Guten Morgen, ein guter Lenz Standard+ V2 kostet knapp 20€, selbst ein Zimo ohne Sound gibt es für 27€.
Aber die günstigsten Sounddecoder fangen bei rund 90€ an (3-5 facher Preis) - der Unterschied sind nur ein paar weitere Transistoren, etc.
Warum ist das so? Liegt ein Oligopol vor, dass die Preise künstlich hoch hält? Warum dann nicht auch bei den Standarddecodern? Liegt es an Patenten (20 Jahre Laufzeit), die für Standarddecoder nicht mehr gelten?
Oder liegt es daran, dass Sounddecoder noch so frisch entwickelt sind, die Entwicklung noch nicht abbezahlt ist?
Erwartet ihr, dass die Preise für Sounddecoder stark fallen werden oder aber deutliche Qualitätsschritte erwartbar sind?
Hintergrund der Frage ist auch, dass bei mir noch rund 10 Loks auf Sound warten - ist nicht dringend und wenn es in ein paar Jahren nur 500 statt jetzt 1000€ kostet…
Was ist der Unterschied zwischen Sounddecoder und Decoder ? Sound !!!!
Wie wird er hergestellt ? Künstlich oder an Original Lokomotiven ? beides möglich Braucht man Menschen und technisches Equipment dazu ? Jaaaa
Das bedeutet jeder Soundhersteller muss Zeit und Geld investieren um nur ein Projekt erstellen zu können. Dazu werden Personen benötigt die sich mit der Materie Sounderstellung auskennen, bzw. eine Ausbildung dazu abgeschlossen haben. Wenn es noch Originallokomotiven gibt müssen evtl. die Besitzer und Unternehmen um Erlaubnis gefragt werden ob auch Tonaufnahmen vom Inneren der Lok gemacht werden dürfen, bzw. muss unter Umständen ein Entgelt entrichtet werden. Danach müssen die Soundaufnahmen in einem Tonstudio bearbeitet werden.
Wenn Du das alles ehrenamtlich für einen Soundhersteller machen möchtest und es auch noch ein professionelles Endergebnis des Sounds gibt, könnte man in deine "Wunschpreisregionen"kommen.
persönliche Bemerkungen:
Bei ESU werden z.B. alle Soundprojekte kostenlos zur Verfügung gestellt. Man hat also die Möglichkeit auf einem Decoder unterschiedliche Soundprojekte nacheinander aufzuspielen / zu testen. Wenn man die Decoder günstiger machen würde, müsste jedes Soundprojekt kostenpflichtig, bzw. nur auf einem Decoder installiert sein. Jedes weitere Soundprojekt würde extra kosten. Da es von Soundprojekten auch unregelmäßig Update's (Verbesserungen) gibt, wäre auch jedes Update kostenpflichtig.
Mit modellbahnerischen Grüssen sledge
P.S. Ich weiß nicht alles, aber meine Bücher und Hefte
auf der Homepage der bekannten Sounddekoderhersteller gibt es ganz viele Sounds zum freien Download. Dahinter steckt viel Arbeit, die keiner umsonst gemacht hat.
Na ja, nehme ich einen Lokpilot 5, so kostet der je nach Händler zwischen ca. 32 - 40 Euo. Beim Loksound 5 sind es ca. 90 - 110 Euro. Der Loksound Fx kostet ca. 65 - 80 Euro.
Der Mehrpreis wird sich sicherlich nicht nur über die zusätzlichen Bauteile ergeben. Hier spielt sicherlich auch die Menge der verkauften Decoder sowie die Kosten für kostenlos angebotenen Soundprojekte eine Rolle, die ja auch irgendwie berücksichtigt werden müssen.
Daß die Preise zukünftig runter gehen werden halte ich für unwahrscheinlich. Die wesentliche Preissteigerung ergab sich während der Corona-Zeit mit dem Mangel an verfügbaren Chips. Vor Corona konnte ich beispielsweise einen D&H SD16A-4 für unschlagbare 64 Euro bei Modellbahnshop Lippe kaufen (2. Generation), nach Corona kostet das Teil mindestens 85 Euro (Generation 3), eher sogar etwas mehr. Und war lange Zeit nicht lieferbar.
Bei ESU sind die Preise hingegen relativ stabil geblieben. Vielleicht 10 % Erhöhung.
Alle Angaben für Leerdecoder. Das Sound aufspielen kostet i. d. R. auch noch etwas, zumindest bei den günstigeren Angeboten. Macht man das selbst, kommt man um einen Programmer nicht herum. Der kostet halt auch nochmal zwischen ca. 70 Euro und ca. 200 Euro, je nach Fabrikat. Und die Lautsprecher die zum Einsatz kommen kosten auch nochmal zwischen 7 Euro - 20 Euro. Die standardmäßig beiliegenden LS taugen bei ESU nichts. Sie sind zumindest weit unterhalb der Möglichkeiten die der Decoder bietet.
Deine Hoffnung, daß die Preise zukünftig sinken werden kann ich nicht teilen. Und schon gar nicht die als Beispiel genannten 50 %. Also warten bringt m. E. nichts, es wird vermutlich eher teurer werden. Allerdings kann man etwas intensiver suchen und findet dann bspw. einen Loksound 5 nicht für 95 Euro, sondern auch für 85 Euro. Wenn einem die angebotenen Schnittstellen ausreichen. Man muß halt ein bißchen suchen. Die günstigeren stehe nicht unbedingt an oberster Stelle in der Suchliste.
Also ihr glaubt eher, weil alles noch so frisch entwickelt und noch nicht abbezahlt ist?
Klar, nicht nur Decoder entwickeln kostet Geld - auch die Sounds. Aber irgendwann sollten die paar 1000 €, die notwendig waren, um zB den 218 Sound zu digitalisieren, doch über Soubddecoder Verkäufe abbezahlt sein.
Geht sogar recht schnell - bei angenommen 2000€ für die Sounddigitalisierung und 60€ Unterschied zwischen Sound und Nichtsoundecoder müsste man den nur gut 30 mal verkaufen… Ich hab zwar keine Zahlen, würde aber vermuten, dass in den letzten Jahren schon mehr als 30 Modellbahner Sound in ihre 218er eingebaut haben ;)
Das ist halt Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage. Warum billiger verkaufen, wenn der Markt das hergibt.
Die Verkaufspreise basieren auf einer Preiskalkulation, bei der nur teilweise die Materialkosten eingehen. Entscheidender sind die Fertigungs-/Lohnkosten und die Vertriebskosten. Darauf noch Allgemeinkosten und Marge und schon hast Du den Preis den das Teil beim Hersteller kostet. Der Händler schlägt seinen Teil halt auch noch drauf, Lagerkosten, Miete, Personalkosten, Vertriebskosten, Verwaltungskosten und auch nochmal Marge.
Das ist ganz normal und hat nix mit Monopol zu tun. Das es ja auch nicht gibt, wir haben ja durchaus die Wahl. Aber es ist vermutlich wie beim Sprit, man schaut halt schon mal was der andere so macht.
ganz grundsätzlich regeln in unserem Wirtschaftssystem Angebot und Nachfrage die Preise, die echten Kosten müssen natürlich eingepreist sein (sonst wirds ein Konkurs), sind aber sicher nicht entscheidend für den Endpreis. Und die Kosten steigen ständig und weltweit, egal ob für Rohstoffe, Energie, Löhne usw., da ist schon von daher nicht mit sinkenden Preisen zu rechnen.
Solange Soundfreunde die aufgerufenen Preise zahlen, wäre jedes Unternehmen einfach nur dumm, wenn es dennoch die Preise senken würde.
Deine Rechnung ist aber auch noch inhaltlich falsch, denn im Mehrpreis steckt ja nicht nur die Soundentwicklung, sondern auch der deutlich aufwendigere Decoder selbst. Vergleiche mal rein optisch einen Nicht-Sound- mit einem Sounddecoder, da braucht es kein Fachwissen um zu sehen, dass auf dem Sounddecoder wesentlich mehr verbaut ist.
Neben der zusätzlichen Hardware bei Sounddekodern kommt der deutliche Mehraufwand bei der Entwicklung der Firmware, also nicht nur der Soundprojekte mit hinzu. Da ist auch wesentlich mehr Dynamik drin als bei dem was zum reinen Fahren nötig ist, vor allem bei den ständig steigenden Anforderungen. Und auch die Hardware ist zwangsläufig deutlich komplexer. Neben den zusätzlichen Chips halt auch deutlich leistungsfähigere Prozessoren, ggf. ein Flachspeicher für Sounds und natürlich eine Endstufe etc. Das ganze macht dann eine Multilayerplatine nötig... Alles in allem dürfte die nackte Hardware schon etwas das 2-4fache eines reinen Fahrdekoders kosten. Grob über den Daumen dürfte die Hardware eines LS5 ca. 20,-€ kosten, ohne Entwicklung oder Firmware, nur die fertige und getestete Platine.
Hallo, schaut nur mal auf eure Löhne, Gehälter, Pensionen oder Renten. Das muss alles über Produkte und/oder Dienstleistungen erwirtschaftet werden.
Schon Henry Ford formulierte das so (deutsche Übersetzung): "Nicht der Arbeitgeber bezahlt den Lohn, sondern das Produkt. Der Arbeitgeber verwaltet nur das Geld."
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
Zitat von JoWild im Beitrag #10Hallo, schaut nur mal auf eure Löhne, Gehälter, Pensionen oder Renten. Das muss alles über Produkte und/oder Dienstleistungen erwirtschaftet werden.
Schon Henry Ford formulierte das so (deutsche Übersetzung): "Nicht der Arbeitgeber bezahlt den Lohn, sondern das Produkt. Der Arbeitgeber verwaltet nur das Geld."
Das ist sicherlich richtig, erklärt aber nicht zwingendermaßen den fast dreifachen Preis der Sounddecoder.
Wir kennen die Kalkulation nicht und können nur mutmaßen. Aber es ist wie es ist und es ist nicht zu erwarten, daß die Preise runter gehen werden. Außer man such nach günstigen Angeboten und sorgt somit für Wettbewerb unter den Händlern. Was aber auch nicht immer fair ist, wenn man nur die Preise miteinander vergleicht. Einige die mehr bieten als nur Kisten zu versenden, werden dabei auf der Strecke bleiben. Das muß halt jeder berücksichtigen und für sich dann selbst beantworten wie er damit umgehen möchte.
Genau, Niemand will umsonst arbeiten, Arbeitszeit ist heutzutage in jeder Branche der größte Kostenfaktor. Sowohl die Entwicklung der Decoderhardware, die Softwareentwicklung, Fehlersuche/Produktpflege, Sounderstellung, nicht zuletzt das von einigen Herstellern und Händlern angebotene Aufspielen von Sounds ohne Aufpreis, wenn Decoder bei ihnen gekauft werden, oft kostenloser Versand, all das will finanziert sein und in Zeiten der Inflation steigen die Lohnansprüche. Fachkräfte wachsen nicht mehr auf Bäumen, sie lassen sich oft genug ob der Drohung "Dann gehe ich zu XY, die zahlen mehr" nur noch mit Lohnsteigerungen halten.
Zitat von tomas3000 im Beitrag #5 Klar, nicht nur Decoder entwickeln kostet Geld - auch die Sounds. Aber irgendwann sollten die paar 1000 €, die notwendig waren, um zB den 218 Sound zu digitalisieren, doch über Soubddecoder Verkäufe abbezahlt sein.
Geht sogar recht schnell - bei angenommen 2000€ für die Sounddigitalisierung und 60€ Unterschied zwischen Sound und Nichtsoundecoder müsste man den nur gut 30 mal verkaufen… Ich hab zwar keine Zahlen, würde aber vermuten, dass in den letzten Jahren schon mehr als 30 Modellbahner Sound in ihre 218er eingebaut haben ;)
Warum also immer noch so teuer?
Hallo
Ich glaube nicht, dass man pro Sound 2000Euro Entwicklungskosten hat. Da müssen 1-2 Leute je nach Standort der Lok rausrücken, mit der entsprechenden Ausrüstung, die Tonaufnahmen machen, diese bearbeiten und zusammenschneiden und für den jeweiligen Dekoder anpassen.
Da steckt viel Arbeit dahinter. Wenn man dann noch bedenkt, dass z.B ESU hunderte von Soundfiles anbietet, kommt einiges zusammen.
Und natürlich steckt auch ein Markt dahinter. Wer denkt, dass eine 2000 Euro Gucci Tasche diese Summe auch nur ansatzweise wert ist, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann 😅. Es gibt halt genug Deppen, die für 50 Euro Herstellungskosten 40 mal so viel hinblättern.
Ja, ich hab ein bisserl vereinfacht um die Dimensionen zu verdeutlichen. Die paar weiteren Elektronikbauteile eines mehrere Jahre alten Chips sollten es nicht ausmachen. Ich bekomme 32GB USB Sticks als Werbegeschenk, da sollten die paar 100MB nix kosten..
Vertrieb, Logistik, Verkauf, Marketing, etc. fällt bei den normalen Decodern auch an - rechtfertigt also nicht den Mehrpreis.
Bleiben nur die Entwicklungskosten für Decoder und Sound. Und die Soundaufnahme ist vermutlich vernachlässigbar (siehe 218er Beispiel weiter oben).
Die technischen Entwicklungskosten kann ich tatsächlich nicht einschätzen. Aber davon ausgehend, dass ich als Unternehmen einen Return auf mein Investment in absehbaren Zeitspannen (im sonstigen Elektronikbereich 3-5 Jahre, eher kürzer werdend) plane, sollten die meisten aktuellen Sounddecoder (die ja schon ein paar Jahre auf dem Markt sind) für die Hersteller bereits „abbezahlt“ sein.
Möglich, dass die nun anfallenden Gewinne für die Entwicklung neuerer Sounddecoder verwendet werden. Aber was, liebe Forenteilnehmer, fehlt heute noch?
Mir drängt sich da eher der Verdacht auf, dass man hier einfach die Zahlungsbereitschaft abschöpft - vollkommen legitim, ich bin selber Unternehmer - und wie ich aus den meisten Kommentaren herauslese, auch vollkommen akzeptiert.
Zitat von tomas3000 im Beitrag #15 Mir drängt sich da eher der Verdacht auf, dass man hier einfach die Zahlungsbereitschaft abschöpft - vollkommen legitim, ich bin selber Unternehmer - und wie ich aus den meisten Kommentaren herauslese, auch vollkommen akzeptiert.
So isses.
Was wäre denn Dein Vorschlag? Eine Großdemo für niedrigere Preise bei Sounddecodern. Da gibt es mittlerweile viel mehr und viel wichtigeres für das man eigentlich auf die Straße gehen müsste.
Es ist wie der berühmte Ein- und Ausschaltknopf. Man muß die Teile ja nicht kaufen, das wäre konsequent. Was ich an manchen Stellen rund um die Modellbahn auch bin. Halt nicht bei den Sounddecodern. Aber auch hier gibt es eine für mich obere Schmerzgrenze. Sagen wir mal 100 Euro. Aber das wissen auch die Hersteller (allgemein gesprochen), deswegen denke ich, daß die Preise im Laufe der nächsten Jahre auch nicht allzu sehr ansteigen. Aber auch nicht niedriger werden. Es sei denn der Absatz geht merklich runter.
@Flo_85 Zum Glück nutzen die Decoderhersteller den Weltmarkt und kaufen bspw auch Handykomponenten ein - profitieren also von deren hohen Stückzahlen…
@Draisine Ja, gibt tatsächlich wichtigeres für Grossdemos. Aber nachdem es ja mindestens 4-5 größere Sounddecoder Hersteller gibt (ESU, Zimo, D&H, Piko, …?), die ja bis auf Piko bald alle die Entwicklung abbezahlt haben, müsste der Wettbewerb vielleicht doch bald funktionieren. Vielleicht wenn noch ein paar mehr Modellbahner Ihren Kauf auf diese Hoffnung etwas zurückstellen? (Haha, ähnlicher Gedanke - hatte Deine Editierung noch nicht gelesen)
Und was ist eigentlich mit anderen Ländern? Können wir nur in Deutschland und Österreich gut Sounddecoder entwickeln? Kaufen die Asiaten und Amerikaner hier alle bei uns ein?
Natürlich sind Sounddecoder derzeit ein Produkt bei der die "Intellectual Property" einen vergleichsweise großen Teil der Preises ausmacht! Der zusätzlich Speicher für den Sound und die Auswahl eines uC mit einem einigermaßen potenten DSP (Digitaler Signal Prozessor) macht vielleicht 5-10 $, gegenüber einem reinen Lokdecoder, aus.
Die Preise werden anfangen sich zu bewegen, wenn 1-2 Neueinsteiger, in diesen Markt, ein ernsthaftes Angebot zu einem günstigeren Preis haben! In den vergangenen 5 Jahren habe ich zwei Mal so eine Ankündigung, in meinen Ohren, vernommen. Einmal hat der Importeur des sog. "Appel Decoders" versprochen "sehr bald" (das war vor 5 Jahren) den Markt mit günstigen Soundecodern zu überfluten, für die es ganz viele qualitativ hochwertige Sounds gibt. Und dann hat ein Herr D., von Decoderwerk, vor ungefähr 3 Jahren auch sowas postuliert.
Hat hier jemand so einen Appel-Sounddecoder oder einen (zumindest einen Prototypen, denn auf der Webseite gibt es nur das SUSI Modul von Dietz) von Decoderwerk? Oder von einem anderen neuen Player? Wenn nein, worüber reden wir dann überhaupt?
und die Konstruktion der Fertigungszeichnung incl. Herstellung der Spritzgussformen keinen Kostenfaktor darstellen. Die Formen ewig halten und Zusammenbau und Lackierung sich von selbst erledigt. Volker
Zitat von tomas3000 im Beitrag #1dass Sounddecoder noch so frisch entwickelt sind, die Entwicklung noch nicht abbezahlt ist?
Was ist an 26 Jahre Sounddecoder frisch ?
Zitat von tomas3000 im Beitrag #18alle die Entwicklung abbezahlt haben,
Als Unternehmer müßteste du wissen, das das Geldverdienen erst danach anfängt. Golf VIII ist die Entwicklung auch abbezahlt, und, wird der jetzt verschenkt? Und Entwicklungskosten liegen auch seeehr deutlich über deinen Vorstellungen
Und noch ein Beispiel, in der Gastronomie rechnet man mit 3,5 bis 4 fachen des Wareneinsatzes, um ein Restaurant gewinnbringent betreiben zu können, und das ist in anderen Branchen nicht wirklich anders.
Ich kann es nur immer wieder sagen: Wenn es so einfach wäre bzw. sich damit so viel Geld verdienen lassen würde, gäbe es schon irgendwo wen, der es günstiger macht und anbietet. Genau die Leute, die eine solche Kalkulation aufmachen, wundern sich später dass es zu den Produkten keinen Service, keine Updates, etc. gibt.
Ich kenne es aus unserer örtlichen Brauerei. Die Vereine in den Nachbarorten wechseln die Biersorte, weil der große Hersteller aus dem anderen Ende des Sauerlandes es ja viel billiger anbietet. Aber halt... warum haben wir dieses Jahr keine Kühlwagen, keine Tische und Bänke und niemanden, der den leer gesoffenen Kühlwagen auch am Samstag Abend um 23:50 uhr noch wieder auffüllt? Komisch...
P.S.: Wenn jemand davon ausgeht, dass er auch nur annähernd mit 1000€ für die Originalaufnahmen zu einer Lok hin kommt, muss ich leider sagen, dass da Einiges nicht bedacht wurde. Ich würde mal vermuten die 1000€ gehen schon alleine für die Nebenkosten der Reise drauf, davon hat man noch nichts im Mikro, geschweige denn geschnitten, etc. Ich fürchte man kommt mit 10x so viel Geld nicht hin. Die Chinesen hätten es schon lange nachgebaut / kopiert... wahrscheinlich sind die "Neben"-Kosten auch denen zu hoch...