ich habe eine Märklin SBB 4/4 3328 mit Dual-LEDs weiß/rot ausgerüstet. Nun scheint aber im Führerstantd ein wenig das Licht vom Lichtleiter durch. Ich meine bei einer Umbaubeschreibung gelesen zu haben, dass mit einem Schwarzen Edding alles gefärbt werden kann, wo kein Licht abstahlen soll. In anderen Beiträgen habe ich aber gelesen, dass das auf gar keinen Fall gemacht werden darf, weil sonst niXs mehr leuchtet. Man sollte mit ALU Klebefolie arbeiten. Das verstehe ich nicht, weil es doch ummantelte, flexible Lichtleiter gibt, die auf einer Seite die Lichtquelle und auf der anderen Seite den Lichtaustritt haben. Könnt Ihr mir da "Licht ins Dunkel" bringen?
da müssen wir uns zunächst einmal Gedanken machen, wie ein Lichtleiter funktioniert. Das Licht wird auf der einen Seite in den Lichtleiter eingestrahlt, und dass nicht gerichtet wie bei einem Laser, sondern kugelförmig abstrahlend von der Lichtquelle. Will sagen, das Licht wird irgendwann auf die Außenseite des Lichtstabes treffen und wird dort reflektiert. Dann geht es zurück in die Mitte des Lichtleiters, trifft wieder auf die Grenzfläche, wird wieder reflektiert usw. bis es zum Lichtaustritt kommt. Soweit, so schön. Wichtig ist jetzt aber was physikalisch an der Grenzfläche bei der Reflektion passiert. Das Licht wird nicht zu 100% an der direkten Grenzfläche reflektiert, sondern dringt auch noch wenige Mikrometer in den Raum dahinter ein und wird dort umgelenkt. Wenn da jetzt ein schwarzer Belag ist, dann wird das Licht "verschluckt" und kann nicht mehr reflektiert werden. Wird allerdings eine Spiegelfläche (Alufolie) dem Licht angeboten, so wird das Licht wirklich wieder zurück reflektiert, tritt wieder in den Lichtleiter ein und kann weiter geleitet werden. Wie gesagt, das sind physikalische Vorgänge, die sich im my-Bereich außerhalb des Lichtleiters abspielen.
da müssen wir uns zunächst einmal Gedanken machen, wie ein Lichtleiter funktioniert. Das Licht wird auf der einen Seite in den Lichtleiter eingestrahlt, und dass nicht gerichtet wie bei einem Laser, sondern kugelförmig abstrahlend von der Lichtquelle. Will sagen, das Licht wird irgendwann auf die Außenseite des Lichtstabes treffen und wird dort reflektiert. Dann geht es zurück in die Mitte des Lichtleiters, trifft wieder auf die Grenzfläche, wird wieder reflektiert usw. bis es zum Lichtaustritt kommt. Soweit, so schön. Wichtig ist jetzt aber was physikalisch an der Grenzfläche bei der Reflektion passiert. Das Licht wird nicht zu 100% an der direkten Grenzfläche reflektiert, sondern dringt auch noch wenige Mikrometer in den Raum dahinter ein und wird dort umgelenkt. Wenn da jetzt ein schwarzer Belag ist, dann wird das Licht "verschluckt" und kann nicht mehr reflektiert werden. Wird allerdings eine Spiegelfläche (Alufolie) dem Licht angeboten, so wird das Licht wirklich wieder zurück reflektiert, tritt wieder in den Lichtleiter ein und kann weiter geleitet werden. Wie gesagt, das sind physikalische Vorgänge, die sich im my-Bereich außerhalb des Lichtleiters abspielen.
Gruß Martin
Hi Rüdiger, hi Martin,
und die Praxis bestätigt sie Theorie:
Ich hatte mal Lichtleiter schwarz angemalt, um unerwünschten Lichtaustritt zu vermeiden - der gewünschte Effekt war zwar gegeben, nur es gab jetzt auch fast kein Licht mehr an der gewünschten Lichtaustrittsstelle
die Lok Nr. 3328 ist aber eine Re 4/4 - IV der SBB, nur zur Richtigstellung.
Auch ich habe das Umwickeln mit Alu Folie mehrfach angewendet, in den Modellen der SBB Re 4/4 und der Ae 6/6, hier tritt der gewünschte Effekt ein, dass das Licht dort ankommt, wo es hin soll.
bitte nur normale Haushalt-Alufolie OHNE Kleber-Beschichtung verwenden, denn auch der Kleber greift ganz wenig die glatte Oberfläche des Lichtleiters an und verhindert dann dort die "interne" Reflexion des Lichtes. Einfach die Alufolie drum wickeln und diese an sich selbst mit Tesafilm o.ä. sichern.
Also grundsätzlich bitte die Oberfläche = Reflexionsfläche nicht verändern.