Erledigt. Problem zwar noch nicht gelöst, aber aufgrund der vielen neuen Erkenntnisse wird es hier unübersichtlich. Deswegen neuen Thread angelegt.
Guten Abend,
nach und nach befülle ich meinen Schattenbahnhof der Anlage im Rohbau mit Zügen. Als ich heute zwei Dampfloks hinzugefügt hatte, habe ich ein für mich seltsames Verhalten bemerkt:
Während eine ältere Roco 150er eine Runde fuhr, wollte ich eine 42er Dampflok umrangieren und sie hat auf die Fahrbefehle nicht reagiert, dann plötzlich doch und dann wieder nicht. Meine erste Idee war, dass vielleicht die Leistung der z21 nicht ausreicht.
Dagegen spricht aber, dass nur die 150er sowie drei mit LED beleuchtete Wagen, die restlichen Loks standen mit ausgeschalteten Lichtern nur rum. Das sollte doch wohl kaum die 3A ausschöpfen? Eine Roco 110er hingegen reagierte ohne Probleme...
Habt ihr eine Idee woran es noch liegen könnte? Die Anschlusskabel sind ziemlich dick und größtenteils verdrillt, sonst sind noch keine Verbraucher draufgeschaltet (d.h. alle anderen Leitungen noch "tot"), die Dampflok stand nicht mehr als 2m von der nächsten Einspeisestelle entfernt...
Hatte vor ein paar Tagen ein anderes seltsames Verhalten mit einer Uralt - Roco - 215 (digital is cool) mit auf der Platine integriertem Decoder. Die ist plötzlich losgefahren obwohl sie gar nicht angesteuert wurde. Ich hab das auf den alten Decoder geschoben... Aber die 42er Dampflok hat einen moderneren ESU Decoder (128 Fahrstufen) drin...
Moin, auch modernste Decoder können komisches Verhalten zeigen, je nach Konfiguration. Zum plötzlichen Lokfahre gibt es schon einige Themen hierim Forum, hast Du mal die Suche bemüht? (Alles x mal wiederholt zu schreiben ist nicht zwingend attraktiv.)
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
Zitat von tomas3000 im Beitrag #1die restlichen Loks standen mit ausgeschalteten Lichtern nur rum
Wieviele sind es denn?
Ggf. die Zahl reduzieren und schauen ob das Problem verschwindet. So kannst Du ermitteln ob die Zahl der Decoder oder schlicht der Decoder selbst das Problem ist.
Vielleicht 7-10 andere. Standen auf stromversorgten Abschnitten. Das mit den „Geisterbefehlen“ ist auch das kleinere Problem. Das war bisher nur eine Lok, die sowieso aussortiert werden sollte.
Aber das Loks Befehle nicht empfangen stört mich mehr…
Noch eine Frage zum Verdrillen der Leitungen - vermutlich damit die Leitungen nicht als Antenne wirken? Beim großen Versorgungsstrang hab ich das natürlich so gemacht, aber die vielen Abzweigungen zur Versorgung einzelner Gleisabschnitte gehen natürlich auch mal durcheinander, ganz zu Schweigen von den Gleisen, die ja nicht verdrillt werden können… Ist das mit dem verdrillen dann so wichtig?
Oder könnte es an einem Stromverteiler liegen (dort werden an einer Stelle Digitalstrom an viele Anschlüsse verteilt und dieser Verteiler hat Status-LED… filtern die vielleicht was raus?
Die z21 zeigt bei drei fahrenden und den restlichen unter Strom stehenden aber abgestellten Zügen rund 1 A an. Ich brauch also keinen Booster, oder?
Aber das Phänomen mit dem Nicht-Empfangen von Fahrbefehlen, wenn ein oder mehrere weitere Züge gerade fahren, habe ich jetzt auch bei einem älteren Roco ET85 festgestellt.
Könnte ich was verbessern, wenn ich via CV29 irgendwelche ungenutzten Protokolle bzw. Analog ausstelle? Ist CV29 universell, also sind deren Einstellungen genormt? Hab nämlich zu den beiden Decodeen keine Anleitungen mehr..