Mir geht es um die platzsparende, bruchsicherere aber kostengünstige Aufbewahrung von Loks und Wagen ohne OVP abseits der relativ teuren Handelslösungungen. Wie macht ihr es? Habt ihr Bauvorschläge für Wagenregale? Gibt es Lösungen die gar zu Ikea passen? Gibt es ganz andere Lösungsansätze? Stehend, liegend, mit Schaumstoff? Staubschutz? Bitte alle Ideen, Lösungen hierher 👍
Hallo, ich benutze Kopierkartons, die ich auf die Höhe des Deckels der Schachtel zuschneide. Die Schnittstücke können dann passgenau als Zwischenwände für den Karton verwendet werden. Gruß Christof
Günstig bedeutet für mich auch immer den Nutzwert mit einzubeziehen. Daher bin ich bei den TrainSafe Travellite für Modelle gelandet. Röhre auf dem Anschluss und Zug in die Anlage schieben. Fertig.
In die Richtung beim Selbstbau gehen Projekte mit Kabelkanälen, die mit Schaumstoff ausgelegt sind. Habe ich persönlich allerdings noch nicht getestet.
für die diversen DR-Gliederzüge setze ich Kabelkanäle ein: doppelt breit und doppelt hoch. Die Gliederzüge haben ja elektrische Kupplungen zwischen den Wagenteilen und die jedes mal zusammen zu friemeln und das mit der Gefahr abgebrochener Kontaktstifte ist mir zu heikel. Also einfach einmal den Zug zusammen bauen und dann ab in den Kabelkanal. Innen werden die Kabelkanäle mit dünner Schaumstofffolie gepolstert, damit die Modelle nicht verkratzt werden, vorne und hinten kommen noch Blechstreifen rein, die als Prellbock dienen und das Rollen innerhalb des Kabelkanals verhindern. Preiswert und praktisch.
Ach ja: Immer wieder werden bei elektronischen Geräten kleine Netzteile in Pappschachteln verpackt. Die eignen sich ganz hervorragend für kleine Loks oder kurze Wagen. Und früher gab es mal Ferrero Rocher in Kunststoffboxen. Auch die sind stapelfähig und gut für kurze Loks geeignet. Last not least: Tillig Metergleise werden in einfachen Pappschachteln verkauft. Diese kann man einfach auf die benötigte Länge zurecht schneiden. Diese Kartons eignen sich z.B. für Triebzüge. Bei mir "wohnen" da z.B. zwei alte Märklin ETA150, bei denen die Originalschachteln fehlen drin.
alles wird in stapelboxen mit deckel aufbewahrt, eingeteilt in zubehör, schienenmaterial und loks/wagen. wenn keine OVP vorhanden ist, dann wickel ich es in zeitungspapier ein. bis jetzt keine probleme.
also meine stehen zum größten Teil im Schattenbahnhof. Auf Gleisen und jederzeit fahrbereit.
Waggons die gerade nicht in die aktuelle Anlagenepoche passen lagern in einem IKEA Schubladenelement-ALEX. Loks die gerade nicht gebraucht werden stehen im Lokschuppen oder in der Vitrine. Sind diese Abstell- und Lagermöglichkeiten ausgeschöpft, muss ich etwas verkaufen, denn dann habe ich zu viel...
Zum Stammtisch transportiere ich mein Material in einem Besteckkasten* (1 original aus Pappe, 1 nachgebaut aus Sperrholz). In einem dieser Kästen bekomme ich auf der Seite liegend zweilagig ca. 8 m Zug unter.
Grüße Birk
PS: Ich merke gerade, der Begriff "Besteckkasten" ist in der Hinsicht vielleicht eher irreführend. Ich meine den Karton in dem das Besteck verkauft wird, nicht die Kästen für die Küchenschublade, in denen der Silberkram lagert. Ich mache nachher mal Fotos wenn Interesse besteht.
in der Regel steht alles auf der Anlage. Die Fahrzeuge, die gerade nicht gebraucht werden, lagern in einem Schubladenschrank, wie man ihn zur Werkzeugaufbewahrung nutzt:
Ich stelle mein Rollmaterial lediglich in einen Sekretär (so ein aufklappbarer Schreibtisch). Hier zu sehen: Klick! Die Fläche reicht für meinen Fuhrpark locker aus und ich kann die Fahrzeuge von oben greifen. Sollte das irgendwann zu knapp werden, kann ich auch noch ein oder zwei weitere Bretter einbauen. Der Sekretär hat mich damals 15 Euro gekostet und war als Deko- und Restaurationsobjekt aus Spaß an der Sache gekauft worden. Ich habe ihn zusätzlich an der Wand befestigt, damit die Fahrzeuge darin nicht umfallen, falls mal jemand dagegen stoßen sollte. Sieht gut aus, ist Low-Budget und reicht für mich aus.
bei unserer US-Bahn bauen wir uns selber Setzkästen, die mit Moosgummi ausgelegt sind. Das Grundmaß ist passend für Euro-Boxen (ca 35cm x 55cm). Da bei unserer US-Bahn die Züge gerne mal etwas länger sind (50-100 Wagen), waren wir es leid, die jedesmal einzeln auspacken zu müssen. So sind sie transportsicher verpackt.
Hier mal als Beispiel das Brett für einen Personenzug: Zuerst mit nur einem Wagen, damit man das Ganze besser sieht:
und komplett gefüllt:
Bei Güterwagen wird die Größe der einzelnen Fächer an den entsprechenden Wagen angepasst, ggfs auch andersher. Zusätzlich sieht man hier ein angeklebtes einlaminiertes Foto, damit man weiß, was für Waggons wo rein gehören.
Das sind lauter interessante Lösungen, besonders wenn die Fahrzeuge im Haus bleiben (Schubladen-Schrank) oder aber in größeren Einheiten transportiert werden. Mein Bedarf ist ein anderer: Ich will gezielt einzelne Fahrzeuge mitnehmen, besonders zum MIST1-Stammtisch mit der Anlage.
Darum benutze ich kleine Schachteln in einheitlicher Größe (Teebeutel-Karton) und fixiere das Fahrzeug mit einer Wellpappen-Einlage. Vor drei Jahren habe ich das auf dem MIST1 vorgestellt, die Folien findet Ihr im angehängten PDF. Inzwischen versehe ich jede Schachtel mit einem Klarsicht-Fenster, das ist im Vortrag nur angedeutet.
Viel Freude! Jörg
H0, Märklin C+K, DCC, kleine Fahrzeuge, Dampf+Diesel, III-IV, eingleisig
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Hallo Ich habe einige Riesenpakete von Roco nicht verstauen können. Deshalb war mein Weg der, eine Werkstätte mit der Herstellung von transportsicheren Kartonverpackungen zu beauftragen. Diese Firma hat für mich schon andere Aufgaben mit Karton gut gelöst. Alle sind absolut transportsicher. Innen mit Styropor oder Hartschaum ausgelegt. Das ist eine Behinderten-Werkstatt in Wien. Loks und Waggons wurden bereits so gut verstaut. Was tausche ich aus? Riesenpakete oder kaputte oder gefährliche Blister. LG Hadasch
Die gab es häufiger im Lidl. Und irgendwann gab es da auch GeschirrABtropftücher, Also Schaumstoff mit Textilmäntel, die exakt die gleiche Breite des Koffers haben.
die konnte man quer teilen und dann jeweils einen H0 Zug sauber darin einwickeln und saugend in den Koffer stellen. Das passt, als wäre es für H0 gemacht. Wenn man dann noch eine dünne Folie um das Modell legt, bleiben keinerlei Details am Stoff hängen. Passiert sonst halt ein kleines bisschen.
Lange Fahrzeuge wie etwa meinen Brawa Trafotransporter fahre ich auf einen Gefrierbeutel und trage in darin auf den Schaumstoffschutz.
Und auf dem MIST 5 hatte letztens jemand einen Gewehrkoffer dabei. Der ist schön lang, da geht viel rein und war mit 70€ gar nicht so teuer! Bei den Sortimentskoffern besteht nämlich das problem, das nach 47 cm Schluss ist und die sind schnell erreicht. Auch entstehen in jedem Fach Verluste, 0,6 Wagen kann man nicht einladen... Ich würde also mehr Fahrzeuge in ein einziges 2,35m Objekt hinein bekommen als in die 5 47cm langen Fächer des Kasten. Aber so ein Gewehrkoffer will ja auch irgendwo verstaut werden, da braucht es dann auch direkt 2,50m im Regal und hochkant wäre mir vielleicht nicht so geheuer?
Zitat von Thinkle im Beitrag #17Und auf dem MIST 5 hatte letztens jemand einen Gewehrkoffer dabei.
Solange er da nichts verwechselt und dann mit schweren Märklin Guss auf Großwildjagd geht auch eine Idee. Wenn einer mit dem Violinen-Koffer kommt, würde ich aber Fragen stellen. Oder diese aus Gründen eher lassen...