mein Raucheinsatz macht aktuell Probleme. Neulich war ein beißender, chemischer Geruch wahrzunehmen, und der Einsatz hat – von oben betrachtet – sichtbar geglüht. Die Lok wird vorne sehr heiß, und das Dampföl verdampft extrem schnell.
Ich habe daraufhin das Gehäuse entfernt und die Raucheinheit (Modell E335382) außerhalb der Lok getestet – das Teil wird regelrecht knallheiß. Jetzt bin ich auf Fehlersuche.
Am Stecker des Raucheinsatzes befinden sich sechs Kabel. Weiß jemand, wie diese Anschlüsse belegt sind?
Meine Vermutung ist, dass entweder in der Raucheinheit intern etwas durchgebrannt ist oder sie schlichtweg zu viel Strom bekommt. Bevor ich eine neue Einheit kaufe, würde ich das gerne messen.
Du hast 5 Jahre Garantie auf das Ding. Zurückschicken und um Reparatur bitten.
Gruss
Stephan
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Stimmt. Ich habe zwar keinen Kassenzettel. Aber die Lok wurde ja 2022 einmalig produziert. Somit bin ich noch in der 5-Jahres Frist. Ich bringe die Lok morgen bei Märklin vorbei. Ist ja ums´s Eck von mir.
Und wie sieht das mit der 5- Jahre Gewährleistung aus, wenn sich heute jemand die Lok beim Händler kauft ? Wohl nicht bis 2030...Gesetzlich ist das, denke ich, 1 Jahr. Klaus
Zitat von Beardiepoldi im Beitrag #6Und wie sieht das mit der 5- Jahre Gewährleistung aus, wenn sich heute jemand die Lok beim Händler kauft ? Wohl nicht bis 2030...Gesetzlich ist das, denke ich, 1 Jahr. Klaus
Hi Klaus,
Wer dei Begrifflichkeiten durcheinander bringt, hat es nicht leicht!
5 jährige Gewährleistung? Wohl kaum, denn es ist eine Garantie (freiwillige Leistung des Herstellers mit gewissen Vorbedingungen, oder seltener, des Verkäufers).
1 jährige gesetzliche Gewährleistung? Nein, auch nicht, 2 Jahre beträgt (normalerweise) die Dauer der Gewährleistung, gesetzlich verankert, und sie ist grundsätzlich durch den Verkäufer zu erbringen.
Mitgelesen... Das alles beantwortet aber eine Frage nicht: Wie heiß darf der Einsatz werden ? Inwiefern hängt das damit zusammen, dass zB bei Trix (und Märklin) die serienmäßig nachrüstbaren Einsätze vom Decoder her dauerhaft an sind, bei zB ESU aber sicherheitshalber nach xx min. abgeschaltet werden ? Gruß Gert
Zitat von Daheim im Beitrag #8Mitgelesen... Das alles beantwortet aber eine Frage nicht: Wie heiß darf der Einsatz werden ? Inwiefern hängt das damit zusammen, dass zB bei Trix (und Märklin) die serienmäßig nachrüstbaren Einsätze vom Decoder her dauerhaft an sind, bei zB ESU aber sicherheitshalber nach xx min. abgeschaltet werden ? Gruß Gert
Hi Gert,
nur die normalen (Seuthe) Raucheinsätze können dauerhaft eingeschaltet werden.
Die dynamischen Verdampfer werden auch bei Märklin mit einem Timer geschaltet, und arbeiten daher ca. 3 bis 5 Minuten am Stück.
Ich min nicht sicher, aber ich meine die 06 hat einen Dynamischen Verdampfer.
Viele Grüße, Michael
PS: leider hat es mal wieder keine Aufklärung gegeben, wie es ausgegangen ist .......
Hallo, diese Rauchentwickler haben neben dem Heizelement und Ventilator auch einen Temperaturfühler der auch als Füllstandssensor arbeitet. Dieser soll das Heizelement bei fehlender Verdampferflüssigkeit (die im flüssigen Zustand kühlt) abschalten. Entweder ist dieser Sensor oder die getrennt montierte Sensor-/Verdampferelektronik defekt. Ein Kollege hatte bei einer anderen Lok schon mal hier eine defekte Platine gezeigt. Der Weg zu Märklin ist hier der einzig richtige. Volker
Also meine 06 war 2x wegen defektem Verdampfer bei Märklin, einmal hat sich der Verdampfer nicht mehr automatisch abgeschaltet und da hat es nach ca. 15min ordentlich "geglüht". Hab es zufällig bemerkt weil ich Dampföl nachfüllen wollte und von oben in den Kamin geguckt habe.
Zitat von Daheim im Beitrag #13Ich verstehe das so, dass die Märklin Dampfer eine eingebaute Lösung zum automatischen Abschalten haben ?? Ist das irgendwo dokumentiert ?
mein Händler hat mich übrigens bei der Auslieferung darauf hingewiesen, dass nur das Rauchöl von Märklin oder ein entsprechendes Rauchöl auf Alkoholbasis zu verwenden ist. Also nicht ein x-beliebiges auf Öl-Basis verwenden. Da ich grundsätzlich kein Rauchöl verwende, kann ich dies aus praktischen Sicht weder bestätigen noch dementieren.