habe mir eine gebrauchte BR 151 Art. 37431 zugelegt (vom gewerblichen Händler mit Rückgaberecht). Ein schönes Modell im optischen Topzustand. Die Lok läuft mit HLA seidenweich, aber nach ca. 5 Betriebsminuten fängt sie leicht an zu stottern. Habe die Radsätze, Achsen und Masseaufnahme im Drehgestell gereinigt, falls es mit der Stromabnahme zu tun hat. Hat aber leider nix gebracht. Wenn die Lok einige Zeit außer Betrieb ist und neu gestartet wird, geht das Spielchen wieder los. Zu Anfang läuft sie perfekt, auch im Langsamfahrbereich. Nach einigen Minuten fängt sie wieder leicht an zu stottern. Was könnte die Ursache sein ? Decoder 6090, oder evtl. der Motor ? Möchte die Lok ungern zurückgeben. Am liebsten hätte ich eine neue 151 Art. 39132 gekauft, aber der Preisunterschied von 140 zu 400 Euro ist schon heftig. Im Vergleich ist der optische Eindruck bei der neuen 151 nicht gravierend besser. Die Einsicht zur Motorraumeinrichtung gefällt mir bei der alten Version deutlich besser. Lohnt es vielleicht, noch in einen Sounddecoder zu investieren ?
Hallo, eine so alte Lok, auch wenn sie unbenutzt ist, benötigt eine Wartung, also Kollektorspalten reinigen, Getriebe reinigen und anschließend sparsam mit Märklin Öl ölen. Die Ankerlager müssen ebenfalls sparsam geölt werden (siehe Betriebsanleitung). Ein Sounddecoder lohnt sich bei dieser robusten BR 151 meiner Meinung nach sehr, allerdings ist es wie so oft eine individuelle Entscheidung. Optisch aufwerten kann man die alte BR 151 mit den Sommerfeldt Stromabnehmern 888: https://www.sommerfeldt.de/de/h0-scheren...r-paar-888.html
Ist es dir möglich den Motor (Antriebsblock) ohne angeschlossenen Decoder, ablöten zu testen. Idealerweise mit einem Labornetzteil mit Stromanzeige, ansonsten z. B. mit einer 9V Blockbatterie oder einem entsprechenden Batteriepack. Auch möglichst mit Strommessung. Vorher noch alles wirklich sauber machen (Kollektorspalten nicht vergessen).
Wenn da der Motor ohne Murren länger läuft liegt es entweder am Decoder oder Stromabnahme. Wobei die 609xx Decoder sehr robust sind, aber inzwischen doch recht alt.
Etwas Stochern im Nebel: Was vielleicht auch helfen könnte, die DIP-Schalter des Decoder ein paar mal hin und her bewegen, auch den Umschalter Schleifer-Oberleitung.
vielen Dank für eure Tips und Unterstützung. Habe den Motor noch mal gereinigt und Kollektorspalten geputzt. Der Decoder war wohl die Ursache.... Hatte mir letztes Jahr schon mal einen mSD3 auf Halde gelegt (sollte eigentlich in einen Dampfer) und dazu einen Decoder-Programmer 60971 zugelegt. Gestern Abend habe ich dann den Umbau gemacht und der schönen 151 einen mSD3 verpasst, das ging wirklich flott u. hat Spaß gemacht. Das Preis-Leistungsverhältnis vom Decoder incl. Schnittstelle ist nach meiner Meinung gut, hat 77 Euronen gekostet. Habe das Soundprojekt der neuen 151 Art. 39132 aufgespielt und bin nun rundum zufrieden Die schicken Sommerfeldt-Stromabnehmer werde ich der Lok dann wohl auch noch gönnen.
Zur BR 151 der DB habe ich eine Frage bez. Umbau zu digital an euch:
Reicht es, wenn ich für dieses Modell einenn HLA von Märklin einbaue und dazu einen LoPi? Ich habe das schon mal mit einer 3050 (SBB Gotthardlok) gemacht, da hat das wunderbar funktioniert. Ist das bei der BR 151 auch so, oder muss ich wirklich eine 21-Schnittstelle einbauen? Ich brauche keinen Sound, eigentlich nur Licht und Fahreigenschaften.
Vielleicht kann und möchte mir jemand eine kurze Rückmeldung geben?
Zitat von Johnnycool im Beitrag #7Hallo liebe Modellbahner
Zur BR 151 der DB habe ich eine Frage bez. Umbau zu digital an euch:
Reicht es, wenn ich für dieses Modell einenn HLA von Märklin einbaue und dazu einen LoPi? Ich habe das schon mal mit einer 3050 (SBB Gotthardlok) gemacht, da hat das wunderbar funktioniert. Ist das bei der BR 151 auch so, oder muss ich wirklich eine 21-Schnittstelle einbauen? Ich brauche keinen Sound, eigentlich nur Licht und Fahreigenschaften.
Vielleicht kann und möchte mir jemand eine kurze Rückmeldung geben?
Vielen Euch und beste Grüsse
Peter
Hi Peter,
Klar reicht das - ABER mit dem Einbau einer Schnittstellenplatine erleichterst du dir das leben. Bei Wartungen kann man den Dekoder abstecken, um „sorgenfreier“ zu arbeiten, bei Störungen kann man schnell feststellen, ob bestimmte Fehler von der Lok (Beleuchtung, Motor, etc) ausgehen, oder ob der Dekoder selbst der Verursacher ist.
Weitere Gründe für eine Schnittstelle in der Lok sind spätere Ergänzungen oder Umbauten, die dann einfacher zu realisieren sind.
Ich werde - da noch etwas Anfänger - zuerst nur mit dem Decoder versuchen, anschl. dann aber mal mit einer Schnittstelle versuchen. Da muss ich mich zuesrt einlesen, wie das mit dem Anschliessen etc... geht. Mir tut sich ein unendlich grosser Wissensraum auf, und ich habe das gefühl, immer neuen Infos nachrennen zu müssen.
Denke das dürfte euch manchmal auch so gehen. :-) Aber es bereitet eben doch Freude.
Zitat von Johnnycool im Beitrag #9Vielen Dank für deine INfo , Michael!
Ich werde - da noch etwas Anfänger - zuerst nur mit dem Decoder versuchen, anschl. dann aber mal mit einer Schnittstelle versuchen. Da muss ich mich zuesrt einlesen, wie das mit dem Anschliessen etc... geht. Mir tut sich ein unendlich grosser Wissensraum auf, und ich habe das gefühl, immer neuen Infos nachrennen zu müssen.
Denke das dürfte euch manchmal auch so gehen. :-) Aber es bereitet eben doch Freude.
Liebe Grüsse
Peter
Hi Peter,
der Einbau einer Schnittstelle ist der selbe Aufwand, wie der Einbau eines Dekoders - und wird auch genau so angeschlossen.
Ein Tipp von mir : Nutze den Märklin Dekoder 60972, dort ist zum quasi gleichen preis wie der ESU Dekoder die Schnittstellenplatine samt Halterung direkt dabei. Und es passt in beinahe jede analoge Märklin Lok!