RE: Reaktivierung eines Moduls

#51 von Gelöschtes Mitglied , 28.05.2025 14:38

Mahlzeit,

Zitat von tommynorden im Beitrag #49
Mich würde noch interessieren, ob Du schon ein paar Versuche gemacht hast bezüglich Kurventauglichkeit und Kupplungsverhalten. Wie viele Wagen lassen sich so kuppeln, ehe die Massenträgheit sie trennt. Sind 10 lange Personenwagen so möglich? Oder auch 15 Güterwagen?


So viele Tests konnte ich bisher nicht machen. Aber ein paar Erfahrungen kann ich schon mal weitergeben:
1. Kuppeln geht auch in der Kurve, sofern die Kurve nicht zu stark ist. Also im Bereich realer Kurvenradien.
2. Die Puffer sind bei fast allen Modellen zu kurz, d.h. im geschobenen Zustand schieben die Wagen doch über die Kupplung anstatt über die Puffer. Inwiefern das problematisch wird kann ich noch nicht beurteilen.
3. Mangels Waggons in ausreichender Zahl habe ich mal etwas kräftiger dran gezogen, die mit Sekundenkleber im Bohrloch fixierten Kupplungen haben gehalten. Gefühlt würde ich sagen dass da reale Zuglängen möglich sind. Es bricht und verbiegt auch nix.
4. Das Kuppeln und abkuppeln erfordert doch einiges an Geschick, mittels starkem Magneten muss die Kupplungslasche direkt über den Haken gebracht werden. Das braucht einiges an Übung, macht aber dann wenn es klappt richtig Spaß.
5. Personenwagen die eine Kupplungskulisse haben müssen umgebaut werden, da die Kupplung am Wagen und nicht am Drehgestell sitzt.

Demnach ist das System nur zu verwenden wenn man bereit ist einiges umzubauen und auch die entsprechenden Radien legen kann.

Werde fortlaufend berichten wie es läuft und was die Vor und Nachteile sind.

Cheers Christian


scabaNga, Enztalbahner und Taunusbahner haben sich bedankt!

RE: Reaktivierung eines Moduls

#52 von Gelöschtes Mitglied , 28.05.2025 14:41

Zitat von reinout im Beitrag #50
Gibt es schon gedanken wie die Oberleitung über Segmentgrenzen hinweg gebaut werden kann?


Angedacht ist, das Ende als zwei Schleifen zu bilden, welche dann in die leicht gebogenen Ausleger eingehakt werden. Da der Faden ja ein klein wenig Spannung hat könnte das halten. Werde das bei Gelegenheit testen ob das auch in der Praxis funktioniert.

Cheers Christian


dlok, SupmaKni, reinout und Enztalbahner haben sich bedankt!

RE: Reaktivierung eines Moduls

#53 von Andreas_1967 , 09.06.2025 10:00

Hallo Christian,

ich bin heute zufällig auf deinen Modulbericht gestoßen und muss sagen das .

Die Brücke gefällt mir wahnsinnig gut. Sehr filigran gearbeitet. Klasse.
Auch deine Gebäude-Selbstbauten sehen ohne Laser sehr gut aus.

Beim Laser verbringst du die meiste Zeit vor dem Computer mit dem Konstruieren und siehst nichts vom Ergebnis.
Anders bei der herkömmlichen Bauweise. Hier entsteht das Gebäude langsam und du siehst sofort den Fortschritt.
Oder auch eventuelle auftretende Fehler oder Unstimmigkeiten.
Bei den Laser-Konstruktion erkennst du Fehler meist erst beim endgültigen Zusammenbau.
Dann nervt es schon, wenn Bauteile nicht zueinander passen wollen.

Ich finde deine Ergebnisse sehr gut gelungen und werde den Baufortschritt weiter beobachten.

Dazu habe ich noch eine Frage, die vielleicht auch andere N-Bahner interessieren könnte:
Du machst die Regenrinnen aus Messing-Halbrundrohren.
Welchen Durchmesser verwendest du dafür? Ich schätze mal 1,5 mm oder sind das 1,0 mm?
Wie klebst Du die Profile dann unter das Dach, direkt oder lötest du auch noch ein paar „Rinnenhalter“ an die du dann anklebst?

Ich hatte bisher 1,5 mm Halbrundprofile von Evergreen verwendet.
Da hat man zwar keine Rinne, aber für die Gebäude im Hintergrund reicht das meiner Meinung nach aus.
Aber im Vordergrund brauche ich was filigraneres.
Vielleicht magst du ja dazu nochmal was berichten.


Viele Grüße.
Andreas

neu im Bau: Segmentanlage "Lenningen-Ost": Durchgangsbahnhof in Anlehnung an den Bahnhof Oberlenningen (Teckbahn) mit Anschluss der Papierfabrik, Epoche 5+6

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RE: Reaktivierung eines Moduls

#54 von Gelöschtes Mitglied , 09.06.2025 12:53

Hallo Andreas,

Zitat von Andreas_1967 im Beitrag #53
Welchen Durchmesser verwendest du dafür? Ich schätze mal 1,5 mm oder sind das 1,0 mm?
Wie klebst Du die Profile dann unter das Dach, direkt oder lötest du auch noch ein paar „Rinnenhalter“ an die du dann anklebst?


Da hast du richtig geschätzt. 1,5mm Durchmesser. Ich klebe die mit Sekundenkleber direkt an das Dach. Halter hatte ich mal probiert, das ist aber dann doch zu aufwändig im Vergleich zum Effekt.

Grüße Christian


Andreas_1967, Enztalbahner und Taunusbahner haben sich bedankt!

RE: Reaktivierung eines Moduls

#55 von scabaNga , 03.07.2025 19:52

Hallo Christian,

bin heute eher zufällig über diesen Deinen Bericht gestolpert und kann nur sagen: meine Hochachtung! Was Du da in 1:160 zauberst ist aller Ehren wert! Einfach

Bin gespannt wie's weitergeht, nachdem ja auch schon weitere Module angekündigt sind

Viele Grüße
Mike


5qm U im Bau, ca. 100m Gleislänge, Code 80
RMX7950usb; TC10B3 Gold 32b
Fahren SX1, SX2, DCC; Schalten & Melden SLX
Der Baubericht ist in einem anderen Forum .... 'tschuldigung!
wer's sehen will bitte PN. ACHTUNG: ist noch Holzwüste
Und sollte ein Stummi mal in Kapstadt vorbeischauen -- bitte melden!


 
scabaNga
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Beiträge: 99
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Steuerung Rautenhaus RMX, SX/SX2/DCC, TC10 Gold
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RE: Reaktivierung eines Moduls

#56 von Gelöschtes Mitglied , 05.11.2025 12:57

Mahlzeit,

So die fette Staubschicht mal weg schaufeln...

Zitat von scabaNga im Beitrag #55
bin heute eher zufällig über diesen Deinen Bericht gestolpert und kann nur sagen: meine Hochachtung!


Danke Mike fur dein Lob.

Dies nehme ich mal als Einstieg. Es ist sehr lange nix passiert und tatsächlich muss ich das genze nochmals revidieren. Nachdem ich mit dem Kurort im Keller kurzerhand und eigentlich eher ungeplant eine feste Anlage begonnen hatte, habe ich das Modul einfach stehen lassen. Das hatte aber auch seine Gründe, denn ein paar Fehler haben sich dann doch beim Bau der Brücke eingeschlichen. Zunächst passte das mit dem Fluss nicht so wirklich, die idee diesen zu lassen war nicht zielführend. Die Fundamente der Pfeiler konnen so nicht in der Kurve eines Flusses stehen. Da würde die Strömung Probleme machen. ( Mich stört sowas dann doch )

Dann habe ich die Tragfähigkeit überschätzt. Unter"Last" biegen sich die Gleise zur mitte hin, eine Oberleitungsführung ist quasi nicht möglich. Und irgendwie fand ich die Idee zwar gut aber es hat mich nicht gepackt.

Ich bin kein Mensch der eine Arbeit weiter macht wenn es mir nicht gefällt. Und so habe ich die Häuser kurzerhand auf die Heimanlage verfrachtet. Die Oberleitungsmasten sind ebenfalls anderweitig verbaut.

Allerdings ist das ganze kein Fall für die Tonne, denn ich hab da schon wieder so ein paar Ideen. Lediglich der Fluss und die Brücke werden nochmal ersetzt. Ansonsten baue ich daran immer wieder mal weiter freu mich richtig drauf.

Neben den beiden anderen Projekten wird es thematisch in die deutsche Industrie gehen. Damit hatte ich angefangen mit dem richtigen Modellbau und somit schließt sich der Kreis.

Weiteres wird folgen, aber nicht in der Schlagzahl wie die anderen beiden Projekte die ich dann doch favourisiere.

Cheers Christian


Taunusbahner, scabaNga und Enztalbahner haben sich bedankt!

   

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