Hier noch ein Bild von nach dem Austausch
Hier noch ein Bild von nach dem Austausch
| Beiträge: | 97 |
| Registriert am: | 23.04.2024 |
| Ort: | Region Braunschweig |
| Gleise | Märklin C-Gleis, Märklin K-Gleis |
| Spurweite | H0 |
| Steuerung | Märklin Digital control unit (wird auf CS3 plus umgebaut) |
| Stromart | AC, Digital |
... dem Foto nach sieht das eher nach einer Beschädigung aus, nicht nach Zinkpest. "Zinkpest" ist ja eine interkristalline Korrosion, die normalerweise die komplette Schmelze betrifft, in der Regel durch geringe Verunreinigungen, vor allem Blei ... Das sowas nur an einer kleinen Stelle von einem Teil auftritt, ist eher selten. Ist denn hier das Material zerbröselt oder hat es nur "Macken" bzw. die Farbe ist abgegangen? Bei letzterem könnte auch eine Verunreinigung durch Kühlmittel bei der NC-Bearbeitung die Ursache sein, so dass die Farbe schlechter hält und das Material grau anläuft. Auch das ist eher unwahrscheinlich, da die Druckgussteile penibel gereinigt und vor der Lackierung vorbehandelt werden.
Nicht alles, was an einem Druckgussgehäuse kaputtgeht, ist Zinkpest ...
| Beiträge: | 1.094 |
| Registriert am: | 02.08.2020 |
Zitat von Nicowo6785 im Beitrag #25
Meine Märklin BR012 Artikelnummer 3710 hatte auch am Gehäuse Zinkpest (oben am Schornstein) aber glücklicherweise nur am Gehäuse und nicht am Rahmen.
Ich werde mal ein bild angängen, habe glücklicherweise noch ein ersatzgehäuse welches unbenutzt war bekommen. Das alte Gehäuse hatte eh ein Falsches Führerhaus montiert. Meine Märklin 3710 ist von 1993. Da bei dem Modell die ersten zwei Zahlen das Baujahr waren in der Seriennummer, die befindet sich vorn unter der vorlaufachse. Das Bild wurde gemacht bevor ich das Teil getauscht habe
| Beiträge: | 9.996 |
| Registriert am: | 28.04.2005 |
| Ort: | Ruhrpott |
| Gleise | C-Gleis |
| Spurweite | H0 |
| Steuerung | IB2 mit Tams B4 Booster |
| Stromart | AC, Digital |
Zitat von Bigboy2 im Beitrag #27
... dem Foto nach sieht das eher nach einer Beschädigung aus, nicht nach Zinkpest. "Zinkpest" ist ja eine interkristalline Korrosion, die normalerweise die komplette Schmelze betrifft, in der Regel durch geringe Verunreinigungen, vor allem Blei ... Das sowas nur an einer kleinen Stelle von einem Teil auftritt, ist eher selten. Ist denn hier das Material zerbröselt oder hat es nur "Macken" bzw. die Farbe ist abgegangen? Bei letzterem könnte auch eine Verunreinigung durch Kühlmittel bei der NC-Bearbeitung die Ursache sein, so dass die Farbe schlechter hält und das Material grau anläuft. Auch das ist eher unwahrscheinlich, da die Druckgussteile penibel gereinigt und vor der Lackierung vorbehandelt werden.
Nicht alles, was an einem Druckgussgehäuse kaputtgeht, ist Zinkpest ...
| Beiträge: | 9.996 |
| Registriert am: | 28.04.2005 |
| Ort: | Ruhrpott |
| Gleise | C-Gleis |
| Spurweite | H0 |
| Steuerung | IB2 mit Tams B4 Booster |
| Stromart | AC, Digital |
Hallo Michael,
Zinnpest ist eine Kristallstrukturumwandlung von β-Zinn in α-Zinn bei unter 13,2°C. Zinkpest ist interkristalline Korrosion verursacht durch Blei und Antimon im Zinkdruckguss.
mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn
Zitat von SAH im Beitrag #30
Hallo Michael,
Zinnpest ist eine Kristallstrukturumwandlung von β-Zinn in α-Zinn bei unter 13,2°C. Zinkpest ist interkristalline Korrosion verursacht durch Blei und Antimon im Zinkdruckguss.
| Beiträge: | 9.996 |
| Registriert am: | 28.04.2005 |
| Ort: | Ruhrpott |
| Gleise | C-Gleis |
| Spurweite | H0 |
| Steuerung | IB2 mit Tams B4 Booster |
| Stromart | AC, Digital |
Hallo zusammen,
Hier mal ein Foto der Wagenboden der Güterwagen aus dem Set 45651. Gut zu erkennen, wie das Material seine Struktur im Volumen geändert hat und dann bei leichtem Druck in ein kleines Puzzle zerbröselt.
Zum Thema Zinkpest lohnt auch ein Blick in die bekannte Online-Enzyklopädie 
Viele Grüße
Bojan
| Beiträge: | 216 |
| Registriert am: | 23.09.2023 |
| Spurweite | H0 |
| Steuerung | MS2 |
| Stromart | AC, Digital, Analog |
Guten Abend Michael,
da Zink aber nur in einer Modifikation (hexagonal dichteste Kugelpackung, zwar ungewöhnlich für ein Metall ist aber Fakt) existiert, kann es keine Strukturänderung unter Volumen zu und damit Dichteabnahme geben. Nachzulesen z.B. im Lehrbuch der Anorganischen Chemie "Holleman-Wiberg" vom deGruyter Verlag.
In den Lehrbüchern für Werkstoffkunde findet man ferner folgende Angaben zu Zink:
Zugabe von 4% Al verhindert ein all zu leichtes Legieren des flüssigen Zinks mit dem Eisen der Gussformen und geringe Anteile von Magnesium verhindern die interkristalline Korrosion.
Die negativen Einflüsse von Blei und Antimon wurden schon angegeben.
Da Du Dir so sicher zu sein scheinst, frage ich Dich nun ganz direkt, in welchem Werk Deine Angaben zu finden sind.
Und bitte nicht schwadronieren, was man wo, wie und womit wie lange gelernt hat, das bringt uns nicht weiter.
mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn
Guten Abend Bojan,
vielen Dank für Deine Bildbeiträge! Sie zeigen deutlich die Auswirkungen.
Im Nachbarforum "FAM" gibt es zum Thema ganze Horrorbilderserien.
Die bekannte "Online-Enzyklopädie" halte ich für weniger geeignet als die richtige Fachliteratur.
Als Einstieg könnte man "Ullmann Handbuch der technischen Chemie" nehmen.
mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn
Zitat von Triebkopf im Beitrag #32
Hallo zusammen,
Zum Thema Zinkpest lohnt auch ein Blick in die bekannte Online-Enzyklopädie
Viele Grüße
Bojan
| Beiträge: | 9.996 |
| Registriert am: | 28.04.2005 |
| Ort: | Ruhrpott |
| Gleise | C-Gleis |
| Spurweite | H0 |
| Steuerung | IB2 mit Tams B4 Booster |
| Stromart | AC, Digital |
Hallo,
ein wenig Off-Topic, passt aber ins (ausgegrabene) Thema und ist, wie ich finde, ein interessanter und kreativer Ansatz, mit Zinkpest-Opfern umzugehen!
Langzeitstudie "Zinkpest" von Robert Müller, automobilia.de, Testobjekt: KBK Buick Super 1946; veröffentlicht in: Caramini online, 02/2026
Gruß
| Beiträge: | 665 |
| Registriert am: | 14.01.2012 |
Hallo zusammen,
wenn das so ist, daß die Zinkpest bei betroffenen Modellen die ganze Zeit "stattfindet", und nicht erst nach Jahrzehnten "ausbricht" ... wie ist denn das dann in der Praxis?
Will sagen: ich interessiere mich heute für ein konkretes Modell von 1950, welches augenscheinlich keine Zinkpest hat - keine Risse, keine Abbrüche. Kann ich dann sicher sein, daß das bei diesem speziellen Modell nie mehr zum Vorschein kommt, auch wenn andere Modelle der gleichen Baureihe schon oft an Zinkpest "gestorben" sind?
LG
Thomas
Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?
Drei Kreise in Preußen (Spur N Micro Layout 2016)
Meine kleine Zwischendurch-Kleinstanlage in N 2014–2024
| Beiträge: | 1.768 |
| Registriert am: | 15.12.2011 |
| Gleise | Roco Modellgleis (Code 100), Tillig Elite, Kato Unitrack N |
| Spurweite | H0, N |
| Stromart | DC, Analog |
Zitat von memento im Beitrag #37
Will sagen: ich interessiere mich heute für ein konkretes Modell von 1950, welches augenscheinlich keine Zinkpest hat - keine Risse, keine Abbrüche. Kann ich dann sicher sein, daß das bei diesem speziellen Modell nie mehr zum Vorschein kommt, auch wenn andere Modelle der gleichen Baureihe schon oft an Zinkpest "gestorben" sind?

Aus einem Märklin-Patentantrag von 1975.
| Beiträge: | 7.529 |
| Registriert am: | 10.05.2005 |
| Gleise | VB |
| Spurweite | H0, Z, 0, 00, 1 |
| Stromart | AC, DC, Digital, Analog |
| Einfach ein eigenes Forum erstellen |