hab im Zusammenspiel einzelner Loks Probleme, auf deren Lösung ich bisher nicht gekommen bin:
Beteiligte: Roco BR 150 mit eingelötetem Lenz Decoder Roco BR 42 mit ESU Decoder (128) Roco ET 85 mit unbekanntem, eingelötetem Decoder Roco BR 110 mit Lenz Gold
Problembeschreibung: Wenn die BR 150 fährt, dann empfäng die BR 42 keine Fahrbefehle. Wenn die BR 150 nicht fährt, sondern z. B. die BR 110, dann empfängt die BR 42 Fahrbefehle. Wenn die BR 150 auf einem Regler den Stillstand einstelle (und sie langsam abbremst) und ich der BR 42 auf einem anderen Regler eine Geschwindigkeit vorgebe, fährt die BR 42 erst los, kurz bevor die BR 150 hält.
Ich werde aus dem Verhalten nicht schlau. Wenn die BR 150 die BR 42 stören würde, dann dürfte die BR 42 doch erst losfahren, wenn die BR 150 hält und nicht schon kurz davor?
Was habe ich schon alles gemacht: Strombedarf gesamt < 1A Bei allen Beteiligten die CV29 auf 2 gesetzt (also nur digital ohne Railcom, analog, etc.) BR 42 und BR 150 resettet.
Auch auffällig: Der ET85 hatte das selbe Verhalten wie die BR 42, dort hat das Rücksetzen des CV29 auf 2 das Problem allerdings gelöst...
Zentrale z21, Steuerung via z21 app und Multimaus.
aus der Entfernung ist sowas immer schwer zu beurteilen. Grundsätzlich sollte das was Du beschreibst funktionieren - tut es aber nur bedingt.
Zitat von tomas3000 im Beitrag #1Was kann ich noch versuchen?
Testumgebung vereinfachen! Beispielsweise nur die 150 und die 42 auf die Anlage. Am besten aufs gleiche gleiche Gleis und testen … immer noch das gleiche Problem?
So ein Verhalten kann zig Ursachen haben: - mehrere Protokolle am Gleis - starke Störungen durch verdreckte und/oder nicht entstörte Motoren - Elektronik am Gleis die das Signal verzerrt, z.B. durch einseitige Belastung (Beleuchtung und erst recht Rauchsatz gegen Lokmasse und nicht Dekoder-Plus z.B.) - Fehler in der Software/Firmware der Zentrale - und natürlich falsch eingestellte Dekoder. Ein Bekannter heulte sich bei mir aus das eine seiner Loks immer zusammen mit einer anderen losfuhr, aber nicht umgekehrt. Er hatte bei der Zombie-Lok eine Konsistadresse angelegt...
Hallo, massebezogene Leuchtmittel sind in digitalisierten Loks gang und gäbe. Fast alle Spur N-Loks sind so ausgeführt. Wäre das der Grund für Störungen dürfte es ja die 6-poligen Decoder nach NEM651 gar nicht geben, dort ist immer das Chassis der Gegenpol der Leuchtmittel. Nach der Beschreibung könnte man meinen dass in deiner Zentrale eine Ablaufsteuerung aktiv ist die erst dann der Adresse der 42 Fahrbefehle erlaubt wenn die 150 steht. Resete mal die 42 und weise ihr dann eine andere Adresse zu. Testweise kannst du sie auch unter 3 (Lokadresse nach Decoderreset) ansprechen und prpfen ob da immer noch Probleme sind. Volker
Zitat von tomas3000 im Beitrag #5Deutet alles darauf hin, als sei die BR150 der Übeltäter, vermutlich mit der Beleuchtungsrückleitung via Masse, oder?
Eine einzelne Lok oder auch nur eine Handvoll davon lösen das Problem nicht aus, da muss schon deutlich mehr Last ran, ein paar hundert mA plus miese Verkabelung Zentrale-Gleis. Der Tip mit Dekoder-Reset ist schon richtig, vorher aber auf jeden Fall die Lastregelparameter auslesen und dokumentieren. Welche CVs das sind steht in der Dekoder-Anleitung. Die müssen nach dem Reset wieder eingestellt werden wenn von den Werkseinstellungen abweichend. Bei Lenz-Dekodern selten der Fall, bei ESU häufiger. Grundsätzlich muss der Dekoder unter der 3 danach normal funktionieren. Welche Zentrale du nutzt wissen wir immer noch nicht, ich habe für solche Fälle aber immer einen alten Roco 10764 plus Multimaus zum Testen. Damit funktioniert jeder DCC-kompatible Dekoder. Wenn nicht hat der Dekoder und/oder die Lok ein ernstes Problem.
Zitat von X2000 im Beitrag #8 Mehrere Protokolle fahre ich seit Jahrzehnten nebeneinander. Das ist kein Problem. Ob bei Zweileiter oder Dreileiter spielt keine Rolle.
Das kann gut klappen, muss es aber nicht... Und wenn es nicht klappt sucht man sich einen Wolf. Spätestens wenn Spezialitäten des jeweiligen Systems wie Railcom-Meldeabschnitte, ABC, Bremsen mit Gleichspannung etc. zum Einsatz kommen sollen wird es haarig... Das ist aber eher eine Grundsatzdiskussion die in diesem Thread nicht zielführend ist.
bei meinem Bekannten an der Großanlage hatten wir in den letzten Wochen zwei Fahrzeuge, die infolge Kurzschluß/Stromleck in der Lok ein solches Verhalten hatten. Der Schluß war nicht groß genug, um an der Zentrale aufzufallen oder diese gar auszulösen, genügte jedoch, um dem Decoder ein sauberes Signal zu verwehren. Im Stand funktionierte alles prima, sobald die Lok in Bewegung kam, war eine Kontrolle kaum noch möglich (ich vermute, dass ständige Mini-Kurzschlüsse ein entspechendes "Störfeuer" erzeugten und so das DCC-Signal zum DEcoder verunreinigten.)
Also beide Fahrzeuge erneut zerlegt, zum Teil die erst gemachten Lötverbindungen kontrolliert (hier fanden sich unter der Lupe Haardünne Brücken!!), Platinen gereinigt und beim Zusammenbau genau aufgepasst, dass kein Kontaktblech verbogen wieder eingebaut wurde. Beim VT 11.5 war also der Umbau auf stromführende Kupplung unsauber ausgeführt, bei einer BR "45 002" (Basis Weinert) führte ein Fehler beim Zusammenbau zu ungewollten Kontakten.
Also die betreffende Lok mal genau unter die Lupe nehmen...
LG
Horst
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Zentrale z21 (hatte den obersten Eintrag aktualisiert…). Keine „Spezialitäten“, also kein Railcom, kein ABC, … Nur ein bunter Mix Digitalloks aus verschiedenen Jahrzehnten, leider nicht alle von mir selbst digitalisiert - die 150er und die 44er nicht, deswegen kann ich die nicht einschätzen…
Wie könnt ihr Euch erklären, dass die 44er ihren ersten Losfahrbefehl scheinbar schon bekommt, während die 150er noch „ausrollt“? Stören die sich dann nur bei unterster Fahrstufe nicht? Oder bekommt eine Lok einen Bremsbefehl und macht das Abbremsen dann selbst? Die 150er also Bremsbefehl und damit „von der Zentrale abgemeldet“ und ab dann fährt die 44er los?
Wird noch komplexer, hatte das vorher der Einfachheit halber nicht erwähnt - es gibt auch noch einen alten Roco TEE VT11.5 mit Loksound3: Wenn dieser fährt gibt es für die 44er das selbe Problem wie bei der 150er. Aber: Alle anderen Loks haben weder mit dem VT11.5 noch der 150 Probleme und die 44er hat keine Probleme wenn eine der anderen Loks fährt…
Ok, die Loks auf einem Testkreis ausprobieren, unabhängig vom Rest der Anlage. Ist das Phänomen weg, dann liegt es nicht an den Loks oder der Zentrale.
Klar kann z.B. Lok 44 den STOPP Befehl erhalten und rollt dann aus, während eine neu aufgerufenen Lok dann schon mit anderer Nummer gesteuert werden kann.
Lokadressen auf 3 und 4 stellen hat das Problem leider nicht gelöst. Eigener Testkreis mach ich heute Abend, wobei ich das bezweifle, schließlich haben nur die genannten wenigen Loks Probleme, der große Rest nicht…
Noch eine neue Beobachtung, jetzt mit drei Loks. Die 150er fährt, ein unauffälliger Zug fährt auch und die 44er reagiert nicht auf Fahrbefehle. Wenn ich jetzt von der 150er zum unauffälligen Zug wechsle und dort einen Fahrbefehl gebe, reagiert plötzlich auch die 44er auf den dort vorher gegeben Fahrbefehl.
Weiß jemand, ob die Zentrale beim Wechsel von einer zur nächsten Adresse alle anderen Fahrbefehle noch mal gebündelt an alle Loks schickt?
Die Fahrbefehle und der Status der Funktionen F0-8 werden zyklisch reihum verschickt. Da gibt es zwar Limits aufgrund der relativ langsamen Übertragung, aber da müssen schon reichlich Loks aktiv sein damit das ernsthaft spürbar wird. So ab 30 fahrenden!! Lokomotiven wird das interessant, dann kann es spürbare Verzögerungen von vielleicht einer halben Sekunde geben. Womit steuerst du die Z21 an? Wenn Software hat eventuell die ein Problem. Oder bei der Z21 ist was verstellt, notfalls die auch mal auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Zum Eingrenzen wirklich alles unnötige aus dem System nehmen, zwei Lok/Multimäuse per Kabel an die Z21 und testen. Wenn so alles funktioniert sind Dekoder und Loks ok. Stück für Stück den Rest wieder dazu und bei jeder Komponente testen.
Ich steuere die z21 mit einer Multimaus und mit der z21 App.
@fschum Lok vom Gleis kippen und die 44er fährt los.
@Stahlblauberlin Beim eingrenzen im Büro ist mir erstmal nichts aufgefallen. 150er, VT11.5 Triebkopf und 44er fahren ohne Probleme gleichzeitig auf dem selben (kurzen) Gleis.
Unten auf der Anlage ist mir dann aber was anderes aufgefallen: Ich hab nur die Gleiswendel mit Strom versorgt und den VT11.5 mit allen Wagen, Innenbeleuchtung (wird in jedem Wagen mit einem extra Funktionsdecoder gesteuert) und Sound (Doppeldumbo) gleichzeitig mit der 44er fahren lassen. Wenn der VT11.5 abwärts fuhr, gab es keine Probleme, allenfalls eine klitzekleine Verzögerung bis die 44er die Befehle angenommen hat. Als der VT11.5 aufwärts fuhr, nahm die 44er keine Befehle mehr an (bis er stoppte oder wieder abwärts fuhr). Klar braucht der VT11.5 mehr Strom, aber laut Bildschirmanzeige der z21 (Start) bin ich nur bei ca 1A…
Hallo, ich habe eher den Verdacht, dass auf der Anlage über Übergangswiderstände die Spannung nicht stimmt. Die z21 kann max. 3 A und wir wissen nicht mit welcher Spannung er das System betreibt (1 V unter Netzteilspannung) und wie viel Last an der z21 hängt.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
@vikr Nur DCC. Hab jetzt Railcom auch noch ausgeschaltet, leider kein Effekt.
Hab jetzt mal die Stromanzeige auf der z21 App verfolgt. Fährt der VT11.5 abwärts sind es ca 350mA, dann reagiert die 44er. Fährt er aufwärts sind es gut 700mA, dann reagiert die 44er nicht…
Wenn ich den VT11.5 abbremse sinkt der Stromverbrauch auf rund 650mA und teilweise reicht das, dass die 44er reagiert.
Hab ein 36W Netzteil aus der Startpackung, Roco empfiehlt für den 3A Booster aber ein 54W Schaltnetzteil.. könnte es daran liegen?
Aber warum haben dann andere Loks nicht das Problem wie die 44er?
@JoWild Welche Daten soll ich wo messen? (beim Test auf der Gleiswendel war der Gleisanschluss Max. 2 m von den zwei Zügen entfernt, gefahren wurde auf Roco Geoline. Die Versorgung zwischen Anschlussgleis und z21 geht über richtig dicke Kupferdrähte aus der Hausinstallation (an sowas hängt bei uns auch der Ofen…)
Zitat von tomas3000 im Beitrag #16@fschum Lok vom Gleis kippen und die 44er fährt los.
Mit diesem Test zeigst Du, das Du ein elektrisches Problem hast.
Mein Rat: Alle Spekulation bzgl. DCC Protokoll, CV Einstellungen usw. sind damit Nebensache. Du musst Dir die Verkabelung der Anlage anschauen bzw. was mit der 150 „elektrisch“ faul sein kann.
Inzwischen glaube ich das Problem eingegrenzt zu haben:
Testaufbau: z21 versorgt nur Gleiswendel / Steigungsstrecke, VT11.5 kommt gerade so hoch.
Mit Sound und Beleuchtung an zeigt die z21 app für den V11.5 einen Verbrauch von knapp über 700mA an. Die 44er reagiert nicht auf Befehle. Schalte ich Sound und Beleuchtung aus oder fahre ich mit dem VT11.5 mit Sound und Beleuchtung abwärts habe ich jeweils einen Verbrauch von rund 500mA angezeigt und die 44er reagiert auf Befehle.
--> Über einer bestimmten Verbrauchsschwelle (wohl um die 700mA aber weit unterhalb der 3A, für die die z21 ausgelegt sein sollte) reagiert die 44er nicht mehr auf Befehle. Seltsamerweise reagieren aber andere Loks durchaus noch auf Befehle, wenn der VT11.5 mit über 700mA aufwärts rauscht.
(Die 44er alleine hat aufwärts einen Stromverbrauch von angezeigt 250mA, also auch nicht extrem hoch...)
@fschum : Das ursprünglich genannte Problem mit der 150er tritt im Testaufbau nicht mehr - vermutlich weil die Lok alleine nicht über die Verbrauchsschwelle von ca. 700mA kommt. Als ich das Thema erstellt habe, war noch die gesamte Anlage mit vielen weiteren Loks und beleuchteten Wagen angeschlossen, vermutlich kam alles zusammen über die Verbrauchsschwelle...
Zitat von tomas3000 im Beitrag #21[...]--> Über einer bestimmten Verbrauchsschwelle (wohl um die 700mA aber weit unterhalb der 3A, für die die z21 ausgelegt sein sollte) [...]
Meine Erfahrungen mit Dualboostern und 120W Netzteilen ist, dass die Booster schon ab 2,5A im Boosterkreis abschalten (U=17,8V geregelt), obwohl Eingangsseitig 3A/Booster bei 20V= zur Verfügung stehen. Damit können 2-3 Züge fahren während ca. 10 Parken (ca. 30 Lok-/Funktionsdecoder; im Leerlauf ca 700 mA, mit aktiver Beleuchtung 1,2 A, 2-3 Züge in Aktion 1,9-2,2A).
Die z21 hat keine geregelte Ausgangs-Spannung und das 36W Netzteil liefert gem z21.eu "nur" 18V= Eingangsseitig. Selbst optimistisch können da nur 2A am Ausgang anstehen (bei max 17V gem. ROCO z21.eu). Bricht ggf. die Spannung unter Last ein? Wie sieht die Spannung am Gleis gemessen aus? Ist diese genauso hoch wie am Ausgang der z21? (Im Vergleich geht auch ein einfaches Meßgerät)
LG
Horst
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Hallo, was für ein Netzgerät wird denn für die z21 verwendet? Wenn es sich um das kleine Netzgerät, was zur Grundausstattung der weißen z21 gehört, handelt kann es schon sein dass die Leistung nicht ausreicht. Ich hatte einmal einen ähnlichen Fehler bei einem Freund, hier haben wir dann ein Netzteil mit 19V 4A ( Notebook Netzgerät) verwendet. Damit waren alle Störungen beseitigt. Bitte aber jetzt keine Diskussion ob man ein solches Gerät verwenden darf.
Mit freundlichen Grüßen Regionalexpress
Märklin K-Gleis, Digitalsystem ECoS 50210, 3 ESU-Booster 50010, Datenformat: DCC mit ABC-Bremsstrecken Decoder: ESU Lokpilot und, Loksound 4 und 5, Zimo MX6xx, Zimo MS und MN ESUProgrammer
@UP4001 Die z21 App zeigt ohne Belastung 17,7 Volt an, das Meßgerät gleichzeitig 17,6 V. Wenn ich nun den VT11.5 mit Sound und Beleuchtung hochjage (rund 800 mA), dann bricht die Spannung auf bis zu 16,3 V zusammen. Ist das zu wenig?
Ja, es ist das kleine Netzgerät aus der Grundausstattung / Startset der z21 mit 36W. Aber ist das nicht komisch, dass Roco für die z21 start angibt, sie hätte 3A, aber es dann schon bei weniger als 1A Probleme gibt?
Hallo, auch wenn die Zentrale 3A kann, so ist das Netzgerät das schwächste Teil in der Kette und bestimmt damit die Leistung.Vielleicht hat das verwendete Gerät ja auch einen Defekt. Um die volle Leistung der Zentrale zu erreichen sollte das Netzgerät auch entsprechend ausgelegt sein.
Mit freundlichen Grüßen Regionalexpress
Märklin K-Gleis, Digitalsystem ECoS 50210, 3 ESU-Booster 50010, Datenformat: DCC mit ABC-Bremsstrecken Decoder: ESU Lokpilot und, Loksound 4 und 5, Zimo MX6xx, Zimo MS und MN ESUProgrammer