ok, dann wird es also nix mit Kombination alt /neu.
Ich erläutere sinnvollerweise mal den Plan: Der Fahrdraht soll vor allem einen Halbkreis Märklin M-Gleis R2 (Gleise 5200) überspannen (mit Ein- und Auslaufstrecke natürlich). Als Streckenmasten möchte ich die alten 7009 verwenden (des alten / nicht modernen Typs, Stichwort Epoche 3, und auch der Kosten wegen), von denen ich auch schon welche besitze.
Auf die neuen Fahrdrahtstücke 70172 bin ich nur wg. deren Länge gekommen, die hier lt. Mä zu verwenden ist. Und weil ich dachte, diese kurzen Stücke gab es für das M-Gleis nicht. Mangels Katalog etc. zum M-Gleis würde ich euch hier nochmal um Hilfe dazu bitten
Gruss, Alex
Märklin seit 1977; digital-Fahrer H0 und Spur 1; überwiegend Dampfloks, teils noch in Umrüstung auf aktuelle ESU-Komponenten. Vereinsmitglied einer historischen württembergischen Bahn.
Die Fahrdrähte der klassischen Oberleitung wurden entsprechend dem Radius gebogen. Deshalb benötigte man so kurze Stücke nicht. Für Radien benutzt man 7018.
Die Oberleitung im Katalog 1970 (weil da das ganze Sortiment auf einer Seite war):
Märklin seit 1977; digital-Fahrer H0 und Spur 1; überwiegend Dampfloks, teils noch in Umrüstung auf aktuelle ESU-Komponenten. Vereinsmitglied einer historischen württembergischen Bahn.
Ich habe selbst meiner moba eine oberleitung verpasst und dabei zuvor lange über Vor und Nachteile nachgedacht. MEine Überlegungen habeich auch im Video dargelegt und wie ich es realisiert habe. https://www.youtube.com/watch?v=n_bjz4OUc6o&t=52s Auch muß ich gestehen das ich vom Typ her kein Bastel Experte bin und es trotzdem mit dem Vissmann System in überschaubar kurzer Zeit realisiert habe. Wie man im Video sieht sieht kann ich mit PAnto am Draht fahren. Allerdings bei modernen ( Märklin) E loks zB aus der Schweiz mit kleinem Pantos habe ich den Panto mit einer dünnen Angelschnur begrenzt die man nicht sieht. Der nimmt den Druck der Pantos nach oben weg. Denn wenn der mal rausspringt dann hat man eine teure Reparatur.
Auch habe ich mich nach langer Überlegung gegen Tragwerke und viele Abspannungen entschieden und nur die Haupstecke elektrifiziert. Das hat den Sinn das die ganze Anlage nicht wie ein Spinnennetz mit Draht überzogen wird was mich optisch stören würde. Denn der Draht ist von der Dicke her ja nicht maßstäblich sondern viel zu dick.
Auch die Schienenreinigung, die ich teils mit Reinigungswagen mache aber auch noch mit Stabsystem manuell ist dann nicht mehr oder nur extrem schwer möglich. Man bleibt unweigerlich bei einem Unfall auch dann an den Drähten hängen. Ich fahre meist mit Software automatsich oder halbautomatsich und habe wenig bis keine Unfälle. Aber bei einer manuellen Spielanlage mit mehreren Weichen und kompletter Oberleitung wird jeder manuelle Eingrif zu einer Tortur oder auch Rearatur an der Oberleitung führen. HAbe mich für Viessmann entschieden ( sommerfeld ist optisch noch schöner) da das System auch für mich mit geringer technischer und handwerklicher Kompetenz passt. Dei Sommerfeld muß man fein löten können , bei Viessmann gibts das Klemmsystem. Das Märklin System habe ich abgelöst da es zu klobig ist und nicht mehr zeitgemäß. Es hat aber durchaus noch seine Berechtigung weil es super billig ist und unkompliziert. Für viele reicht es aus.
Oberleitung ist übrigens teuer. Auch das muß man beachten. Nur das was man in meinem Film sieht hat schon über 1000 Euro gekostet. Will man noch mehr schöne Abspannmasten oder Tragwerke oder Ausleger und Details geht das noch deutlich weiter nach oben. Ich habe da den für mich passenden Kompromiss gefunden da ich die E loks halt unbedingt aufgebügelt fahren wollte.
Kannst ja mal meine Überlegung bei deiner Entscheidung einfließen lassen. Grüße Peter
hier ist wieder der Oberleitungsneuling. Nun bräuchte ich bitte wieder Rat von erfahrenen Oberleitungsfahrern
Der extra für meine "neue" E93 (Mä37870) gebaute Abschnitt sieht derzeit (unfertig) so aus und die erste kurze Testfahrt endete bereits nach etwa 20cm
Der Grund war nicht etwa Funkenschlag, nein, der Pantograph vibrierte doch stärker als erwartet. Ich mache mir etwas Sorgen um das feine Gestell
Meine erste Vermutung, die Oberfläche der Oberleitung ist vermutlich korrodiert und daher zu rauh, bestätigte sich jedoch nicht. Unter dem Mikroskop in der Firma mit etwa 24-facher Vergrößerung sieht diese so aus
Nur vom Stanzen einseitig etwas rauh, die Beschichtung ist aber völlig in Ordnung.
Nun meine Fragen: A. Oberfläche etwas glätten ? Wie / mit welchem Mittel ? Schleifpapier mit 1000er Körnung ? B. Wenn ja, wie nachbehandeln dann ? Glättet etwas Lack ? Ich will keinen Strom abnehmen von der Ol.
Oder C. Einfach schneller fahren und das ist normal ?
Wer hier hat eine Problemlösung dazu gefunden ?
Gruss, Alex
Märklin seit 1977; digital-Fahrer H0 und Spur 1; überwiegend Dampfloks, teils noch in Umrüstung auf aktuelle ESU-Komponenten. Vereinsmitglied einer historischen württembergischen Bahn.
Zitat von Dampfalex im Beitrag #55 Nun meine Fragen: A. Oberfläche etwas glätten ? Wie / mit welchem Mittel ? Schleifpapier mit 1000er Körnung ? B. Wenn ja, wie nachbehandeln dann ? Glättet etwas Lack ? Ich will keinen Strom abnehmen von der Ol.
Hallo,
Bewährt hat es sich, die Oberleitung mit etwas Graphitpulver abzureiben. Genug um zu schmieren, aber nicht so viel als das es die Modelle verschmutzt.
Alex, ich würde mir eine möglichst preiswerte alte E-Lok besorgen, z.B. von Primex. Zustand egal, muss nur fahren und funktionsfähige Stromabnehmer haben. Die alten Stromabnehmer waren robust und funktional. Klebe mit doppelseitigem Klebeband Schleifpapier Körnung >1000 auf die Schleifleisten und entgrate so die Unterseite deiner Oberleitung. Die Wirkung spürst du am Besten wenn du mit dem Finger entlang fährst. Volker
hatte noch keine Zeit für eine Antwort hier aber, nun eine Lösung ... Vielen Dank nochmal für eure Tipps !
@Varg An Betrieb ohne echten Kontakt hatte ich gar nicht gedacht ! So ist es aber nun, denn
@Dölerich Hirnfiedler interessante Option zwar mit dem Graphitpulver, werd ich mir merken als Schmieroption, aber vor dem Abrieb in diesem Fall hab ich zu viel Respekt
@volkerS da ich ja nur eine sehr kurze Strecke hab, die zudem gut zugänglich und leicht demontierbar ist, brauchts keine weitere Lok. Sollte ich doch aber mal Strom abnehmen wollen, werd ich die Oberfläche der Ol etwas glätten /finishen
Meine Lösung poste ich später heut (muß erst was frühstücken, Plätzchen backen, etc.) in Varg's Thread Pantographen Fixieren/ Niederbinden - Lösungen ? sinnvollerweise ... Da ist von dir, Varg, noch nichts drin ?
Soviel aber schon mal: sie ist nahezu unsichtbar und ohne Angelschnur (die ich als Angler auch hatte)
Gruss, Alex
Märklin seit 1977; digital-Fahrer H0 und Spur 1; überwiegend Dampfloks, teils noch in Umrüstung auf aktuelle ESU-Komponenten. Vereinsmitglied einer historischen württembergischen Bahn.
Zitat von Dampfalex im Beitrag #59interessante Option zwar mit dem Graphitpulver, werd ich mir merken als Schmieroption, aber vor dem Abrieb in diesem Fall hab ich zu viel Respekt
Der ist durchaus vorbildentsprechend - die Schleifstücke sind aus Kohle (Graphit), und nutzen sich im Betrieb ab.
Aber ich wollte auch kein schwarzes Lokdach haben wollen, da verstehe ich dich sehr gut. Meine persönliche Wahl wäre der Nylonfaden... aber eben nur meine Wahl.
Hallo Alex, das ist schnell erklärt, ich habe damals nach reiflicher Überlegung und Abwägung aller Hinweise letztlich entschieden, doch bei der funktionsfähigen OL zu bleiben und diese sogar noch zu erweitern und zu verbessern und dabei bin ich geblieben.
Gruß Varg
Märklin HO und beim Hobby auch mal Fünfe gerade sein lassen.