskurven. Bei Zimo gibt es darüber hinaus eine CV mit der die, nennen wir es einfach Genauigkeit der Regelung angepasst werden kann. Damit verhindert man dass die beiden Decoder so wie in deinem Fall, gegeneinander arbeiten - sogar wenn sie unterschiedlich eingestellt sind. Ich fahre regelmäßig Doppeltraktion mit völlig unterschiedlichen Loks wie z. B. eine 52 mit einer 86 als Vorspann und auch mit Loks unterschiedlicher Hersteller völlig problemlos.
Hallo Bertl, richtig, es sind zwei baugleiche Loks. Das Problem ist aber nicht, dass die Decoder den Motor nicht gleich Regeln, sondern das bei schlechtem Kontakt bei Langsamfahrt oder Beschleunigen/ Abbremsen eine Lok gegen die andere arbeitet. Das hat aber nichts mit den Decodern zutun, sondern nur weil eine noch mit Spannung versorgt wird und die andere nicht.
Zitat von KBS971 im Beitrag #7Wenn es zu Kontaktproblemen kommt, ist es eher so, dass nach einem Kuppelvorgang kein Kontakt besteht oder bricht dieser sporadisch kurz ab? Ersteres wäre ein Problem, da ich die Verbindung nur im Falle schlechten Kontakts am Gleis benötige.
Ich setze die Viessmann-Kupplungen überall zwischen beleuchteten Personenwagen ein. Gerade die 1:100-FLM-Personenwagen mit ihrer Stromabnahme an je nur einer Achse neigen zum Flackern, und mit den stromführenden Kupplungen hat das dauerhaft ein Ende. Falls es Abbrüche gibt, sind sie nur sporadisch und kurzfristig (b spw. in einr Weiche).