Hallo Stummigemeinde, also wahrscheinlich eine saudumme Frage eines Moba Anfängers, aber egal , blamier ich mich halt, meine Frage bei drei Trafos, analoge Steuerung, drei getrennte Stromkreise, bedeutet das auch das drei Ringleitungen verlegt werden müssen oder gibt es auch andere Möglichkeiten? Danke euch , viele Grüße aus dem Westerwald Peter
mit drei Trafos nehme ich an, Du willst drei Strecken unabhängig von einander steuern (d.h. drei Loks auf unterschiedlichen Gleisen)? In diesem Fall ist tatsächlich De7ne angedachte Lösung die Beste: drei Ringleitungen. Für den Anfang sollte das reichen, wenn später weitere Anforderungen oder Wünsche kommen, ist bereits genug Kenntnis vorhanden. VieErfolg und damit auch Freude an Deinem Vorhaben!
Ich nehme an, dass Peter (der Threadersteller) als Anfänger genau weiß, was eine Z-Schaltung ist . Die ursprüngliche Z-Schaltung sah so aus: Der eine Pol aller Trafos wird an eine ununterbrochene Schiene angeschlossen, am zweiten Pol jedes Trafos ist ein Kabel mit Bananenstecker angebracht. Die Anlage ist in beliebig viele Teilabschnitte unterteilt, die über ein Kabel mit einer Bananensteckerbuchse verbunden sind. Am besten geht das, wenn man ein Gleisbild erstellt und die Buchsen dem jeweiligen Abschnitt zuordnet. Beim Fahren werden immer zwei Abschnitte mit den Bananensteckern vom jeweiligen Trafo gesteckt. Auf diese Weise kann jeder Trafo jede Stelle auf der Anlage erreichen und es sind auch keine teuren Schalter erforderlich. Schaltplan auf Anforderung. Dieses gesamte Analoggelumpe ist aber längst durch das Digitalsystem überflüssig geworden. Gruss
Hallo Peter, Meine Anlage ist zB analog/digital umschaltbar. Analog mit der sog. Z-Schaltung. Sinn der Sache ist, zu vermeiden, dass analoge Züge bergauf und bergab unterschiedlich schnell fahren. Die Trafos werden also je nach Fahrtrichtung umgeschaltet. Geht auch bei Durchfahrt durch den Bahnhof mit 2 Trafos bei Bedarf. Braucht man eben ein ein paar Trafos. Klaus
Hallo Trainfriend, du planst analog mit 3 Abschnitten (zB Kreis innen, Kreis aussen, Rangierbahnhof) dann reicht ein Anschlusspkt. pro Abschnitt da du ja auf jedem Bereich logischerweise nur eine Lok und vielleicht noch ein paar beleuchtete Waggons betreibst.
Zitat von Bimmer im Beitrag #12du planst analog mit 3 Abschnitten (zB Kreis innen, Kreis aussen, Rangierbahnhof) dann reicht ein Anschlusspkt pro Abschnitt . . . .
Kommt halt drauf an. Auf die Größe der Anlage und auf die Beschaffenheit des Gleismaterials. Wenn es eine kleine Kreisbahn ist, klappt das bestimmt. Bei größeren Anlagen und ausgeleierten Schienenverbindern, kann das auch total in die Hose gehen.
Und was die Digitalisierung angeht, so wie es aussieht, ist Peter Spur N Bahner und in vielen alten Spur N Lokomotiven ist meistens kein Platz für einen Decoder vorhanden. Und den entsprechenden Platz zu schaffen, ist bei total verbauten Loks manchmal schwierig bis fast gar nicht möglich.
@md95129 Es gibt aber auch Menschen, die bewußt alte Loks nicht umbauen. Ich lass das alte Gelumpe, ST800, HR800N und viele andere, nach Umschaltung des Fahrstroms, analog fahren. Macht Spaß, zumal Weichen und Signale weiterhin von der CS2 geschaltet werden. Klaus PS.: Bin älter als Du....
Zitat von Beardiepoldi im Beitrag #17@md95129 Es gibt aber auch Menschen, die bewußt alte Loks nicht umbauen. Ich lass das alte Gelumpe, ST800, HR800N und viele andere, nach Umschaltung des Fahrstroms, analog fahren. Macht Spaß, zumal Weichen und Signale weiterhin von der CS2 geschaltet werden. Klaus PS.: Bin älter als Du....
Nochmal: Ich würde alte Loks auch nicht umbauen, das wäre ein Sakrileg. Aber Neueinsteiger sollten mit Digital anfangen. Gruß
Ja! Aber niemand will Dir den Spaß an Deiner Anlage nehmen. Aber sollte ein Neuling sich an so etwas oder lieber an den z.B. auf der ONTRAX gezeigten Anlagen orientieren (die praktisch alle wegen der besseren Fahreigenschaften digital betrieben werden)? Übrigens: Alle neuen Märklin-Loks sind digital. Durch den Einbau von Gleichstrommotoren muss ein elektronischer Umschalter eingebaut werden, der ohne weitere Kosten dann auch das Digitalsystem beherrscht. Der AC-Betrieb dieser Loks ist nur aus historischen Gründen verwirklicht. Gruß
sorry, jede N-Lok kann man digitalisieren. Wirklich. Die kleinen Decoder bekommt man überall hin. Es ist nur die Frage ob sich das lohnt. Denn Loks können auch digital nur gut laufen wenn Motor und Antrieb OK sind.
Peter
Spur N Digital Selectrix/DCC Spur 1 Teppichbahning Selectrix/MM
Eine funktionierende Z-Schaltung ist allerdings auch nicht trivial und wird auch teuer. Tastensätze zur Zuordnung waren schon vor 20 Jahren schwer zu beschaffen. Ab einer bestimmten Anlagengröße wird es sicher teurer als eine Digitalzentrale und die Decoder für die Loks die man wirklich braucht. Carsten Bahnmoeller
Zitat von md95129 im Beitrag #12... Aber Neueinsteiger sollten mit Digital anfangen.
Zitat von md95129 im Beitrag #15... Aber sollte ein Neuling sich an so etwas oder lieber an den z.B. auf der ONTRAX gezeigten Anlagen orientieren (die praktisch alle wegen der besseren Fahreigenschaften digital betrieben werden)?
Hallo,
"sollte" sollte niemand, denn noch kann jeder sein Modellbahn-Hobby in der Form ausüben, wie es ihm gefällt! Und wenn ein Neuling hier eine Frage stellt, sollte diese beantwortet werden und es sollte auch mal sein Profil angeschaut werden. Dort steht "Spur N minitrix" und es hilft dem Neuling sicherlich bei der gestellten Frage nicht, ihm zu erklären, dass alle Märklin-Loks digital sind!
Übrigens ist nachstehende Aussage ziemlich daneben!
Zitat von md95129 im Beitrag #5Dieses gesamte Analoggelumpe ist aber längst durch das Digitalsystem überflüssig geworden.
Zitat von Trainfriend im Beitrag #17Mit der nötigen Erfahrung und dem know how sicher, aber als Anfänger ????da fehlt mir wohl der Mumm. Grüße aus dem Westerwald, Peter
Loks die keine Schnittstelle haben sind natürlich mehr oder weniger aufwändig beim Umbau, aber Fräsarbeiten wie vor 20 Jahren sind kaum noch nötig, nur sollte man darauf achten das der Motor mit der Gleis-Stromabnahme keinen Kontakt hat, das mag der Decoder garnicht.
Aber auch einige Loks mit Schnittstelle hatten früher so ihre Merkwürdigkeiten: so gab es von Fleischmann vor ca. 15 Jahren einige Loks die noch einige Bauteile auf der Lokplatine hatten die den Decoder stören konnten, manchmal saß die Schnittstelle so komisch das man nur Decoder von bestimmtenn Herstellern nutzen konnte, die alte Minitrix-Schnittstelle funktionierte auch nur gut mit D&H Decodern mit dünnen Anschlußbeinchen, für die Trix-MTC-Schnittstelle gibt es eigentlich nur einen Decoder... wenigstens ist der gut.
Peter
Spur N Digital Selectrix/DCC Spur 1 Teppichbahning Selectrix/MM
Eine kleine Anmerkung noch von mir... ich fahre meine N-Spur auch analog - mit "modernen" Trafos. Ich trenne immer beide Pole bei Trafo- bzw. Kreisübergang. Und man braucht keine Ringleitung; diese ist lediglich praktisch, weil man überall schnell Strom abgreifen kann. Ein- /zwei Wago-Klemmen (am besten 221-415) direkt hinter´m Trafo, und von da an die Gleise geht auch. Ist halt je nach Anlagengröße schnell unübersichtlich. Ich empfehle als Trafo unter anderem ASC 1000 (nicht 2000) und Tillig TFi2. Hiermit hat man sehr schöne Fahreigenschaften auch bei alten Loks zum mitunter günstigen Preis. Soll´s ganz billig werden, bekommt man aus China PWM-Fahrregler für unter 5,- € - die tun´s auch. Viel Spaß beim bauen, basteln und fahren.
naja, ASC oder andere PWM Regler nur wählen wenn die auch babypopoglatten Gleichstrom für Glockenankermotoren können. Die Motoren können sonst fies sterben.
Peter
Spur N Digital Selectrix/DCC Spur 1 Teppichbahning Selectrix/MM
Zitat von 8erberg im Beitrag #23naja, ASC oder andere PWM Regler nur wählen wenn die auch babypopoglatten Gleichstrom für Glockenankermotoren können. Die Motoren können sonst fies sterben.
Das geschieht auch wenn sie mit geglättetem Gleichstrom betrieben werden. Weil die Hersteller jener Motorengrößen die für die kleineren Modelleisenbahnmaßstäbe geeignet sind, nur Kommutatorschleifer aus dünnem Blech anstelle vernünftiger Kohlebürsten einsetzen, ist die Lebensdauer auf wenige hundert Betriebsstunden begrenzt. Daher trotz der zweifellos hervorragenden Laufeigenschaften nix für Vielfahrer.
Grüße von Markus
Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)
Also, wenn Du die Anlage analog mit drei Stromkreisen betreiben möchtest, verlege 3 Ringleitungen, nehme einfach dazu, 05 mm² Lautsprecherkabel rot/schwarz (gar nicht so teuer) und WAGO-Klemmen und befestige es mit selbstklebenden Kabelclips unter der Anlage oder seitlich, wie du möchtest. Ab und an, gehen die Kabelclips von selbst ab, dann klebe ich diese mit ein wenig Heißkleber wieder fest. Ich gehe davon aus, dass dein Minitrix Gleismaterial und die Loks neu sind. Das sollte alles funktionieren. Hast Du aber gebrauchtes Minitrix-Material, solltest Du es vor der Verwendung überprüfen und ggf. säubern und ggf. durchmessen. Du kannst aber trotz analoger Betreibung der Anlage die 3 Stromkreise in Blöcke von, z.B., 1 Meter oder länger einteilen und an die Ringleitung über die WAGO-Klemmen anschließen. Sollte es mal zu einer schlechten Stromaufnahme der Loks kommen, kannst Du den Fehler schnell finden und beseitigen (Verschmutzung der Gleise zum Beispiel). Wenn du die Anlage in Blöcke einteilen möchtest, solltest Du darauf achten, dass die Isolierverbinder, die richtigen Abstände zwischen den Blöcken haben und sehr gut sitzen.
Ich habe meine Anlage auch in Blöcke eingeteilt, aber ich verwende keine Isolierverbinder mehr. Ich habe das Tomix-Gleissystem Spur N und verwende das Tomix 1671 N Isoliergleis. Es gibt für mich persönlich keine bessere Trennungsmethode.