RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#26 von tomas3000 , 20.05.2025 21:58

Ja, das ist ja das seltsame, dass Roco da "nur was Kleines" beilegt und der Frust dann schnell kommt. Dank Euch habe ich es ja vermutlich nun herausbekommen. Aber der Normalnutzer kauft (wenn Roco Glück hat einen Booster) und wenn nicht, keine weitere Lok

Was ratet ihr mir? Sollte ich das Schaltnetzteil mit 54 Watt für 90 € kaufen wie von Roco für den 3 A Booster empfohlen?
(Aber wenn die 36W vom jetzigen schon bei 800mA schlapp machen, dann kommen die 54 Watt doch auch nur auf 1200mA?)

Und beim 120 Watt Netzteil für 120 € "nur" auf 2666mA. Das kann doch nicht sein, dass man die 3000mA nicht ausreizen kann?

Und was bedeutet "Schalt-Netzteil"? Bzw. was passiert, wenn ich ein "normales" Netzteil verwenden würde?


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#27 von volkerS , 20.05.2025 22:20

Hallo Tomas,
ein 36Watt Netzteil schafft an 18V 2A. Damit funktioniert bei Märklin problemlos die MS3 mit Gleisbox. Die ist auf 1,9A spezifiziert und liefert auch die 1,9A.
Ich vermute dass dein Netzteil schadhaft ist. Ein Schaltnetzteil 36W darf bei 1A nicht, wie von dir gemessen, einknicken. Ich vermute, aus Erfahrung, dass in deinem Netzteil die Ladeelkos defekt sind. Ist leider bei Schaltnetzteilen ein immer wieder auftretendes Problem, es ist ein Alterungsschaden. Mit einem 54W Netzteil sollte deine z21 2,9A schaffen. etwas Strom benötigt die Zentrale und Bedienteile.
Volker
Edit: Ein Netzteil >60W bringt bei der z21 mit 3A Ausgangsstrom nichts. Die Mehrleistung kannst du nämlich nicht nutzen, da sie nicht für die Versorgung von z.B. einem Booster genutzt werden darf. Es gilt die Regel 1 Netzteil für 1 Zentrale oder 1 Booster.


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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#28 von Regionalexpress , 20.05.2025 22:22

MEANWELL GST60A18-P1J, AC-DC Tisch-Netzteil, single output, 60W 18V 3,33A ErP-2
Als Beispiel gibt es in der Bucht. Aber ohne Gewähr, es sollte für die z21 reichen.
Es gibt von diesem Hersteller auch die Netzteile mit Midizinzulassung, dies sind dann besonders sicher.
Dies ist aber keine Empfehlung im Sinne der Admins sondern nur ein Beispiel was gehen könnte.


Mit freundlichen Grüßen
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#29 von tomas3000 , 20.05.2025 22:29

Danke!

Wäre bei einem Neukauf eines Netzteils evtl. eines empfehlenswerter, dass gleich etwas mehr wie 18 Volt schafft.

Und woran könnte es liegen, dass ein Schaltnetzteil bei Roco 3 mal so viel kostet wie bei eBay? Ist das nur der "Herstelleraufpreis" oder glaubt ihr, es gibt da auch funktionelle Unterschiede?


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#30 von moppe , 20.05.2025 22:36

Zitat von tomas3000 im Beitrag #24

Aber ist das nicht komisch, dass Roco für die z21 start angibt, sie hätte 3A, aber es dann schon bei weniger als 1A Probleme gibt?


Dein Problem ist nicht der Netzteil, es ist vermutlich Verbindung bis Gleis. Zum Beispiel zu wenige speisepunkten in deiner gleiswendel.

Wenn du zieht unter 1,5 A kontinuierlich ist du überhaupt ich’s an der Leistungsgrenze der Netzteil.



Klaus


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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#31 von tomas3000 , 20.05.2025 22:39

@moppe Die Gleiswendel ist vierstöckig, R3, eingleisig, Einspeisung in der Mitte. Klingt für mich jetzt nicht nach deutlich zu wenig, oder? Wie könnte ich denn herausbekommen, ob es ein schadhaftes Netzteil ist, oder die Einspeisung zum Gleis? Würde es etwas bringen, wenn ich nicht wie jetzt am Ende der Gleiswendel die Spannung messe, sondern genau da, wo eingespeist wird?


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#32 von moppe , 20.05.2025 22:54

Du soll der Spannung messen direkt an z21.
Da soll der Spannung der selber sein als was der z21 sagt.

Ist der Spannung niedriger am Gleis, geht der Spannung verloren irgendwo in der Verbindung von z21 bis Gleis oder durch der Gleis.

Ob der Versorgung nicht genug Strom liefern kann, schaltet der z21 aus…..


Klaus


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#33 von tomas3000 , 20.05.2025 22:56

Hier noch 3 Meßwerte zur Idee von moppe:

(Gemessen jeweils bei mit voller Geschwindigkeit bergwärts fahrendem VT11.5 mit Sound und Beleuchtung (=700-800mA))

Am Ende der Gleiswendel: Ohne Belastung 17,6 V, Mit Belastung bis auf 15,8 V runter
Direkt an der Einspeisestelle in der Gleiswendel: Ohne Belastung 17,6 V, Mit Belastung bis auf 16,8 Volt runter
Direkt am Ausgang der z21: Ohne Belastung 17,3 V, mit Belastung bis auf 17,0 V runter.

Wirkt tatsächlich so, als würde auf dem Leitungsweg was verloren gehen?
Kann das in den Wago-Klemmen passieren? In der ca. 4m langen Zuleitung sind 2 Stück je Ader verbaut...
Die Drähte sind eigentlich dick genug, oder (aus der Hausinstallation für den Drehstromanschluss des Herd...)

Und komisch, dass ich an der z21 direkt weniger messe als am Gleis...
(die z21 app hat jeweils 17,7V behauptet...)


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#34 von moppe , 20.05.2025 22:59

Zitat von tomas3000 im Beitrag #31
Die Gleiswendel ist vierstöckig, R3, eingleisig, Einspeisung in der Mitte.


Roco line R3 = Radius 419,6 mm

2x419,6x3,1416=2.636 mm für jeder Stock.
4x2636=10.544 - ein Einspeisung für 10,5 Meter Gleis.


Klaus


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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#35 von Stahlblauberlin , 20.05.2025 23:33

Welche Version vom VT 11.5 hast du? Die Urversion mit der Walze als Motor zieht heftig Strom, auch die späteren Versionen mit modernerem Motor ziehen in voller Länge ordentlich. Die Garnitur mit Sound und Licht schafft alleine dann ca. 1A. Das sollte die Z21 aber locker schaffen. Der Motor ist aber ziemlich am Limit, wenn dann z.B. der Kollektor verdreckt/verölt ist kann das zu heftigem Bürstenfeuer und damit Störungen führen die Dekoder aus dem Takt bringen.
Einige Dekoder sind sehr störfest, andere sind ausgesprochene Schönwetterdekoder.


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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#36 von tomas3000 , 21.05.2025 06:38

Der VT11.5 ist eher neuer, also nur ca 15-20 Jahre alt ;) Ein zweiter motorisierter Triebkopf ist angedacht, damit der Motor nicht so überlastet ist - verschärft aber vermutlich den Strombedarf noch Mal.


Was ist geplant und was haltet ihr davon:
A) Deutlich mehr Stromeinspeisestellen (trennt man die mit Isolierschienenverbindern nur, um später leichter einen Booster integrieren zu können oder gibt es noch einen anderen Grund?)
B) Statt Wago Klemmen besser Lötverbindungen?
C) Die Original dünnen blau gelben Anschlussdrähte der Roco Anschlussgleise möglichst kurz
D) Größeres Netzteil, rund 60w statt bisher 36w (da ich mit 36W gar nicht auf 3A kommen könnte?)


Welche Decoder sind denn eher Störfest? Wollte mittelfristig nur noch Zimo und für sehr günstige Loks Lenz und wenns wegen Sound nicht anders geht ESU kaufen…


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#37 von Stahlblauberlin , 21.05.2025 08:40

Zitat von tomas3000 im Beitrag #36

Welche Decoder sind denn eher Störfest? Wollte mittelfristig nur noch Zimo und für sehr günstige Loks Lenz und wenns wegen Sound nicht anders geht ESU kaufen…

Das ist die falsche Frage. Die richtige ist: wie bekomme ich die Störungen in den Griff?
Dazu muss man sich die Fahrzeuge deren Betrieb Probleme macht genauer ansehen, insbesondere die Motoren. Verölte/verdreckte Motoren und wackelige Kontakte (bei Roco: die Kontaktfedern Platine - Motor) sind da Hauptursachen.
Aufgefallen ist mir das Problem mit zwei LoPi 5 Basic die beim Störgewitter einer älteren Hamo-Lok bei der der Entstörkondensator defekt (Haarriss) und der Motor verdreckt war. Immer wenn die Lok unterwegs war haben die LoPis nicht mehr und andere Loks mehr oder weniger verzögert reagiert. Ein neuer 10nF-Kondensator und zehn Minuten Motorreinigen lösten das Problem vollständig. In anderem Kontext habe ich mir das Gleissignal mal mit dem Oszi angesehen, das kann bevor Dekoder aussteigen schon ziemlich verhunzt sein. Pufferelkos in den Loks dämpfen Störungen übrigens auch spürbar.
"den" besonders störfesten Dekoder gibt es aber nicht, das hängt von zu vielen Details ab: Hard- und Softwareversion des Dekoders, Einbausituation.... Auffällig waren auch nur genau diese zwei LoPis, andere waren nicht auffälliger als andere Dekoder.
Es bringt bei solchen Problemen nichts an den Symptomen herumzudoktorn, man muss an die Ursachen ran. Bei einem 15-20 Jahre alten VT11.5 kann je nach Nutzung durchaus mal eine Grundreinigung von Motor und eventuell auch des Getriebes anstehen. Meiner ist etwa genau so alt, den habe ich als digitales Startset mit Multimaus auch ungefähr zu der Zeit gekauft. Die Zwischenwagen sind allerdings mit LEDs beleuchtet und brauchen nur etwa 1,5 mA pro Wagen, also in Summe deutlich weniger als ein Glühlämpchen der originalen Beleuchtungssätze, dazu 100% flackerfrei.


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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#38 von vikr , 21.05.2025 09:46

Hallo Tomas,

Zitat von tomas3000 im Beitrag #36
Welche Decoder sind denn eher Störfest?
das ich halte ich für aussichtslos.
Zitat von tomas3000 im Beitrag #36
Wollte mittelfristig nur noch Zimo und für sehr günstige Loks Lenz und wenns wegen Sound nicht anders geht ESU kaufen…
das ist schon eher aussichtsreich, aber meiner Erfahrung nach kaum durchhaltbar, weil bedeutet natürlich Einfrieren auf einem bestimmten technischen Niveau, d.h. längerfristig grundsätzlicher Verzicht auf neuere interessante Lösungen.

Man wird also seine Standard-Auswahl ständig überprüfen, ggf. erweitern und dabei auch Misserfolge haben. Dann kann man sich gegen die Integration einer Inovation oder für die Veränderung seiner Standards entscheiden, was bei entsprechend umfangreicher Anlage bzw. großen Fahrzeugparks sehr kostspielig und aufwendig wird. Welchen Preis man bereit ist zu zahlen, ist Geschmackssache und Geschmak kann sich auch ändern. Eine Anpassung der Anlage, z.B. eine Neuverdrahtung, die man mit unter fünfzig noch als problemlos einschätzt, kann mit siebzig eine unüberwindliche Hürde werden - oder als eingekaufte Dienstleistung - recht teuer.

Eine Reduzierung der auf der Anlage eingesetzten Technologien ist immer eine gute Strategie. Multiprotokolldecoder sind eine spannende Entwicklung, aber komplexer als Decoder, die nur ein Protokoll sprechen. Auf jeden Fall sollte man so wenig Protokolle wie möglich gleichzeitig einsetzen. Das heißt möglichst alles abschalten, was nicht wirklich unbedingt gebraucht wird.
Deine Entscheidung für die z21 bedeutet also konsequenter Weise DCC zu verwenden, auf Motorola ganz zu verzichten (bei Loks und Zubehör). Du benötigst damit zukünftig auch Decoder, die DCC (und ggf. Railcom) beherrschen. Auf der sicheren Seite bist Du also mit weniger komplexen Decodern, bei denen z. B. kein MFX eingebaut ist, was man abschalten muss. Bei ESU also die entsprechenden Versionen kaufen. Bei Zimo derzeit besser auf MX als auf MS oder MN setzen, was aber schon Verzicht auf bestimmte Sound Qualitäten bedeutet.

Die Marketingabteilungen der Firmen werden Dir, bei der Auswahl der für Deinen Geschmack richtigen Komponenten, eher nicht behilflich sein. Das gilt leider meist auch für die Fachpresse...

MfG

vik


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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#39 von tomas3000 , 21.05.2025 12:53

Okay, dann keine neue Zentrale, aber vielleicht ein neues Netzteil… Wie kann ich denn herausbekommen, ob das alte Netzteil kaputt ist oder evtl. noch funktioniert?

@Stahlblauberlin
Genau den TEE habe ich auch. Bin mir grad nicht sicher wegen der Innenbeleuchtung, ob die mit LED ist, aber zumindest ist in jedem Wagen ein Funktionsdecoder und im leeren Triebkopf und im anderen Triebkopf ein ESU Loksound 3 und der größtmöglich passende ESU Bassreflex…
Wenn ich am Berg ungefähr dort losfahre, wo der Anschluss ist, zieht er ca 500-600mA - über 700mA dann erst nach ca. einer Wendel. Dachte vorher, dass das an der dann erreichten Geschwindigkeit liegt - jetzt vermute ich, dass es eher am zusätzlichen Widerstand der Gleise (ca 2 Meter) bis zum Triebkopf liegt… kannst Du das mit Deinem TEE nachvollziehen oder liegt meiner immer noch so deutlich über einer normalen Stromaufnahme?


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#40 von Stahlblauberlin , 21.05.2025 14:22

Die Werks-Innenbeleuchtung arbeitet mit Glühlampen, werden im Digitalbetrieb brüllheiß und ziehen pro Wagen etwa 50 mA... und waren mit viel zu teuer, meine Eigenbauten kosten ~ 1,50/Stück wenn man die Bauteile nicht gerade in Einzelstückzahlen kauft.
700 mA sind heftig, bei sieben Zwischennwagen mit Glühlampen gehen aber schon da 300-350mA nur für die Beleuchtung drauf. Sollten LEDs verbaut sein sieht das anders aus, dann hat man höchstens 15mA pro Wagen, macht 105 mA für das Licht und deutlich über 500 mA für den Motor..das ist mehr als grenzwertig.
Der Zug ist halt schwer, ab 3% Steigung strengt sich der Triebkopf richtig an, kommen dann noch Kurven dazu die die Reibung erhöhen hat er richtig zu tun.
Meiner zieht in der Ebene (ohne Sound) ca. 350-400mA insgesamt, dabei sind etwa 60 mA. für die noch mit Glühlampen bestückte Stirnbeleuchtung enthalten.
Auf der kurvigen und mit teils heftigen Steigungen aufwartenden Anlage meines Schwiegervaters gibt es Spitzen von rund 500 mA, zumindest lt. Display der Zentrale. Da würde ich aber +- 50 mA Toleranz ansetzen. Guck dir auf jeden Fall mal den Motor an, der Verbrauch ist grenzwertig. Nicht einfach die Ölkanne zücken, reinigen und sparsamst die Lager ölen.
Funktionsdekoder hab ich mir gespart, die Beleuchtung ist so ausgelegt das sie bei Tag kaum sichtbar ist und im Dunkeln die Sache stimmig ist. Bei den allermeisten ist mir die Bedeutung viel zu hell.


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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#41 von Railstefan , 21.05.2025 15:17

Hallo Tomas,

du solltest generell ungefähr alle 10 Gleisstücke beide Pole neu einspeisen - egal ob in der Wendel oder in der Ebene.
Die Problemstellen sind die Schienenverbinder - daher auch die Zahl der Gleise und nicht eine definierte Länge.

Isolierverbinder brauchst du dafür nicht unbedingt, oder planst du zukünftig jeden Ring der Wendel mit einem eigenen Booster zu versorgen?

Versuch es bitte mal mit einer 2-poligen Einspeisung je Runde der Wendel - einfach Kabel von außen an Schienenverbinder löten und gleiche Pole miteinander verbinden und dann mit der "Ringleitung" // das dürfte Klaus in seinem Beitrag #34 gemeint haben.

Viel Erfolg
Railstefan


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Die Erkenroder Straßenbahn - meine Straßenbahn-Anlage mit DC-Car-System hier im Forum: Die Erkenroder Straßenbahn - 2 weitere Geschäfte
Und hier unsere US-Anlage: https://www.beans-us-modelrailroad.de/index.php/de/

Ebenfalls im Klub bekennender Marzibahner


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#42 von tomas3000 , 21.05.2025 20:38

Okay, hab den ganzen Tag neue Kabel verlegt und jetzt locker alle 10 Gleisstücke eine Einspeisung, wenn nicht öfter. Das Gute ist, die Spannung bricht nirgends mehr unter 16V zusammen.
Das schlechte ist, die 44er reagiert immer noch nicht auf Befehle wenn der VT11.5 bzw. die 150er läuft.

Mir kommt der Gedanke, dass die Lok entweder ein Problem mit zu niedriger Spannung (<17V), zu vielen Verbrauchern auf dem Gleis (>700mA) oder grundsätzlich mit den zwei eher älteren Roco Fahrzeugen VT11.5 und 150er hat. Nachdem sonst keine bisher getestete andere Lok ähnliche Problem zeigt , liegt es vermutlich an einem "sensiblen" Decoder?

Es ist scheinbar ein ESU mit 128 Fahrstufen, mehr habe ich noch nicht herausbekommen... Zurückgesetzt hatte ich ihn schon, leider auch kein Erfolg. Noch eine Idee, was ich speziell in Bezug auf diese Lok machen könnte?


@Stahlblauberlin : Hab jetzt die LED-Innenbeleuchtung im VT11.5 runtergedreht, braucht ein nun bisserl weniger mA und sieht gleich viel besser aus .
Aber vielleicht auffällig ist, dass der Zug alleine schon, wenn er nur auf dem Gleis steht (ohne Licht und ohne Sound) rund 100mA verbraucht. Was könnte das sein?


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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#43 von MSC , 21.05.2025 21:19

Hallo Tomas,

kauf dir das passende Netzteil.
Es ist doch ganz einfach, dein Netzteil kann den benötigten Strom nicht liefern. deshalb geht deine Zentrale auch nicht in die Überlast Abschaltung, der Strom für die Auslösung wird ja nicht geliefert.
Dafür bricht die Spannung zusammen und du hast die beschriebenen Effekte.

Gruß
Michael


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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#44 von moppe , 21.05.2025 21:43

Zitat von MSC im Beitrag #43

Es ist doch ganz einfach, dein Netzteil kann den benötigten Strom nicht liefern. deshalb geht deine Zentrale auch nicht in die Überlast Abschaltung, der Strom für die Auslösung wird ja nicht geliefert.
Dafür bricht die Spannung zusammen und du hast die beschriebenen Effekte.


Wenn der "Spannung bricht zusammen" in ein Schaltnetzteil, schaltet der Netzteil aus und der z21 schaltet aus.
Das ist nicht was passiert.....


Klaus


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#45 von Stahlblauberlin , 22.05.2025 08:28

Zitat von tomas3000 im Beitrag #42
Aber vielleicht auffällig ist, dass der Zug alleine schon, wenn er nur auf dem Gleis steht (ohne Licht und ohne Sound) rund 100mA verbraucht. Was könnte das sein?

Du hast 9 Dekoder im Zug, jeder gönnt sich in Ruhe zwischen 5 und 20 mA, Sounddekoder bis zu 50 mA. Dann sind 100 mA schnell zusammen. Dazu kommt das die Stromanzeige der meisten Zentralen eher eine halbwegs genaue Schätzung als eine Messung ist, gerade im untersten Bereich.


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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#46 von fschum , 22.05.2025 20:41

Hallo,

Falls auf der Z21 die Railcom Cutout aktiviert ist, würde ich diese testhalber auf der Zentrale mal abschalten. Nur um zu schauen obs dann besser wird …

Hintergrund: Es gibt Decoder die unzureichende Abblock Kapazitäten verbaut haben. Dadurch ziehen die einen sehr hohen Strom nach der Railcom Cutout. Das kann bei schwachen Netzteilen bzw. schlechter Verkabelung zum kurzen einknicken der Digitalen Gleisspannung führen. Die Decoder haben dann Mühe alle Preamble Bits zu erkennen. In der Folge werden die DCC Pakete verworfen und Befehle nicht erkannt.


MfG,
Frank


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#47 von tomas3000 , 22.05.2025 20:46

Was ist denn ein "Railcom Cutout"? Aktuell habe ich noch die z21, evtl. gibt es das da sowieso nicht? Railcom habe ich aber deaktiviert...


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#48 von fschum , 22.05.2025 21:21

Schau mal hier

RE: Wie an Roco z21 Railcom abstellen?

Da wurde die Frage auch gestellt.


MfG,
Frank


 
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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#49 von vikr , 22.05.2025 22:59

Hallo Tomas,

Zitat von tomas3000 im Beitrag #47
Was ist denn ein "Railcom Cutout"? Aktuell habe ich noch die z21, evtl. gibt es das da sowieso nicht? Railcom habe ich aber deaktiviert...
de Einstellungen für RailCom sind bei z21 und Z21 komplett identisch.



Einfach Häkchen vor "RailCom aktivieren" löschen und Einstellungen speichern. Einstellungen neu einlesen oder z21/Z21 neu starten.

MfG

vik


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RE: Lok empfängt Befehle manchmal nicht

#50 von Stahlblauberlin , 23.05.2025 11:43

Bei all dem was schon probiert wurde würde ich auch einen Defekt des Dekoders in der 44er nicht ausschließen. Bei meinem bunten Dekoderzoo habe ich auch bei suboptimalen Bedingungen (Teppichbahning mit einer Einspeisung auf 30m Strecke, eher weiche Zentrale (Spannung gibt unter Last spürbar nach)) solche Effekte noch nicht erlebt.
Bei mir stehen auch mal 10 Lokomotiven gleichzeitig auf dem Gleis, mit Dekodern aus Digital-is-Cool-Zeiten bis aktuellen Zimo-, Lenz-, Appel-, Tams-.. Dekodern ohne das solche Aussetzer auftreten.


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