wie berichtet bin ich gerade bei meinem V200 Umbauprojekt (Märklin 3021). Gerade bin ich dabei, Platinen herzustellen für die Spitzenbeleuchtung. Diese will ich dann ins Gehäuse kleben. Problem ist nur, dass das Gehäuse der 3021 aus Metall und somit leitend ist.
Daher meine Frage, ob s auskömmlich ist, das Gehäuse von Innen und die Platinen mit Isolierlack - z. B. diesem hier von Weicon Isolierlack einzusprühen, damit sie elektrisch nicht mehr leitend sind? Oder muss noch eine andere Art dier Isolierung her?
Wie macht Ihr es, wenn Platinen direkt auf die Lampenöffnungen in Metallgehäusen geklebt werden sollen?
Ich isoliere da eher die Platinen. Nach Bestückung und Test Lackieren und/oder so mit Spiegelklebeband einkleben. Spiegelklebeband ist doppelseitiges Klebeband mit einer 0,8mm dicken Schaumgummilage. Klebt höllisch und ist unempfindlich bei leichten Unebenheiten. Ziehe bei solchen Loks grundsätzlich vor bedrahtete LEDs zu verwenden, 3 mm zylindrisch und 2 mm Tower-Leds. Die Tower-Leds in Rot diffus für die Rücklichter, die zylindrischen in Warmweiß mit klarem Gehäuse. Schön auf Kontur gefeilt und wieder aufpoliert und bis auf die Stirnseite weiß lackiert sieht das selbst unbeleuchtet sehr gut aus. Da reichlich "Fleisch" vorhanden kann man die notfalls auch im Bereich der Gehäusedurchlässe noch etwas verschlanken. Solche LEDs gibt's z.b. bei Kokologgos Schatzkiste. Bei den Vorwiderständen nicht geizen, im Digitalbetrieb sind die dann mit 47kOhm schon grenzwertig hell. Hier sind bei einer alten Roco E04 Tower-Leds in Warmweiß/Rot verbaut, Vorwiderstände mit 47kOhm bei nur 16V Gleisspannung...