Hallo uLi,
schön, dass Du jetzt auch im Boot bist. An Deinen Anmerkungen merke ich den erfahrenen Planer ...
Zitat von E-Lok-Muffel im Beitrag #58
Endbahnhof hat Vorteile, v.a. in der nur einseitigen Zuwegung, hat allerdings Nachteile im Betrieb, wenn es - wie bei Dir - vorbildgerecht zugehen soll. Wildbad hat da natürlich in puncto Personenverkehr den Vorteil des "hochwertigen Fernverkehrs" der Würtemberger in Ep I und der Niederländer in Ep III, jedoch eben die Nachteile eines eingeschränkten Güterverkehrs, den Du dann über eine unabhängige Paradestrecke abwickeln musst, wenn Du auch mal lange Durchgangs-Güterzüge fahren lassen willst.
Was meinst Du mit "Niederländer in Ep. III" ?
Es ist eine Frage der Perspektive. So eingeschränkt war der Güterverkehr gar nicht. Es gab ein paar Anschließer für Stückgut, Holzverladung und was sonst in einem hochwertigem Kurort gebraucht wird. Konkrete Unterlagen zum Güterverkehr habe ich derzeit nicht, also muss noch ein wenig die Phantasie herhalten. Wenn ich also von realen Geschwindigkeiten im Bahnhof bis max. 40 km/h ausgehe und reale Längen habe, wird das Zerlegen auch eines kleinen Güterzugs eine längere Aufgabe. Ich suche gar nicht in diesem Betriebsmodus die große Aktion.
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Da Du beabsichtigst, die Paradestrecke auch einmal einfach so zur Lust, im Vitrinen-Modus, zu betreiben, wäre es nicht verkehrt, eine Möglichkeit vorzusehen, die Paradestrecke unabhängig aus dem Schattenbahnhof zu betreiben, so dass beispielsweise Lokwechsel oder Zugzusammenstellungen auf den ersten SBF-Gleisen stattfinden können, während trotzdem je ein Zug abwechselnd mal linksrum, mal rechts rum auf der Parade kreist.
Das hieße ggfs. am rechten Ende des SBF zwei parallele Ausfahrgleise...
Ich habe nicht vor, an den Zügen im Untergrund größere Veränderungen vorzunehmen. Im Bedarfsfall steht mir Wildbad zur Verfügung. Und da ist ja noch die Idee mit dem FY. Ich will das hier einmal in Rohform zeigen.

Die sichtbare Strecke ist in grün Dargestellt, in blau die Ebene darunter und in violett die Zuwegung zum sowie der offene FY. Ich habe eine Möglichkeit gefunden, die Länge des FY zu erhöhen, also bitte nicht an der relativ kurzen Länge stören. Hier sind Nutzlängen von ca. 3m möglich. Zwischen FY und SBhf liegt noch einmal Strecke von ca. 4 m bei einer Breite von 15 cm, die gestaltet werden kann. Blau und violett liegen auf Höhe 80 cm. Grün ist der Übergang von 80 auf 100cm Wildbad liegt auf 100 cm. Den Bahnhof habe ich bezüglich der Gleisabstände überarbeitet. Das ist auch noch nicht endgültig. Da ich die Weichen schneiden will, werden die Abstände noch etwas kleiner, aber das kann meine Software nicht. Deshalb habe ich den Originalplan in 1:1 Modellmaßstab gedruckt. Immerhin 6m Länge. Auf diesen will ich praktisch ausprobieren, ob ich den Gleisbau mit den Rocoweichen optisch einigermaßen hin bekomme. Doch dazu brauche ich erst einmal ein paar Stunden freie Zeit am Stück ...
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Auch die Parade sollte im Hintergrund leicht ansteigen, sonst ist sie vom Bahnhof so gut wie verdeckt und gar nicht sichtbar... dann wird auf der linken Seite eine Wendelumdrehung benötigt, um wieder auf SBF-Niveau zu kommen... Wenn beide Strecken quasi parallel verlaufen, dann ist ja auch Gegenverkehr oder Parallelfahrt möglich, aber nur bei zweigleisiger Aus-/Einfahrt in den SBF (s.o.).
Klares Jein. Die Idee ist, die Parade von beiden Seiten steigen zu lassen und im Abzweig den Höhepunkt zu haben. Deinen Gedanken mit der Wendel an einer Seite hatte ich auch schon. Durchaus attraktiv, aber so bekomme ich eine gute Trennung der beiden Streckenteile hin. Eine andere Variante ist, den Abzweig an den rechten Rand zu verschieben. Gedankliches Vorbild ist die Situation der Bahnhofsausfaht Calw an der Nordseite. Hier trennen sich die schwäbische Schwarzwaldbahn und die Nagoldbahn.
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Ich habe das so verstanden, dass der Bahnhof Wildbad auf transportable Elemente gebaut werden soll, zur Präsentation auf Austellungen, d.h. SBF und Paradestrecke + Zufahrt nach Wildbad incl. Bogen links sind fix, der Bahnhof selbst auf Modulkästen abnehmbar...
...stellt sich mir die Frage, wie Du das "Dazwischen" landschaftlich gestaltest? Mut zur Lücke?
Auch ein Jein. Hauptanliegen für die Segmentbauweise ist neben des einfacheren Baus die Zugänglichkeit für die hinteren Bereiche. Das ist zwar komplex, da es auch den Schattenbahnhof betrifft, aber ich hoffe, es nur wenig nutzen zu müssen, da die Anzahl von Problemstellen gering ist. Für die Ausstellung von Wildbad wären mindestens 2, besser 3 Personen erforderlich. Ich will es nicht ausschließen, aber es ist doch aufwändig. Ich habe ja noch Maulbronn.
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Wenn ich die Bilder von Deinem MoBa-Raum noch richtig in Erinnerung habe, bist Du unterm Dach einquartiert, d.h. 9 Meter lang mit Dachschräge... (?).
Bekommst Du da noch 30 cm hohe Schwarzwald-Tannen an der Wand plaziert? Wieviel Platz in der Tiefe gönnst Du Dir für Zufahrt nach Wildbad + Parade, damit ein schönes Tal daraus wird ? (ich denke gerade an Gerhards St. Goar...)
Deine Erinnerung trügt Dich nicht. Und auch das Thema Hintergrund ist bei mir im Kopf unterwegs. Viel Platz in der Höhe bleibt nicht. Je nachdem, wie weit ich die Steigungsstrecke nach vorne ziehe. Ich denke es wird eine Mischung aus Gebüsch, Bäumen und Kulisse werden.
So, eine Menge Text. Jetzt gibt erst einmal Kaffee...
Viele Grüße
Jürgen