Ich habe mir heute den Churchill Pfeil von Trix gekauft und trotz der 8 Achsen und der stromführenden Kupplung hat er massive Stromaussetzer. Einlaufzeit in beide Richtungen ca. 45 Minuten. Leider keine Verbesserung. Jetzt zu meiner Frage: Kann man einen Pufferspeicher bei Trix nachrüsten?
Danke für die rasche Antwort. Bin grade dabei die Stromabnahmefedern zu reinigen und ein bisschen aufzubiegen, sodass sie fester an den Radreifen anliegen. Dabei ist mir aufgefallen, dass nur die Achsen am Motorwagen für die Stromabnahme vorgesehen sind. Warum macht man denn so einen Blödsinn??
Ich habe verdammt nochmal keinen zusätzlichen Schleifer.
Was bei AC funktioniert muss nicht zwingend bei DC auch funktionieren. Aber ist es grundsätzlich möglich einen Pufferspeicher einzubauen?
Märklin biete zwar seit den Sommer-Neuheiten 2018 Pfufferkondensator an, die können nur benutzt werden, wenn du die Nachrüstdecoder 60972, 60975, 60976 und 60977 benutzt und auch die mit gelieferten Schnittstellenplatine verwendet werden, desweiteren habe ich noch keinen Hinweis gefunden, dass Loks von Märklin ab Werk vorbereitet sind für Pufferkondensatoren.
Den Zug einfach bei Trix reklamieren. Du hast das Recht auf gut funktionierender Ware, ohne selbst Hand anlegen zu müssen. Würdest du das bei einer schlecht funktionierenden, neuen Waschmaschine doch auch machen.
Hallo Stephan, alles gut und recht. Allerdings, glaube ich, legt hier ein konstruktives Problem vor. Und das kann ich vermutlich nicht reklamieren. Die Stromabnahme findet nur am Motorwagen statt. Am Steuerwagen sind keine Federn an den Achsen. Des Weiteren ist eine Achse am Motorwagen noch mit Haftreifen bestückt. Demzufolge nimmt der komplette Zug nur an drei Achsen den Strom ab. Warum das Trix so gelöst hat entzieht sich meiner Kenntnis.
Vermutlich werde ich, wie bei fast allen Trixloks einen ESU Decoder verbauen. Da ist es kein Problem einen Pufferspeicher nachzurüsten. Ich hoffe nur, das ESU auch ein Soundprojekt vom Churchill Pfeil hat.
Märklin biete zwar seit den Sommer-Neuheiten 2018 Pfufferkondensator an, die können nur benutzt werden, wenn du die Nachrüstdecoder 60972, 60975, 60976 und 60977 benutzt und auch die mit gelieferten Schnittstellenplatine verwendet werden, desweiteren habe ich noch keinen Hinweis gefunden, dass Loks von Märklin ab Werk vorbereitet sind für Pufferkondensatoren.
Gruß
Thomas
Hi Thomas,
das ist nicht richtig - richtig ist, dass die Installation des Pufferspeicher bei den Schnittstellenplatinen der genannten Dekoder sehr einfach ist. Richtig ist aber auch, dass man den Pufferspeicher direkt an der Schnittstellenleiste anlöten kann, und dann die gleiche Funktion hat.
Hallo Uwe, in der ET-Liste sind die Stromabnehmer in den Steuerwagendrehgestellen deutlich zu sehen. Wenn sie bei dir fehlen, ist es ein Fehler und sollte reklamiert werden. Schönen Gruß Maik
Märklin biete zwar seit den Sommer-Neuheiten 2018 Pfufferkondensator an, die können nur benutzt werden, wenn du die Nachrüstdecoder 60972, 60975, 60976 und 60977 benutzt und auch die mit gelieferten Schnittstellenplatine verwendet werden, desweiteren habe ich noch keinen Hinweis gefunden, dass Loks von Märklin ab Werk vorbereitet sind für Pufferkondensatoren.
Gruß
Thomas
Hi Thomas,
das ist nicht richtig - richtig ist, dass die Installation des Pufferspeicher bei den Schnittstellenplatinen der genannten Dekoder sehr einfach ist. Richtig ist aber auch, dass man den Pufferspeicher direkt an der Schnittstellenleiste anlöten kann, und dann die gleiche Funktion hat.
Viele Grüße, Michael
Hallo Michael,
danke für die richtigstellung, gut wenn die Profis wissen, dass man den Pufferkondendsator auch ohne die Platine zuersetzten Einbauen kann und die volle funktionsfähigkeit von Pufferkondensator bekommt, außerdem setz ich auch keine Lötfähigkeiten vorraus. Mein Beitrag war eine Antwort auf Beitrag 4 von Bernd gedacht.
Hallo Uwe, Ich würde den Zug zurück zum Händler oder zu Trix einschicken. Bin der gleichen Meinung wie weiter oben geschrieben Beispiel Waschmaschine. Ein Freund und ich haben uns den Churchil auch gegönnt, keine Stopper oder Ausfälle. Beide Teile fahren einwandfrei. Fahre mit der Ecos und habe Roco 10’ Weichen, bei denen die Herzstücke noch nicht polarisiert sind, selbst diese Weichen meistert der Zug in Langsamfahrt ohne Ruckeln und Stopper. Bei deinem Exemplar scheint grundsätzlich etwas nicht zu stimmen meint Der Uwe
es wundert mich immer wieder, welche Angst wir haben, mit den Herstellern Kontakt aufzunehmen und unser Problem zu schildern. Da fangen wir lieber und voll Enthusiasmus mit dem uns offenbar in den Moba-Genen steckenden Basteltrieb an, selber laienhaft das Problem zu verschlimmbessern.
Meine Erfahrung mit diversen Herstellerkontakten: Unkomplizierte und kompetente Hilfe!
Ich würde hier auf einen technischen Fehler, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit eine lose Leitung von einem Drehgestell zu Platine ausgehen. Im konkreten Fall (Modell nagelneu) ein Gewährleistungsfall den der Händler abzuwickeln hat. Sollte er in vier Wochen schaffen, ansonsten Druck machen. Texte wie "müsste ich einschicken, das dauert halt" sind nicht dein Problem. Wenn nicht die Hälfte der Radsätze mit Haftreifen bestückt ist hat ein vierachsiges Drehgestellfahrzeug das an allen Rädern Strom aufnehmen kann keine Stromaufnahmeproblem und kommt prima ohne Puffer aus. Den ganzen Zug zur Stromaufnahme zu nutzen ist etwas aufwändiger, da müsste das Äquivalent einer Schleiferumschaltung mit rein.
Ich habe bereits mit Märtrix Kontakt aufgenommen und warte zuerst mal die Antwort ab. Es würde mich nämlich interessieren, ob an meinem Modell wirklich die komplette Stromabnahme am Steuerwagen vergessen wurde.
Aber trotzdem vielen herzlichen Dank für eure Antworten
Laut Ersatzteilblatt sind zumindest an allen vier Drehgestellen Radstromabnehmer verbaut. Aber selbst wenn nur der Triebwagen Strom aufnimmt darf das nicht solche Aussetzer geben.
Hallo Stahlblauberlin, das stimmt allerdings. In der Explosionszeichnung sehe ich die Radstromabnehmer auch. Bin mal gespannt was mir Märtrix dazu schreibt.
Ich hatte das gleiche Problem bei meinem Churchill. Das mit dem Explosionszeichnung ist mir auch aufgefallen, allerdings kann das nicht funktionieren da Märklin zu wenig Leiter zwischen den beiden Wagen eingeplant hat. Für mich wirkt das so als hätten beide Wagen mit Stromkontakten ausgestattet werden sollen es aber bei der Planung der Platinen untergegangen ist. Ich habe bei meinem Modell die Original Drehgestelle mit Stromaufnahme am Wagen der bisher keine Stromaufnahme besitzt eingebaut und mittels Spur N Magnetkupplung die Stromaufnahme zum "Hauptwagen" hergestellt. Das alleinige Nachrüsten der Kontaktfedern geht leider nicht, da es wie gesagt auf dieser Platine gar kein Gleisstrom vorhanden ist.
Vielen herzlichen Dank für deine Antwort. Ich bin ein bisschen anders vorgegangen. Ich habe alle Achsen die am Motorwagen für die Stromabnahme ausgelegt sind ausgebaut und gründlich gereinigt. Obwohl es eine nagelneue Lok ist, war am Wattestäbchen einiges an Schmutz zu erkennen. Des Weiteren habe ich die Schleifer ein bisschen nach aussen gebogen, sodass sie etwas fester an den Rädern anliegen. Auch die Achse mit den Haftreifen habe ich nach vorne eingebaut. Jetzt läuft sie zu 98% gut. Ab und an geht kurz der Sound aus. Allerdings läuft sie jetzt ohne stehen zu bleiben.
Die nur einseitige Stromabnahme ist neben der schlechten Stromabnahme gerade bei einem pendelfähiges Fahrzeug auch ein ziemlicher Mist mit Belegtmeldern.
da bin ich zu 100% bei dir. Was sie sich dabei gedacht haben, oder auch nicht, werden wir nie erfahren. Für mich total unverständlich. Ich denke mal, dass hätte den Churchill 20€ teurer gemacht.
Hätten wir bestimmt auch gezahlt. Im Gegenzug hätten wir ein 100%ig betriebssicheres Modell. Wie zum Beispiel den VT98 von Piko. Der nimmt auch am Steuerwagen den Strom ab.
Aber lassen wir das mit den Vergleichen. Sonst landen wir irgendwann wieder beim Sound und den seltsamen CV Einstellungen ab Werk.
ist der Zug evtl noch aus der Zeit, als Märklin und Trix noch nicht zusammengehört haben und daher ursprünglich eine Märklin-Entwicklung? Das würde die schlechte bzw nicht vorhandene verbundene Masseabnahme des Trix-Modells erklären, da das bei Märklin im Regelfall kein Problem darstellt.