Hallo Zusammen, Ich hab ein kleines Problem mit meiner PZS. Wir haben eine feldbahn mit jeweils einer Endstation und einem Zwischenhalt. Leider find ich die Anleitung ein bisschen blöd geschrieben. Aktuell habe ich eine Fleischmann 185 mir digitaldecoder als Versuchslok.
Wie programmiere ich das Ding strukturiert ? Die Anleitung hab ich jetzt etliche mal durchgelesen aber eins wird man nicht so ganz klar. Man soll die jumper nur umstecken wenn die PZS aus ist. Das heißt für mich ich mach die pzs aus und steck die jumper beispielsweise auf die „Änderung der Höchstgeschwindigkeit“. Dann mach ich die pzs an und stell die Lok aufs Gleis irgendwo auf die Anlage. Dann sollte sie laufen. Dann kann ich per poti alles direkt ändern und muss per Taster speichern. Anlage dann wieder aus und spiel von vorne mit neuer jumperstellung. Irgendwie hab ich das Problem, dass die pzs nicht direkt auf einzellokmodus geht. Ab und zu springen die LEDs hin und her oder sie geht in den kurzen beim Jumpern. Ist es außerdem gewollt das meine Lok beim ersten Mal ruckartig immer Gas gibt und abbremst bis sie in der Endstation ist? Ich komm irgendwie auf keinen grünen Zweig.
Hat jemand zufällig ein kurzer Leitfaden wie ich zum Erfolg komme? Wie gesagt, eine Lok, Tal-, Berg-,Zwischenstation.
Zitat von Der Raffinerist im Beitrag #1Wir haben eine feldbahn mit jeweils einer Endstation und einem Zwischenhalt. Leider find ich die Anleitung ein bisschen blöd geschrieben.
sprechen wir über diese PZS-2-2-Anleitung ? Ich würde in kleinen Schritten vorgehen, also erst ein einfaches Pendel mit nur den beiden Endpunkten, ohne Zwischenhalt und ohne die gewünschten Geschwindigkeitseinschränkungen und nur einer Lok, auf Deinem Testaufbau zum zu Laufen bringen und dann versuchen weitere Rahmenbedingungen einbauen und ggf. berichten, wo es jeweils hackt.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Ja geht es. Die Lok läuft schonmal hin und her. Die Höchstgeschwindigkeit hab ich auch runtergesetzt bekommen. Leider läuft sie Berg ab wesentlich schneller als bergauf. Aber das ist jetzt erstmal egal. Die bremszeit hab ich auch runterbekommen. Nur ist mir das alles zu sehr rumprobieren und mehr Glück…. Die beschleunigungszeit und die Haltezeit hab ich noch garnicht ändern können. Immer kurze oder die pzs springt in den Doppellokbetrieb. Beste Grüße Flo
Zitat von Der Raffinerist im Beitrag #3Lok läuft schonmal hin und her.
das ist doch schon ein guter Start!
Zitat von Der Raffinerist im Beitrag #3Nur ist mir das alles zu sehr rumprobieren und mehr Glück….
ja, es ist immer ein iterativer Prozess. Oft versteht man erst, wenn man den Prozess mehrmals selbet durchgeführt hat, was der Autor der Anleitung genau gemeint hat.
Zitat von Der Raffinerist im Beitrag #3Immer kurze oder die pzs springt in den Doppellokbetrieb.
Es gibt während des Pendel-Betriebsablaufes Kurzschlüsse und spontane Moduswechsel? Dann stimmt am ehesten irgendwas mit der Verdrahtung nicht ganz.
MfG
vik
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Die Verdrahtung passt, nur kapier ich es nicht wie ich in den programmiermodus reinkomme. Ich starte die PZS mit gezogenen Jumpern oder muss ich den ersten für Einzellokbetrieb drin stecken lassen und dann umstecken? Oder hab ich irgendwas überlesen das ich die Betriebsart speichern muss ?
Zitat von Der Raffinerist im Beitrag #5Oder hab ich irgendwas überlesen das ich die Betriebsart speichern muss ?
der Betriebsmodus wird per Jumper auf der sechspoligen Stiftleiste festgelegt. Siehe erstes Bild in Kapitel 4.
Zitat von Der Raffinerist im Beitrag #5nur kapier ich es nicht wie ich in den programmiermodus reinkomme. Ich starte die PZS mit gezogenen Jumpern oder muss ich den ersten für Einzellokbetrieb drin stecken lassen und dann umstecken?
genau gemäß Beschreibung in Kapitel 4.2.1 (Vorbereitung) und Kapitel 4.2.2. vorgehen. Programmierschritt 1 ist im Kapitel 4.2.3 beschrieben. Nicht vergessen jeden einzeln Programmierschritt auch korrekt zu beenden, ggf. auf die LEDs warten. Dann Ausschalten und alle Jumper wieder abziehen. Erst danach einen anderen Programmierschritt (wieder ganz von Neuem) in Angriff nehmen.
Wegen unterschiedlicher Geschwindigkeiten in beiden Richtungen, würde ich mich an die Tams Hotline wenden.
MfG
vik
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Hallo Vik, Also ich hab glaub das Grundprinzip verstanden. Jumper stecken, PZS anmachen, Lok in Endstation A und einstellen. Danach Taster Stop betätigen zum Speichern und PZS wieder ausmachen. LED1 ist für die erste Lok und LED2 für die zweite. Jetzt hab ich aber das Problem, das ich die haltezeit und die Anfahrtdauer nicht verstellt bekomme. Wenn ich die PZS mit der jumperstellung 2,3 und 1,2,3 starte geht als allererstes die LeD2 an. Die Lok fährt auch nicht los. Wenn ich dann versuche zu starten dann gehen beide LEDs aus… Was auch komisch ist, dass die PZS wenn ich keine Lok darauf habe kurz die LED1 anflackert und dann für ne Sekunde die LED2. Das ganze macht sie dann so lange bis ich ne Lok in den Haltepunkt stelle. Dann ist wieder LED2 an… so langsam macht mich das Ding echt kirre…
Zitat von Der Raffinerist im Beitrag #7Also ich hab glaub das Grundprinzip verstanden.
Ja, der Rest ist Feinarbeit! Die Anleitung zum einhunderterstenmal lesen und noch ein Versuch!
Zitat von Der Raffinerist im Beitrag #3Immer kurze oder die pzs springt in den Doppellokbetrieb.
Zitat von vikr im Beitrag #4Es gibt während des Pendel-Betriebsablaufes Kurzschlüsse und spontane Moduswechsel? Dann stimmt am ehesten irgendwas mit der Verdrahtung nicht ganz.
Du bist Dir sicher, das keinerlei elektrische Verbindung Deines Testaufbaus, Gleise, Trafos, Weichen, etc. mit der eigentlichen Anlage besteht? Und Du setzt auch keine Weiche mit polarisiertem Herzstück oder eine sogenannte Stoppweiche etc ein? Die Signalanschlüsse am PZS sind auch unbelegt? Es befinden sich keine Entstörkomponenten im Gleis?
Zitat von Der Raffinerist im Beitrag #7Wenn ich die PZS mit der jumperstellung 2,3 und 1,2,3 starte
Wenn es kein elektrisches Problem ist, habe ich leider derzeit auch keine Idee. Es wäre schön, wenn Du weiter berichtest....
MfG
vik
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Ich habe ähnliche Probleme. Ich habe inzwischen den Verdacht, dass die Bedienungsanleitung nicht vollumfänglich zum Baustein passt. Ich versuche seit Wochen einen simplen Pendelbetrieb mit einer Lok zwischen zwei Bahnhöfen zu programmieren. Es gelingt einfach nicht, weil sich die Lok nicht wie in der Anleitung beschrieben verhält. Um es vorweg zu nehmen. An der Verkabelung oder den Trennstellen liegt es nicht. Das habe ich dutzende Male geprüft. Auch den Programmierprozess habe ich X-Mal wiederholt und die Anleitung kann ich fast auswendig. Der Pendelbetrieb in der Werkseinstellung läuft problemlos. Die Geschwindigkeit und die Bremsdauer lassen sich mit ein bisschen manuellem Geschiebe zurechtmogeln. Anfahrtszeit und Haltedauer sind aber nicht nach Anleitung programmierbar. Was mich grundsätzlich schon stutzig macht, dass beim Stecken von den Jumpern 1 und 2 beim 1-Lok-Betrieb die Haltezeit verzehnfacht werden soll. In den Grundeinstellungen entspricht bei mir die Haltedauer etwa 30 Sekunden. Wenn ich die Jumper entsprechend der Anleitung für die Verzehnfachung aufstecke, fällt sie auf ca. 13 Sekunden. Da ich die Steuerung bereits einmal getauscht habe, schließe ich einen technischen Fehler aus. Ich werde mir mit ein paar Workarounds wie Zeitschaltungen über Homeassistance behelfen. Die Steuerung taugt meiner Meinung nach nicht viel… der Tams Support reagiert auf keinerlei Anfrage. Extrem enttäuschend. Falls noch Jemand einen hilfreichen Tipp hat, würde ich mich freuen. Nur bitte keine Hinweise mehr auf die Anleitung, dass ist nicht hilfreich…
ich habe mit dem gleichen Problem diesen Thread entdeckt und gesehen, dass ich nicht allein bin. Ich habe heute bei Tams angerufen und eine wichtige Information erhalten, mit der ich dann Programmieren konnte. Um den Einzelzugpendel zu programmieren, müssen GND und Nothalt miteinander verbunden werden. Das fehlt in der Anleitung. Dazu steckt man die Jumper wie in der Anleitung, um die verschiedenen Schritte zu programmieren. Um diese Information hier teilen zu können, habe ich mich dann extra im Forum registriert.
Das klingt doch zumindest mal nach einem neuen Puzzleteil und würde eventuell das Verhalten der Steuerung erklären. Ich habe das Teil mittlerweile entsorgt und die Pendelsteuerung mit Magnetkontakten und einem RaspiPi RocRail Server neu aufgebaut. Das hat den großen Vorteil, das man Haltezeiten, Geschwindigkeiten und sogar Sound-Abläufe von der Bahnsteigansage über die Lokgeräusche bis zum Schaffnerpfiff auf die Millisekunde genau auch für unterschiedliche Loks timen kann. Das Tams-Gefummel war ich leid…
Sehr vernünftig, da auf eine andere Lösung zu setzen. Ich habe leider nicht die Zeit, mir da auf die Schnelle (Pendel muss am 10.10.26 funktionieren) was eigenes zu bauen, also habe mich durchgekämpft, bis sie annehmbar funktioniert hat. Ich kann hier nur davon abraten, diese Steuerung für Spur G zu verwenden, denn es hat Stunden und viele Versuche gebraucht, eine Schöma ohne regelmäßige Kurzschluss-Fehler zum Laufen zu bringen. Und es lag nicht an geschädigten Motoren oder ähnlichem. Ich habe zu keinem Zeitpunkt effektiv mehr als 1 Ampere gezogen (mit professioneller, kalibrierter Messtechnik an mehreren Lokomotiven richtig gemessen). Falls sich das jemand trotzdem antun möchte, folgende Hinweise: benutzt gut eingefahrene, einmotorige Lokomotiven. Ein 9VA-Startpackungstrafo ist völlig ausreichend. Regelt die Höchstgeschwindigkeit mit Trafo und der Einstellung an der PZS, bleibt aber auf jeden Fall rechts von der Mittelstellung des Potis, sonst bekommt ihr regelmäßig Kurzschluss-Fehler. Baut unbedingt die in der Anleitung empfohlenen Stop-Dioden ein, da sich der Bremsweg regelmäßig nicht kurz genug einstellen lässt. Benutzt keine zu geringe Anfahrbeschleunigung, das erhöht die Gefahr von Kurzschluss-Fehlern.