zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#1 von swisstrain , 20.05.2025 23:28

Hoi zäme

Meine Märklin Doppelspulenantriebe versorge ich mit 25V AC. Dazu führe ich das auf einen Schaltdecoder und alle 4 angeschlossenen Artikel haben dann diese 25V zur Verfügung.
Nun habe ich aber einen Exoten: Ein Viessmann Signal-Antrieb braucht nur 16V. Einen ganzen Vierfachdecoder möchte ich nicht mit 16V betreiben. Gibt es etwas, was ich in die Schlt-Leitung bauen kann, damit ich von 25V auf 16V runter komme und nur für dieses eine Signal die Spannung vermindert wird?

lg
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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#2 von LM2607 , 21.05.2025 00:02

Einmal schauen welche Stromaufnahme das Signal hat, entweder Messen oder aus Datenblättern entehmen.

Da du um 9V reduzieren willst die 9V durch den Strom teilen und dann solltest du deinen benötigten Widerstand haben. Den einfach zwischen Signal und Schaltdekoder klemmen


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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#3 von Paule , 21.05.2025 08:27

auch bekannt als "ohm´sches Gesetz".


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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#4 von swisstrain , 21.05.2025 12:15

Hallo

Das kenne ich von den LED her. Allerdings sind hier die Leistungswerte etwas anders. Wäre ein Step-Down-Modul evtl eine gute Lösung?

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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#5 von Draisine , 21.05.2025 12:36

Zitat von swisstrain im Beitrag #1
Hoi zäme

Meine Märklin Doppelspulenantriebe versorge ich mit 25V AC. Dazu führe ich das auf einen Schaltdecoder und alle 4 angeschlossenen Artikel haben dann diese 25V zur Verfügung.
Nun habe ich aber einen Exoten: Ein Viessmann Signal-Antrieb braucht nur 16V. Einen ganzen Vierfachdecoder möchte ich nicht mit 16V betreiben. Gibt es etwas, was ich in die Schlt-Leitung bauen kann, damit ich von 25V auf 16V runter komme und nur für dieses eine Signal die Spannung vermindert wird?

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Hallo Alex,

woher weißt Du, daß der Schaltdecoder am Ausgang 25 V AC ausgibt? Bzw. welchen Schaltdecoder verwendest Du? Für mich ist das schon ungewöhlich.

Wenn Du tatsächlich 16 V benötigst, Viessmann gibt 16 V AC und DC bei max. 0,6 A an und wenn Dein Decoder tatsächlich 25 V AC abgeben würde, dann nützt Dir weder wie vorgeschlagen ein Widerstand noch ein Step-Down-Wandler.

Letzteres könntest Du verwenden, wenn Du die 25 V AC in Gleichspannung umwandelst und anschließend den Step-Down-Wandler nutzt. Aber Achtung bei 25 V AC kommt ca. der 1,4 fache Wert DC bei einer Vollbrücke raus. Der Step-Down-Wandler muß dafür auch spezifiziert sein.

Eigentlich bräuchtest Du einen Trafo 25 V auf 16 V.

Bevor Du aber jetzt nach Trafos und Step-Down-Wandler schaust, solltest Du Dir erst nochmal wirklich die Spezifikation Deines Schaltdecoders ansehen. Ich komme zwar nicht von Märklin und weiß deshalb auch nicht was die da so anbieten oder auch angeboten haben, 25 V AC am Ausgang ist aber schon sehr ungewöhnlich. zumindest nach meinem Verständnis. Wo kommen eigentlich die 25 V her? Ist das die Spezifikation für die verwendeten Magnetartikel?

Grüße Thomas


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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#6 von bleudeur , 21.05.2025 13:10

Zitat von Paule im Beitrag #3
auch bekannt als "ohm´sches Gesetz".

Je nachdem was das Signal grade macht wird es eine stark schwankende Stromaufnahme haben die der Widerstand dank Ohm in einen porportional anderen Spannungsfall umsetzt.

Kurzum:
Eine ziemlich schlechte Idee. Spannungswandler wäre der bessere Ansatz, aber schwieriger bei AC. 25V ist allg ein wenig hoch, langfristig über eine generelle Reduzierung nachdenken.


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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#7 von Railstefan , 21.05.2025 14:06

Hallo Alex,

woher bekommst du 25V AC?
Die klassischen Märklin-Trafos liefern am Lichtausgang auch "nur" ca 16V AC

Warum 25V?
Wie hast du gemessen bzw was nutzt du als Versorgungstrafo?

Gruß
Railstefan


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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#8 von volkerS , 21.05.2025 14:11

Hallo,
25V AC wäre höher als für Modellbahnen zulässig, also eigentlich nur als Bastlerlösung seitens des TE möglich.
Volker


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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#9 von swisstrain , 21.05.2025 22:57

Ich arbeite mit einem Titan-Trafo, der 25V abgibt. Und ich schalte damit meine Märklin Doppelspulenantriebe. Die halten das auch aus bei kurzen Impulsen.
Der Viessmann ist filigraner und auf 16V ausgelegt.


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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#10 von Draisine , 22.05.2025 08:58

Dann ersetze Deinen einzelnen Exoten durch ewas, von dem Du glaubst, daß es mit 25 V AC klar kommt. Das ist die günstigste und zuverlässigste Lösung. Wobei ich nach wie vor anzweifle, daß Deine Schaltdecoder 25 V AC ausgeben. Wie soll das funktionieren?
Oder ist das was selbst gebasteltes mit Relais- oder doppelten MosFet-Augängen?

Grüße Thomas


 
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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#11 von volkerS , 22.05.2025 09:05

Hallo Thomas,
wenn der TE Lenz Decoder verwendet, dann liegen tatsächlich ~24V AC (25V - Durchlassspannung Triac) an den Spulenantrieben an. Übrigens die besten Decoder wenn es um die Lebendauer von Endschaltern geht. Bei allen anderen Decodern wird durch Gleichrichten eine DC-Spannung von bis zu 35V erzeugt, kann für die Elkos kritisch werden, wenn sie nur auf 35V DC ausgelegt sind.
Volker


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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#12 von bleudeur , 22.05.2025 09:06

Zitat von Draisine im Beitrag #10
Wobei ich nach wie vor anzweifle, daß Deine Schaltdecoder 25 V AC ausgeben.

Evtl meint er Relais-basierte Schaltdecoder ala k84, oder Thyristor-basierte. Ich glaube Tams o.ä. hat da was im Angebot.
Edit: Volker meint es handelt sich um Lenz und Triacs.
Zitat von swisstrain im Beitrag #9
Ich arbeite mit einem Titan-Trafo, der 25V abgibt. Und ich schalte damit meine Märklin Doppelspulenantriebe. Die halten das auch aus bei kurzen Impulsen.

Wenn mich meine Recherche nicht täuscht, ist das ein ziemliches altes Teil. Mein Rat: Tu dir einen Gefallen und ersetze das durch moderne Trafos, zB den Märklin 6002 aus dem alten Digitalsystem. Seine 52VA gibt es auf Ricardo und Konsorten für unter 20.-
Alternativ 60052 mit 60VA, der ist noch neuer und kaum teurer.

Dein Kommentar dass deine Antriebe das bei "kurzen Impulsen" aushalten ist jetzt auch nicht gerade vertrauenserweckend? Auf lange Sicht machst du dir wahrscheinlich früher oder später mit dem alten Trafo was kaputt oder verkürzt die Lebensdauer durch die recht hohe Spannung.

https://www.ricardo.ch/de/a/maerklin-600...2va-1288221310/
https://www.ricardo.ch/de/a/transformer-...002-1288809804/
https://www.ricardo.ch/de/a/maerklin-tra...052-1285678680/

Die verlinkten Angebote sind natürlich nicht von mir und verstehen sich nur als Beispiele.


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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#13 von hu.ms , 22.05.2025 13:00

Zitat von swisstrain im Beitrag #1

Einen ganzen Vierfachdecoder möchte ich nicht mit 16V betreiben.
alex

Es gibt auch ein- und zweifachdecoder....

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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#14 von Draisine , 22.05.2025 14:04

Zitat von volkerS im Beitrag #11
Hallo Thomas,
wenn der TE Lenz Decoder verwendet, dann liegen tatsächlich ~24V AC (25V - Durchlassspannung Triac) an den Spulenantrieben an. Übrigens die besten Decoder wenn es um die Lebendauer von Endschaltern geht. Bei allen anderen Decodern wird durch Gleichrichten eine DC-Spannung von bis zu 35V erzeugt, kann für die Elkos kritisch werden, wenn sie nur auf 35V DC ausgelegt sind.
Volker

Das was ich gefunden habe ist der LS150 mit Wechselspannungsausgang. Maximal 16 V AC am Eingang. Oder der LS130 mit Relaisausgängen. Aber der hat vermutlich auch nur 16 V AC Eingangsspannung.

Und das mit 35 V ist sicherlich richtig, bei 25 V AC Versorgungsspannung. Deswegen habe ich ja die 25 V angezweifelt. Zumal Du ja selbst schreibst, daß die im Bereich der Modellbahn nicht zulässig wären.

Und ich hatte auch nochmal nachgeschaut, mein alter Titan-Trafo hat auch noch eine Buchse für 25 V AC. Und natürlich auch weitere. Jetzt stell sich für mich natürlich die Frage, ob das mit den gewählten 25 V überhaupt so richtig sein kann und ob das nicht auch mit 16 V gehen würde. Was evtl. sogar die richtige Spannung wäre. Damit wäre auch das Problem mit dem Viessmann-Signalantrieb auch vom Tisch.

Das einfachste ist der TE sagt mal was er verwendet und wie er auf die 25 V kommt. Nur die Buchse am Titan-Trafo kann es ja nicht sein. Meiner halt noch viel mehr Wicklungsabgriffe, die man wählen könnte. Selbst ein LGB-Trafo liefert neben den max. 22 V Fahrspannung auch nur 17 V AC für sonstige Anschlüsse. Also irgendwie ist das alles nicht logisch.

Grüße Thomas


 
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RE: zu Viel Volt für Viessmann Formsignal

#15 von swisstrain , 23.05.2025 11:23

Hoi zäme

Ich verwende tatsächlich 25V AC, die dann zu ca. 35V DC pulsierend wird. Dieses Setting finden viele heikel. Mir gefällt es.
Thema für mich wäre, wie ich die Spannung für diesen einzelnen Artikel runterbringen kann.

Ich habe aber inzwischen eingesehen, dass ich ziemlich gut fahre, wenn ich einen Magnetartikeldecoder einfach mit 16V versorge. Dafür habe ich einen Litfinski MAD4 DCC gekauft. Der lässt eine gesonderte Digital- und Fremdeinspeisung zu.

So ist das Problem für mich gelöst, ohne dass ich was in die Leitung hängen muss.

Lieber Gruss
Alex


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#16 von Draisine , 23.05.2025 20:03

Zitat von swisstrain im Beitrag #15
Hoi zäme

Ich verwende tatsächlich 25V AC, die dann zu ca. 35V DC pulsierend wird.

Lieber Gruss
Alex

Verrätst Du uns noch welche Decoder Du einsetzt?

Grüße Thomas


 
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#17 von swisstrain , 25.05.2025 15:22

Hoi

Ich verwende Litfinski 4 Fach Magnetartikel Decoder. Tams hat was ähnliches im Programm.

lg
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#18 von bleudeur , 26.05.2025 10:06

Zitat von swisstrain im Beitrag #15
ch verwende tatsächlich 25V AC, die dann zu ca. 35V DC pulsierend wird. Dieses Setting finden viele heikel. Mir gefällt es.
Thema für mich wäre, wie ich die Spannung für diesen einzelnen Artikel runterbringen kann.

Ich verstehe deine Motivation für dieses Vorgehen nicht. Es ist ein Sicherheits- und Lebensdauer-Risiko für deine Anlage und ihre Komponenten.

Nachhaltigkeit hin oder her, so alte Trafos gehören aus gutem Grund ausgetauscht.


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#19 von Draisine , 26.05.2025 11:51

Zitat von swisstrain im Beitrag #17
Hoi

Ich verwende Litfinski 4 Fach Magnetartikel Decoder. Tams hat was ähnliches im Programm.

lg
alex

Hallo Alex,

danke für die Information. Ich wollte das nur interessehalber wissen, da ich mit der Angabe 25 V nicht klar gekommen bin und sehen wollte, ob das evtl. bei einem exotischen Schaltdecoder, den ich nicht kenne, nicht sogar so sein kann.

Wie ich aber nachlesen konnte sind das ganz "normale" Schaltdecoder mit Eingangsspannungsbereich bis 19 V AC, die Du halt außerhalb der Spezifikation mit 25 V AC versorgst. Ok, wenn das auf Dauer bei Dir bislang so funktioniert hat. Soweit ich das sehe erfolgt das Ansteuern der Ausgänge über einen 8fach-Ausgangstreiber ULN2803A bei dem wohl zwei Ausgänge immer parallel geschaltet sind um die spezifizierten 1 A je Ausgang einzuhalten. Da ich in der Bauteileliste zum Decoder außer einer Zener-Diode mit 30 V keine weiteren spannungsregelnden Komponenten erkennen kann, ist es also durchaus möglich, daß die Ausgangsspannung bis 30 V DC durchaus der gleichgerichteten Eingangsspannung folgt und somit dem von Dir beschriebenen Effekt des verbesserten Schaltens bei 25 V AC Eingangsspannung bewirkt. Auch wenn die Spannung lt. Spezifikation zu hoch ist.

Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern ich möchte es halt verstehen was Du machst und wie es funktionieren könnte.

Wie es denn auch sei, weiterhin viel Spaß mit der Modellbahn. Sollte dennoch mal ein Decoder seinen Dienst versagen, schau zunächst mal nach der Zener-Diode und den Elkos.

Grüße Thomas


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